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        <title>Press releases</title>
        <link>https://www.thyssenkrupp.com/</link>
        <description>Press releases</description>
        <lastBuildDate>Tue, 02 Jun 2026 22:49:34 GMT</lastBuildDate>
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        <copyright>thyssenkrupp</copyright>
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            <title><![CDATA[thyssenkrupp Automotive Technology plant Fokussierung seines US-Produktionsnetzwerks]]></title>
            <link>https://www.thyssenkrupp.com/de/newsroom/pressemeldungen/pressedetailseite/thyssenkrupp-automotive-technology-plant-fokussierung-seines-us-produktionsnetzwerks-313431</link>
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            <pubDate>Mon, 18 May 2026 08:00:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<ul><li><p>Produktionsstandort der thyssenkrupp Presta North America, LLC in Terre Haute, Indiana, soll bis spätestens zum 31. März 2027 geschlossen werden</p></li></ul><ul><li><p>Betroffene Chassis-Aktivitäten sollen mit Fokus auf den Standort der thyssenkrupp Bilstein of America, Inc. in Hamilton, Ohio, neu ausgerichtet werden</p></li></ul><ul><li><p>Nordamerika bleibt wichtiger Markt und Produktionsraum für thyssenkrupp Automotive Technology</p></li></ul><p><br>thyssenkrupp Automotive Technology fokussiert im Rahmen der laufenden Transformation sein US-Produktionsnetzwerk weiter. In diesem Zusammenhang plant die thyssenkrupp Presta North America, LLC, Teil des Segments thyssenkrupp Automotive Technology, ihren Produktionsstandort in Terre Haute im US-Bundesstaat Indiana bis spätestens zum 31. März 2027 zu schließen. Die betroffenen US-Produktionsaktivitäten im Chassis-Geschäft sollen neu ausgerichtet werden – mit Fokus auf den Standort Hamilton, Ohio. Ziel ist es, das Nordamerika-Geschäft unter veränderten Markt- und Kundenanforderungen langfristig wettbewerbsfähiger aufzustellen. Bis zur geplanten Schließung soll der Standort geordnet heruntergefahren und die Versorgung der Kunden während der Übergangsphase sichergestellt werden. Am Standort Terre Haute sind derzeit rund 230 Mitarbeitende beschäftigt.</p><p>„Die geplante Anpassung unseres US-Produktionsnetzwerks ist ein wichtiger Schritt, um unser Nordamerika-Geschäft langfristig wettbewerbsfähiger aufzustellen“, sagt Viktor Molnar, COO von thyssenkrupp Automotive Technology. „Die Automobilindustrie verändert sich tiefgreifend. Kundenanforderungen, Volumenentwicklungen und Kostenstrukturen erfordern schlankere, fokussiertere und leistungsfähigere Produktionsstrukturen. Mit der Neuausrichtung der betroffenen Chassis-Aktivitäten mit Fokus auf Hamilton wollen wir unsere US-Aufstellung in diesem Bereich vereinfachen, Ressourcen gezielter einsetzen und eine stärkere operative Basis für bestehende und künftige Kundenprogramme schaffen.“</p><p>thyssenkrupp Automotive Technology befindet sich in einer umfassenden Transformation. Ziel ist es, die weltweite Aufstellung des Segments stärker auf profitables Wachstum, höhere operative Leistungsfähigkeit und klarere Strukturen auszurichten. Dazu gehört auch, Produktionsnetzwerke regelmäßig zu überprüfen und an veränderte Markt-, Kosten- und Kundenanforderungen anzupassen.