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Digitalisierung im produzierenden Mittelstand

Jedes mittelständische Industrieunternehmen steht im Zuge der Digitalisierung vor individuellen Herausforderungen. Um die Hürde möglichst niedrig zu halten, müssen digitale Lösungen flexibel sein und einfach in den bereits existenten, individuellen Maschinenpark implementiert werden können. Um selbst den Anforderungen der Digitalisierung gewachsen zu sein, entwickelten unsere Kollegen von thyssenkrupp Materials Services vor einigen Jahren ihre hauseigene IoT-Plattform toii®, die heute auch bei externen Kunden zum Einsatz kommt und die ideale Lösung für eine effektive und niedrigschwellige Digitalisierung des produzierenden Mittelstandes ist.

Wie arbeitet toii®?

toii® ist ein Manufacturing Execution System (MES) sowie eine IIoT-Plattform. In der Endausbaustufe können durch toii Produktionsaufträge durch die Verknüpfung von Produktions- und Intralogistikmanagement transparent, effizient und termingerecht durchgeführt werden.

Neben der Endausbaustufe bietet toii® auch einfache Einstiege – beispielsweise mit toii.Lights, was auch bei sehr alten Anlagen ohne elektronische Schnittstellen die Erfassung von Maschinen- und Betriebsdaten ermöglicht..

toii® beherrscht  ca. 100 Schnittstellen, mit deren Hilfe unterschiedliche Maschinen miteinander kommunizieren und dadurch Produktionsketten verknüpfen und verschlanken können. Mit toii sprechen alle Maschinen die gleiche Sprache wo sonst unterschiedliche Datenformate und Schnittstellen heterogener Maschinenparks den Weg in die Digitalisierung schwer machten. Der Teil, der bei toii® für die Anbindung der Maschinen verantwortlich ist, entspricht der Rolle eines Dolmetschers.

Auf diese Weise hilft die IIoT-Lösung dabei, Kosten und wertvolle Zeit zu sparen. Neben der Sammlung und dem Austausch von Produktionsdaten ermöglicht toii® die Automatisierung vieler Produktionsprozesse, die Anbindung von Maschinenparks an die Produktionssteuerung, die Intralogistik oder an ein Warenwirtschaftssystem. Kurzum: toii® verhilft der industriellen Produktion zum Sprung ins digitale Zeitalter und liefert die Grundlagen für weitergehende Optimierungen wie z.B. durch stetig messbare Lean-Initiativen, Advanced Data Analytics und KI.

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In Produktionswerken werden in der Regel sowohl moderne Maschinen als auch ältere Modelle betrieben: toii® ist die IoT-Schnittstelle, die es den unterschiedlichen Maschinen ermöglicht, miteinander zu kommunizieren.

toii® im Kunden-Einsatz:

Nach dem erfolgreichen Einsatz im eigenen Unternehmen, bietet thyssenkrupp Materials Services die digitale End-to-End-Lösung auch für externe Kunden an. „Wir freuen uns, dass toii® in diesen Tagen  bei zwei neuen Kunden aus zwei sehr unterschiedlichen Industrien zum Einsatz kommt“, erklärt Sebastian Lang, Geschäftsführer von thyssenkrupp Materials IoT:

1. Bereits seit 2019 berät thyssenkrupp Materials IoT den „Hidden Champion“ GGK, bei der Digitalisierung seiner Produktion. Heute setz die Tochter der Firmengruppe Grün zur weitgehenden Vernetzung ihrer Produktion auf die von thyssenkrupp Materials IoT entwickelte Plattform toii®. Damit werden bei gesicherter Qualität effizientere, automatisierte Prozesse in der innerbetrieblichen Wertschöpfung ermöglicht. Als führender Spezialist fertigt GGK Leitungsführungs-Systeme aus Kunststoff für die Aufputz-Elektroinstallation und produziert am Standort Greifenstein in Hessen über 3000 verschiedene Produkte, die in 28 Länder vertrieben werden. „Von der erfolgreichen Implementierung der toii® IoT-Plattform versprechen wir uns erhebliche Leistungssteigerungen und eine umfängliche Optimierung der Fertigungssteuerung“, so GGK-Geschäftsführer Eckhard Müller. „Den Projektverantwortlichen von thyssenkrupp Materials IoT attestieren wir echte Möglichmacher-Qualitäten.“

2. Auch Steel Service Krefeld führt toii® ein, um analoge Maschinen digital zu vernetzen und Daten zur weitergehenden Verarbeitung zu erheben. Damit ist der Status der Produktion jeder Maschine jederzeit einsehbar, Einsatz- und Wartungszeiten können optimiert werden. Steel Service Krefeld vertreibt Maschinen, Werkzeugstahl und Metallpulver für die additive Fertigung. Das familiengeführte Unternehmen mit Standorten in Deutschland, Großbritannien, USA und Kanada ist ein Pionier der Industrie 4.0. So werden im hauseigenen ERP in Krefeld Informationen von Wareneingang bis Kommissionierung digital erfasst und sind in Echtzeit im Online-Shop verfügbar.

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Digitalisierung wird bei thyssenkrupp Materials Services groß geschrieben.

 Ein zuverlässiger Begleiter in Sachen Digitalisierung: „Materials as a Service“

 „Nach der erfolgreichen internen Nutzung von toii®, ist es umso schöner zu sehen wie unsere IoT-Lösung nun auch den Alltag in den Produktionsanlagen unserer Kunden vereinfacht,“ sagt Sebastian Lang. Die Entwicklung innovativer, datengetriebener Geschäftsmodelle wie toii® gehören außerdem zur strategischen Weiterentwicklung „Materials as a Service“ des Materialhändlers.

In Rahmen von „Materials as a Service“ bauen die Kollegen bei thyssenkrupp Materials Services ihr Supply Chain Service Geschäft konsequent aus: Von der Beratung über die Implementierung von IIoT- Technologien bis zur Betreuung während des gesamten Lebenszyklus der Lösungen und den Betrieb der darunterliegenden Plattform.