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#GreenJobs: Nachhaltigkeit als Berufung

#GreenJobs: Nachhaltigkeit als Berufung

Klimaneutrale Produktion wird ein entscheidender Faktor in der Energiewende sein.

Wir bei thyssenkrupp setzen bereits jetzt alle Hebel in Bewegung, um zukünftig nachhaltig zu produzieren.

Eines ist klar: Am Klimaschutz führt kein Weg vorbei. Auch wir bei thyssenkrupp übernehmen Verantwortung und haben uns in Anlehnung an das Pariser Klimaabkommen das klare Ziel gesetzt, rund 30 Prozent unserer klimaschädlichen Emissionen einzusparen. Bis 2050 wollen wir unser gesamtes Unternehmen vollständig klimaneutral machen. Das bedeutet: Unsere Produktionsprozesse kommen ohne klimaschädlichen Emissionen wie etwa CO2 aus.

Um unsere Ziele zu erreichen, setzen wir auf innovative Technologien die bereits jetzt dazu beitragen, unseren CO2 Abdruck zu verringern. Mit unserem Projekt Carbon2Chem wandeln wir bereits jetzt unsere Emissionen aus der Stahlherstellung in wertvolle chemische Grundstoffe um. Dabei wird das CO2 recycelt und genutzt anstatt es in die Atmosphäre entweichen zu lassen. Um langfristig CO2 zu vermeiden, transformieren wir unsere Stahlproduktion mithilfe von Wasserstoff und stellen Stahl zukünftig klimaneutral her. Gleichzeitig tragen wir jedoch als Anbieter von Multi-Megawatt-Elektrolyse-Anlagen zur Produktion von grünem Wasserstoff bei und unterstützen als Komponentenhersteller für erneuerbare Energieanlagen den Ausbau von Solar- und Windkraft.

Junge Talente für eine grünere Zukunft

Doch Fakt ist, dass hintern den einzelnen innovativen Technologien, jede Menge außergewöhnliche Mitarbeitende stecken, die tagtäglich ihren Beitrag zur Energiewende leisten. Wir haben mit drei Mitarbeitenden gesprochen, die aktiv an unseren grünen Technologien mitwirken. Welche neuen Berufs- und Forschungsfelder sehen sie in der nachhaltigen Produktion?

Green Jobs: Wenn Nachhaltigkeit in den Fokus rückt

„Ich denke, dass vor allem im Bereich Forschung und Entwicklung der Wasserstofftechnologie neue Arbeitsplätze entstehen werden“, erzählt uns Ramona Gutkowski, Development Engineer in der R&D-Abteilung für Wasserelektrolyse bei thyssenkrupp Uhde Chlorine Engineers. Als Schlüsseltechnologie für die Dekarbonisierung der Industrie, wird die Wasserelektrolyse in den nächsten Jahren weiter optimiert werden. Dazu gehört auch Kosten in der Herstellung zu senken, durch vollständige Automatisierung der Fertigungs- und Montageprozesse. Daher werden zukünftig insbesondere Anlagenbetrieb und -wartung Einsatzbereiche, für Elektrochemiker, Verfahrenstechniker und Ingenieure sein, die besonderes Know-how in der nachhaltigen Entwicklung von Produktions- und Wertschöpfungsketten mit sich bringen.

Ramona Gatkowski - Development Engineer bei thyssenkrupp

In ihrem Element Wasserstoff: Ramona Gutkowski, Development Engineer bei thyssenkrupp.

Auch Emre Ayrak, Product Design Engineer bei thyssenkrupp Uhde Chlorine Engineers, sieht in der Wasserstofftechnologie großes Potential für neue Berufs- und Forschungsfelder: „Ich bin mir sicher, dass viele neue Berufsmöglichkeiten und -profile entlang der gesamten Wasserstoffwertschöpfungskette bei thyssenkrupp entstehen werden.“  Schließlich gewinnt grüner Wasserstoff als Energieträger und CO2-freier Rohstoff für die chemische Industrie weltweit an Bedeutung. Entsprechend steigt auch die Nachfrage nach industriellen Elektrolyseanlagen, die eine wirtschaftliche Produktion ermöglichen. Daher ist es kein Wunder, dass für den Ausbau von weiteren Kapazitäten auch neue Fachkräfte benötigt werden.

Emre Ayrak - Product Design Engineer bei thyssenkrupp Uhde Chlorine Engineers

Product Design Engineer Emre Ayrak glaubt an die Zukunft der Wasserstoffwirtschaft und arbeitet gemeinsam mit seinen Kolleg:innen bei thyssenkrupp Uhde Chlorine Engineers daran, die klimaneutrale Wasserstoffproduktion voranzutreiben.

Klimatransformation als Treiber für neue Arbeitsfelder

Für Lisa Semleit, Junior Engineer im Bereich nachhaltige Stahlherstellung bei thyssenkrupp Steel in Duisburg, ist die Klimatransformation auch eine große Chance für völlig neue Berufsfelder. Durch den starken Fokus auf Forschung und Entwicklung werden zukünftig eine Reihe von Jobs entstehen, die es heutzutage so noch nicht gibt. Gerade im praktischen Betrieb der klimaneutralen Anlagen werden sich neue Perspektiven entwickeln.

Lisa selbst ist ein perfektes Beispiel dafür. Ihr eigenes Team ist erst seit 2019 im Einsatz und wurde aufgebaut, um die CO2 Emissionen in der Stahlherstellung zu reduzieren. „Statt Hochöfen und Kohle werden zukünftig Direktreduktionsanlagen und Wasserstoff den Weg zum Stahl begleiten. Ich freue mich darauf, dass ich diesen Technologiewandel im Unternehmen von Anfang an begleiten kann“, erklärt die Ingenieurin.

Lisa Semleit - Junior Engineer bei thyssenkrupp Steel

Junior Engineer Lisa Semleit begleitet die Klimatransformation bei thyssenkrupp Steel.

Lisa und ihr Team bewerten Ideen zur Einsparung von Emissionen und prüfen diese auf ihre Umsetzbarkeit. Dabei begleiten sie und ihre Kolleg:innen den gesamten Prozess – von der Recherche bis hin zur Prüfung von Fördermitteln und Realisierung von Nachhaltigkeitskonzepten. „Im November 2019 hat thyssenkrupp beispielsweise zum ersten Mal Wasserstoff in einen unserer Hochöfen eingeblasen. Das war ein echter Meilenstein, den unser Team begleitet hat“, erinnert sich die Nachhaltigkeitsspezialistin.

Einen Teil zur Klimaneutralität beizutragen erfüllt Lisa mit Stolz: „Ich kann auf jeden Fall sagen: Ich habe einen richtig guten Job erwischt – und es ist schön, dass er so nach vorn gerichtet ist.“

Gemeinsam die Zukunft gestalten

Ziel ist, Nachhaltigkeit als festen Bestandteil in unsere Prozesse bei thyssenkrupp zu integrieren. Denn auch bei uns, soll Nachhaltigkeit selbstverständlich werden. Deswegen brauchen wir kluge Köpfe mit frischen Ideen wie Ramona, Emre und Lisa. Wenn du so ein kluger Kopf bist, schau dir hier unsere #GreenJobs an und bewirb dich jetzt!