</p><p>„Wir wissen, dass die geplante Schließung für die Mitarbeitenden in Terre Haute und das lokale Umfeld eine erhebliche Veränderung bedeutet“, sagt Yashar Kazemi, President von thyssenkrupp Presta North America, LLC. „Der Standort und seine Beschäftigten haben über viele Jahre einen wichtigen Beitrag für unser Geschäft und unsere Kunden geleistet. Unser Fokus liegt nun darauf, den weiteren Prozess geordnet, verantwortungsvoll und im Einklang mit den geltenden Vorgaben zu gestalten.“</p><p>Nordamerika bleibt für thyssenkrupp Automotive Technology ein wichtiger Markt und Produktionsraum. Im Geschäftsjahr 2024/2025 erzielte das Segment in der Region einen Umsatz von rund 2,1 Milliarden Euro und beliefert dort nahezu alle großen Automobilhersteller und Nutzfahrzeugkunden.</p><p>An den Standorten Terre Haute und Hamilton werden Produkte für das Fahrwerksgeschäft von Automotive Technology gefertigt: In Terre Haute wurden bislang Lenkungsbauteile produziert, in Hamilton liegt der Schwerpunkt auf Stoßdämpfersystemen. Mit der Neuausrichtung der betroffenen Chassis-Aktivitäten mit Fokus auf Hamilton will das Unternehmen seine US-Aufstellung in diesem Bereich klarer strukturieren, Schnittstellen reduzieren und eine langfristig tragfähige Basis für bestehende und künftige Kundenprogramme schaffen. In diesem Zusammenhang soll der Standort Hamilton als fokussierte US-Produktionsbasis weiterentwickelt und personell gezielt gestärkt werden.</p>]]></content:encoded>
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            <title><![CDATA[thyssenkrupp im 2. Quartal 2025/2026: Auftragseingang und Bereinigtes EBIT deutlich  über Vorjahr – strategische Neuausrichtung des Konzerns kommt gut voran ]]></title>
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            <pubDate>Tue, 12 May 2026 05:00:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p><ul><li><p class="MsoNormal">Auftragseingang gegenüber Vorjahresquartal um 32 Prozent auf 10,6 Mrd. € gesteigert, getrieben von Großaufträgen bei Marine Systems</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">Umsatz mit 8,4&nbsp;Mrd.&nbsp;€ preis- und nachfragebedingt leicht rückläufig</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">Bereinigtes EBIT dank deutlicher operativer Fortschritte auf 198 Mio. € verbessert <br>(Vorjahr: 19&nbsp;Mio. €); alle Segmente bis auf Decarbon Technologies mit Ergebnisverbesserungen</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">Gesamtjahresprognose für die Kernsteuerungsgrößen Bereinigtes EBIT, Free Cashflow vor M&amp;A und Jahresüberschuss bestätigt</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">Transformation schreitet voran: Verkauf von Automation Engineering an Agile Robots abgeschlossen; Umsetzung der neuen Gesellschafterstruktur bei HKM in Vorbereitung</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">CEO Miguel López: „Unser Fokus liegt weiterhin darauf, den Umbau von thyssenkrupp zu einer Finanzholding konsequent voranzutreiben. Dafür entwickeln wir die Segmente strukturell weiter.“</p></li></ul><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal">In einem anhaltend herausfordernden Marktumfeld hat thyssenkrupp im 2. Quartal des Geschäftsjahres 2025/2026 seine operative Leistungsfähigkeit weiter gesteigert. Zugleich hat der Konzern seine Transformation im Rahmen des Strategieprogramms ACES 2030 entschlossen fortgesetzt.