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Halbe Stelle, 100-prozentiges Teammitglied

Alexandra Krieger ist das, was man gemeinhin als Eigengewächs bezeichnet. 2011 als Werkstudentin gestartet, hat die 36-Jährige vom Customer Service bis zur Produktionsplanung und Fertigungssteuerung des Werks am Standort Mülheim zahlreiche Logistik-Bereiche bei thyssenkrupp durchlaufen. Nach zwei Jahren in Elternzeit ist Alexandra im Oktober 2020 in Teilzeit zurückgekehrt. Familie und Karriere sind für sie dabei kein Widerspruch: Als junge Mutter hat Alexandra zuletzt sogar mehr Verantwortung denn je übernommen. Heute ist Alexandra ein Teil des globalen Supply Chain Operations Teams. Was sie bei thyssenkrupp bewegt und wie sie Familie und Karriere unter einen Hut bekommt, verrät sie im Interview.

Was bewegst du bei thyssenkrupp?

Im Team trage ich zu einer größeren Kundenzufriedenheit, zu einer höheren Qualität und einer schlankeren Supply Chain bei. Im Bereich der Supply Chain etwa versuchen wir, mit möglichst geringen Beständen und entsprechend geringer Kapitalbindung die Kundenabrufe bestmöglich zu treffen. Hier verfolgen wir eine Nullfehler-Strategie. Wir achten zudem darauf, dass die Supply Chain an allen Stellen ununterbrochen schlank gehalten wird. Dabei ist unser Ziel stets die maximale Kundenzufriedenheit – auch indem wir schnell und transparent agieren und im Sinne des Kunden möglichst flexibel auftreten. Auch im Bereich der Qualität haben wir eine Nullfehler Strategie. Wir überwachen und optimieren die Prozesse im Werk kontinuierlich. Eines unserer Ziele ist es dabei, von vorne herein Fehler zu vermeiden und sie gar nicht entstehen zu lassen. Wir wollen immer als starker Partner fungieren und dem Kunden ein hohes Maß an Vertrauen vermitteln. Unsere Kunden sollen sich stets zu 100 Prozent auf uns verlassen können.

Wird thyssenkrupp unterschätzt?

Ich habe den Eindruck, dass thyssenkrupp bei vielen Außenstehenden in den Köpfen immer noch als reiner Stahlgigant bekannt und verankert ist. Wenn ich erzähle, dass ich aus dem Automotivebereich komme und dass wir Lenkgetriebe für die großen OEMs wie BMW, Daimler zum Beispiel, aber auch Ford, Iveco und VW fertigen, dann sind die Leute häufig vollkommen überrascht. Viele haben nicht auf dem Schirm, dass thyssenkrupp viel breiter und technologischer aufgestellt ist. Zudem hat sich thyssenkrupp im letzten Jahrzehnt stark verändert, vom vermeintlich steifen Stahlkoloss zu einem jüngeren, modernen und dynamischen Unternehmen entwickelt, mit dem sich die Mitarbeitenden noch besser identifizieren können.

Warum fühlst du dich der thyssenkrupp Familie zugehörig?

Ich bin seit zehn Jahren dabei und fühle mich hier sehr wohl. Trotz oder gerade wegen des Wandels und der Veränderungen habe ich einfach ein großes Vertrauen in thyssenkrupp. Ich bin stolz, für so ein großes, weltbekanntes und innovatives Unternehmen arbeiten zu dürfen – auch wenn ich nur ein kleiner Teil davon bin.

Wie lassen sich Familie und Karriere bei thyssenkrupp verbinden?

Sehr gut! Ich war zwei Jahre in Elternzeit und bin seit Herbst 2020 in Teilzeit wieder mit dabei. Ich bin froh, dass das so gut geklappt hat. Vor allem, dass ich trotz der reduzierten Arbeitszeit weiterhin im selben Team an gemeinsamen Aufgaben arbeiten kann. Es war mir wichtig in der Logistik zu bleiben. Meine Vorgesetzten haben für mich die Stelle angepasst, sodass sie zu meinem Pensum von 21 Stunden pro Woche passt. Ich bin sehr glücklich, dass mir diese Möglichkeit gegeben wurde. Das ist für mich auch ein Zeichen von Respekt und Wertschätzung. Und deshalb lassen sich bei thyssenkrupp auch so gut Familie und Karriere verbinden. Ich fühle mich trotz der verringerten Arbeitszeit wie ein 100-prozentiges Teammitglied.