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Redox-Flow: Speicher für erneuerbare Energie

Redox-Flow: Speicher für erneuerbare Energie

Mehr Leistung für industriellen Einsatz

Das künftige Energiesystem in Deutschland soll eine sichere Versorgung aus erneuerbaren Quellen sichern. Das ist gut für die Umwelt, stellt die Energiewirtschaft aber vor Probleme. Wind und Sonne erzeugen Strom nicht gleichbleibend. Die erzeugte Energiemenge hängt stark vom Wetter ab. In Zukunft werden also Speicher gebraucht, die das Netz im Gleichgewicht halten. Sie könnten beispielsweise bei starkem Wind ein Überangebot aufnehmen und den Strom bei einer Flaute wieder zurück ins Netz speisen.

Redox-Flow Batterien speichern Strom als chemische Energie in zwei großen Tanks. In diesen Tanks befinden sich gelöste Salze. Die Tanks sind mit einer oder mehreren elektrochemischen Zellen verbunden, über die Batterien geladen oder entladen werden. Der Wirkungsgrad von Redox-Flow-Batterien liegt bei bis zu 80 Prozent, wobei die Zellfläche die Leistung der Batterien bestimmt.

Redox-Flow: Speicher für erneuerbare Energie

Unser Know-how liegt im Aufbau der elektrochemischen Zelle.


Unser Ziel ist es, die Zellfläche zu vergrößern – und damit die Leistung der Batterien deutlich zu erhöhen. Die Kapazität lässt sich jetzt schon ganz leicht über die Größe der Tanks verändern. Bislang liegt die Zellfläche in der Praxis bei etwa 40 Quadratzentimetern. Wir wollen eine Zellfläche von über 2,5 Metern erreichen. Damit ließen sich industrielle Speicher mit einer Leistung von zunächst 20 Megawatt und einer Kapazität von 200 Megawattstunden bauen.

Redox-Flow: Speicher für erneuerbare Energie



Die erste Leistungssteigerung um den Faktor zehn haben unsere Experten bei thyssenkrupp schon erreicht. Eine weitere Steigerung – wieder um das Zehnfache – steht kurz bevor. Noch 2016 soll die endgültige Zellgröße erreicht sein.

Profil:

  • 20 Megawatt Leistung
  • 200 Megawattstunden Kapazität
  • Bis zu 80 Prozent Wirkungsgrad
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