</p><p class="MsoNormal">Der Auftragseingang lag deutlich über dem Vorjahreswert, getragen insbesondere von einer starken Entwicklung bei Marine Systems. Das Bereinigte EBIT verbesserte sich trotz eines leichten Umsatzrückgangs gegenüber dem Vorjahresquartal deutlich. Unterstützt wurde diese Entwicklung durch positive Effekte aus dem Performanceprogramm APEX. Auf dieser Basis hat der Konzern seine Gesamtjahresprognose für die Kernsteuerungsgrößen Bereinigtes EBIT, Free Cashflow vor M&amp;A und Jahresüberschuss bestätigt.</p><p class="MsoNormal"><strong>Miguel López, Vorstandsvorsitzender der thyssenkrupp AG:</strong> „Die spürbare Ergebnisverbesserung zeigt, dass unser konsequent umgesetztes Performanceprogramm APEX Wirkung entfaltet. Zugleich kommt die Transformation von thyssenkrupp gut voran: Der Verkauf von Automation Engineering ist ein wichtiger Erfolg für die Neuausrichtung von Automotive Technology. Mit dem geplanten Verkauf der HKM-Anteile von thyssenkrupp Steel an Salzgitter vollziehen wir einen wichtigen Schritt, um das Stahlgeschäft wettbewerbsfähig aufzustellen. Unser Fokus liegt weiterhin darauf, die Segmente strukturell weiterzuentwickeln und so den Umbau von thyssenkrupp zu einer Finanzholding voranzutreiben.“</p><p class="MsoNormal"><strong><br>Kennzahlen thyssenkrupp Konzern im 2. Quartal 2025/2026</strong></p><p class="MsoNormal">Der <strong>Auftragseingang</strong> belief sich im 2. Quartal (Januar bis März) auf 10,6 Mrd. € und lag damit 2,6 Mrd. € über dem Vorjahreswert. Wesentliche Treiber waren eine Auftragserweiterung im Unterwasserbereich über zwei weitere U‑Boote der Klasse 212CD für Norwegen sowie zusätzliche Auftragseingänge im Bereich Marineelektronik bei Marine Systems. Auch Decarbon Technologies verzeichnete einen deutlich höheren Auftragseingang, insbesondere im Bereich Wasserelektrolyse von thyssenkrupp nucera. Materials Services entwickelte sich ebenfalls positiv, während Automotive Technology und Steel Europe leicht rückläufige Auftragseingänge verzeichneten.</p><p class="MsoNormal">Der Konzernumsatz lag mit 8,4&nbsp;Mrd.&nbsp;€ leicht unter Vorjahr (8,6&nbsp;Mrd.&nbsp;€). Rückgänge ergaben sich insbesondere bei Steel Europe aufgrund eines niedrigeren Preisniveaus sowie bei Automotive Technology infolge geringerer Kundenabrufe. Bei Decarbon Technologies sank der Umsatz im Wesentlichen durch Rückgänge in den Bereichen Wasserelektrolyse von thyssenkrupp nucera und im Neubau-Geschäft des Chemieanlagenbaus. Demgegenüber steigerte Materials Services den Umsatz, insbesondere durch den Werkstoffhandel in Nordamerika und das internationale Trading‑Geschäft. Auch Marine Systems erhöhte den Umsatz im Zuge erzielter Projektfortschritte.</p><p class="MsoNormal">Das <strong>Bereinigte EBIT</strong> verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um 179 Mio. € auf 198 Mio. €. Trotz eines weiterhin niedrigeren Erlösniveaus leistete Steel Europe den größten Ergebnisbeitrag, insbesondere infolge gesunkener Rohstoff‑ und Energiekosten. Zudem zeigte bei den Personalkosten das Restrukturierungsprogramm erste Wirkung. Materials Services verzeichnete ebenfalls einen deutlichen Ergebnisanstieg, gestützt durch konsequente Kostensenkungsmaßnahmen, Effizienzprogramme sowie durch gestiegene Preise. Auch Automotive Technology profitierte von eingeleiteten Restrukturierungs‑ und Effizienzmaßnahmen. Bei Decarbon Technologies führten insbesondere projektbezogene Mehrkosten im Bereich Wasserelektrolyse der thyssenkrupp nucera zu einem niedrigerem und leicht negativen Ergebnis. Dem stand ein positiver Einmaleffekt im Chemieanlagenbau gegenüber. Das Bereinigte EBIT von Marine Systems folgte der positiven Umsatzentwicklung.