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Innovation & ForschungEngineering für eine zukunftsfähige Industrie

Mit kontinuierlichen Investitionen in Forschung und Entwicklung treiben wir technologische Innovationen gezielt voran. Gemeinsam mit starken Partnern entwickeln wir zukunftsweisende Lösungen für die Industrie von morgen.
Mitarbeiterin von thyssenkrupp Automotive Technology in Laborumgebung bei Überprüfung eines Fahrzeugteils.

Klimaschutz und Energiewende vorantreiben

Wir entwickeln Technologien, die CO2-Emissionen reduzieren oder nutzbar machen – und leisten so einen wichtigen Beitrag zur industriellen Dekarbonisierung.

Innovation möglich machen

Mitarbeiter von thyssenkrupp bedient eine automatisierte Produktionsanlage in einer modernen Fertigungsumgebung.

Ob industrielle Dekarbonisierung, smarte Industrie oder Mobilität: Jede Lösung, die bei thyssenkrupp entsteht, folgt einem klaren Prinzip.

Unsere Ingenieur:innen denken interdisziplinär, arbeiten branchenübergreifend und entwickeln Technologien mit nachgewiesener Wirkung. Sie vereinen jahrzehntelange Erfahrung mit einer ausgeprägten Innovationskultur – und schaffen Lösungen, die ganze Industrien langfristig prägen.

Viele Technologien, die einst bei thyssenkrupp entstanden sind, prägen bis heute den industriellen Alltag weltweit. Diese Verbindung aus Erfahrung, Beständigkeit und Fortschritt ist das Kernprinzip unserer Innovationskultur – und der Beleg dafür, dass Engineering bei thyssenkrupp nicht nur Anspruch ist, sondern gelebte Praxis.

Visualisierung der Direktreduktionsanlage bei thyssenkrupp Steel in Duisburg.

Stahl CO2-reduziert produzieren

Bis 2045 soll die Stahlproduktion von thyssenkrupp Steel klimaneutral sein. Das Projekt  tkH2Steel verfolgt verfolgen den CDA-Pfad (Carbon Direct Avoidance): Perspektivisch ersetzt grüner Wasserstoff die Kohle im Produktionsprozess. Eisenerzpellets werden dann nicht mehr in Hochöfen, sondern in Direktreduktionsanlagen verarbeitet. Dabei entsteht anstelle von CO2 lediglich Wasserdampf.

Ergänzend ermöglicht Carbon2Chem® die Nutzung des bei der Stahl- und Industrieproduktion entstehenden CO2 als Rohstoff für chemische Produkte wie Düngemittel oder synthetische Kraftstoffe.

Mehr zur Dekarbonisierung der Stahlproduktion
Zwei Mitarbeitende vor einem Wasserelektrolyse Modul von thyssenkrupp nucera.

Grünen Wasserstoff erzeugen

Die Wasserelektrolyse-Technologie von thyssenkrupp nucera ermöglicht die Produktion von grünem Wasserstoff im industriellen Maßstab. Die Anlagen sind auf die volatile Einspeisung erneuerbarer Energien ausgelegt und erreichen Systemwirkungsgrade von bis zu 80 Prozent.  Dank ihres modularen Aufbaus lassen sie sich flexibel skalieren – vom Pilotprojekt bis zur Großanlage.

Elektrolysetechnologien von thyssenkrupp nucera entdecken
Blick andustrieanlage für die CO₂-Abscheidung mit der pure oxyfuel-Technologie von thyssenkrupp Calvion in einer Zementproduktionsumgebung.uf Zementwerk.

CO2 aus der Zementproduktion abscheiden

Mit der pure oxyfuel-Technologie von thyssenkrupp Calvion lässt sich CO2 aus Zementproduktionsanlagen abscheiden, bevor es in die Atmosphäre gelangt. Dafür wird im Verbrennungsprozess reiner Sauerstoff anstelle von Umgebungsluft eingesetzt. Das entstehende, nahezu reine CO2 kann anschließend gespeichert oder als Rohstoff für weitere industrielle Prozesse genutzt werden.

