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Innovations­management

Produktverantwortung über den gesamten Lebenszyklus

Produktverantwortung über den gesamten Lebenszyklus, Nachhaltigkeit, eine klare Einschätzung künftiger Märkte und die Fähigkeit, neue Ideen schnell zur Marktreife zu führen – das sind die Eckpfeiler unserer Innovationsstrategie. Wie wir das hinkriegen? Unser Product Lifecycle Management sorgt für die nahtlose Integration und die Echtzeit-Verfügbarkeit aller Informationen, die während eines Produktlebens entstehen. Unser Innovation Foresight Prozess sorgt dafür, dass unsere Entscheidungen von heute zu den langfristig richtigen Weichenstellungen für morgen werden. Unsere TechCenter kümmern sich gezielt um Querschnitts-Technologien, die für uns künftig wichtig werden. Es ist unser Ziel, diese Technologien schnell weiterzuentwickeln – und für den Konzern nutzbar zu machen.

Product Lifecycle Management: Alle Daten jederzeit

Product Lifecycle Management: Alle Daten jederzeit

Innovation ist die Durchsetzung einer Neuerung, nicht allein ihre Erfindung.


Was der Ökonom Joseph Schumpeter mit diesem Zitat auf den Punkt bringt, ist die Tatsache, dass eine gute Idee allein noch lange nicht ausreicht, damit ein gutes Produkt entsteht.

Irr- und Umwege bei Innovationen lassen sich jedoch mit einem strukturierten Produktentwicklungsprozess vermeiden. Produktlebenszyklus-Management (Product Lifecycle Management/PLM) – das ist die nahtlose Integration und die Echtzeit-Verfügbarkeit aller Informationen, die während eines Produktlebens entstehen. Denn der PLM-Prozess umfasst nicht nur die Innovation mit der Ideenfindung, das Portfoliomanagement und die frühzeitige Integration von Kunden- und Marktbedürfnissen, sondern auch das Engineering, die Produktion, den After-Sales-Service sowie schließlich das Ende des Produktlebenszyklus.

Unsere konzernweiten Vorgaben für das PLM gelten für alle Produkte, Lösungen und Services von thyssenkrupp. Sie werden von den jeweiligen Business Areas an ihre spezifischen Bedürfnisse angepasst. Damit gibt es einen Prozess, mit dem wir die Stufen des Produktlebenszyklus harmonisieren – und steuern. Dadurch erhalten unsere Kunden unter anderem exakt auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Produkte und Dienstleistungen.

PLM ist auch Teil der digitalen Transformation von thyssenkrupp. Und gleichzeitig eines der drei Hauptelemente der Implementierung von Industrie 4.0. Durch die Vernetzung aller an der Wertschöpfung beteiligten Instanzen sind alle relevanten Informationen jederzeit verfügbar.

Denn Innovation ist auch für uns die Durchsetzung einer Neuerung – nicht allein ihre Erfindung.

Innovation Foresight: Der Sprung in die Zukunft

Innovation Foresight: Der Sprung in die Zukunft

Strategie braucht ein Bild von der Zukunft. Schließlich geht es darum, heute Entscheidungen zu treffen, die sich langfristig als richtige Weichenstellungen erweisen. Zukunft bedeutet in diesem Fall: in mehr als 20 Jahren.

Bei uns gibt es einen Prozess, in dem wir Bilder von der Zukunft entwickeln. Innovation Foresight heißt eine Spielart der Zukunftsforschung, die als universitäre Forschungsdisziplin zuverlässige Methoden entwickelt, die von vielen Unternehmen angewandt werden.

Heute Entscheidungen treffen, die sich in mehr als 20 Jahren als richtig erweisen.



Und wenn heute jemand von thyssenkrupp zum Beispiel zu einem Autohersteller kommt, wird er dort ganz selbstverständlich gefragt: „Was denken Sie, wie wird die Mobilität der Zukunft aussehen?“ Innovation Foresight wüsste schon mehr. Denn die Disziplin weiß um Möglichkeiten, wie sich solche Zukunfts-Fragen kompetent beantworten lassen.

Mobilität und ihre möglichen Formen nach 2030 – das ist eines der Felder, das wir uns im Innovation Foresight-Prozesses ansehen. Weitere Suchfelder sind Landwirtschaft, Luft und Wasser, Bau und Infrastruktur sowie Produktion. In diesen Bereichen entwickeln wir Zukunftsbilder – so genannte Szenarien –, an denen wir unsere Forschung langfristig ausrichten.

TechCenter: Kreativ wie Start-ups

In unseren TechCentern treffen Flugzeugentwickler auf Autoexperten, Maschinenbauer auf Aufzugingenieure und Materialexperten auf Projektplaner. Jeder kann dabei eigene Erfahrungen und Ideen einbringen und am Ende von der spartenübergreifenden Arbeit der TechCenter profitieren.

Jeder kann von den Ergebnissen der TechCenter profitieren.



Doch was steckt hinter diesen TechCentern? Das sind im Prinzip Innovations-Dienstleister für die Business Areas. Dabei kümmern sich die TechCenter gezielt um Querschnitts-Technologien, die für uns künftig wichtig werden. Ziel ist es, diese Technologien schnell weiterzuentwickeln und für den Konzern nutzbar zu machen. Die TechCenter agieren also wie schnelle Beiboote, die das Konzern-Mutterschiff noch schneller machen.

Nehmen wir das Beispiel TechCenter Carbon Composites: Hierbei geht es um CFK – also um kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe. Neben der eigentlichen Bauteilauslegung steht auch die Verarbeitungstechnik im Fokus. Sämtliche Fragestellungen können vom TechCenter Carbon Composites entlang der Wertschöpfungskette begleitet werden – angefangen von der Bauteilplanung und der Auswahl von Hilfsstoffen bis hin zum Recycling.

Beim TechCenter Control Technology arbeiten die Spezialisten für Antriebs-, Regelungs- und Automationstechnik. Zusätzlich stellt das Engineering-Team seine Erfahrungen aus der Entwicklung der Magnetschwebetechnologie zur Verfügung.

Das interdisziplinäre Team arbeitet schon seit einigen Jahren erfolgreich in anspruchsvollen Projekten zur System- und Prozessentwicklung bei unseren Unternehmen mit.

Dabei verfolgt das TechCenter das Ziel, die Unternehmen beim Ausbau ihres eigenen Know-hows zu unterstützen und so das Verständnis für die funktionalen Zusammenhänge auf deren Teams zu übertragen. Fest steht, dass jeder von den Ergebnissen der Tech Center profitieren kann.

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