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Bis zu ihrem Abitur hatte Özlem keinen echten Karriereplan. Nach einem Praktikum an einer Grundschule entschied sie sich für ein Lehramtsstudium (Mathematik und Türkisch). Doch das erwies sich schnell als eintönig. Özlem fehlte vor allem der Praxisbezug. Vielleicht doch besser eine Ausbildung? Die junge Frau recherchierte, was der Ausbildungsmarkt so zu bieten hatte, durchforstete Online-Jobbörsen und informierte sich über die Angebote der Unternehmen in ihrer Heimat Nordrhein-Westfalen.
Dabei stieß sie auf das umfangreiche Ausbildungsprogramm von thyssenkrupp – ein Unternehmen, das bei Özlem bereits damals einen hervorragenden Ruf hatte. Denn schon ihr Großvater arbeitete bei thyssenkrupp. „Ich komme aus Duisburg und da ist thyssenkrupp sehr beliebt und bekannt - insbesondere natürlich für Stahl“, berichtet die junge Frau. „Ich wollte sehen, was thyssenkrupp noch so bietet und mir mein eigenes Bild machen.“ Gesagt, getan: 2019 bewarb sie sich um einen Ausbildungsplatz zur Kauffrau für Büromanagement und wusste zu überzeugen. Nach einem Einstellungstest und einem Vorstellungsgespräch hatte sie den Ausbildungsplatz.
Anders als das Lehramtsstudium erwies sich die Ausbildung bei thyssenkrupp als Volltreffer.
„Die Ausbildung war sehr vielfältig, weil Auszubildende bei thyssenkrupp die Möglichkeit haben, viele verschiedene Abteilungen zu durchlaufen."
„Außerdem hatte ich die Möglichkeit, noch eine Weiterbildung zur staatlich geprüften Fremdsprachenkorrespondentin zu machen. Somit hatte ich nach zweieinhalb Jahren zwei verschiedene Abschlüsse in der Tasche.“
Vor allem die Arbeit im Bereich Human Resources (HR) hatte es Özlem angetan. „Als ich in der Personalabteilung eingesetzt war, habe ich direkt gemerkt, dass mir der Bereich sehr viel Spaß und Freude bereitet“, verrät Özlem. „Ich konnte selbstständig arbeiten und habe viele verschiedene Themen kennengelernt. Als Auszubildende mal die andere Sicht im HR-Bereich zu sehen, war echt sehr interessant, weil ich vorher ja nur die Bewerber:innensicht kannte.“
Für Özlem stand schnell fest, dass sie nach ihrer Ausbildung gerne weiter in diesem Bereich arbeiten wollte. Nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung hatte ihr Arbeitgeber gleich zwei gute Nachrichten für die gebürtige Duisburgerin: Özlem wurde übernommen, bekam einen unbefristeten Vertrag und konnte auch in ihrem Traum-Bereich weitermachen. Seit Februar 2022 kümmert sich Özlem als Sachbearbeiterin um das Recruiting, also das Suchen und Identifizieren von passgenauen Kandidaten:innen für offene Jobs bei verschiedenen thyssenkrupp Gesellschaften.
„Ich erstelle unter anderem Stellenausschreibungen, pflege das System, in dem wir unsere Bewerber:innen managen und koordiniere Gespräche“, verrät Özlem über ihren Arbeitsalltag. „Außerdem betreue ich die Werkstudenten:innen und Praktikanten:innen, erstelle etwa Verträge und andere Dokumente wie zum Beispiel diverse Bescheinigungen.“
Ein Job, der durchaus herausfordernd ist, wie Özlem verrät. „Wir betreuen viele Stellen und haben somit auch viele verschiedene Bereiche, die betreut werden müssen. Ich denke jede:r kennt das: Es gibt Tage, da kommen gefühlt alle Aufgaben gleichzeitig auf einen zu. Da ist es sehr wichtig, organisiert und strukturiert zu arbeiten und die Aufgaben zu priorisieren, sodass nichts liegen bleibt. Sonst kann man auch sehr schnell gute Bewerber:innen verlieren.“
Dabei kann sich Özlem jederzeit auf die Unterstützung ihrer Kolleg:innen verlassen. Vor allem das together aus dem thyssenkrupp Claim ,engineering. tomorrow. together.' hat für Özlem eine große Bedeutung.
„together bedeutet für mich Zusammenhalt, Respekt und Hilfsbereitschaft. Während meiner Ausbildung und auch jetzt habe ich gesehen, wie hilfsbereit und offen meine Kolleg:innen sind. Sie haben mich sehr gut in die Themen eingearbeitet und dadurch hat es auch viel mehr Spaß gemacht, weil ich das Vertrauen auch spüren konnte, indem ich sehr früh und schnell angefangen habe, selbstständig zu arbeiten und Aufgaben zu übernehmen.“
Rückblickend ist Özlem mehr als überzeugt, damals die richtige Entscheidung getroffen zu haben. „Die Ausbildung bei thyssenkrupp war die beste Entscheidung überhaupt. Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals in so einem großen Unternehmen arbeiten würde - und dann noch im Hauptquartier sitze.“
Ob Özlem anderen eine Ausbildung bei thyssenkrupp empfehlen würde? „Auf jeden Fall! Denn eure Zukunft hängt von dem ab, was ihr heute tut. Traut euch und zieht es durch!“