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thyssenkrupp Steel erfüllt die steigenden Anforderungen an immer effizientere Leichtbau- und Sicherheitsstandards, erforscht und entwickelt neue High Performance-Stähle und setzt Maßstäbe bei Oberflächentechnologien.
Bedient werden international eine Vielzahl von Branchen, darunter die Automobilindustrie, der Anlagen- und Maschinenbau, der Sonderfahrzeugbau, die Haushaltsgeräte- und Verpackungsindustrie sowie der Energiesektor und die Baubranche.
Mit dem geplanten Bau der perspektivisch mit regenerativem Wasserstoff betriebenen Direktreduktionsanlage mit einer Kapazität von 2,5 Mio Tonnen direkt reduziertem Eisen setzt thyssenkrupp Steel die Transformation hin zu einer klimaneutralen Stahlherproduktion fort.
Seine Klimaziele hat das Unternehmen auf Basis der wissenschaftlich fundierten Leitlinie der Science Based Targets (SBTi) bestätigen lassen. Steel Europe ist damit einer der ersten Stahlhersteller, dessen Klimaziele auf wissenschaftlicher Basis überprüft und als im Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens bewertet wurden. Sowohl, was das kurzfristige Ziel 2032 als auch das Net-Zero-Ziel 2045 nach SBTi betrifft.
Mit den Premiummarken perdur®, perform® und TBL® setzt Steel Europe neue Maßstäbe in der Bandblechindustrie. Der Ansatz in der Kundenbetreuung ist umfassend und reicht von der Werkstoffberatung und -innovation bis zur Anwendungs- und Prozessoptimierung. Als erfahrener Werkstofftechnologiepartner bietet das Segment maßgeschneiderte, innovative Lösungen, die exakt auf die individuellen Anforderungen der Kunden abgestimmt sind.
Eine hochmoderne Querteilanlage in Antwerpen – im Herzen Europas gelegen – ermöglicht es Steel Europe, Bandbleche von höchster Qualität zu produzieren und weltweit zu verschiffen. Langjährige Kundenbeziehungen sowie eine schnelle, präzise Umsetzung ihrer Anforderungen bilden dabei die Grundlage des Erfolgs.
Mit bluemint® Steel bietet Steel Europe CO2-reduzierten Stahl in bewährter Qualität an – ein zentraler Baustein auf dem Weg zur klimaneutralen Stahlproduktion bis spätestens 2045. Möglich wird dies unter anderem durch den gezielten Einsatz von hochwertigem Stahlschrott in der bestehenden Hochofenroute, wodurch sich der CO2-Ausstoß bereits heute um bis zu 64 Prozent reduzieren lässt.
Mit dem Bau einer wasserstoffbasierten Direktreduktionsanlage am Standort Duisburg treibt Steel Europe die Transformation zusätzlich voran: Die Anlage soll künftig bis zu 2,5 Mio. Tonnen direkt reduziertes Eisen liefern und jährliche CO2-Einsparungen von bis zu 3,5 Mio. Tonnen ermöglichen. Namhafte Kunden aus Automobil-, Bau- und Verpackungsindustrie setzen bereits heute auf bluemint® Steel.
Mit powercore® bietet Steel Europe den Schlüsselwerkstoff für Energiewende und Elektromobilität. Ob bei Transformatoren, Elektromotoren oder Generatoren – das Elektroband erfüllt höchste Ansprüche an Effizienz und reduziert Energieverluste auf ein Minimum.
Das Portfolio umfasst nicht kornorientiertes Elektroband (NO) für Anwendungen mit wechselnden Magnetfeldern, etwa in Elektromotoren und Haushaltsgeräten, sowie kornorientiertes Elektroband (GOES) für Transformatoren und Großgeneratoren, wo eine gerichtete Magnetisierung entscheidend ist. Mit den bluemint®-Stahlsorten lässt sich der CO2-Ausstoß in der Produktion um bis zu 50 Prozent senken – bei gleichbleibend hoher Qualität und verlässlicher Lieferkette aus europäischer Fertigung.
Im Bereich Feinblech bietet Steel Europe neben kaltgewalztem Feinblech ein breites Spektrum an oberflächenveredelten Produkten an. Das Portfolio schmelztauchveredelter Feinbleche reicht von Reinzink- und Zink-Eisen-Überzügen (Galvannealed) über Zink-Magnesium-Veredelungen bis hin zu aluminiumbasierten Beschichtungen wie feueraluminiertem Feinblech. Ergänzt wird das Angebot durch elektrolytisch verzinktes Feinblech.
An mehr als zehn Veredelungsanlagen entstehen Oberflächen für unterschiedlichste Anforderungen – mit hoher Planlage, reduzierten Schichtdicken und ausgeprägtem Korrosionsschutz. Spezialprodukte wie der feueraluminierte Mangan-Bor-Stahl MBW® 1500+AS sowie die Sondertexturierung primetex® für ein hochwertiges Lackerscheinungsbild unterstreichen den Qualitätsanspruch des Segments.
Mit precidur® bietet Steel Europe warmgewalztes Mittelband höchster Güte an – produziert von der Business Unit Precision Steel in Hohenlimburg. Das Material zeichnet sich durch engste Dicken- und Profiltoleranzen bei Breiten bis 720 mm und Dicken von 1,5 bis 16 mm aus.
