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Compliance-Strategie

Unsere Strategie „Compliance 2020“ wurde im Geschäftsjahr 2013/2014 entwickelt. Dabei geht es darum, das Thema noch umfassender und nachhaltiger im gesamten Konzern zu verankern.

Dafür entwickeln wir unsere weltweiten Schulungskonzepte ständig weiter und treiben eine detaillierte Umsetzung von Compliance in unseren Geschäftsprozessen sowie eine zielgruppengerechte Kommunikation voran.

In den vergangenen Jahren waren neben der Pflege unserer ursprünglichen Kernthemen Kartellrecht und Antikorruption die Integration bzw. der Aufbau der Bereiche Geldwäschebekämpfung, Datenschutz und italienisches Compliance-Gesetz 231/01 die Schwerpunkte unserer Compliance-Aktivitäten. Bei anderen Themen, wie beispielsweise Arbeitssicherheit und Umweltschutz, hat die Compliance-Abteilung eine beratende, koordinierende und konsolidierende Rolle übernommen. Grundsätzlich liegt die inhaltliche Verantwortung immer bei der jeweils zuständigen Konzernfunktion bzw. Business Area. Das Compliance-Team unterstützt und berät diese und sorgt für eine einheitliche Berichterstattung an den Vorstand.

Strategische Oberziele

Risikobasierte Weiterentwicklung des Compliance-Programms

Im Geschäftsjahr 2013/2014 hatten wir auf Ebene der Konzernunternehmen eine konzernweite Risikoerhebung durchgeführt: Mittels eines detaillierten Fragebogens erfasste das Compliance-Team die objektiven Risiken in den Konzernunternehmen, vor allem in den Bereichen Kartellrecht und Korruptionsprävention, und prüfte den Umsetzungsgrad des Compliance-Programms. In einem zweiten Schritt fanden, nach Risikogruppen gestaffelt, in über 100 Konzernunternehmen Workshops statt, in denen konkrete Maßnahmen zum Umgang mit den erkannten Risiken und zu deren Reduzierung entwickelt wurden.

Die Ergebnisse der Risikoanalyse ermöglichen eine sehr präzise und effiziente Steuerung der Compliance-Aktivitäten, sowohl auf Konzernebene als auch in den Regionen: Die Business Areas können die Ergebnisse der Analyse in ihre strategische Entwicklung einfließen lassen und ihre geschäftlichen Aktivitäten risikoorientiert steuern. Die operativ Verantwortlichen können im Tagesgeschäft stärker auf Risikoaspekte achten und Compliance-Risiken reduzieren.

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