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Prognose 2017/2018

Die nachfolgende Prognose bezieht sich auf den Gesamtkonzern in seiner aktuellen Struktur (inkl. der vollkonsolidierten Business Area Steel Europe, d.h. ohne Effekte aus der potenziellen Einbringung der europäischen Stahlaktivitäten in ein Joint Venture mit Tata Steel); nicht mehr enthalten sind nach erfolgreicher Veräußerung die Aktivitäten der ehemaligen Business Area Steel Americas.

Gesamtaussage des Vorstands

  • Konzernumsatz mit Anstieg; Auftragseingang unter hohem Vorjahr
  • Bereinigtes EBIT bei 1.276 Mio €: Anhaltend positives Werkstoffumfeld sowie schneller als geplante Kostenreduktion bei Corporate; bei Industrial Solutions jedoch weiterhin zurückhaltende Vergabe von Großprojekten sowie signifikante Ergebnisbelastung durch zusätzliche Projektaufwendungen im 3. Quartal
  • Periodenergebnis aufgrund von Wertberichtigungen von aktiv latenten Steuern auf Verlustvorträge im Zusammenhang mit dem Stahl Joint Venture im 3. Quartal sowie zusätzlicher Projektaufwendungen bei Industrial Solutions rückläufig
  • Free Cashflow im 3. Quartal und nach 9 Monaten erneut deutlich besser als im Vorjahr, jedoch negativ i. W. durch Belastung des weiterhin geringen Auftragseingangs und hoher Auszahlungen aus dem Auftragsbestand bei Industrial Solutions
  • Weiterhin signifikante Effekte aus Veränderungen der Wechselkurse i. W. USD und CNY insbesondere bei unseren Industriegütergeschäften Components Technology sowie Elevator Technology
  • Zudem anhaltend stabiles und hohes Preisgefüge auf den Roh- und Werkstoffmärkten mit positiven Ergebniseffekten bei Steel Europe, gegenläufig höhere Materialkosten bei Components Technology und Elevator Technology
  • Anpassung der Gesamtjahresprognose für den Konzern sowie bei unseren Industriegütergeschäften reflektieren insbesondere die zuvor genannten Effekte

Zu wesentlichen Annahmen und erwarteten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vgl. Prognosekapitel sowie Abschnitt „Makro- und Branchenumfeld“ im Wirtschaftsbericht des Geschäftsberichts 2016 / 2017 und des vorliegenden Zwischenlageberichts.


Erwartung 2017 / 2018: Erneut Anstieg bei Ergebnis und Wertbeitrag bei einem wieder positiven FCF vor M & A

  • Konzernumsatz mit Anstieg im niedrigen einstelligen Prozentbereich (Vorjahr, fortgeführte Aktivitäten: 41,4 Mrd €)
  • Bereinigtes EBIT des Konzerns bei rund 1,8 Mrd € (Vorjahr, fortgeführte Aktivitäten: 1.722 Mio €), flankiert durch 750 Mio € geplante EBIT-Effekte aus „impact“
  • Industriegütergeschäfte
    • Components Technology: Steigerung des Umsatzes im mittleren einstelligen Prozentbereich, dabei Bereinigtes EBIT aufgrund negativer Wechselkurseffekte, gestiegener Materialkosten sowie schwächerer Produktivität bei Federn & Stabilisatoren leicht unter Vorjahr; vor Wechselkurseffekten und gestiegenen Materialkosten über Vorjahr (Vorjahr: 377 Mio €)
    • Elevator Technology: Bei negativen Effekten aus Wechselkursen Umsatz leicht unter Vorjahresniveau (Vorjahr: 7.674 Mio €); dabei Bereinigtes EBIT und Marge bei signifikant gegenläufigen Wechselkurseffekten sowie zusätzlicher Belastung aus Materialkosteninflation insbesondere in China leicht unter Vorjahr; auf vergleichbarer Basis über Vorjahr (Vorjahr: Bereinigtes EBIT 922 Mio €, Marge 12,0 %)
    • Industrial Solutions: Infolge zurückhaltender Vergabe von Großprojekten insgesamt reduzierte Auftragseingangserwartungen; Bereinigtes EBIT deutlich negativ i. W. aufgrund von leicht geringerem Umsatz, zusätzlichen Projektaufwendungen sowie partieller Unterauslastung (Vorjahr: 111 Mio €)
  • Werkstoffgeschäfte
    • Materials Services: Bereinigtes EBIT nahe Vorjahreswert (Vorjahr: 312 Mio €)
    • Steel Europe: In Annahme eines im gesamten Geschäftsjahr anhaltend stabilen und hohen Preisgefüges auf den Roh- und Werkstoffmärkten ein Bereinigtes EBIT deutlich über Vorjahr, zudem Aussetzungen der Abschreibungen (Vorjahr: 547 Mio €)
  • Jahresüberschuss: Deutliche Steigerung gegenüber Vorjahr trotz zusätzlicher Projektaufwendungen sowie Wertberichtigungen von aktiv latenten Steuern auf Verlustvorträge im Zusammenhang mit dem Stahl Joint Venture im 3. Quartal (Vorjahresergebnis nach Steuern, fortgeführte Aktivitäten: 271 Mio €)
  • tkVA: Dementsprechend ebenfalls mit deutlicher Verbesserung (Vorjahr: – 651 Mio €)
  • Investitionen: Voraussichtlich rund 1,5 Mrd € (Vorjahr, fortgeführte Aktivitäten: 1.535 Mio €)
  • FCF vor M&A: Mit deutlicher Verbesserung gegenüber Vorjahr jedoch negativ aufgrund des geringen Auftragseingangs und verzögerter Meilensteinzahlungen bei Industrial Solutions (Vorjahr, fortgeführte Aktivitäten: – 855 Mio €)

Quelle: Zwischenbericht 9 Monate 2017/2018, S. 20-22

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