Skip Navigation
Zukunft für Stahl

Zukunft für Stahl


Gute Fortschritte im Prozess – erwartete Synergien bestätigt

Zukunft für Stahl

Am 21. Dezember 2017 hatte sich thyssenkrupp mit den Arbeitnehmervertretern auf den Abschluss eines Tarifvertrags geeinigt, der unter anderem eine Beschäftigungssicherung bis zum 30. September 2026 vorsieht. Nachdem die Tarifkommission der IG Metall die Annahme des Vertrages empfohlen hatte, waren die Mitglieder zur Abstimmung aufgerufen. thyssenkrupp begrüßt die deutliche Zustimmung der IG Metall-Mitglieder zum Tarifvertrag, in dem thyssenkrupp und Tata Steel ihre europäischen Stahlaktivitäten zusammenschließen wollen.

Zukunft für Stahl

Der Tarifvertrag soll mit Start des Gemeinschaftsunternehmens in Kraft treten und rund 8 Jahre bis zum 30.09.2026 gelten.

Mit diesem Verhandlungsergebnis gibt es nun Klarheit zu den wichtigen Punkten Beschäftigungssicherung, Standortsicherung sowie zur Investitionsplanung für die deutschen Standorte. Die Einigung umfasst alle deutschen Stahl-Standorte, die Teil des Gemeinschaftsunternehmens werden sollen.

Die wichtigsten Ergebnisse auf den folgenden Seiten:

Mut zur Veränderung

Heinrich Hiesinger

Wir haben in den vergangenen Monaten mit Tata intensive Gespräche über einen möglichen gemeinsamen Weg geführt. Die Spekulationen dazu wollten und konnten wir als börsennotiertes Unternehmen nicht näher kommentieren. Am 20. September haben thyssenkrupp und Tata Steel eine Absichtserklärung über den Zusammenschluss ihrer europäischen Stahlaktivitäten in einem 50/50-Joint Venture unterzeichnet. Das bedeutet: Wir wollen ein neues Unternehmen gründen, an dem thyssenkrupp und Tata zu gleichen Teilen beteiligt sind. thyssenkrupp Steel Europe soll mit allen Standorten und Mitarbeitern Teil des Joint Ventures werden. Es ist beabsichtigt, auch thyssenkrupp MillServices & Systems in das Joint Venture zu überführen. Das Unternehmen wird den Namen thyssenkrupp Tata Steel tragen.

Am 21. Dezember haben wir uns mit den Arbeitnehmervertretern auf den Entwurf eines Tarifvertrags geeinigt, der die tariflichen Rahmenbedingungen für den geplanten Zusammenschluss regelt. Der Vertrag soll alle deutschen Stahlstandorte von thyssenkrupp umfassen.

Mit dem erzielten Ergebnis haben wir eine wesentliche Voraussetzung dafür geschaffen, unsere strategische Zielsetzung zu erreichen und gleichzeitig den Interessen unserer Beschäftigten gerecht zu werden. Die Einigung entspricht damit unserem Verständnis von unternehmerischer Verantwortung. Sie gibt uns zum einen die Möglichkeit, die für das Joint Venture angekündigten wirtschaftlichen Vorteile und Synergien zu erzielen und damit wie geplant Mehrwert für thyssenkrupp und seine Aktionäre zu schaffen. Gleichzeitig geben wir den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gemeinschaftsunternehmens eine gute Zukunftsperspektive und sichern Arbeitsplätze.

Dr. Heinrich Hiesinger

Vorstandsvorsitzender der thyssenkrupp AG

Gute Gründe für das Joint Venture

Größe:

Wir werden die klare Nummer 2 für Flachstahl in Europa – und damit deutlich stärker. Größe ist gerade im Stahlmarkt ein Erfolgsfaktor. Darum haben uns die Fusionen auch in der Vergangenheit erfolgreicher gemacht (z.B. Krupp mit Hoesch, Thyssen mit Krupp-Hoesch).

Fokus:

Wir konzentrieren uns auf das, was wir am besten können: Stahl. Das gibt uns bessere Möglichkeiten, zu investieren und zu wachsen. Wir sind zum Beispiel stark in der Automobilbranche, Tata Steel Europe bei Industriekunden.

Innovationen:

Heute arbeiten thyssenkrupp und Tata getrennt voneinander an gleichen oder ähnlichen Innovationen. Künftig können wir unser Fachwissen bündeln und so schneller und günstiger neue Produkte oder bessere Verfahren entwickeln.

Produktion:

Künftig haben wir ein europaweites Produktionsnetzwerk. Das gibt uns die Möglichkeit, in unseren Anlagen kundennah zu produzieren. Das macht uns noch verlässlicher, schneller und günstiger.

Kunden:

Wir sind stark in Deutschland und in Zukunft gemeinsam stark in ganz Europa. Damit können wir unseren Zugang zu Kunden und Märkten deutlich verbreitern.

Zukunftsfähigkeit:

Als Teil eines starken Gemeinschaftsunternehmens ist der Stahlbereich von thyssenkrupp deutlich zukunftsfähiger in einem Umfeld, das von stark schwankenden Preisen und ständigen Restrukturierungen bei allen europäischen Stahlunternehmen geprägt ist.

