Otto-Rundschau
Mit großen Ambitionen veröffentlichte das Bochumer Unternehmen Dr. C. Otto & Comp. im Dezember 1961 die erste Ausgabe der Werkszeitung „Otto-Rundschau“. Die Zeitung erschien bis 1971 mit jeweils drei bis vier Ausgaben pro Jahr. Die Werkszeitung war eine Neuauflage der „Otto-Nachrichten“, eine Werkszeitung die zuvor nur für die Mitarbeitenden in den Außenstellen und Auslandsbüros des Unternehmens verlegt worden war. Die „Otto-Rundschau“ richtete sich an alle Mitarbeitenden und Pensionäre des Unternehmens, sowohl in den Außenbüros, als auch im Bochumer Stammwerk in Dahlhausen. Die Zeitung verfolgte das große Ziel, dass „Band“ zwischen allen Mitarbeitenden fester zu knüpfen und den „Gedankenaustausch zwischen den Otto-Leuten in Deutschland und in aller Welt“ zu fördern. Die Ambitionen der Zeitung zeigen sich in deren Aufmachung. Auf hochwertigen Papier gedruckt, enthält jede Ausgabe großformatige schwarz-weiße und farbige Fotografien.
Die Zielsetzung lenkte die inhaltliche Ausrichtung der Publikation. Im Gegensatz zu vielen anderen Werkszeitungen, deren Berichterstattung sich auf einzelne Unternehmensstandorte und den Interessen der dort ansässigen Mitarbeitenden konzentrieren, verfolgte die „Otto-Rundschau“ einen globalen Ansatz. Neben Berichten zur allgemeinen Unternehmensentwicklung der auf den Bau von Kokerei-Anlagen spezialisierten Firma, beleuchtete die Zeitung in jeder Ausgabe mit ausführlichen und reich bebilderten Berichten auch die weltweiten Aktivitäten von Dr. C. Otto & Comp. So eröffnet die erste Ausgabe der Zeitung beispielsweise mit einem Artikel über die Organisation des Weihnachtsfestes der Mitarbeitenden im indischen Außenbüro der Firma.