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Prognose 2016/2017

Gesamtaussage des Vorstands

  • Erfreuliche Fortschritte beim Konzernumbau und Fortsetzung der guten operativen Entwicklung im 2. Quartal:
    • Verkauf des brasilianischen Stahlwerks CSA an Ternium führt zur endgültigen Trennung von Steel Americas
    • Höchster Auftragseingang seit Beginn der Strategischen Weiterentwicklung sowie Umsatz und Bereinigtes EBIT über Vorjahreswerten
  • Zuletzt jedoch erneut deutliche Verwerfungen auf den Rohstoffmärkten, insbesondere bei Kokskohle, mit temporären Effekten auf die erwartete Kostenentwicklung sowie die Mittelbindung im Netto-Umlaufvermögen
  • Nachstehende Anpassungen der Gesamtjahresprognose reflektieren entsprechend insbesondere Effekte aus der guten operativen Entwicklung, dem Verkauf von CSA sowie den jüngsten Verwerfungen auf den Rohstoffmärkten

Zu wesentlichen Annahmen und erwarteten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vgl. Prognosekapitel sowie Abschnitt „Makro- und Branchenumfeld“ im Wirtschaftsbericht des Geschäftsberichts 2015 / 2016 und des vorliegenden Zwischenberichts.

Erwartung 2016 / 2017

  • Konzernumsatz und Umsatz der fortgeführten Aktivitäten mit Anstieg auf vergleichbarer Basis im hohen einstelligen Prozentbereich
    • Industriegütergeschäfte: auf vergleichbarer Basis mit Anstieg im einstelligen Prozentbereich
    • Werkstoffgeschäfte: Materials Services, Steel Europe sowie Steel Americas (nicht fortgeführte Aktivität) auf vergleichbarer Basis mengen- und insbesondere preis- bzw. kostengetriebener Anstieg im zweistelligen Prozentbereich
  • Bereinigtes EBIT des Konzerns voraussichtlich bei 1,8 Mrd € (Vorjahr: 1.469 Mio €), unterstützt durch 850 Mio € geplante EBIT-Effekte aus „impact“
  • Bereinigtes EBIT der fortgeführten Aktivitäten voraussichtlich bei 1,7 Mrd €
  • Industriegütergeschäfte
    • Components Technology: Verbesserung des Bereinigten EBIT (Vorjahr: 335 Mio €) aus deutlichem Umsatzanstieg und leichter Steigerung der Marge (Vorjahr: 4,9 %)
    • Elevator Technology: Verbesserung des Bereinigten EBIT (Vorjahr: 860 Mio €) aus leichtem Umsatzwachstum und Erhöhung der Bereinigten EBIT-Marge um 0,5 bis 0,7 Prozentpunkte (Vorjahr: 11,5 %)
    • Industrial Solutions:
      • kurzfristiger Fokus auf Trendumkehr bei der Entwicklung von Auftragseingang und Cashflow
      • dabei rückläufiges Bereinigtes EBIT aufgrund von partieller Unterauslastung (Vorjahr: 355 Mio €) bei weitgehend stabiler Umsatzentwicklung
      • Marine Systems vorübergehend mit deutlichem Margen- und Ergebnisrückgang
      • Marge insgesamt temporär merklich unter Zielkorridor von 6 bis 7 %
  • Werkstoffgeschäfte
    • Materials Services: Bereinigtes EBIT deutlich über Vorjahreswert (Vorjahr: 128 Mio €)
    • Steel Europe: Bereinigtes EBIT deutlich über Vorjahreswert (Vorjahr: 315 Mio €)
  • Steel Americas (nicht fortgeführte Aktivität): Bereinigtes EBIT deutlich über Vorjahreswert (Vorjahr: – 33 Mio €); Entfall planmäßiger Abschreibungen in Folge der Klassifizierung als nicht fortgeführte Aktivität
  • Jahresüberschuss des Konzerns: Bei positivem operativen Ergebnis mit anhaltenden Restrukturie-rungsaufwendungen ausschließlich aufgrund des negativen Ergebniseffekts im Rahmen des Ver-kaufs von CSA insgesamt deutlich negativ (Vorjahr: 261 Mio €)
  • tkVA des Konzerns: Aufgrund der guten operativen Entwicklung deutlich positiver Trend, jedoch in Folge des negativen Ergebniseffekts im Rahmen des Verkaufs von CSA insgesamt gegenüber Vorjahr deutlich negativ (Vorjahr: – 85 Mio €)
  • Investitionen des Konzerns vor M&A: voraussichtlich rund 1,5 Mrd € (Vorjahr: 1.387 Mio €)
  • FCF vor M&A des Konzerns: Durch die in Folge der eingetretenen Verwerfungen auf den Rohstoff-märkten und mengen- und preisbedingt deutlich erhöhten Mittelbindung im Netto-Umlaufvermögen unserer Werkstoffgeschäfte insgesamt negativer FCF vor M&A im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich (Vorjahr: 198 Mio €)

Quelle: Zwischenbericht 1. Halbjahr 2016/2017, S. 21

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