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Mit dem Segment Decarbon Technologies positioniert sich thyssenkrupp als Wegbereiter für die Dekarbonisierung der Industrie. Wir bündeln in diesem Segment unsere Geschäfte, die jeweils über Schlüsseltechnologien für eine signifikante CO₂-Reduzierung in der Industrie verfügen: thyssenkrupp rothe erde, thyssenkrupp Uhde, thyssenkrupp Polysius und thyssenkrupp nucera. Die Geschäfte vereinen langjährige Erfahrung und eine umfangreich installierte Basis mit tiefgreifender Expertise im internationalen Anlagenbau. Unsere Spezialisten wissen genau, wie wir unsere Geschäfte im Sinne der Kunden und Partner weiterentwickeln können.
Aufgrund der Standorte der einzelnen Geschäfte befindet sich der Hauptsitz von Decarbon Technologies in Dortmund. Von dort und weiteren Standorten auf der ganzen Welt setzen die 12.678 Mitarbeitenden des Segments gemeinsam ihr Wissen, ihre Expertise und ihre Innovationskraft für die Dekarbonisierung der Industrie ein. Mit ihrer Hilfe bauen wir Decarbon Technologies auch in den großen Wachstumsmärkten im Mittleren Osten, den USA und China weiter aus. Wir können die weltweite Dekarbonisierung nur gemeinsam erreichen – und thyssenkrupp Decarbon Technologies ist hier der Partner der Wahl.
Mit thyssenkrupp rothe erde als die weltweite Nummer 1 bei Großwälzlagern der neuesten Generation machen wir die Energiewende möglich: Die belastbaren kompakten Verbindungselemente leisten in Windenergieanlagen, Strömungs- und Gezeitenkraftwerken sowie in Solaranlagen einen wesentlichen und nachhaltigen Beitrag zur weltweiten Schonung von Klima und Ressourcen.
Großwälzlager und Ringe von thyssenkrupp sind wichtige Konstruktions- und Verbindungselemente im allgemeinen Maschinenbau. Sie kommen in Windturbinen und Krananlagen genauso zum Einsatz wie z. B. in Baggern, Teleskopen, Solaranlagen oder Gezeitenkraftwerken. Dabei werden unsere Produkte exakt nach den Anforderungen unserer Kunden entwickelt und konstruiert. In enger Zusammenarbeit finden wir Lösungen, die einzigartig sind im Hinblick auf Bauweise, Materialbeschaffenheit und Leistungsfähigkeit.
thyssenkrupp Uhde ist eines der weltweit führenden Technologieunternehmen in den Bereichen Ammoniak-Cracking und Ammoniak, das künftig zunehmend mit erneuerbaren Energien produziert werden wird. Ammoniak ist damit ein wichtiger Grundstoff für die Chemie- und Düngemittelindustrie auf ihrem Weg zur Klimaneutralität.
Ammoniak ist eines der am meisten hergestellten Chemikalien weltweit. Der Bedarf an grünem Ammoniak als Grundchemikalie wird sich bis zum Jahr 2050 sogar noch verdoppeln. Denn grünes Ammoniak ist ein ideales Transportmittel für Wasserstoff und somit zentral für die grüne Transformation der Industrie und das Gelingen der Energiewende.
Ammoniak kann ferner in Brennstoffzellen zur Stromerzeugung eingesetzt werden. Und da die einzigen Emissionen Luft und Wasser sind, ist Ammoniak ein hervorragendes Speichermedium für elektrische Energie.
Mit der wachsenden Weltbevölkerung steigt auch der Bedarf an Nahrungsmitteln und damit an Düngemitteln und Ammoniak. Grünes Ammoniak ist unverzichtbar, wenn es darum geht, genügend Nahrungsmittel für eine wachsende Weltbevölkerung zu produzieren.
thyssenkrupp Uhde ist mit dem bewährten uhde®-Ammoniak-Verfahren einer der führenden Technologieanbieter auf dem Gebiet des Ammoniaks. Wir sind ein zuverlässiger und kompetenter Partner für EPC-Projekte und Weltmarktführer für Ammoniakanlagen mit mehr als 2.500 gebauten Chemieanlagen weltweit und über 100 Jahren Erfahrung.
Grünes Methanol dient vor allem der chemischen Industrie als Grundstoff für eine breite Palette von chemischen Produkten wie Polymerfasern für die Textilindustrie, Kunststoffe für Verpackungen, Klebstoffe, Windeln, Farben, Lösungsmittel und vieles mehr. Methanol dient auch als Kraftstoff oder Kraftstoffzusatz.
Dank der Zunahme bezahlbarer erneuerbarer Energien kann Methanol auf Basis von Wind- oder Sonnenenergie, Geothermie oder Wasserkraft hergestellt werden - was die Treibhausgasemissionen deutlich reduziert. Dieses "grüne Methanol" ist umweltfreundlich und kann als Energieträger zur Speicherung von regenerativ erzeugtem Strom oder als Transportkraftstoff eingesetzt werden. Neben LNG und Ammoniak kommt grünes Methanol auch als Ersatzkraftstoff für maritime Anwendungen in Frage. Darüber hinaus kann es konventionellen Flüssigkraftstoffen beigemischt werden oder als Kraftstoff für 100% methanolbasierte Antriebssysteme verwendet werden.
thyssenkrupp setzt zur Herstellung die eigene Uhde-Methanol-Technologie ein. Dabei wird der Wasserstoff mittels der hocheffizienten Alkalischen Wasserelektrolyse (AWE) erzeugt, die auf der bewährten Chlor-Alkali-Elektrolyse-Technologie von thyssenkrupp basiert. Das Kohlendioxid wird aus Biogas- oder anderen Vergärungsanlagen sowie aus unterschiedlichsten Anwendungen wie Rauch- und Abgasen von chemischen und petrochemischen Komplexen, Zementwerken oder Stahlwerken zurückgewonnen. Indem dieses Treibhausgas der Atmosphäre entzogen und "recycelt" wird, kann der Produktionsprozess einen weiteren positiven Beitrag zum Klimaschutz leisten.
thyssenkrupp Polysius zählt zu den führenden Anbietern von Technologien und Automatisierungslösungen für die Dekarbonisierung der Zement- und Kalkindustrie – und zunehmend auch für weitere Branchen. Mit mehr als 160 Jahren Erfahrung setzt das Unternehmen Maßstäbe in der Entwicklung innovativer Technologien und Services – ergänzt um ein umfassendes, maßgeschneidertes Serviceangebot, das eine nachhaltige und wirtschaftliche Produktion ermöglicht. Die Services sind nicht nur auf die eigenen Produkte zugeschnitten, sondern decken auch Anlagen von Drittanbietern ab.
thyssenkrupp nucera realisiert Anlagen für die Wasserelektrolyse im industriellen Maßstab. Mehr als 50 Jahre Know-how im Bereich der Chlor-Alkali-Elektrolyse bilden das starke Fundament für die Wasserelektrolyse-Technologie. Diese ermöglicht es Kunden, ihren CO2-Fußabdruck durch die Produktion von grünem Wasserstoff zu verringern.
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