</p><p class="MsoNormal">Unter dem Strich erzielte thyssenkrupp im 2. Quartal einen Jahresfehlbetrag von –11 Mio. €. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr (Vorjahreswert: 167 Mio. €) ergibt sich im Wesentlichen aus dem Wegfall des aus der Veräußerung von tk Electrical Steel India resultierenden Nachsteuergewinns von rund 270 Mio. € im Vorjahresquartal. Das Netto-Ergebnis nach Abzug der Minderheitenanteile lag bei 1&nbsp;Mio.&nbsp;€ (Vorjahr: 155&nbsp;Mio.&nbsp;€); das Ergebnis je Aktie betrug 0,00&nbsp;€ (Vorjahr: 0,25&nbsp;€).</p><p class="MsoNormal">Das <strong>Eigenkapital</strong> lag zum Stichtag 31. März 2026 bei 10,3 Mrd. € und blieb damit gegenüber dem Vorquartal (31. Dezember 2025: 10,3 Mrd. €) stabil. Die <strong>Eigenkapitalquote</strong> weist weiterhin einen komfortablen Wert von 36&nbsp;Prozent auf.&nbsp;</p><p class="MsoNormal">Der <strong>Free Cashflow vor M&amp;A</strong> lag bei –327&nbsp;Mio.&nbsp;€ (Vorjahr: –569&nbsp;Mio.&nbsp;€) und hat sich insbesondere durch höhere Ergebnisbeiträge sowie den Wegfall von Umsatzsteuerzahlungen von 160 Mio. € im Vorjahresquartal im Zusammenhang mit der im 1. Quartal 2024/2025 erhaltenen Anzahlung bei Marine Systems spürbar verbessert.</p><p class="MsoNormal">Das <strong>Netto-Finanzguthaben</strong> lag zum Stichtag 31. März 2026 bei 2,8&nbsp;Mrd.&nbsp;€ (31.&nbsp;Dezember&nbsp;2025: 3,2&nbsp;Mrd.&nbsp;€). Die verfügbare Liquidität (flüssige Mittel und freie zugesagte Kreditlinien) belief sich auf 4,6&nbsp;Mrd.&nbsp;€.</p><p class="MsoNormal"><strong>Dr. Axel Hamann, Finanzvorstand der thyssenkrupp AG:</strong> „Die positive Entwicklung im zweiten Quartal zeigt, dass unsere zielgerichteten Kostensenkungsmaßnahmen und Effizienzprogramme greifen und sich zunehmend in den Zahlen widerspiegeln. Für alle wesentlichen Kernsteuerungsgrößen bestätigen wir unsere Prognose – nur bei der Umsatzerwartung sind wir etwas zurückhaltender, auch angesichts der verschärften geopolitischen Unsicherheiten und der Auswirkungen auf die internationalen Märkte.“</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Konzernprognose für das Geschäftsjahr 2025/2026 bestätigt</strong></p><p class="MsoNormal">Vorbehaltlich des anhaltend herausfordernden Marktumfelds bestätigt thyssenkrupp die <strong>Konzernprognose für das Geschäftsjahr&nbsp;2025/2026</strong> für die wesentlichen Ergebnis- und Cashflow-Kennzahlen. Die Umsatzerwartung wird geringfügig angepasst:</p><p class="MsoNormal">Für das <strong>Bereinigte EBIT</strong> erwartet der Konzern weiterhin einen Wert zwischen <strong>500 und 900&nbsp;Mio.&nbsp;€</strong>. Für den <strong>Free Cashflow vor M&amp;A</strong> wird unverändert ein Wert zwischen <strong>–600 und –300 Mio. €</strong> erwartet; hierin enthalten sind Auszahlungen für Restrukturierungen, insbesondere bei Automotive Technology und Steel Europe. Der <strong>Jahresüberschuss</strong> wird weiterhin in einer Spanne zwischen <strong>–800 und –400 Mio. €</strong> erwartet. Hierin enthalten ist insbesondere die Bildung von Restrukturierungsrückstellungen bei Steel Europe.</p><p class="MsoNormal">Die <strong>Umsatzerwartung</strong> wird um einen Prozentpunkt auf –3&nbsp;% bis 0&nbsp;% gegenüber Vorjahr angepasst (zuvor: –2&nbsp;% bis +1&nbsp;%). Dies resultiert im Wesentlichen aus verzögerter Umsatzrealisierung bei Decarbon Technologies sowie einem veränderten Produktmix bei Steel Europe.