Trainee-Programm im internationalen Vertrieb: „Das war genau, was ich suchte!“
Bereits während seines Studiums keimte in Sebastian Weidenbach der Wunsch, seine berufliche Karriere im internationalen Vertrieb eines größeren Unternehmens zu starten. Aufgewachsen im rheinhessischen Ingelheim am Rhein, hatte Sebastian bis 2022 so gar keinen Bezug zum Ruhrgebiet - thyssenkrupp verband der heute 28-Jährige in erster Linie mit Aufzügen und Rolltreppen. Und das Technologie-Unternehmen mit Hauptsitz in Essen erwies sich als Glücksgriff.
Reibungsloser Übergang in die Festanstellung
Im weiteren Verlauf des Trainee-Programms kam der Zeitpunkt, zu dem sich Sebastian auf Grundlage seiner gemachten Erfahrungen entscheiden musste, in welche Richtung es für ihn nach Abschluss des Programms gehen sollte. „Für mich war klar, dass ich im Stahlhandel bleiben wollte, sodass die weiteren Stationen auf diese Stelle ausgerichtet wurden. Somit verbrachte ich die letzten Wochen meiner Traineezeit in der Abteilung, die mich auch am Ende übernommen hat.“
Der große Vorteil für Sebastian, der seit 2023 als Junior Trader bei der thyssenkrupp Materials Trading GmbH angestellt ist: „Dadurch war der Übergang ziemlich reibungslos und fließend. Ich hatte die Chance, in meine zukünftige Rolle eingearbeitet zu werden, bevor es dann richtig los ging. Heute bin ich gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen für das Importgeschäft von Flachstahl mit Schwerpunkt in Spanien und Portugal zuständig.“
Sebastian hat seine berufliche Heimat bei thyssenkrupp gefunden
Als Trader sieht er sich nicht nur als Vertriebler, sondern als Mittelsmann, der durch ein starkes Kunden- und Lieferantennetzwerk agiert. „Ohne die Bestellung eines Kunden können wir kein Geschäft machen, genauso kommen wir aber auch nicht weiter, wenn kein Stahlwerk auf der Welt mit uns zusammenarbeitet. Dadurch ist es sehr wichtig, viel mit beiden eng zu kommunizieren, was dem Ganzen eine sehr umfangreiche menschliche Komponente verleiht “, erklärt er.
Inzwischen hat Sebastian die volle Verantwortung für die Kommunikation mit Kund:innen und Lieferant:innen und hat sogar Kund:innen übernommen, für die er als Hauptansprechpartner verantwortlich ist. „Ich lerne jeden Tag dazu und es ist ein schönes Gefühl in unserem Bereich irgendwann Experte zu werden.“
„In der heutigen bewegten Welt mit zahlreichen Sanktionen und Handelsbeschränkungen kommt unserer Rolle als Trader eine zusätzliche Bedeutung zu, weil man diese Umstände im Blick haben muss, wenn man Geschäfte im Stahlimport machen möchte. Diese können sich schlagartig ändern und man muss daher gut informiert sein, um sich so früh wie möglich an die neue Situation anpassen zu können.“
Vor allem aber ist es die internationale Arbeit, die Sebastian begeistert. „Ich habe jetzt auch schon erste Dienstreisen ins Ausland gemacht und werde auch in Zukunft im Rahmen meiner Tätigkeit Reisen in spannende Länder antreten.“ Ganz klar: Seine berufliche Heimat hat der gebürtige Rheinhesse im Ruhrgebiet gefunden. Es ist diese Mischung aus Verantwortung, internationalen Kontakten und der ständigen Herausforderung, die ihn täglich motiviert und ihm das Gefühl gibt, seinen Platz gefunden zu haben.