Im Unterschied zu Spaltband verfügt precidur® über gerundete Naturwalzkanten ohne Grate und Anrisse, wodurch eine versprödende Kaltverfestigung ausgeschlossen wird. Homogene Werkstoffeigenschaften, eine hochwertige Oberflächenqualität sowie eine breite Gütenvielfalt runden das Profil ab – ideale Voraussetzungen für die Direktverarbeitung ebenso wie für den nachgelagerten Kaltwalzprozess. Das Portfolio reicht von weichem, unlegiertem Stahl über Bau- und Einsatzstahl bis hin zu Werkzeug- und Automatenstahl.
Als Europas Pionier im Coil-Coating stellt Steel Europe organisch bandbeschichtete Werkstofflösungen her, die sich durch Qualität und Vielseitigkeit auszeichnen. Unter der Marke pladur® bedient das Segment Kunden aus der Hausgeräte-, Trailer- und Tür- und Torindustrie, dem Solar- und Energiemarkt sowie dem Geschoss- und Industriebau mit einer breiten Produktpalette. Seit 60 Jahren steht organisch bandbeschichteter Qualitätsflachstahl von thyssenkrupp Steel für Wirtschaftlichkeit, Funktionalität, Verarbeitbarkeit, Nachhaltigkeit und vielfältige Oberflächen.
Grundlage dafür ist das Coil-Coating-Verfahren, das Steel Europe in Europa maßgeblich mitgeprägt hat. In einem kontinuierlichen Arbeitsgang entsteht so der Verbundwerkstoff pladur® aus korrosionsgeschütztem Stahl mit individuellen Eigenschaften sowie Lack- oder Folienüberzügen. Das Portfolio lässt sich in nahezu jede Form bringen, ohne dass Qualitätseinbußen entstehen, und punktet zugleich mit Zeit- und Kostenvorteilen gegenüber klassischen Beschichtungsverfahren.

Unter der Marke rasselstein® produziert Steel Europe verzinntes und spezialverchromtes Feinstblech am Standort Andernach, in Dicken von 0,100 bis 0,499 mm und je nach Kundenwunsch mit oder ohne organische Beschichtung. Der überwiegende Teil des Materials, mehr als 90 Prozent, kommt im Verpackungsbereich zum Einsatz, etwa bei Lebensmittel- oder Aerosolverpackungen. Zunehmend findet der vielseitige Werkstoff aber auch Anwendung außerhalb des klassischen Verpackungssegments, beispielsweise in der Automobil- und Elektronikindustrie.
rasselstein® Verpackungsstahl steht dabei für kontinuierlich weiterentwickelte Materialgüten in Premiumqualität. Gemeinsam mit den Kunden entwickelt die Business Unit Packaging Steel Lösungen, die zu individuellen Anforderungen passen, und unterstützt bei der Effizienzsteigerung von Prozessen und Produkten. Ein detailliertes Lieferprogramm gibt Aufschluss über die gesamte Bandbreite der verfügbaren Produkte und Spezifikationen.
Das Warmband-Portfolio von Steel Europe deckt ein breites Spektrum ab: von weichen Stählen und Baustählen bis zu höherfesten mikrolegierten perform®-Stählen. Erhältlich ist das Material gebeizt oder ungebeizt, in einer umfangreichen Abmessungsvielfalt. Ergänzt wird die Bandbreite durch Spezialprodukte wie scalur® mit engsten Dickentoleranzen, Rohrband für Pipelines sowie tubor®, ein Mangan-Bor-Stahl für Präzisionsstahlrohre.
Das Sortiment umfasst außerdem C-Stahl, Druckbehälterstahl, Mehrphasen-Stahl sowie Mangan-Bor-Stahl zum Warmumformhärten. Damit deckt Steel Europe die Anforderungen zahlreicher Branchen ab, von der Automobilindustrie über den Anlagenbau bis zum Energiesektor.
Mit bondal® hält Steel Europe seit Jahren einen bewährten Sandwich-Werkstoff zur Geräuschreduzierung im Fahrzeugbau bereit. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass der Werkstoffverbund auch im Batteriefahrzeug erhebliches Potenzial für die Akustikoptimierung elektrischer Antriebsmotoren und ihrer Leistungselektronik bietet.
Elektromotoren sind zwar leiser als konventionelle Verbrenner, ihre Geräuschemissionen liegen jedoch häufig in einem Frequenzband, das von Menschen als besonders unangenehm wahrgenommen wird. Untersuchungen belegen, dass ein Inverterdeckel aus bondal® die Geräuschemission dieser zentralen Antriebskomponente spürbar reduziert. Möglich wird dies durch eine bislang wenig beachtete Eigenschaft des Stahl-Kunststoff-Stahl-Verbunds: Neben der werkstofftypischen Körperschalldämpfung sorgt bondal® im umgeformten Bauteil zusätzlich für luftschalldämmende Effekte, insbesondere bei höheren Frequenzen. In Summe lässt sich der Schalldruckpegel im Nahbereich um bis zu 20 dB(A) senken, was einer Lautstärkeminderung auf ein Viertel des Ausgangswerts entspricht.
Neben der akustischen Wirkung punktet bondal® mit dem Eigenschaftsprofil hochwertiger Stahlfeinbleche: kathodischer Korrosionsschutz, elektromagnetische Abschirmung und vollständige Integration in den stahltypischen Recyclingkreislauf. Die Verarbeitung ist auf bestehenden Anlagen möglich, das Umformverhalten wird von den Stahldeckblechen bestimmt.
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