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Das thyssenkrupp Quartier in Essen


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thyssenkrupp, das sind über 200 Jahre Industriegeschichte und auch viele gute Traditionen. Deshalb hat der Konzern seine Zentrale 2010 auch in Essen gebaut: das thyssenkrupp Quartier. Der offen angelegte Campus aus insgesamt 13 Gebäuden steht in unmittelbarer Nähe zum kruppschen Stammhaus, stärkt den Wirtschaftsstandort Essen und ermöglicht seinen Mitarbeiter ein modernes Arbeitsumfeld und kurze Wege.

Eine Wegbeschreibung als PDF-Dokument.

So viel thyssenkrupp steckt im Quartier

So viel thyssenkrupp steckt im Quartier

Werkstoffe, Produktionsverfahren und Innovationen – natürlich haben wir unser komplettes Können auch im thyssenkrupp Quartier zum Einsatz gebracht. Und zwar nicht nur das offensichtliche, die Aufzüge und Fahrtreppen, sondern auch Stähle oder etwa innovative Verfahren wie die mit Coil-Coating-Technologie organisch beschichteten Bleche (z.B. Elektroband, LITECOR, Carbon2Chem)

Sonnenschutzsystem

Sonnenschutzsystem

Auf einer vertikalen Mittelachse sitzen Edelstahllamellen, die rotieren und sich so stufenlos am Sonnenstand ausrichten können. Ein weiterer Clou: Um den Sonnenschutz bei Bedarf vollständig zu öffnen, lassen sich die Lamellen nach vorne zusammenfahren.

Dieses speziell angefertigte Sonnenschutzsystem bildet die optische Visitenkarte des Gebäudes. Denn die insgesamt 380.000 Lamellen geben dem Bau ein Gesicht, das sich je nach Sonneneinfall wandelt – an sonnigen Tagen im Hochsommer oder bei Sturm ist die Fassade komplett geschlossen und leuchtet silbrig, an bedeckten Tagen wird der Blick auf die Glasfassade darunter freigegeben.

Werkstoffe

Werkstoffe

Die von thyssenkrupp Nirosta aus einem Chrom-Nickel-Molybdän-Edelstahl gefertigten Elemente wurden auf einer Seite geschliffen, auf der anderen Seite gestrahlt. Dadurch erscheinen die Lamellen je nach Blickwinkel und Lichteinfall matt oder glänzend – und lenken das einfallende Licht so nach innen, dass es in den Büros auch bei geschlossenem Sonnenschutz hell genug ist.

Nach der Bearbeitung der Metallstreifen wurden je 116 bis 160 Lamellen auf den Achsen zu elektronisch angetriebenen Lamellenpaketen montiert. Die Lamellen sind in der Mittelachse beweglich und reagieren exakt auf die Signale des elektrischen Antriebs.

Aufzüge und Fahrtreppen

Aufzüge und Fahrtreppen

Die Aufzüge im thyssenkrupp Quartier – die selbstverständlich ebenso wie die Fahrtreppen von thyssenkrupp stammen – weisen eine ganze Reihe von Besonderheiten auf.

Die sechs Aufzüge im Headquarter wandeln die Energie, die beim Abbremsen der Kabinen entsteht, in elektrische Energie um und speisen diese wieder ins Stromnetz ein. Darunter befinden sich zwei besonders effiziente TWIN-Anlagen, bei denen zwei Kabinen übereinander und unabhängig voneinander im selben Schacht fahren.

Oberflächen

Oberflächen

Die in einem Champagnerton edel schimmernden Metallelemente an den Segmentgebäuden des thyssenkrupp Quartiers und im Inneren des im Mittelpunkt stehenden zentralen Q1-Gebäudes bestehen aus Stahlblech. Genauer, aus einem im Coil-Coating-Verfahren organisch beschichteten hochwertigen Feinblech.

Diese Stahlbleche werden ökologischen Kriterien gerecht und können durch die Farbgestaltung der Umgebung attraktiv angepasst und eingesetzt werden. Innovativ ist auch der Herstellungsprozess, bei dem 1 Prozent Magnesium beigefügt wird. Dadurch kann die Schichtdicke auf dem Blech – bei noch besserem Korrosionsschutz – dünner ausfallen.

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