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Technologien für die Energiewende

Technologien für die Energiewende

Speichern, umwandeln, den Verbrauch anpassen

Erneuerbare Energien haben sich zu einem ernstzunehmenden Teil des Energiemixes entwickelt. Die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien – einschließlich Wasserkraft – wird sich nach Angaben der International Energy Agency bis zum Jahr 2040 weltweit verdreifachen. Wir bei thyssenkrupp wollen bei der Energiewende eine wichtige Rolle einnehmen.

Zu unseren Zielen gehört es, die Nutzung der Erneuerbaren Energien zuverlässig zu machen. Dass die Erneuerbaren je nach Wetterlage noch unterschiedlich viel Strom produzieren, wollen wir durch innovative Speichertechnologien beherrschbar machen. Volalität war gestern. Weitere Schwerpunkte sind unser Projekt Carbon2Chem sowie das Lastmanagement, also die Anpassung des Verbrauchs an das Energieangebot.

Carbon2Chem: Aus Emissionen werden Wertstoffe

Carbon2Chem: Aus Emissionen werden Wertstoffe

Mit dem langfristig angelegten Projekt Carbon2Chem wollen wir bei thyssenkrupp Hüttengas als Rohstoff nutzen. Bei diesem Ansatz sollen Hüttengase in Chemiewerken als Ausgangsstoffe für die Herstellung von Kraftstoffen und Düngemitteln Verwendung finden. Umgewandelt würde dabei das in den Hüttengasen enthaltene CO2. Hüttengase sind Prozessgase, die bei der Herstellung von Stahl entstehen.

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Redox-Flow: Speicher für erneuerbare Energien

Redox-Flow: Speicher für erneuerbare Energien

In Zukunft werden Energiespeicher gebraucht, die das Netz im Gleichgewicht halten. Diese Energiespeicher könnten zum Beispiel bei starkem Wind ein Überangebot aufnehmen und den Strom bei einer Flaute dann wieder zurück ins Netz speisen. Redox-Flow-Batterien, deren Wirkungsgrad bei bis zu 80 Prozent liegt, speichern Strom als chemische Energie.

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Wasserelektrolyse: Strom zu Gas

Wasserelektrolyse: Strom zu Gas

Der weltweite Bedarf an Speicherkapazitäten soll bis ins Jahr 2030 laut einer Studie der Unternehmensberatung Boston Consulting Group auf 330 Gigawatt ansteigen. Bei der Wasserelektrolyse wird Wasser mit Strom in Sauerstoff und Wasserstoff gespalten. Der überschüssige Strom lässt sich zu Wasserstoff umwandeln, so dass ein neuer Energieträger entsteht. Dieser Wasserstoff lässt sich wiederum speichern. Das ist vor allem dann praktisch, wenn etwa dieser Wasserstoff in großen Mengen in unterirdischen Salzkavernen gespeichert werden kann zusätzliche Energie gebraucht wird. Anschließend lässt sich der Wasserstoff wieder in Strom umwandeln und übrig bleibt Wasser.

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Cross Energy Management: Der Verbrauch folgt der Erzeugung

Cross Energy Management: Der Verbrauch folgt der Erzeugung

Die Sonne scheint nicht immer. Und auch der Wind macht manchmal Pause. Die Frage ist, ob sich der Energieverbrauch nicht so organisieren lässt, dass er sich der Versorgung anpasst. Hier setzt Cross Energy Management ein. Die großen industriellen Stromverbraucher sollen ihre Stromnachfrage stärker am Angebot der Erneuerbaren Energien ausrichten.

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