Jul 31, 2020 10:30 AM

thyssenkrupp schließt Verkauf des Aufzuggeschäfts erfolgreich ab

  • Vollzug der Veräußerung wie angekündigt zum 31. Juli 2020

  • KfW-Kreditlinie nicht in Anspruch genommen

  • Signifikante Verbesserung der Bilanzkennzahlen

  • CEO Martina Merz: „Die Erlöse in Milliardenhöhe geben uns Rückenwind für den weiteren Umbau von thyssenkrupp“

thyssenkrupp hat den Verkauf des Aufzuggeschäfts erfolgreich abgeschlossen und damit einen weiteren wichtigen Meilenstein beim eingeleiteten Umbau des Unternehmens erreicht. Der Vollzug der Transaktion (Closing) ist am heutigen Tag erfolgt. Zuvor hatten alle zuständigen Behörden dem Verkauf an ein Bieterkonsortium um Advent International und Cinven zugestimmt. thyssenkrupp hat mit dem Konsortium am 27. Februar 2020 die Übernahme des Aufzuggeschäfts vereinbart. Mit dem Closing hat das Unternehmen den Kaufpreis entsprechend dieser vertraglichen Vereinbarung erhalten. Die Transaktion führt unmittelbar zu einem signifikanten Rückgang der Verschuldung hin zu einem Netto-Guthaben und einer deutlichen Erhöhung des Eigenkapitals. Die Bilanzkennzahlen der Gruppe verbessern sich dadurch signifikant. Gleichzeitig ist thyssenkrupp in der Lage, bilanzielle Lasten der Vergangenheit erheblich zu reduzieren. Ein Teil der Erlöse soll selektiv dort für die Entwicklung der Geschäfte eingesetzt werden, wo attraktive Zielrenditen erreicht werden können. Außerdem können Mittel für erforderliche Restrukturierungsmaßnahmen genutzt werden.

Angesichts der Corona-bedingt unsicheren gesamtwirtschaftlichen Lage wird sich das Unternehmen bei der genauen Aufteilung der Mittelverwendung aber unverändert größtmögliche Flexibilität bewahren.

Zur Sicherung der Liquidität in der Corona-Krise hatte die thyssenkrupp AG eine 1 Mrd € Kreditlinie aus dem KfW Sonderprogramm abgeschlossen. Diese Kreditlinie musste nicht in Anspruch genommen werden und endet mit dem Closing der Elevator-Transaktion.

Martina Merz, Vorstandsvorsitzende der thyssenkrupp AG: „Die Trennung vom Aufzuggeschäft mit seinen über 50.000 Mitarbeitenden war eine schwierige Entscheidung, die niemandem leichtgefallen ist. Im Interesse der gesamten Unternehmensgruppe war sie aber unabdingbar. Denn die Erlöse in Milliardenhöhe geben uns Rückenwind für den Umbau von thyssenkrupp. Der Abschluss der Transaktion ist ein weiterer Meilenstein dieses Veränderungsprozesses. Wir konzentrieren uns weiter mit voller Kraft darauf, die Leistungsfähigkeit der verbliebenen Geschäfte substanziell zu verbessern. Den Elevator-Kollegen wünschen wir für die Zukunft weiterhin viel Erfolg und alles Gute.“

Das Closing der Transaktion führt zu einer personellen Veränderung bei den Arbeitnehmervertretern im Aufsichtsrat der thyssenkrupp AG. Mit dem Closing scheidet Susanne Herberger, Vorsitzende des Betriebsrats der thyssenkrupp Elevator AG, aus dem Aufsichtsrat der thyssenkrupp AG aus. Ihre Nachfolge übernimmt Tekin Nasikkol, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der thyssenkrupp Steel Europe AG.

Der Verkauf des Aufzuggeschäfts ist ein wesentlicher Baustein der im vergangenen Jahr eingeleiteten strategischen Neuausrichtung von thyssenkrupp. Kern der Strategie ist der Umbau des Unternehmens hin zu einer leistungsstarken „Group of Companies“ mit eigenständigen Geschäften, einer starken Dachmarke und einer möglichst schlanken Holding sowie einer Fokussierung auf die konsequente Performancesteigerung aller Geschäfte.

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