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Capital Market Day in London, 28. September 2026: thyssenkrupp Steel setzt bei seiner Neuaufstellung auf ein starkes Fundament, eine klare Strategie und konkrete Mittelfristziele für mehr Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit. V.l.n.r.: Andreas Trösch, Head of Investor Relations thyssenkrupp AG, Dr. Marco Richrath, COO thyssenkrupp Steel, Philipp Conze, CFO thyssenkrupp Steel, Dr. Marie Jaroni, CEO thyssenkrupp Steel, Miguel López, CEO thyssenkrupp AG
Capital Market Day in London, 28. September 2026: thyssenkrupp Steel setzt bei seiner Neuaufstellung auf ein starkes Fundament, eine klare Strategie und konkrete Mittelfristziele für mehr Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit. V.l.n.r.: Andreas Trösch, Head of Investor Relations thyssenkrupp AG, Dr. Marco Richrath, COO thyssenkrupp Steel, Philipp Conze, CFO thyssenkrupp Steel, Dr. Marie Jaroni, CEO thyssenkrupp Steel, Miguel López, CEO thyssenkrupp AG
Starkes Fundament: Führende Marktpositionen in attraktiven Premiumsegmenten, Nr. 1 bei Flachstahl1 in Deutschland und Nr. 2 in Europa2; State-of-the-Art-Produktionsnetzwerk – breite Kundenbasis.
Klare Strategie und messbare Fortschritte: Transform30+ zielt auf eine nachhaltige Steigerung von Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit; wesentliche Meilensteine sind bereits erreicht.
Attraktive Mittelfristziele: Mindestens 1,2 Mrd € Bereinigtes EBITDA, eine bereinigte EBITDA-Marge von mindestens 11 Prozent und positiver Free Cashflow; mehr als 800 Mio € Ergebnisverbesserung aus Self-Help-Maßnahmen.
thyssenkrupp Steel hat heute auf einem Capital Market Day über den Stand der Neuaufstellung des Unternehmens informiert und seine Strategie sowie mittelfristige Finanzziele vorgestellt. Das Unternehmen will seine Profitabilität deutlich steigern, seine führenden Positionen in attraktiven Premiumsegmenten weiter ausbauen und seine Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig stärken.
Die Verselbstständigung von thyssenkrupp Steel Europe mit einer eventuellen Minderheitsbeteiligung der thyssenkrupp AG bleibt das erklärte strategische Ziel.
thyssenkrupp Steel verfügt über ein starkes Fundament: Führende Marktpositionen in at-traktiven Premiumsegmenten, tief verankerte technologische Kompetenz, ein modernes Produktionsnetzwerk und langjährige Kundenbeziehungen. Mit Transform30+ haben wir eine klare Strategie definiert, um unsere Stärken weiter auszubauen und Profitabilität, Wettbewerbsfähigkeit und Wertschöpfung nachhaltig zu steigern. Das neue Management-Team setzt diese Strategie konsequent und mit hoher Geschwindigkeit um. Wesentliche Meilensteine wurden bereits erreicht und erste messbare Verbesserungen bei Performance und Ergebnisqualität sind sichtbar. Unser Anspruch ist klar: Wir wollen thyssenkrupp Steel als profitables, robustes und zukunftsfähiges Stahlunternehmen erfolgreich weiterentwi-ckeln und nachhaltigen Mehrwert für Kunden, Mitarbeitende und Investoren schaffen.
thyssenkrupp Steel verfügt über den größten integrierten Stahlproduktionsstandort Europas und versorgt mit acht Weiterverarbeitungsstandorten über 900 Kunden. Das Produktionsnetzwerk liegt im Herzen der europäischen Industrie: Ca. 40 Prozent der europäischen Wertschöpfung3 und 70 Prozent unserer Kunden befinden sich in einem Radius von 500 km rund um den Duisburger Standort.
Nahezu zwei Drittel des Produktportfolios von thyssenkrupp Steel sind werthaltigen Premiumgüten zuzurechnen. Das Unternehmen verbindet somit ein werthaltiges Premiumportfolio mit einem State-of-the-art-Produktionsnetzwerk. Durch umfangreiche und gezielte Investitionen verfügt thyssenkrupp Steel heute über eine leistungsfähige und technologisch führende Plattform für hochwertige Stahlanwendungen. Mit starken Positionen in attraktiven Premiumsegmenten, einer außerordentlich breiten Kundenbasis und einem klaren Fokus auf „Wert vor Volumen“ ist thyssenkrupp Steel gut positioniert, um von langfristigen Trends wie dem Ausbau der Energieinfrastruktur oder nachhaltiger Mobilität zu profitieren.