Stimmen aus dem Vorstand

Dr. Heinrich Hiesinger

"Mit dem erzielten Ergebnis haben wir eine wesentliche Voraussetzung dafür geschaffen, unsere strategische Zielsetzung zu erreichen und gleichzeitig den Interessen unserer Beschäftigten gerecht zu werden. Die Einigung entspricht damit unserem Verständnis von unternehmerischer Verantwortung. Sie gibt uns zum einen die Möglichkeit, die für das Joint Venture angekündigten wirtschaftlichen Vorteile und Synergien zu erzielen und damit wie geplant Mehrwert für thyssenkrupp und seine Aktionäre zu schaffen. Gleichzeitig geben wir den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gemeinschaftsunternehmens eine gute Zukunftsperspektive und sichern Arbeitsplätze."

Dr. Heinrich Hiesinger
CEO, thyssenkrupp AG

Oliver Burkhard

„Die Mitglieder der IG Metall an den Stahlstandorten haben sich mit deutlicher Mehrheit für den Tarifvertrag entschieden und damit eine gute Zukunftsperspektive für das geplante Joint Venture geschaffen. Mit dem gemeinsamen Ergebnis werden wir dem Unternehmensinteresse gerecht und geben unseren Beschäftigen Sicherheit. Das entspricht unserer Unternehmenskultur.“

Oliver Burkhard
CHRO, thyssenkrupp AG

Guido Kerkhoff

"Mit Wirksamkeit des Joint Ventures werden sich wesentliche Bilanzkennzahlen für den Konzern signifikant verbessern."

Guido Kerkhoff
CFO, thyssenkrupp AG

Wer ist Tata?

Zukunft für Stahl
Zukunft für Stahl

Videos

  • Wie sichern wir eine Zukunft für Stahl?
    Sehen Sie die Antwort hier in diesem Film.

  • „Ich glaube an eine Zukunft für Stahl“
    Sehen Sie hier, was unsere Mitarbeiter zum Joint Venture sagen.

Was passiert als Nächstes?

Due Diligence
Die Verhandlungspartner haben sich Einblicke in vertrauliche Unterlagen gewährt, soweit das zwischen Wettbewerbern zulässig ist. Darüber hinaus haben sich interne und externe Experten zu bestimmten Themen ausgetauscht. Parallel zur Due Diligence fanden auch erste Vertragsverhandlungen mit Tata statt.

Daneben wurden in einer Arbeitsgruppe mit den Arbeitnehmervertretern Gespräche zum geplanten Joint Venture geführt und am 21. Dezember 2017 ein gemeinsames Verhandlungsergebnis erzielt. Die IG Metall gab am 5.2.2018 bekannt, dass ihre Mitglieder an allen deutschen Stahlstandorten diesem Ergebnis zugestimmt haben. Der Tarifvertrag wird nun unterzeichnet und mit Closing, also zum Start des Joint Ventures, in Kraft treten.

Signing
Nach Abschluss der Verhandlungen erfolgt die Unterzeichnung des gemeinsamen Vertrages.
Behördliche Prüfung
Die Prüfung durch die Kartellbehörden, die die Gründung des Joint Ventures freigeben müssen, startet.
Closing
Nach Freigabe durch die Kartellbehörden wird der Vertrag vollzogen und das neue Unternehmen gegründet.
Integration
Die schrittweise Integration beider Unternehmen beginnt.

Fragen und Antworten

FAQ

Alle Informationen rund um das Joint Venture finden Sie in unseren FAQ.

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf!

Haben Sie noch weitere Fragen? Wir beantworten sie gerne.

Weitere Informationen

Mitarbeiter

Lassen Sie uns in den Dialog gehen

Weitere Informationsmöglichkeiten erhalten Mitarbeiter von thyssenkrupp in unseren internen Medien.

Stellen Sie Ihre Fragen auf „we.direkt zu“!

Melden Sie sich im Intranet mit Ihren persönlichen Daten an.
Sollten Sie technische Fragen haben, wenden Sie sich bitte an den lokalen IT-Support.

Investoren

Weitere Informationen und Kennzahlen finden Sie hier:

https://www.thyssenkrupp.com/de/investoren/

Kontaktieren Sie uns gerne bei weiteren Fragen:

https://www.thyssenkrupp.com/de/investoren/ansprechpartner/

Zur Pressemitteilung

Presse

Alle Presseinformationen haben wir hier für Sie zusammengestellt:

Noch Fragen? Sprechen Sie uns an: https://www.thyssenkrupp.com/de/newsroom/ansprechpartner/

Pressemitteilung vom 12.04.2018

Pressemitteilung vom 21.12.2017

Pressemitteilung vom 20.9.2017

Zusammenfassung der Pressekonferenz (20.09.2017) ist hier verfügbar.

Komplette Aufzeichnung der Pressekonferenz (20.09.2017) ist hier verfügbar.

Weitere Informationen unter https://www.thyssenkrupp.com/de/newsroom/

Disclaimer

Statements in this press release describing the Company’s performance may be “forward looking statements” within the meaning of applicable securities laws and regulations. Actual results may differ materially from those directly or indirectly expressed, inferred or implied. Important factors that could make a difference to the Company’s operations include, among others, economic conditions affecting demand/ supply and price conditions in the domestic and overseas markets in which the Company operates, changes in or due to the environment, Government regulations, laws, statutes, judicial pronouncements and/ or other incidental factors.

nach oben