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Aktionärsstruktur

Aktionärsstruktur
Stand 9/2016

Durch regelmäßige Aktionärserhebungen und Stimmrechtsmitteilungen gemäß WpHG gewinnen wir Informationen über die Größe und Zusammensetzung unseres Aktionärsregisters.

  • Die thyssenkrupp AG hat über 200.000 Aktionäre.
  • Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung (AKBH), Essen, ist mit einem Anteil von 23,03 % am Grundkapital der thyssenkrupp AG beteiligt.
  • 90 % des Grundkapitals der thyssenkrupp AG werden von institutionellen Anlegern und Anlegern mit größeren Aktienbeständen gehalten. Privatanleger halten 10 % des Grundkapitals.
  • Der Free Float (Streubesitz), der in der Regel bei der Gewichtung der thyssenkrupp Aktie in den Indizes berücksichtigt wird, beträgt 76,97 % des Grundkapitals. (Stand: September 2016)

Fünfjahresvergleich: Institutionelle Anleger - Privatanleger

30. September 2016 30.
September
2015
30.
September
2014
30.
September
2013
30.
September
2012
Privatanleger 10,00 % 10,00 % 10,00 % 12,50 % 10,00 %
Eigene Aktien - - - - -
Cevian Capital 15,08 % 15,08 % 15,08 % 5,19 %
AKBH-Stiftung 23,03 % 23,03 % 23,03 % 25,33 % 25,33 %
Internationale Institutionelle Anleger 51,89 % 51,89 % 51,89 % 56,98 % 64,67 %

Stimmrechtsmitteilungen

Nach dem Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sind Investoren verpflichtet, der thyssenkrupp AG und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) mitzuteilen, wenn sich ihre Stimmrechtsanteile an der thyssenkrupp AG verändern und dabei bestimmte Schwellenwerte erreicht, über- oder unterschritten werden. Seit dem 1. Februar 2012 werden von dieser Mitteilungspflicht bei Erreichen, Über- oder Unterschreiten der gesetzlichen Meldeschwellen auch Finanzinstrumente erfasst, die es lediglich ermöglichen, Aktien der thyssenkrupp AG zu erwerben.

Im Falle einer mehrstufigen Beteiligungsstruktur auf Seiten eines Investors unterliegt jede Stufe seiner Beteiligungskette der Verpflichtung zur Mitteilung des Erreichens, des Über- oder Unterschreitens der gesetzlichen Meldeschwellen für bedeutende Stimmrechtsanteile nach §§ 21 ff. WpHG: Erwirbt z. B. ein Investor 3 % der Stimmrechte an der thyssenkrupp AG nicht selbst, sondern über eine Enkelgesellschaft, so müssen Mutter-, Tochter- und Enkelgesellschaft das Erreichen der gesetzlichen 3 %-Schwelle melden, obwohl dieser Investor nicht 9 %, sondern effektiv nur 3 % hält. An der entsprechenden Meldung ist dies daran zu erkennen, dass die Meldungen der Mutter- und der Tochtergesellschaft auf die Zurechnung des von der Enkelgesellschaft gehaltenen Bestandes verweisen (§ 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 oder § 22 Abs. 1 S. 2 i. V. m. § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 bis 6 WpHG). Die entsprechende Veröffentlichung der thyssenkrupp AG muss sich strikt an den Inhalt der Mitteilung des Investors halten.

Den gemäß WpHG übermittelten Stimmrechtsmitteilungen zufolge halten die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Essen, Deutschland, derzeit mehr als 20 %, Cevian Capital II GP Limited, St. Helier, Jersey, Channel Islands mehr als 15 % und BlackRock Inc., New York, USA mehr als 3 % der Stimmrechtsanteile an der thyssenkrupp AG.

Nach § 20 der Satzung der thyssenkrupp AG gewährt jede Aktie eine Stimme; der Stimmrechtsanteil entspricht daher dem Anteil am Grundkapital.

Stimmrechtsmitteilungen veröffentlicht die thyssenkrupp AG über die DGAP (Deutsche Gesellschaft für Ad-hoc-Publizität mbH). Den vollständigen Wortlaut der in den letzten 3 Jahren veröffentlichten Stimmrechtsmitteilungen der thyssenkrupp AG finden Sie auf der Internetseite der DGAP.

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