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BauindustrieEngineering für eine klimafreundliche Bauindustrie

Städte wachsen und mit ihnen die Anforderungen an die Bauindustrie. Mit innovativen Werkstoffen, Engineering-Kompetenz und Technologien für die Zementproduktion unterstützt thyssenkrupp eine ressourceneffiziente und zukunftsfähige Bauwirtschaft.
Zementwerk als Beispiel für Anlagenbau Zementindustrie, hohe Silos hinter grüner Baumreihe am See

Städte nachhaltig wachsen lassen

Mitarbeitende von thyssenkrupp Calvion in einem Zementwerk bei der Inspektion einer Industrieanlage für die Zementproduktion.

Die Urbanisierung verändert die Anforderungen an die Bauindustrie weltweit. Wachsende Städte benötigen leistungsfähige Infrastruktur und langlebige Baustoffe – gleichzeitig muss die Branche ihre CO2-Emissionen deutlich reduzieren.

Mit Engineering-Kompetenz, langjähriger Industrieerfahrung sowie innovativen Werkstoffen, Anlagen und Technologien unterstützen thyssenkrupp Polysius und thyssenkrupp Calvion ihre Kundinnen und Kunden dabei, diese Herausforderungen zu meistern. Gemeinsam entstehen Lösungen für die Bauindustrie, die wirtschaftliches Wachstum mit Ressourceneffizienz verbinden.

Werkstoffe für nachhaltiges Bauen

Nahaufnahme einer modernen Gebäudefassade mit pladur®-Profilen von thyssenkrupp Steel vor blauem Himmel.

Mit dem Wachstum der Städte steigen auch die Anforderungen an Materialien und Bauwerke. Moderne Bauwerke müssen ressourcenschonend und wirtschaftlich sein – ohne Kompromisse bei Gestaltung und Funktionalität. Innovative Werkstoffe von thyssenkrupp Steel leisten dazu einen entscheidenden Beitrag.

Ein Beispiel ist der organisch bandbeschichtete Qualitätsflachstahl pladur® von thyssenkrupp Steel. Er verbindet hohen Korrosionsschutz mit sehr guter Verarbeitbarkeit und eröffnet vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten für Fassaden, Dächer und Innenräume. So entstehen langlebige Lösungen, die architektonische Gestaltungsfreiheit mit hoher Materialqualität verbinden.

Mehr über pladur® und innovative Werkstoffe erfahren

Zementproduktion nachhaltiger gestalten

Großtechnische Zementanlage mit Produktionsgebäuden, Prozessanlagen und Fördertechnik. Das Bild zeigt ein von thyssenkrupp Polysius realisiertes Zementwerk für die industrielle Zementproduktion.
Großtechnische Zementanlage mit Produktionsgebäuden, Prozessanlagen und Fördertechnik. Das Bild zeigt ein von thyssenkrupp Polysius realisiertes Zementwerk für die industrielle Zementproduktion.

Zementwerke zukunftsfähig machen

Zement ist für den Bausektor unverzichtbar. Er zählt zu den meistverwendeten Baustoffen der Welt, ist aber gleichzeitig für rund 7 bis 8 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Die Zementindustrie steht deshalb vor der Herausforderung, ihre Produktion zu dekarbonisieren und gleichzeitig wirtschaftlich zu bleiben.

thyssenkrupp Polysius begleitet Zementhersteller weltweit – von der Planung und dem Engineering über den Anlagenbau bis hin zu Modernisierung, Betrieb und Service. So entstehen Zementanlagen, die Ressourceneffizienz, Produktivität und Wirtschaftlichkeit miteinander verbinden und den Wandel zu einer nachhaltigeren Zementproduktion unterstützen.

Industrieanlage mit Prozessgebäuden und Produktionsanlagen für die Zementherstellung.

