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Vehicle Motion Control System - Die Technologie für autonomes Fahren

Innovation und moderne Technologien verändern die Art und Weise, wie wir arbeiten und leben - und schaffen neue Arbeitsplätze. KI, autonomes Fahren und Robotik sind keine Zukunftsmusik mehr. Sie sind Teil des täglichen Lebens unserer Ingenieure und Entwickler. Für unsere Serie #DigiJobs haben wir mit den digitalen Köpfen bei thyssenkrupp gesprochen und sie gefragt, wie die Digitalisierung ihre Arbeit beeinflusst.

András Csaba ist funktionaler Projektleiter in der Forschung und Vorentwicklung in der Lenkungssparte von thyssenkrupp in Ungarn. Er ist verantwortlich für die Weiterentwicklung von Vehicle Motion Control Systems - die Digitalisierung von Autos und die Verwirklichung des automatisierten Fahrens.

Hochautomatisierte oder autonome Fahrzeuge brauchen viele Augen. Laser, Radar, GPS und eine Vielzahl von Sensoren und Kameras übernehmen diese Aufgabe und zeichnen alle Umfeldfaktoren auf. Diese Informationen werden derzeit noch an verschiedenen Schnittstellen im Auto weiterverarbeitet, die jedem Teilsystem, wie Bremse, Dämpfung, Lenkung oder Antrieb sagen, was es zu tun hat. Hier setzten die Softwareexperten von thyssenkrupp an, und entwickeln ein übergeordnetes Steuerungsmodul (Vehicle Motion Control), aus dem heraus die Aktuatoren der Einzelkomponenten zentral angesteuert werden. Das Resultat ist eine deutliche verbesserte Fahrdynamik, neue Sicherheitskonzepte und die Individualisierung des Fahrgefühls.

Ein Muss für autonomes Fahren

Für Csaba ist diese Ebene des intelligenten Zusammenspiels der Komponenten die Grundlage für das automatisierte Fahren. "Im Grunde ist die Vehicle Motion Control (VMC) das 'zentrale Gehirn' eines Autos, das die volle Kontrolle über alle Fahrwerksaktuatoren hat", erklärt der Automobilexperte. "Es harmonisiert und steuert aber nicht nur die einzelnen Komponenten, sondern baut auch Redundanzen auf, die bei einem Ausfall eines Aktuators einspringen können."

Stellen Sie sich vor, die elektrische Lenkung des Autos fällt plötzlich aus. Mit VMC könnten die Bremsen einspringen und das Auto sicher in der Spur halten. Da alle vom VMC gesteuerten Aktuatoren im Bedarfsfall einspringen können, ist eine kontrollierte und sichere Fahrt jederzeit gewährleistet, erklärt Csaba. Für Automobilhersteller und Zulieferer ist dieses optimierte Redundanzkonzept, das Ausfälle ausgleichen kann, ohne die Kontrolle zu verlieren, einer der ersten Fortschritte des VMC. "Aber das ist erst der Anfang, denn dieses neue Konzept eröffnet Möglichkeiten, die vorher nicht realistisch waren: die Verbesserung der Fähigkeiten des Fahrers, neue aktive Sicherheitsfunktionen wie Kollisionsvermeidung im Notfall, ESP mit viel besserer Leistung und natürlich vollautomatisches Fahren stehen auf der Liste", fasst Csaba zusammen.

Durch das Vehicle Motion Control System geht thyssenkrupp wieder einen Schritt weiter in Richtung autonomes Fahren.

Durch das Vehicle Motion Control System geht thyssenkrupp wieder einen Schritt weiter in Richtung autonomes Fahren.

Durch das Vehicle Motion Control System geht thyssenkrupp wieder einen Schritt weiter in Richtung autonomes Fahren.
Durch das Vehicle Motion Control System geht thyssenkrupp wieder einen Schritt weiter in Richtung autonomes Fahren.
Durch das Vehicle Motion Control System geht thyssenkrupp wieder einen Schritt weiter in Richtung autonomes Fahren.

Automatisiertes Fahren im digitalen Zeitalter

Warum András Csaba es sich zur Aufgabe gemacht hat, das automatisierte Fahren Wirklichkeit werden zu lassen? Der Automobilexperte ist überzeugt: An neuen Mobilitätskonzepten führt in Zukunft kein Weg vorbei. "Unsere Städte sind überfüllt mit Autos. Staus, Umweltverschmutzung und Unfälle nehmen zu", erklärt er. "Ich denke, es ist nur eine Frage der Zeit, wann das automatisierte Fahren und die E-Mobilität den herkömmlichen Verbrennungsmotor überleben werden."

Die Vorstellung, dass jeder Mensch ein eigenes Auto besitzt, ist in seinen Augen überholt und angesichts der wachsenden Weltbevölkerung - vor allem in städtischen Ballungszentren - nicht mehr tragbar. "Glücklicherweise haben viele junge Menschen bereits eine andere Einstellung zur Mobilität. Sie sind viel offener für gemeinsame Mobilitätskonzepte und automatisierte öffentliche Verkehrsmittel", sagt Csaba.

Die Welt um uns herum verändert sich. Neue Technologien verändern die Art und Weise, wie wir leben und arbeiten, bieten aber gleichzeitig auch neue und nachhaltigere Mobilitätslösungen. Für András Csaba ist fortschrittliche Technologie das Werkzeug, um überholte Konzepte zu überdenken und die Mobilität von morgen schon heute Wirklichkeit werden zu lassen. Mit ihrem Know-how und ihrer digitalen Kompetenz ebnen er und sein Team den Weg in ein neues Zeitalter - mit weniger Staus und mehr Sicherheit auf unseren Straßen.

Erfahren Sie hier mehr darüber, wie thyssenkrupp Automotive Technology die Mobilität von Morgen vorantreibt.