Mehr zu nachhaltigeren Zementtechnologien
Mitarbeitende vor EnviNOx-Anlage von thyssenkrupp Uhde.

Klimaschädliches Lachgas wirksam reduzieren

Die EnviNOx®-Technologie von thyssenkrupp Uhde beseitigt bis zu 99 Prozent des Lachgases (N2O) aus industriellen Anlagenemissionen und reduziert zugleich Stickoxide (NOₓ) auf ein Minimum. Dank ihres modularen Aufbaus lässt sie sich einfach in bestehende Produktionsanlagen integrieren und unterstützt Unternehmen dabei, anspruchsvolle Umweltauflagen zu erfüllen.

Mehr zu EnviNOx®

Die Industrie digital transformieren

Wir vernetzen Maschinen, Lieferketten und Produktionsprozesse mit digitalen Lösungen, die aus den Anforderungen der Industrie entwickelt wurden. So schaffen wir mehr Transparenz, Effizienz und Flexibilität entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Produktions- und Lagerbereich bei thyssenkrupp accelis mit digital vernetzten Materialflüssen und Intralogistik auf Basis der IIoT-Plattform toii®.

Maschinen intelligent vernetzen

Maschinen unterschiedlicher Generationen und Hersteller intelligent vernetzen – genau dafür wurde die IIoT-Plattform toii® von tk accelis entwickelt. Selbst Bestandsanlagen ohne IIoT-Anbindung lassen sich integrieren. Produktionsaufträge, Fertigung und Intralogistik werden zentral gesteuert, während Echtzeitdaten für Transparenz entlang des gesamten Fertigungsprozesses sorgen. Mit der integrierten App Paperless sind auch Mitarbeitende direkt per Tablet oder Smartphone eingebunden.

Digitale Vernetzung mit toii®
Mitarbeiterin von thyssenkrupp überwacht Produktionsdaten an einem digitalen Bedienpanel in einer industriellen Fertigungsumgebung.

Lieferketten intelligent managen

Die KI-basierte Supply-Chain-Plattform pacemaker.ai ist der Herzschrittmacher für Lieferketten. Sie erfasst Produktionsdaten in Echtzeit, analysiert Marktdaten und Nachfrageprognosen und erkennt aus Mustern drohende Abweichungen – bevor sie zu Problemen werden. Das Ergebnis: weniger Fehllieferungen, geringere Lagerkosten und ressourcenschonendere Transportprozesse. pacemaker.ai ist heute weltweit im Einsatz.

Mehr über pacemaker.ai
Produktionsanlage bei thyssenkrupp für die digitale und automatisierte Fertigung in einer modernen Industrieumgebung.

Produktion digital vorausdenken

Digitale Zwillinge gehören bei thyssenkrupp zum Engineering-Prozess. Produktionsanlagen werden bereits vor ihrem Bau simuliert, um Entwicklungszeiten zu verkürzen und Kosten zu reduzieren. In der Automobilkomponenten-Fertigung vernetzen cyber-physische Systeme Bauteile und Produktionsanlagen in Echtzeit. Jedes Bauteil durchläuft den Fertigungsprozess mit einer eindeutigen Kennung und vollständigen Datenhistorie. So entstehen die Voraussetzungen für eine intelligente, flexible und selbststeuernde Produktion.

Mobilität neu denken

Wir gestalten die Mobilität von morgen mit serienreifen Technologien, die Fahrzeuge sicherer, effizienter und intelligenter machen.

Testfahrzeug von thyssenkrupp Automotive mit Steer-by-Wire-Technologie auf einer Teststrecke.