CO2 aus der Zementproduktion abscheiden

Mit Pure Oxyfuel hat thyssenkrupp Calvion eine innovative Carbon-Capture-Technologie entwickelt, die die Dekarbonisierung der Zementindustrie unterstützt. Im Unterschied zum herkömmlichen Klinkerbrennprozess wird der Kalkstein nicht in Umgebungsluft, sondern mit reinem Sauerstoff gebrannt. Dadurch entsteht im Abgas hoch konzentriertes CO2, das nahezu vollständig abgeschieden werden kann, anstatt in die Atmosphäre zu gelangen.

Die Zementproduktion Schritt für Schritt dekarbonisieren

Die Dekarbonisierung der Zementindustrie erfordert das Zusammenspiel verschiedener Technologien. Erst ihre Kombination ermöglicht es, CO2-Emissionen wirksam zu reduzieren und gleichzeitig eine wirtschaftliche Produktion sicherzustellen. thyssenkrupp Calvion und thyssenkrupp Polysius entwickeln dafür Lösungen entlang des gesamten Produktionsprozesses – von alternativen Brennstoffen über emissionsärmere Verfahren bis hin zur CO2-Abscheidung.
Fossile Brennstoffe ersetzen

thyssenkrupp Polysius entwickelt Lösungen, mit denen Zementwerke den Einsatz fossiler Primärbrennstoffe deutlich reduzieren können. Bereits heute ermöglichen die Technologien den Betrieb mit bis zu 100 Prozent alternativen Brennstoffen und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung der Zementproduktion.

CO2 durch aktivierten Ton reduzieren

Mit polysius® activated clay lässt sich der CO2-Ausstoß bei der Zementherstellung um bis zu 40 % reduzieren. Das Verfahren ersetzt einen Teil des Klinkers durch aktivierten Ton, benötigt weniger Energie und trägt dazu bei, Emissionen sowie Produktionskosten zu senken..

CO2 aus bestehenden Anlagen abscheiden

Gemeinsam mit Holcim und der Technischen Universität Berlin entwickelt thyssenkrupp Uhde Lösungen zur CO2-Abscheidung für bestehende Zementwerke. Im Forschungsprojekt am Standort Beckum wird eine moderne Aminwäsche-Technologie erprobt, die sich ohne tiefgreifende Eingriffe in den Produktionsprozess nachrüsten lässt. Das abgeschiedene CO₂ kann anschließend als Rohstoff für die Herstellung von Methanol oder nachhaltigen Kraftstoffen genutzt werden.

Partnerschaften als Schlüssel zur Transformation

Mitarbeitende von thyssenkrupp Calvion im Labor.

Die Dekarbonisierung der Baustoffindustrie gelingt nur im Zusammenspiel von Industrie, Forschung und Technologieentwicklung. Deshalb arbeitet thyssenkrupp eng mit Kunden, Forschungseinrichtungen und internationalen Partnern zusammen. Gemeinsam entstehen Innovationen, die neue Technologien schneller in die industrielle Praxis bringen und den Wandel zu einer nachhaltigeren Zementproduktion weltweit vorantreiben.

Wie unsere Innovationen die Bauindustrie prägen

Entdecken Sie Geschichten, Hintergründe und Projekte rund um unsere Lösungen für die Bauindustrie.
Zementwerk mit Industrieanlagen und Silos, umgeben von Bäumen und einem See im Vordergrund, als Beispiel für Technologien zur CO₂-Reduktion in der Zementproduktion.

Carbon Capture: CO₂-Reduktion in der Zementherstellung

Wie lässt sich die Zementherstellung klimafreundlicher gestalten? Ein Forschungsprojekt von thyssenkrupp Uhde, Holcim und der TU Berlin entwickelt Carbon-Capture-Technologien für die CO2-Reduktion in bestehenden Zementwerken.
Industrieanlage in einem Zementwerk mit Produktionsgebäuden und Ofenturm für die Klinkerherstellung.

Pure Oxyfuel: Dekarbonisierung der Zementproduktion

Erfahren Sie, wie Pure Oxyfuel die CO2-Abscheidung in der Zementproduktion ermöglicht und so die Dekarbonisierung der Zementindustrie unterstützt.

Catch4Climate-Pure-Oxyfuel-Anlage in Mergelstetten offiziell eingeweiht – ein Meilenstein für klimafreundlichen Zement

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