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unseres Engagements
Wir leben Vielfalt und Inklusion entlang des HR-Lifecycle. Das fängt schon beim Recruitingprozess an, den wir so gestalten, dass alle Bewerbenden sich in unseren Stellenanzeigen angesprochen fühlen und durch die Gestaltung des Bewerbungsprozesses alle faire Chancen haben. Dies stellen wir auch durch entsprechende Ausgestaltung des Placement Prozesses auf dem weiteren Karriereweg sicher.
Die Unternehmen und unsere Mitarbeitenden Netzwerke (z. B. das Frauennetzwerk wow!, das LGBTQIA+ Netzwerk, die tk Turkish Community, das Frauennetzwerk women@MX) sind in unserem segment-übergreifenden Diversity Tribe vertreten, in und mit dem regelmäßiger Austausch und Zusammenarbeit zu Diversity Themen stattfindet. Außerdem sind unsere Leitlinien zu Diversity in unserem Code of Conduct und zukünftig in einer Diversity Policy festgelegt.
Vielfalt ist ein Erfolgsfaktor. Je diverser die Teams, desto erfolgreicher können wir sein. Wir lernen voneinander und profitieren von der Kreativität und Produktivität, die Diversität mit sich bringt. Tag für Tag.
Das Ziel für Frauen in Führungspositionen legt der Vorstand der thyssenkrupp AG fest. Das Ziel wird im Einklang mit der jeweils geltenden lokalen Gesetzgebung umgesetzt.
Mit einem Frauenanteil in Führungspositionen von 17,5 % zum Ende des Berichtsjahres 2024/25 hat thyssenkrupp sein gesetztes Ziel übererfüllt. Die Zielgröße für den Frauenanteil auf der ersten und der zweiten Führungsebene unterhalb des Vorstands der thyssenkrupp AG hat der Vorstand im Juni 2022 für die erste Führungsebene mit 33 % (fünf Personen) und mit 30 % (vierzehn Personen) für die zweite Führungsebene sowie eine Zielerreichungsfrist bis jeweils zum 30. Juni 2027 festgelegt.
Zudem haben weitere mitbestimmte Gesellschaften im Konzern Zielgrößen für den Frauenanteil im Aufsichtsrat, in der Geschäftsleitung und in deren beiden nachfolgenden Führungsebenen sowie eine Frist für die Erreichung dieser Ziele beschlossen und beides entsprechend den gesetzlichen Vorgaben veröffentlicht.
Die Arbeit ist ein großer Teil unseres Lebens, doch auch der private Bereich darf nicht zu kurz kommen. Eine gesunde Balance ist uns wichtig, deshalb ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fester Bestandteil unseres Diversity Managements. Flexible Arbeitszeitmodelle und hybrides Arbeiten spielen dabei eine zentrale Rolle. Wo es betrieblich möglich ist, wird mobiles Arbeiten fest integriert, sei es von zuhause, unterwegs oder im Büro. Bereits 2021 hat thyssenkrupp dies in der „Agenda Hybrides Arbeiten“ verankert, deren Leitlinien lokal umgesetzt werden. Auch bei der Kinderbetreuung unterstützen wir unsere Mitarbeitenden mit vielfältigen Angeboten, etwa bei der Suche nach KiTa- und Hortplätzen oder der Vermittlung von Tagesmüttern, Babysittern und Au-pairs. Ergänzt wird dies durch Ferienbetreuung sowie betriebsnahe Kitas wie „Miniapolis“ in Essen und „Stahlsternchen“ in Duisburg. Zusätzlich bieten wir Hilfe in besonderen Lebenssituationen, etwa bei der Pflege von Angehörigen oder in psychosozialen Krisenzeiten.
Im Jahr 2015 hat sich thyssenkrupp ausdrücklich in einer Erklärung zur Inklusion von Menschen mit Behinderung bekannt und sieht dies als eine besondere unternehmerische Verpflichtung. Ziel ist, Menschen mit Behinderungen den Einstieg bei thyssenkrupp zu erleichtern und sie zu fördern, so dass eine gleichberechtigte Teilhabe und Zugehörigkeit aller Menschen am gesellschaftlichen Leben möglich ist. Derzeit arbeiten in den deutschen Unternehmen von thyssenkrupp rund 3.250 Menschen mit Behinderung (Stand 12/2024). Unternehmensweit werden die schwerbehinderten Mitarbeitenden durch eine gewählte Vertrauensperson unterstützt, die – zusammen mit dem Betriebsrat und dem Inklusionsbeauftragten des Arbeitgebers – dafür sorgt, eine den Fähigkeiten und der Behinderung entsprechende Beschäftigung von schwerbehinderten Kolleginnen und Kollegen voll auszuschöpfen sowie beispielsweise beim Kontakt mit Behörden zu helfen. Zum dritten Mal wurde zudem der thyssenkrupp interne Preis „WIR für Inklusion“ ausgeschrieben, mit dem herausragende Projektarbeiten gewürdigt werden. Hier geht es nicht nur um die großen Umbauten von Arbeitsplätzen (wie z. B. spezielle Hebehilfen, Arbeitshilfen oder ein besonderer Blendschutz). Gefragt sind auch die kleinen und speziellen Lösungen für einzelne Beschäftigte.
