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Biokunststoffe

Biokunststoffe: Bakterien produzieren Plastik

Biobasierte Kunststoffe verringern die Abhängigkeit von fossiler Energie

Biotechnologie hat Potenzial.

So hat zum Beispiel das U.S. Department of Energy für die Vereinigten Staaten die Vision, dass im Jahr 2030 ein Viertel aller Chemikalien auf Naturstoffen basieren. Im Anlagenbau nutzen wir bei thyssenkrupp Biotechnologie vor allem, um Chemikalien aus Biomasse herzustellen – in Zeiten knapper werdender Rohstoffe ein wichtiger Trend.

Auf diese Weise können bereits heute verschiedene Produkte im großen Stil biotechnologisch hergestellt werden. Dazu zählt Milchsäure, der Ausgangsstoff für Polymilchsäure (PLA), einem biologisch abbaubaren Kunststoff. Tragetaschen, Abfallsäcke, Einweggeschirr, Verpackungsfolien oder Flaschen – die Einsatzmöglichkeiten für diesen biologisch abbaubaren Kunststoff sind vielfältig.

2030 wird ein Viertel aller Chemikalien auf Naturstoffen basieren.

Bindeglied zwischen Labor und Industrie

Bindeglied zwischen Labor und Industrie

Biobasierte Kunststoffe sind äußerst stabil, häufig atmungsaktiv, weisen eine bessere Ökobilanz aus als konventionelle Kunststoffe und verringern die Abhängigkeit von fossiler Energie.

Unsere Mehrzweck-Fermentationsanlage in Leuna soll als Verbindungsglied zwischen Labor und Industrie wirken. Viele biotechnologische Verfahren werden durch Start-up-Unternehmen, Universitäten oder Labore von kleinen und mittelständischen Unternehmen entwickelt. Die Ergebnisse können jedoch nicht ohne Zwischenschritt in Großanlagen übertragen werden. Dieser Zwischenschritt lässt sich jetzt allerdings in der Mehrzweck-Fermentationsanlage realisieren.

Profil:

  • Stabil und atmungsaktiv
  • Biologisch abbaubar
  • Bessere Ökobilanz als konventionelle Kunststoffe
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