In den vergangenen Jahren haben wir mehr als 1 Mrd € in die Modernisierung unseres Produktionsnetzwerks investiert und verfügen heute über einige der innovativsten und mo-dernsten Produktionsanlagen der europäischen Stahlindustrie. Dieses State-of-the-art-Netzwerk ermöglicht uns, anspruchsvolle Premiumgüten effizient und zuverlässig zu produ-zieren und unsere Kunden mit höchsten Qualitätsstandards zu versorgen. Mit dem Bau unserer Direktreduktionsanlage in Duisburg treiben wir zudem die Transformation hin zu einer CO₂-armen Stahlproduktion konsequent voran.
Die Nachfrage in den für thyssenkrupp Steel relevanten Endmärkten entwickelt sich insgesamt stabil. Gleichzeitig gewinnt der europäische Stahlmarkt durch die seit Juli 2026 geltenden Handelsschutzmaßnahmen deutlich an Momentum. Mehr als 80 Prozent des europäischen Flachstahlmarktes werden inzwischen von den neuen Quoten- und Zollregelungen erfasst, was zu einer höheren Marktstabilität und einem unterstützenden Preisumfeld beiträgt. In Kombination mit der starken Position von thyssenkrupp Steel in attraktiven Premiumsegmenten verbessert dies die Ausgangslage für eine profitable Entwicklung sowie die nachhaltige Steigerung von Wettbewerbsfähigkeit und Ertragskraft deutlich.
thyssenkrupp Steel hat in den vergangenen Monaten wesentliche Meilensteine seiner Neuaufstellung erreicht. Mit dem Abschluss des Sanierungstarifvertrags Ende 2025 wurde die Grundlage für die Restrukturierung und die nachhaltige Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit geschaffen. Von der angestrebten Reduzierung von rund 11.000 Stellen wurden bereits rund 4.000 umgesetzt. Zudem wurde im Sommer 2026 die Trennung von den Hüttenwerken Krupp Mannesmann (HKM) vollzogen. Zusammen mit den seit 2024 laufenden Kosteneffizienzprogrammen wurden damit zentrale Voraussetzungen geschaffen, um die Profitabilität des Unternehmens nachhaltig zu steigern.
Auf dem Capital Market Day hat thyssenkrupp Steel nun seine Mittelfristziele vorgestellt. Das Unternehmen strebt ein Bereinigtes EBITDA von mindestens 1,2 Mrd € bei einer bereinigten EBITDA-Marge von mindestens 11 Prozent sowie einen positiven Free Cashflow an. Der Großteil der erwarteten Ergebnisverbesserung soll aus Self-Help-Maßnahmen kommen, die thyssenkrupp Steel selbst umsetzen kann. Insgesamt sollen diese Maßnahmen einen EBITDA-Beitrag von mehr als 800 Mio € liefern. Davon ist bereits mehr als die Hälfte vertraglich vereinbart und befindet sich in Umsetzung.
Zentrale Meilensteine unserer Neuaufstellung haben wir erreicht und wesentliche Werthebel aktiviert. Unsere Mittelfristziele basieren zu einem großen Teil auf Maßnahmen, die wir selbst in der Hand haben und deren Umsetzung bereits abgeschlossen oder weit fortge-schritten ist. Dazu gehören die Restrukturierung, unser Kosteneffizienzprogramm sowie die Trennung von der HKM. Die erwarteten Ergebnisbeiträge dieser Maßnahmen werden unse-re Profitabilität signifikant erhöhen und machen uns zukünftig resilienter. Ergänzend profi-tieren wir von einem verbesserten regulatorischen Umfeld und einer höheren Stabilität des europäischen Stahlmarktes. Gemeinsam schafft das eine starke Grundlage für nachhaltige Profitabilität, positive Cashflows und langfristige Wertsteigerung.
1 Basierend auf Einschätzungen von thyssenkrupp Steelnach Marktanteilen für Lieferungen in der EU im Jahr 2024.
2 Basierend auf Einschätzungen von thyssenkrupp Steel nach Marktanteilen für Lieferungen in der EU im Jahr 2024.
3 Bezogen auf das BIP des verarbeitenden Gewerbes in der EU
Diese Mitteilung enthält „zukunftsgerichtete Aussagen“. Solche Aussagen enthalten häufig Begriffe wie „erwarten“, „annehmen“, „glauben“, „beabsichtigen“, „schätzen“, „planen“, „projizieren“, „anstreben“ oder vergleichbare Begriffe. Alle Aussagen, die keine historischen Tatsachen darstellen, einschließlich Aussagen zur finanziellen Lage des Segments Steel der thyssenkrupp AG sowie zur Geschäftsstrategie, zu Plänen und Zielen des Managements für zukünftige Geschäftstätigkeiten, sind zukunftsgerichtete Aussagen. Solche Aussagen beinhalten naturgemäß bekannte und unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere wesentliche Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Geschäfts-entwicklung oder die Leistungen der Gesellschaft wesentlich von den ausdrücklich oder implizit angenommenen Ergebnissen abweichen. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten nur zum Zeitpunkt dieser Mitteilung. Weder die Gesellschaft noch ihre verbundenen Unternehmen noch deren jeweilige Vertreter, Mitarbeitende oder Berater übernehmen eine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder zu überprüfen.