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Umweltschutz

Umweltschutz

Systematischer Umweltschutz weltweit

Umweltschutz ist für thyssenkrupp eine Selbstverständlichkeit. An unseren Standorten werden weltweit modernste Umweltschutztechnologien unter Berücksichtigung des bestverfügbaren Standes eingesetzt. Dazu gehören etwa kontinuierliche Investitionen in technische Anlagen wie Staubfilter, Abwasseraufbereitung oder Ölabscheider. Damit wird kontinuierlich in den Bereichen Abfall und Recycling, Luft, Lärm, Energie und Klima, Boden-, Wasser- und Naturschutz kontinuierlich Maßnahmen für die Verbesserungen des Umweltschutzes vor Ort investiert.

Diesen Anspruch haben wir in fünf Leitsätze zusammengefasst:

  • Umwelt- und Klimaschutz und Energieeffizienz sind für uns wichtige Unternehmensziele.
  • Wir fördern umweltfreundliche und energieeffiziente Produkte und Dienstleistungen.
  • Umweltschutz, Energieeffizienz und Schonung der Ressourcen ist Aufgabe aller.
  • Wir beachten die rechtlichen Verpflichtungen und anderen Anforderungen.
  • Wir führen einen offenen Dialog.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden haben wir konzernweite Managementprozesse eingerichtet, Ziele definiert und eine weltweit verbindliche Umwelt- und Energiepolitik formuliert.

  • 486 Millionen €

    Laufende Umweltschutzaufwendungen

  • 86 Millionen €

    Investitionen in Umweltschutzmaßnahmen

  • 58 Prozent

    der Aktivitäten mit zertifizierten Umweltmanagement

Systematische Weiterentwicklung

Interne Weiterbildung zu Umweltschutz und Energieeffizienz
Interne Weiterbildung zu Umweltschutz und Energieeffizienz

Die kontinuierliche Verbesserung des Umweltschutzes basiert auf einem engen Erfahrungsaustausch, klaren Verantwortlichkeiten sowie systematischen internen Monitoring- und Controllingprozessen. Dabei werden die Aspekte Umweltschutz, Energieeffizienz und Klimaschutz integriert betrachtet. In regelmäßigen Netzwerktreffen tauschen sich die Umweltschützer des Konzerns zu Best-Practice, neuen Themen und Managementfragen aus. Dabei werden sie mit gezielten Weiterbildungsaktivitäten, wie bspw. der Ausbildung von internen Auditoren, unterstützt.

Umweltmanagement gemäß ISO 14001

Verbindliches Ziel für den betrieblichen Umweltschutz ist, dass alle Konzernunternehmen mit umweltrelevanten Aktivitäten ihr Umweltmanagement bis zum Geschäftsjahr 2019/2020 gemäß dem internationalen Standard ISO 14001 aufgebaut haben. Damit wird sichergestellt, dass der betriebliche Umweltschutz an unseren Standorten im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses systematisch weiterentwickelt wird. Diese Vorgabe betrifft derzeit über 70 Unternehmen, von denen bereits 77 Prozent dem Standard entsprechen. Damit wird das Umweltmanagement bei thyssenkrupp, bezogen auf die Belegschaft, bereits zu über 50 Prozent nach ISO 14001 gehandhabt.

Das Risikomanagement von thyssenkrupp deckt sowohl Sach- als auch finanzielle Risiken ab. Dabei verfolgen wir einen systematischen und effizienten Ansatz, der auf dem Subsidiaritätsprinzip basiert. Spezielle Risikokategorien zu Umwelt, Klima und Energie helfen den Konzernunternehmen ihre Risiken besser zu identifizieren und zu managen. Die entsprechenden Risiken werden daher im Risikobericht dokumentiert.

Für Produktionsprozesse spielt besonders die Ressource Wasser eine wichtige Rolle. An vielen Standorten wurden komplexe Wasserkreisläufe mit entsprechender Wasseraufbereitung eingeführt, die den Wasserbedarf und die Belastung des Abwassers mit Schadstoffen senken. Daher entsteht der wesentliche Anteil des Wasserverbrauchs und Abwassers durch die Durchlaufkühlung an Großstandorten, die direkt an Flüssen liegen, deren Wasser ohne wesentliche Beeinträchtigung der Wassertemperatur zur Kühlung genutzt werden kann. Der restliche Bedarf wird vor allem über die öffentliche Wasserversorgung sowie eigene Brunnen gedeckt. Der Anstieg des Wasserbedarfs und Abwassers von 2011/2012 bis 2013/2014 liegt vor allem im Hochlauf des Stahlwerks in Brasilien sowie der Wiedereingliederung der italienischen Edelstahlproduktion begründet.

Abfall vermeiden, verwenden und recyclen

Ressourceneffizienz bedeutet für thyssenkrupp auch, Materialien effektiv zu nutzen, wo möglich Abfälle zu vermeiden, aber auch die Nebenprodukte und Reststoffe der Produktionsprozesse als Rohstoffe wahrzunehmen. Weltweit wird intensiv daran gearbeitet, einen möglichst großen Anteil der anfallenden Abfälle einer weiteren Verwertung zuzuführen, sofern eine Verwendung in den eigenen Prozessen nicht mehr möglich ist.

In der ressourcenintensiven Stahlproduktion werden beispielsweise zunächst alle eisenhaltigen Nebenprodukte wie Stäube gesammelt und soweit möglich wieder dem Prozess zugeführt. Anfallende Schlacken werden als wertvolle Rohstoffe in der Zementindustrie und im Straßenbau eingesetzt.

Effizienter Umgang mit Wasser

Wasserbedarf
in Mio. m3
Abwasser
in Mio. m3
Abfall
in Mio. t
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