Unsere Lösungen für eine nachhaltigere Industrie
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Die Industrie befindet sich im Wandel. Klimawandel, steigende Energiepreise, geopolitische Unsicherheiten, Digitalisierung und der zunehmende Fachkräftemangel verändern die Anforderungen an Unternehmen weltweit. Um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben und die Klimaziele zu erreichen, braucht es innovative Technologien, die industrielle Prozesse nachhaltiger und effizienter gestalten.
Die grüne Transformation beschreibt den Wandel hin zu einer emissionsärmeren Industrie. Sie umfasst die Umstellung energie- und CO₂-intensiver Prozesse auf nachhaltigere Produktionsverfahren, den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien sowie neue Technologien für eine ressourcenschonende Wertschöpfung. Dabei reicht keine einzelne Innovation aus. Erst das Zusammenspiel verschiedener Technologien ermöglicht eine erfolgreiche Dekarbonisierung der Industrie.
Der Umbau industrieller Wertschöpfungsketten gehört zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Produktionsprozesse müssen weiterentwickelt, Energiequellen neu erschlossen und bestehende Infrastrukturen angepasst werden. Gleichzeitig entstehen dadurch neue Chancen: für innovative Geschäftsmodelle, nachhaltiges Wachstum und zukunftssichere Arbeitsplätze.
Für Unternehmen bedeutet die grüne Transformation deshalb weit mehr als die Reduzierung von Emissionen. Sie ist eine Investition in Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit und langfristigen wirtschaftlichen Erfolg.
Die Dekarbonisierung der Industrie setzt voraus, dass ausreichend erneuerbare Energie verfügbar ist und neue Technologien deren effiziente Nutzung ermöglichen. Genau hier setzen die Lösungen von thyssenkrupp an. Von Windenergie über grünen Wasserstoff und nachhaltige Chemieprozesse bis hin zur CO2-Abscheidung in der Zementindustrie entwickeln unsere Unternehmen Technologien, die den Wandel hin zu einer nachhaltigeren Industrie unterstützen.
Erneuerbare Energien bilden das Fundament einer nachhaltigen Industrie. Je mehr Strom aus Wind- und Solarenergie zur Verfügung steht, desto schneller können fossile Energieträger in industriellen Prozessen ersetzt werden.
Großwälzlager spielen dabei eine entscheidende Rolle. Sie sorgen dafür, dass Windkraftanlagen zuverlässig arbeiten und die Energie des Windes effizient in elektrische Energie umwandeln können.
Als weltweit führender Hersteller von Großwälzlagern für Windenergieanlagen liefert thyssenkrupp rothe erde Komponenten mit Durchmessern von bis zu 25 Metern. Sie kommen unter anderem in der Gondel und der Rotorblattverstellung zum Einsatz, richten die Anlagen präzise in den Wind aus und ermöglichen so eine zuverlässige Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien.
Mit jeder neu installierten Windkraftanlage wächst die Grundlage für eine emissionsärmere Industrie und die Produktion von grünem Wasserstoff.
Dieser grüne Strom ist die Voraussetzung für die Produktion von grünem Wasserstoff. In Wasserelektrolyseanlagen spaltet die grüne Energie Wasser in seine natürlichen Bestandteile Sauerstoff und Wasserstoff. Das Ergebnis: grüner Wasserstoff! Ein klimaneutraler Energieträger, der in zahlreichen Industrien fossile Rohstoffe ersetzen kann – und dabei kein klimaschädliches CO2 erzeugt.
thyssenkrupp nucera ist einer der weltweit führenden Anbieter von Elektrolyseanlagen zur Herstellung von grünem Wasserstoff und stellt schon heute Anlagen im industriellen Gigawatt-Maßstab her! Der erfolgreiche Börsengang des Unternehmens und der Aufstieg in den SDAX im Jahr 2023 hat gezeigt, welches Potenzial im Elektrolyse-Geschäft liegt. Schließlich ist die Technologie einer der größten Hebel zur Vermeidung von CO2-Emissionen!
Die Herausforderung: Grüner Wasserstoff wird künftig vor allem in den Weltregionen produziert, in denen grüner Strom günstig verfügbar ist – zum Beispiel in Südafrika, Australien, Chile oder Namibia. Um ihn dorthin zu bringen, wo er gebraucht wird, bietet sich grünes Ammoniak als Transportmedium an. Es hat eine bessere Energiedichte als Wasserstoff, kann also mehr Energie auf weniger Raum speichern und lässt sich günstiger transportieren. Außerdem ist Ammoniak schon heute mit rund 20 Millionen verschiffte Tonnen pro Jahr, die meistgehandelte Chemikalie der Welt. Schiffe, Häfen und Pipelines – die Infrastruktur steht.
Die Wasserstoff-Derivate, grünes Ammoniak und grünes Methanol können außerdem als nachhaltige Rohstoffe eingesetzt werden. Vor allem in der Chemieindustrie, zum Beispiel zur Produktion von Kleidung, Kunststoffe und Medikamente oder auch synthetischem Kerosin für Flugzeugtreibstoffe.
thyssenkrupp Uhde ist einer der weltweiten Technologieführer beim Thema Ammoniak-Cracking und dem Bau von Anlagen für grünes Ammoniak und grünes Methanol. Damit kann das Potenzial von grünem Wasserstoff in zahlreichen Industrien freigesetzt werden.
Aber da ist noch lange nicht Schluss: Die grüne Transformation macht auch vor Industrien nicht halt, die prozessbedingt zwangläufig CO2 ausstoßen müssen – wie zum Beispiel die Zementindustrie. Sie ist jährlich für ganze 8 % der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich. Neben der Stahl- und Chemieindustrie liegt hier also einer der größten Hebel für eine signifikante Reduzierung von Treibhausgasen.
Dafür gilt es neue Technologien und Verfahren zu entwickeln, um das entstehende CO2 abzufangen und für andere Prozesse und Industrien nutzbar zu machen. Denn entgegen seinem schlechten Ruf, kann auch CO2 selbst ein Rohstoff für nachhaltigere Prozesse sein. Hier setzt thyssenkrupp Calvion an und macht mit seinen innovativen „Grey2Green“ Technologien wie z.B. Oxyfuel das bisher Undenkbare denkbar: Eine klimaneutrale Zementproduktion.
Von Großwälzlagern, Elektrolyseuren, grünem Ammoniak und Methanol-Anlagen bis hin zu Carbon Capture & Usage Technologien für die Zementindustrie – mit unseren Geschäften bündeln wir bei thyssenkrupp schon heute einzigartige Schlüsseltechnologien für die grüne Transformation unter einem Dach. Und zukünftig auch unter einem Namen: thyssenkrupp Decarbon Technologies. Damit richtigen wir uns völlig neu aus – auf neues Wachstum und nachhaltigen Erfolg für uns und unsere Kund:innen.
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