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Energie

Energie

Energieeffizienz konsequent verbessern

Der effiziente Umgang mit Ressourcen und Energie ist für thyssenkrupp ein wichtiger Wettbewerbsfaktor und gleichzeitig ein Innovationsmotor sowie wichtiger Beitrag zum Umweltschutz.

thyssenkrupp verfügt über ein systematisches Energiemanagement für seine Produktions- und Serviceaktivitäten. Dadurch werden Ressourcen geschont und Energiekosten gesenkt. Gleichzeitig wird so ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Bei einem Energieverbrauch von fast 100 Terawattstunden (TWh) weltweit im Geschäftsjahr 2014/2015 ist höchste Energieeffizienz zudem eine wirtschaftliche Selbstverständlichkeit.

  • 2,2 TWh

    Effizienzgewinne seit 2013/2014

  • mehr als 400

    Einzelmaßnahmen weltweit

  • 69 Prozent

    des Energieverbrauchs durch ISO 50001 abgedeckt

Energy Efficiency Days 2015
Energy Efficiency Days 2015

Konzernweites Energieeffizienzprogramm

Mit dem konzernweiten Programm GEEP (Group-wide Energy Efficiency Programme) wollen wir bis zum Geschäftsjahr 2019/2020 nachhaltige Effizienzsteigerungen von 3,5 Terawattstunden (TWh) erreichen. Dies ist eines von sieben Indirekt Finanziellen Zielen von thyssenkrupp.

Seit Beginn des Programms im Jahr 2013/2014 wurden davon bereits 2,2 TWh durch standortbezogene Projekte realisiert, unter anderem durch bessere Nutzung von Abwärme, Reduzierung von Stand-by-Zeiten oder Erneuerung von Anlagenkomponenten. Einen wesentlichen Beitrag leisteten die Business Areas Steel Americas und Steel Europe. Mit den erzielten Effizienzgewinnen können wir CO2-Emissionen von rund 0,8 Millionen Tonnen vermeiden.

Basis und Voraussetzung für die genannten Effizienzsteigerungen ist ein systematisches Energiemanagement in den Produktions- und Serviceprozessen. Konzernunternehmen mit relevantem Energieverbrauch müssen daher zusätzlich ihr Energiemanagement an den ambitionierten Anforderungen des Standards ISO 50001 ausrichten – Zieldatum ist auch hier das Geschäftsjahr 2019/2020. Von mehr als 50 betroffenen Unternehmen hatte im Berichtsjahr bereits ein Viertel (25 Prozent) die Vorgaben erfüllt. Bezogen auf den jährlichen Energieverbrauch ist ISO 50001 zu etwa zwei Dritteln umgesetzt.

Systematische Weiterentwicklung der Energieeffizienz

Um eine kontinuierliche Verbesserung zu unterstützen, werden an relevanten Standorten laufend Effizienz- und Benchmarking-Analysen durchgeführt. Dabei werden bspw. durch Begehungen von Anlagen Optimierungspotenziale offengelegt und Lösungen entwickelt. Durch gegenseitiges Lernen können diese Erkenntnisse schnell auch an anderen Standorten genutzt werden. Daher werden regelmäßig Experten- Workshops abgehalten um den Erfahrungsaustausch zu fördern, etwa im Rahmen der jährlichen Energy Efficiency Days.

Entwicklung und Verteilung des Energieverbrauchs

Größter Einzelverbraucher von thyssenkrupp ist die Stahlproduktion. Dort wiederum entfällt der Großteil des Energiebezugs auf die Reduktionsmittel Kohle und Koks, welche in chemisch-physikalischen Reaktionsprozessen eingesetzt werden, um Eisenerz in Roheisen umzuwandeln. In den Daten für das Geschäftsjahr 2013/2014 wurde gemäß IFRS-Regelwerk ein 50 Prozent-Anteil der Hüttenwerke Krupp Mannesmann miteinbezogen, wodurch der Gesamtverbrauch deutlich ansteigt.

Die integrierten Hüttenwerke in Duisburg und Rio de Janeiro sind als "Energieverbund" organisiert, der eine optimale Energienutzung der verschiedenen Aggregate sicherstellt. So entstehen in den Produktionsprozessen beispielsweise Kuppelgase, Abwärme und Dampf, welche wiederum direkt im Werk eingesetzt werden. Der Energieverbund wird im Rahmen der Effizienzprogramme kontinuierlich weiter optimiert.

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