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Carbon2Chem: Aus Emissionen werden Wertstoffe

Carbon2Chem: Aus Emissionen werden Wertstoffe

Wie man aus Hüttengasen Chemikalien macht

In einem Stahlwerk entstehen an verschiedenen Stellen so genannte Hüttengase. Sie enthalten unter anderem Stickstoff, Wasserstoff, Methan sowie Kohlenmonoxid und Kohlendioxid (CO2). Heute nutzen wir diese Gase als Energiequelle. Sie werden in Kraftwerken zur Stromproduktion verbrannt.

Carbon2Chem: Aus Emissionen werden Wertstoffe

Mit dem langfristig angelegten Projekt Carbon2Chem wollen wir Hüttengas als Rohstoff nutzen.


Das Prinzip lässt sich so erklären: Ein Chemiewerk in der Nachbarschaft könnte die Hüttengase als Ausgangsstoffe für die Herstellung von Kraftstoffen und Düngemitteln nutzen. Dabei würde auch das in den Hüttengasen enthaltene CO2 umgewandelt.

Geschätzt wird, dass dieses Konzept etwa im Jahr 2030 großindustriell anwendbar sein könnte. Natürlich braucht unser Stahlwerk dann auch weiterhin Strom. Hier kommen die Erneuerbaren Energien ins Spiel. Wenn Wind und Sonne überschüssigen Strom liefern, nutzen wir ihn für die Chemieproduktion. Das Hüttengas würde dann aufgeteilt, so dass ein Teil für die Herstellung von Ammoniak und Methanol zur Verfügung steht.

Wasserstoff aus grünem Strom

Wasserstoff aus grünem Strom

Außerdem wollen wir mit dem „grünen Strom“ noch mehr Wasserstoff herstellen als im Hüttengas ohnehin schon enthalten ist. Den zusätzlichen Wasserstoff brauchen wir um die Hüttengase vollständig für die Produktion von Kraftstoffen und Düngemitteln verwenden zu können.

Profil:

  • Umwandlung von Hüttengasen zu wertvollen Chemikalien
  • Einsatz Erneuerbarer Energien
  • Flexibles Konzept nutzt Überschussstrom
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