Der Anspruch von thyssenkrupp ist klar: Wir wollen ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem alle Mitarbeitenden fair behandelt werden, unabhängig von geschlechtlicher Identität oder sexueller Orientierung. Niemand soll diese aus Angst vor Reaktionen am Arbeitsplatz verheimlichen müssen. Denn nur wer sich nicht verstecken muss, fühlt sich wohl und kann sein volles Potenzial entfalten. Seit 2016 setzt sich ein Netzwerk aus rund 100 Mitarbeitenden für die Interessen von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans-, queeren, intersexuellen sowie asexuellen Menschen bei thyssenkrupp ein. Die Mitglieder betreiben Aufklärung, sensibilisieren für LGBTQIA+, bauen Vorurteile ab und fördern Toleranz. Zudem unterstützt das Netzwerk mit seiner Expertise die Bereiche Human Resources Management und Diversity & Inclusiveness, etwa bei der Anpassung von HR-Prozessen, der Erstellung eines „Gender Transition Guide“, Schulungen sowie der Organisation von Veranstaltungen wie der Teilnahme am Christopher Street Day. Mittlerweile hat sich auch bei thyssenkrupp Steel ein Pride-Netzwerk gegründet, das insbesondere gewerbliche Mitarbeitende in den Fokus stellt und gemeinsam mit dem bestehenden Netzwerk Aktionen plant und umsetzt. Neben unseren internen Bemühungen positionieren wir uns auch klar nach außen. So ist thyssenkrupp im Jahr 2016 der Stiftung PROUT AT WORK beigetreten und seitdem PROUT EMPLOYER.
Wir haben bei thyssenkrupp, weil wir die Erfahrung und Expertise unserer pensionierten Mitarbeitenden nicht nur schätzen, sondern auch auf sie bauen, eine Senior Experts GmbH. Mitarbeitende im Ruhestand werden bei thyssenkrupp Senior Experts zeitweise wieder aktiv und unterstützen unsere Geschäfte mit ihrem wertvollen Know-how. Alter und Erfahrung sind ein deutlicher Mehrwert! Als ein kleines Element der Personalarbeit wollen wir auch mit älteren Expert:innen dem Fachkräftemangel erfolgreich begegnen. Deswegen ist thyssenkrupp auch Mitglied im "Das Demographie Netzwerk e.V. (ddn)“.
Vielfalt und Inklusion beschreiben bei thyssenkrupp ein Arbeitsumfeld, in dem unterschiedliche Hintergründe, Perspektiven und Erfahrungen bewusst einbezogen und wertgeschätzt werden. Ziel ist es, allen Mitarbeitenden gleiche Chancen zu ermöglichen und ein respektvolles Miteinander zu fördern, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Alter oder anderen individuellen Merkmalen.
Vielfalt wird entlang des gesamten Mitarbeitenden-Lifecycles berücksichtigt, beginnend beim Recruiting bis hin zur Karriereentwicklung. Dazu gehören diskriminierungsfreie Stellenanzeigen, strukturierte Auswahlverfahren sowie Maßnahmen zur Vermeidung unbewusster Vorurteile. Auch Entwicklungsmöglichkeiten werden so gestaltet, dass sie allen Mitarbeitenden offenstehen.
Vielfalt führt dazu, dass unterschiedliche Denkweisen und Erfahrungen bei thyssenkrupp zusammenkommen. Dadurch entstehen neue Ideen und Lösungsansätze, die in homogenen Teams oft nicht entwickelt werden. Innovation wird so zu einem direkten Ergebnis eines diversen Arbeitsumfelds.
Inklusion wird durch barrierefreie Arbeitsumgebungen, gezielte Programme und Sensibilisierung innerhalb der Organisation gefördert. Ziel ist es, allen Mitarbeitenden eine gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen.
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