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Mehr als nur Prozesse bewegen

Gemeinsam etwas bewegen: Nadine El Sabeh arbeitet bei thyssenkrupp Automotive Technology im Bereich Operational Performance. Sie nimmt die verschiedenen Prozesse an den Produktionsstandorten der Automotive Sparte unter die Lupe. Ihr Geheimrezept? Eindeutig Teamarbeit! Diese gemeinschaftliche Herangehensweise ist für Nadine das A&O ihrer Arbeit. Welche positiven Veränderungen Nadine derzeitig bei thyssenkrupp wahrnimmt und welche Potentiale sie in thyssenkrupp sieht, könnt ihr hier im Interview erfahren.

 

Was bewegst du bei thyssenkrupp?

Prozesse – damit die Produktion an unseren Automotive Standorten effizienter wird. Am meisten Spaß habe ich allerdings daran Menschen zu bewegen. Kolleginnen und Kollegen aus den unterschiedlichen Segmenten und Standorten bringe ich an einem Tisch zusammen und sorge somit für ein gezieltes Austauschen und Vernetzen untereinander. Ich übernehme also eine Koordinationsrolle und bringe Menschen zusammen.

Ziel ist es, die gesamte Wertschöpfungskette im Bereich Automotive zu steigern, sodass Synergieeffekte generiert werden können. Übersetzt: Ideen und Lösungsansätze einzelner Bereiche werden geteilt, damit hier auch andere Bereiche von den Erkenntnissen & dem Wissen profitieren können. Von- und miteinander lernen ist also der Plan. Und nur, wenn wir unsere Ideen teilen, können wir gemeinsam viel bewegen. Genau das – diese gemeinschaftliche Zusammenarbeit, ist das, was mich antreibt.

 

Wie wichtig ist die gemeinschaftliche Herangehensweise in deinem Arbeitsalltag?

Bei uns liegt der Fokus stets darauf, die Themen gemeinsam anzupacken. Mir ist es wichtig, dass wir gemeinschaftlich im Team die Herausforderungen angehen. Wenn man es alleine versucht, dann ist das Projekt in der Regel von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Ich merke immer wieder, wie wichtig es ist, dass wir alle Beteiligten und vor allem auch die Mitarbeitenden in den Werken, die direkt an der Linie arbeiten, mit einbeziehen. Schließlich sind sie am Ende des Tages besonders von möglichen Prozessveränderungen in der Produktion betroffen. Die Kolleginnen und Kollegen lassen sich auch viel eher auf Neues ein, wenn sie sich beteiligen können und auch frühzeitig erkennen, welchen Mehrwert die Veränderungen für sie persönlich haben. Offen miteinander kommunizieren und gemeinsam an einem Strang ziehen – das ist schon die halbe Miete um Prozessoptimierungen erfolgreich umzusetzen.

Wie empfindest du die derzeitigen Veränderungen bei thyssenkrupp?

Positiv. Klar ist Veränderung immer mit Anstrengungen verbunden aber ich sehe darin auch riesige Chancen zur Mitgestaltung. Jeder Mitarbeitende kann einen eigenen Beitrag leisten – sich und seine Ideen einbringen und damit auch mehr Verantwortung übernehmen. Wir arbeiten tagtäglich mit den Kolleg:innen der einzelnen Geschäftseinheiten gemeinsam daran Prozesse zu optimieren, die allen Beteiligten am Ende des Tages die Arbeit erleichtern sollen. Und vor allem wollen wir effizienter werden. Klar ist das auch arbeitsintensiv und herausfordernd. Aber wir wissen, wofür wir das tun und verlieren nie das Ziel aus den Augen: kontinuierliche Verbesserung und innovative Lösungen. Außerdem wollen wir weiterhin marktfähig bleiben und in Zukunft noch positiver hervorstechen. Damit das gelingt, überprüfen wir regelmäßig, ob unsere Projekte auch Früchte tragen. Die Prozesse und Optimierungen sollen nachhaltig eingeführt werden und nicht nur kurzzeitig etwas bringen. Daher verfolgen wir diese sehr genau und kontrollieren ob das, was wir geplant oder erwartet hatten, dann auch eingetreten ist. Durch das Überprüfen können wir unsere eigenen Stärken, aber auch Schwächen erkennen. Das gewonnene Wissen und die Erfahrungen können wir dann für weitere Projekte nutzen.

 

Wo wird thyssenkrupp aus deiner Sicht oft unterschätzt? Welche Potentiale stecken in uns?

In thyssenkrupp steckt insgesamt sehr viel Potential. Ich habe hier schon so viele, sehr gute und engagierte Mitarbeitende kennengelernt, die tolle Ideen und Lösungsansätze mitbringen. Die Kolleginnen und Kollegen arbeiten an sehr spannenden und vor allem auch innovativen Themen. Ich glaube, dass vielen Menschen da draußen gar nicht bewusst ist, was wir alles machen oder wo wir überall drin verbaut sind.  Ob als Montagedienstleister für Achssysteme, Lenkungssysteme oder Stoßdämpfer der Marke BILSTEIN. Alleine in neun von zehn Premiumfahrzeugen sind unsere Komponenten verbaut. Ein weiteres beeindruckendes Beispiel ist das Start-up „carValoo“. Hier haben die Kolleg:innen eine künstliche Intelligenz entwickelt, mit der der Zustand eines Fahrzeuges überprüft werden kann. Also ob das Auto beispielsweise einen Unfall hatte oder starke Erschütterungen erlitten hat. Das alles ist thyssenkrupp und noch mehr. Unsere Produkt- und Servicevielfalt ist enorm. Und das nicht nur im Bereich Automotive, sondern auch vielen weiteren Segmenten. Wir sind definitiv kein eingerostetes Unternehmen, sondern sind offen für Veränderung. Gemeinsam werden wir auch durch schwierige Zeiten gehen, als #GENERATIONTK auch weiterhin neue, positive Kapitel aufschlagen.