Elektronisch lenken

Die Steer-by-Wire-Technologie von thyssenkrupp Automotive ersetzt die mechanische Lenksäule durch eine vollständig elektronische Steuerung – ohne physische Verbindung zwischen Lenkrad und Vorderachse. Das ermöglicht präzisere Lenkreaktionen, reduziert das Fahrzeuggewicht und schafft mehr Gestaltungsfreiraum für neue Fahrzeugarchitekturen. Die Technologie ist eine Schlüsselkomponente für autonomes Fahren und intelligente Fahrerassistenz – und macht thyssenkrupp Automotive zu einem gefragten Entwicklungspartner der globalen Automobilindustrie.

Die Steer-by-Wire-Technologie
Mitarbeitende von thyssenkrupp Automotive besprechen Fahrzeugdaten auf einem Tablet im Innenraum eines Testfahrzeugs.

Fahrdynamik intelligent steuern

Mit Vehicle Motion Control (VMC) entwickelt thyssenkrupp Automotive ein integriertes Steuerungsmodul für die intelligente Vernetzung aller Fahrwerkskomponenten. Es verarbeitet die Signale von Lenkung, Bremsen, Stoßdämpfern und Antrieb in Echtzeit und sorgt für ein präzises, abgestimmtes Fahrverhalten. VMC schafft die Grundlage für autonomes Fahren und verbessert bereits heute die Leistungsfähigkeit moderner Fahrerassistenzsysteme.

Mehr zu Vehicle Motion Control
Modular Research Platform (MRP) von thyssenkrupp Automotive für die Entwicklung und Erprobung neuer Fahrwerk- und Lenkungstechnologien.

Fahrwerke schneller entwickeln

Mit der Modular Research Platform (MRP) entwickelt und testet thyssenkrupp Automotive neue Fahrwerk- und Lenkungslösungen schon in einem frühen Entwicklungsstadium unter Realbedingungen. Das agile Testfahrzeug aus modular kombinierbaren Komponenten, ausgestattet mit komplexer Sensorik und Hochleistungs-Bordcomputer, verkürzt Entwicklungszyklen deutlich und senkt Prototypenkosten erheblich.

Wie die Modular Research Platform Entwicklungszeiten verkürzt
Stahlcoil von thyssenkrupp Steel wird in einer Produktionshalle mit einem Hallenkran transportiert.

Elektromotoren effizienter machen

Das nicht kornorientierte Elektroband powercore® Traction von thyssenkrupp Steel wurde speziell für die Anforderungen der Elektromobilität entwickelt. Geringe Ummagnetisierungsverluste, eine hohe Polarisation und homogene mechanische Eigenschaften steigern die Effizienz von Elektromotoren und leisten so einen wichtigen Beitrag zu leistungsfähigen elektrischen Antrieben.

Elektroband für die Elektromobilität entdecken

Wie Innovationen die industrielle Transformation vorantreiben

Erfahren Sie mehr über Entwicklungen, Praxisbeispiele und Projekte, die den Wandel der Industrie aktiv gestalten.
Visualisierung der neuen Direktreduktionsanlage bei thyssenkrupp Steel in Duisburg

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Der Einsatz von grünem Wasserstoff´ist der Schlüssel für die Dekarbonisierung energieintensiver Industrien. Mit dem Bau der neuen Direktreduktionsanlage in Duisburg nimmt die grüne Transformation des Stahls Fahrt auf.
Zementwerk

Pure Oxyfuel: Technologie für eine nachhaltigere Zementindustrie

Unsere Kolleg:innen von thyssenkrupp Calvion machen die Zementproduktion nachhaltiger – z.B. mit einer neuen Pure Oxyfuel Ofenanlage für die Forschungsgesellschaft Cement Innovation for Climate (CI4C).
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Grünes Ammoniak: Revolution des Wasserstofftransports

Grüner Wasserstoff ist ein wichtiger Energieträger der Zukunft. Doch sein Transport ist energieintensiv. Unsere Kolleg:innen von thyssenkrupp Uhde erklären, warum grünes Ammoniak eine effiziente Alternative für den Transport per Schiff ist.

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