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Stahl im Alltag

Die Kolleg:innen von thyssenkrupp Steel stellen Stahl für vielseitige Anwendungen her. Was Stahl allerdings mit Kunst, gutem Wein und Bauernhöfen zu tun hat, davon wollen wir in diesem Beitrag berichten:  

Wer Stahl hört, denkt an Autos, Lebensmitteldosen, Brücken und gigantische Konstruktionen, die Hochhäuser und Anlagen aufrecht halten. Aber Stahl ist nicht nur in der Industrie anzutreffen, sondern auch in vielen alltäglichen Dingen unseres Lebens – dort, wo wir ihn zunächst gar nicht vermuten.

Stahl in Kunst und Handwerk

Kunst im eigenen Garten oder in einer Parklandschaft ist besonders schön anzuschauen, aber leider auch Wind und Wetter ausgesetzt. Gerade Metallkünstler stehen daher vor der Herausforderung, eine Lösung gegen frühzeitige Korrosion und Zerfall zu bieten. Patinax® von thyssenkrupp Steel macht’s möglich. Zwar werden patinax®-Bleche blitzeblank und in makelloser stahlgrauer Optik geliefert, doch im Gegensatz zu unbehandeltem Stahl zersetzt sich patinax® nicht sukzessive, wenn es der Witterung ausgesetzt ist. Stattdessen verändert der Werkstoff nach zwei bis drei Wochen mit Kontakt zu Feuchtigkeit, Kälte oder Hitze seine Struktur und sein Erscheinungsbild.

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Kunst ist nicht nur Kritikern ausgesetzt, sondern im Fall von Outdoor-Kunstwerken auch Wind und Wetter. Die Stahllösung patinax® von thyssenkrupp Steel schützt davor.

Mit der Zeit bildet patinax® eine natürliche und attraktive rostbraune Schutzschicht – eine sogenannte Patina – und ist somit besonders wetterbeständig, langlebig und vor allem vielseitig einsetzbar. Egal, ob für Brücken, Gebäudefassaden oder in Form einer Skulptur im eigenen Garten, an der man sich jeden Tag erfreuen kann.

Doch nicht nur Gartenkunst ist geprägt von innovativen Stahllösungen. Auch ein weiterer Bereich, der zu den schönen Dingen des Lebens zählt, wird erst durch Stahl zu dem, was man landläufig unter „einem edlen Tropfen“ versteht: Wein.

Gut Ding will Weile haben – Stahl x Wein

Dass Stahl und Wein zusammengehören, ist nicht gerade der erste Gedanke, der einem beim Öffnen eines trocknen Roten oder lieblichen Weißen durch den Kopf geht. Aber Stahl spielt eine nicht unerhebliche Rolle dabei, dass die guten Tropfen so reifen, wie sie sollen und am Ende auch gut schmecken.

Damit Weinfässer zusammenhalten, müssen sie mit sogenannten „Fassreifen“ umgeben sein. Dafür werden unter anderem verzinkte Schmalbänder von thyssenkrupp Steel genutzt. Das französischen Unternehmen Girondor zum Beispiel nutzt die robusten Reifen aus Stahl von thyssenkrupp, um die Fassringe herzustellen, die jedes ihrer traditionell gefertigten Eichenholzfässer zusammenhalten.

Denn auch heute noch ist die Herstellung der Fässer ein traditioneller Handwerksberuf: Der Küfer, auch Böttcher genannt, stellt die abgelagerten Hölzer zunächst so gegeneinander, dass sie einen Kegel mit nach unten offener Fläche bilden. In der Mitte dieser Konstruktion wird ein Feuer entfacht, das die Dauben biegsam macht und die für das Fass typischen Röstaromen freisetzt. Nach und nach werden die sich wölbenden Hölzer mit einem Stahlseil zusammengedrückt.

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Schon gewusst? Für die Herstellung eines Weinfasses werden rund 10 Kilogramm Stahl benötigt.

Weinfässer sind also nicht nur wegen ihres Inhaltes schwer, es stecken auch 10 Kilogramm Stahl in den Fassringen, die für ein einziges Weinfass benötigt werden. Stahl von thyssenkrupp Steel sorgt also für Genuss pur! Wer hätte das gedacht? Aber auch wenn es einmal nicht ums Genießen geht, sondern um harte Feldarbeit, bietet Stahl effektive Lösungen – zum Beispiel in Form eines ganz besonderen „Rasenmähers“.

„Rasenmäher“ der Extraklasse

Böse Zungen würden behaupten, dass das Rasenmähen der Deutschen Lieblingsbeschäftigung sei, so akribisch achten sie auf das Grün vor ihrer Haustür. In der Landwirtschaft steht das Mähen jedoch vor ganz anderen Herausforderungen als in unseren Vorgärten. Hier muss besonders leistungsstarkes und langlebiges Gerät her. Wichtigstes Werkzeug  ist dabei der Mähbalken. Die Experten-Teams von thyssenkrupp Steel haben für die besonders hohen Anforderungen an landwirtschaftliche Mähmaschinen MAX CUT entwickelt.

MAX CUT ist ein Mähbalken aus Stahl. Mähbalken beinhalten üblicherweise innenliegend den Antriebsstrang, darauf aufgesetzt die Mähscheiben, die mit ihren Klingen das Erntegut abschneiden. Durch den Gutfluss, Verschmutzungsanteile und hohe Drehzahlen ist der Mähbalken allerdings einer starken Beanspruchung ausgesetzt.

Martin Ober, Mähwerkskonstrukteur beim Landmaschinenhersteller CLAAS suchte nach einem Material, dass den Mähbalken deutlich robuster und langlebiger machen würde. Dabei fiel seine Wahl auf die Stahlsorte HSM 700 HD von thyssenkrupp Steel am Standort Hohenlimburg. Die besondere Stahlgüte HSM 700 HD weist aufgrund des genau definierten, geringen Kohlenstoffanteils ein einphasiges, ferritisches Gefüge auf. Das bedeutet, dass auch komplexere Umformungen des innovativen Werkstoffs problemlos darstellbar sind, ohne Qualität oder Stabilität einbüßen zu müssen.

Für die Landwirtschaft reichen herkömmliche Mähmaschinen nicht aus: Mit der Stahllösung MAX CUT von thyssenkrupp Steel sind Mäher langlebiger und robuster – dank ihrer besonderen Stahlgüteklasse.

Stahl: Ein universeller Werkstoff

Das waren nur einige der vielen Anwendungsgebiete, auf denen Stahl seinen Weg in unseren Alltag findet. Ob in Küchengeräten, als Fassringe oder Grundpfeiler eines Wolkenkratzers – Stahl ist ein universeller Baustoff, der sich im Umbruch befindet: Von einer Industrie, die zu den größten CO2-Emittenten der Welt gehört hin zur klimaneutralen Stahlproduktion mit Wasserstoff. Hinzukommt, dass Stahl eines der wenigen Materialien ist, die sich fast endlos recyceln lassen. Es lohnt sich also, mehr über Stahl zu erfahren.

Wer mehr zu Stahl, Stahlproduktion und Lösungen lesen möchte, kann bei unseren Kolleg:innen von thyssenkrupp Steel informieren!