Für thyssenkrupp Calvion bietet die Zusammenarbeit mit CI4C (Cement Innovation for Climate) zwei entscheidende Vorteile: Zum einen wird mit dem Projekt eine zukunftsweisende Prozesstechnologie für die Zementherstellung umgesetzt, die das Potenzial hat, die Branche nachhaltig zu verändern. Zum anderen steht die erfolgreiche Zusammenarbeit mit einem Konsortium aus vier großen Kunden für einen partnerschaftlichen Ansatz, der die Entwicklung innovativer Lösungen für eine klimafreundlichere Zementproduktion vorantreibt.
Der Weg zu einer nachhaltigeren Zementindustrie ist lang
Die Transformation der Zementindustrie ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Derzeit werden verschiedene technische Konzepte erprobt, die sich in den kommenden Jahren am Markt etablieren müssen. Neben den technologischen Herausforderungen stellen insbesondere der hohe Investitions- und Finanzierungsbedarf auf Kundenseite sowie die enge partnerschaftliche Zusammenarbeit bei der Umsetzung der Projekte zentrale Erfolgsfaktoren dar. Darüber hinaus sind viele Vorhaben auf politische Unterstützung und Genehmigungsverfahren angewiesen – Rahmenbedingungen, die über klassische Anlagenbauprojekte hinausgehen und eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten erfordern.
Herausforderungen der Transformation der Zementindustrie
Die Zementindustrie ist von vielen Faktoren abhängig. Die globalen Veränderungen – ob in der Wirtschaft oder Politik betreffen die Zementindustrie in fast allen Bereichen der Prozesskette, das fängt bei den Rohstoffen an und geht über den fertigen Zement und Beton bis zum Recycling. „Rohstoffe, Energiebedarf und CO2-Emission sind drei Themenfelder, auf denen jetzt zeitgleich wichtige Weiterentwicklungen gemacht werden müssen. Unsere Lösungen bieten für viele dieser Bereiche Verbesserungen“, erklärt Process Engineer Jost Lemke.
Eine intelligente Produktionsplanung kann dabei zusammen mit optimierten Anlagen den Verbrauch an erneuerbaren Energien steigern. So würde der Bedarf an Strom aus Kohle und Erdgas verringert werden.