Unternehmensmeldungen Jan 20, 2020 10:30 AM
Weltweite Anerkennung für Klimastrategie: thyssenkrupp als führend im Klimaschutz ausgezeichnet
Der Klimaschutz bei thyssenkrupp findet weltweite Anerkennung: Zum vierten Mal in Folge hat die non-profit Organisation CDP (ehemals Carbon Disclosure Project) den Konzern als international führendes Unternehmen im Klimaschutz ausgezeichnet.
Der Essener Konzern ist eines von 179 internationalen Unternehmen auf der „Klimaschutz A-Liste“ von CDP. An der Bewertung haben insgesamt 8.400 Unternehmen teilgenommen. Die Skala reicht von A für Spitzenleistungen bis F. Das Ranking bewertet, ob Unternehmen Transparenz über ihre klimarelevanten Daten herstellen und eine schlüssige Strategie formulieren, wie sie ihre eigene Klimabilanz, aber auch die ihrer Kunden und Zulieferer verbessern können.
Informationen, wie sie CDP zur Verfügung stellt, werden unter anderem für Investoren immer wichtiger. Die Nachfrage nach nachhaltigen Investitionsmöglichkeiten übersteigt derzeit das Angebot um ein Vielfaches. Seit mehreren Jahren zählen globale Asset Manager den Klimawandel zu den drei größten weltweiten Risiken.
CDP führt seine jährliche Bewertung im Auftrag von über 500 Investoren mit einem Anlagevermögen von mehr als 96 Billionen US-Dollar durch. Die Organisation verfügt über die weltweit umfangreichste Sammlung unternehmensbezogener Klimadaten, die als Maßstab an den Kapitalmärkten gilt.
Martina Merz, Vorsitzende des Vorstandes der thyssenkrupp AG: „Das Ranking bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, unseren CO2-Fußabruck in der Produktion und bei unseren Produkten konsequent zu verringern. Dabei betrachten wir Klimaschutz nicht nur als Verpflichtung, sondern auch als Chance für neue Geschäfte.“
Gemäß seiner Klimastrategie will thyssenkrupp bis 2050 klimaneutral sein, nicht nur bei den eigenen Prozessen und der eingekauften Energie, sondern auch bei den Emissionen seiner Produkte. Bereits 2030 wird der Konzern rund 30 Prozent bei den Emissionen aus eigener Produktion und bezogener Energie einsparen. Um 16 Prozent sollen die Emissionen aus der Anwendung der Produkte bis 2030 sinken.
Die Science Based Targets initiative (SBTi) hatte die Klimaziele von thyssenkrupp im Sommer 2019 als wissenschaftsbasiert anerkannt. Zugleich bestätigt SBTi, dass sich thyssenkrupp hiermit im Einklang mit den Zielen der Pariser Welt-Klimakonferenz von 2015 bewegt.