</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Strategische Entwicklung im 2. Quartal 2025/2026</strong></p><p class="MsoNormal">thyssenkrupp setzt die Transformation des Konzerns im Rahmen des Zukunftsmodells <strong>ACES 2030</strong> zielstrebig fort. Im Mittelpunkt steht die Weiterentwicklung der thyssenkrupp AG zu einer Finanzholding mit starken, eigenverantwortlichen Unternehmen unter einem Dach.</p><p class="MsoNormal"><strong>Automotive Technology</strong> bewegt sich weiterhin in einem herausfordernden Marktumfeld und treibt seine Portfolioanpassungen laufend voran, um profitables Wachstum zu sichern und die Kapitalmarktfähigkeit nachhaltig zu stärken. &nbsp;Ende März 2026 wurde der Verkauf des Geschäftsbereichs Automation Engineering an die Agile Robots SE mit Sitz in München erfolgreich abgeschlossen. Damit setzt das Segment seine Neuausrichtung mit Fokus auf die vier Kernbereiche Fahrwerk, Komponenten, Aftermarket und Schmiedetechnik fort. &nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Decarbon Technologies</strong> konzentriert sich weiterhin auf Leistungsfähigkeit, Skalierbarkeit und Zukunftsfähigkeit. Rothe Erde richtet seine Holdingstruktur neu aus und verlagert die Leitung in die Niederlande, um die internationale Aufstellung konsequent weiterzuentwickeln. Damit schafft das Unternehmen die strukturellen Voraussetzungen, sein globales Produktions‑ und Vertriebsnetzwerk effizienter zu steuern, Kompetenzen besser zu vernetzen und die Nähe zu internationalen Märkten weiter zu stärken. Im Rahmen der strategischen Neuausrichtung schärft Polysius sein Profil als Anbieter von Service- und Modernisierungslösungen zur Verlängerung von Anlagenlebenszyklen und Effizienzsteigerung.</p><p class="MsoNormal"><strong>Materials Services </strong>entwickelt sich weiterhin vom klassischen Werkstoffhändler zu einem modernen Lieferkettendienstleister. Das Segment hat mit Investitionen seine Verarbeitungskapazitäten für Kupfer in Nordamerika weiter ausgebaut. Mit der Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung an Aceroteca Trading, S.A.P.I. de C.V. sichert sich Materials Services zudem eine Plattform für die Verarbeitung von Stahl in einem Zentrum der verarbeitenden Industrie in Mexiko. Im Bereich der Lieferkettenlösungen wurde seitens Pacemaker eine neue KI-gestützte Anwendung für das Bestandsmanagement auf den Markt gebracht, um bei Nachfrageschwankungen die Verfügbarkeit von Produkten sicherzustellen und Lagerkosten zu senken.</p><p class="MsoNormal"><strong>Steel Europe</strong> setzt die operative Umsetzung der eingeleiteten strategischen Neuausrichtung planmäßig um. In diesem Zusammenhang werden die Vorbereitungen für den vereinbarten Verkauf der Beteiligung an den Hüttenwerken Krupp-Mannesmann (HKM) an die Salzgitter AG weitergeführt. Geplant ist ein Vollzug der Transaktion zum Stichtag 1.&nbsp;Juni&nbsp;2026. Zudem unterstützt die jüngst von der Europäischen Union angekündigte Stärkung des Handelsschutzes für Stahlprodukte die Bemühungen um fairere Wettbewerbsbedingungen für die europäische Stahlindustrie. Der Bau der Direktreduktionsanlage in Duisburg schreitet trotz des herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds und regulatorischer Unsicherheiten weiter voran. Vor dem Hintergrund der deutlich verbesserten Ertragsaussichten für Steel Europe haben die thyssenkrupp AG und Jindal Steel International gemeinsam entschieden, die Gespräche über eine mögliche Beteiligung an thyssenkrupp Steel Europe vorerst zu pausieren. Die Verselbstständigung von thyssenkrupp Steel Europe bleibt weiterhin das erklärte Ziel.</p><p class="MsoNormal">Mit einem Auftragsbestand von über 20 Mrd. € zum 31. März 2026 ist <strong>TKMS</strong> (Segment Marine Systems) hervorragend aufgestellt für künftiges Wachstum. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat zudem die Verlängerung des Vorvertrags für das Projekt MEKO® A 200 DEU genehmigt und damit einen wichtigen Schritt zur Beschaffung von vier TKMS-Fregatten zur Stärkung der Deutschen Marine vollzogen. Mit Blick auf die laufende Ausschreibung für das kanadische U-Boot-Programm hat TKMS mehrere Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet, um kanadische Lieferketten für künftige U-Boot-Projekte nachhaltig einzubinden. Darüber hinaus hat TKMS gemeinsam mit dem spanischen Unternehmen Navantia S.A. eine Absichtserklärung zur Prüfung einer strategischen Zusammenarbeit bei Marineprojekten in Europa und weltweit unterzeichnet. Im Fokus steht dabei die mögliche Fertigung von TKMS-Konstruktionen, insbesondere von U-Booten, in den Werften von Navantia in Spanien.</p>]]></content:encoded>
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            <title><![CDATA[thyssenkrupp AG und Jindal International Steel pausieren Gespräche über Beteiligung an thyssenkrupp Steel]]></title>
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            <pubDate>Sat, 02 May 2026 13:00:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<ul><li><p>Deutliches Wertsteigerungspotential bei thyssenkrupp Steel zu verzeichnen</p></li><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">Verbesserte Rahmenbedingungen</p></li><li><p class="MsoListParagraphCxSpLast">Verselbstständigung von thyssenkrupp Steel Europe bleibt erklärtes Ziel</p></li></ul><p class="MsoNormal">Die thyssenkrupp AG und Jindal Steel International haben sich entschieden, ihre Gespräche über eine Beteiligung des indischen Unternehmens an thyssenkrupp Steel Europe zu pausieren. Die ursprünglichen Grundannahmen und Voraussetzungen für eine mögliche Veräußerung von thyssenkrupp Steel haben sich in den vergangenen Monaten deutlich geändert. thyssenkrupp sieht große Fortschritte bei der Neuausrichtung seines Stahlsegments, insbesondere vor dem Hintergrund des abgeschlossenen Sanierungstarifvertrags mit der IG Metall und der Grundsatzvereinbarung der Gesellschafter von HKM über die zukünftige Aufstellung des Standortes im Duisburger Süden.</p><p class="MsoNormal"><strong>Veränderte regulatorische Rahmenbedingungen</strong></p><p class="MsoNormal">Hinzu kommt ein deutlich verändertes und grundlegend vorteilhafteres regulatorisches Umfeld für die Stahlindustrie in Europa, wodurch sich für den Sektor ein erhebliches verbessertes Stabilisierungs- und Aufwärtspotenzial bietet. Dies gilt trotz des aktuellen Energiepreisschubs durch den Irankrieg, der das Energiepreisniveau global erhöht: Die Europäische Union hat die große Bedeutung der Stahlproduktion für die Resilienz industrieller Wertschöpfungsketten erkannt und den Willen bekundet, die europäische Stahlindustrie besser vor globalen Überkapazitäten und Dumping zu schützen und gleichzeitig die Umstellung auf klimafreundliche Stahlproduktion weiter zu stärken. Zu diesem Zweck sollen unter anderem die Importkontingente verschärft, die Schutzzölle bei Überschreitung dieser Kontingente verdoppelt, ein CO₂-Grenzausgleichssystem (CBAM) eingeführt und ein EU-Aktionsplan Stahl aufgestellt werden.</p><p class="MsoNormal"><strong>Deutliches Wertsteigerungspotenzial bei thyssenkrupp Steel</strong></p><p class="MsoNormal">„Wir haben immer gesagt: Stahl ist Zukunft. Und ein zukunftsfähiges Geschäft ist ein werthaltiges Geschäft“, erklärte <strong>Miguel López, Vorstandsvorsitzender der thyssenkrupp AG</strong>. „Nachdem wir uns im eigenen Unternehmen, mit den Tarifpartnern und mit der Politik in Deutschland und Europa im Grundsatz geeinigt haben, sind die Voraussetzungen für eine profitable Fortführung von thyssenkrupp Steel so gut wie lange nicht mehr. Jindal war während der gesamten Gespräche ein konstruktiver und engagierter Partner. Wir haben jedoch gemeinsam beschlossen, die Verhandlungen vorerst auszusetzen.“</p><p class="MsoNormal">„Wir danken thyssenkrupp für die konstruktive Zusammenarbeit während der Verhandlungen. Auch wenn wir beschlossen haben, die Transaktion vorerst auszusetzen, bleiben wir freundschaftlich verbunden. Unser gemeinsames Ziel, den Aufbau einer CO₂-armen Stahlproduktion in Europa voranzutreiben, bleibt bestehen“, sagte <strong>Narendra Misra, Director of European Operations bei Jindal</strong>.</p><p class="MsoNormal"><strong>Ziel einer Verselbstständigung von thyssenkrupp Steel bleibt bestehen</strong></p><p class="MsoNormal">thyssenkrupp wird die Neuaufstellung des Segments weiterhin aus eigener Kraft konsequent vorantreiben, um den Stahlbereich erfolgreich und profitabel aufzustellen. In den vergangenen Monaten wurden dabei bereits wesentliche Fortschritte erzielt. Mit dem industriellen Zukunftskonzept von thyssenkrupp Steel und dem Sanierungstarifvertrag mit der IG Metall wurde eine tragfähige Grundlage geschaffen, um den strukturellen Herausforderungen zu begegnen. Ein weiterer wichtiger Schritt war die Einigung mit Salzgitter auf ein Eckpunktepapier zur Zukunft von HKM Anfang Februar. Damit hat der Standort im Duisburger Süden eine neue Perspektive erhalten. Zugleich adressiert die Politik die Herausforderungen der Stahlindustrie zunehmend stärker, insbesondere mit Blick auf Handelsschutzmaßnahmen gegen unfairen Wettbewerb und globale Überkapazitäten. Vor diesem vielversprechenden Hintergrund bleibt mittelfristig eine Verselbstständigung von thyssenkrupp Steel Europe mit einer eventuellen Minderheitsbeteiligung der thyssenkrupp AG das erklärte Ziel.</p><p class="MsoNormal"><strong>Neuausrichtung von thyssenkrupp</strong></p><p class="MsoNormal">Mit der Strategie ACES 2030 strebt die thyssenkrupp AG die Verselbstständigung ihrer Segmente oder die Öffnung für Beteiligungen Dritter an. In diesem Zusammenhang wird sich die thyssenkrupp AG zu einer Finanzholding weiterentwickeln. „Je erfolgreicher thyssenkrupp Steel Europe die auf den Weg gebrachte Neuausrichtung umsetzt, desto attraktiver wird dieses Geschäft für den Kapitalmarkt und für Investoren. Von der deutschen und europäischen Politik erwarten wir, dass sie ihre konkret in Aussicht gestellten Beiträge zur Sicherung der Resilienz verlässlich erbringt“, sagte<strong> López.</strong></p>]]></content:encoded>
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