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        <title>Press releases</title>
        <link>https://www.thyssenkrupp.com/</link>
        <description>Press releases</description>
        <lastBuildDate>Sun, 02 Aug 2026 12:04:43 GMT</lastBuildDate>
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        <copyright>thyssenkrupp</copyright>
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            <title><![CDATA[tk accelis präsentiert bei Capital Markets Day Strategie und Ziele für Eigenständigkeit ]]></title>
            <link>https://www.thyssenkrupp.com/de/newsroom/pressemeldungen/pressedetailseite/tk-accelis-prasentiert-bei-capital-markets-day-strategie-und-ziele-fur-eigenstandigkeit-314366</link>
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            <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 16:00:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpFirst">Marktführer nach Umsatz in Deutschland und Europa, Nummer drei in Nordamerika<sup><a href="#_ftn1" title="">[1]</a></sup>; Umsatz von 11,4 Mrd. € im Geschäftsjahr 2024/25</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">Neue mittelfristige Finanzziele vorgestellt: &gt;4% jährliches Umsatzwachstum und Bereinigte EBITDA-Marge von 4-5%</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpLast">Abspaltung eines Minderheitsanteils an die Aktionäre der thyssenkrupp AG zur Abstimmung auf außerordentlicher Hauptversammlung der thyssenkrupp AG am 7. August 2026</p></li></ul><p class="MsoNormal"><br></p><p class="MsoNormal">tk accelis, ein weltweit führender Werkstoffhändler und Lieferkettendienstleister, hat heute in London seinen ersten Kapitalmarkttag abgehalten. Das Unternehmen präsentierte seine Strategie und stellte neue mittelfristige Finanzziele vor – ein zentraler Schritt auf dem Weg zur geplanten Abspaltung eines Minderheitsanteils an die Aktionäre der thyssenkrupp AG und der geplanten Börsennotierung in diesem Jahr. Über die Abspaltung stimmen die Aktionäre der thyssenkrupp AG auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am 7. August 2026 ab.</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>CEO Ilse Henne:</strong> „Unsere Performance zeigt: tk accelis ist bereit für die Börse. Wir haben das Unternehmen mit der richtigen Strategie und dem richtigen Team in Form gebracht. Wir sehen uns heute genau da, wo die Industrie uns braucht und wo wir nachhaltigen Mehrwert schaffen. Deshalb agieren wir in vielen zukunftsträchtigen Industrien als Material- und Lieferkettenpartner der ersten Wahl. Die Nachfrage nach unseren Produkten und Lösungen zieht in allen Kernmärkten an, insbesondere in Nordamerika. Als eigenständiges Unternehmen wollen wir noch schneller entscheiden, gezielter investieren und in margenstarken Geschäften wachsen."</p><p class="MsoNormal"><strong>&nbsp;</strong></p><p class="MsoNormal"><strong>Globale Präsenz, breite Kundenbasis</strong></p><p class="MsoNormal">tk accelis ist nach Umsatz Marktführer in Deutschland und Europa sowie drittgrößter Anbieter in Nordamerika<sup>1</sup>. Mit Präsenz in über 30 Ländern, rund 400 Standorten und ca. 15.500 Mitarbeitenden bedient das Unternehmen weltweit rund 250.000 Kunden. Die zehn größten Kunden machen dabei weniger als 10% des Jahresumsatzes aus, was die Breite und Resilienz der Kundenbasis von tk accelis unterstreicht.</p><p>tk accelis ist in drei Geschäftsbereichen tätig. Die Geschäftseinheit Materials (Umsatz&nbsp;GJ&nbsp;24/25:&nbsp;7,0&nbsp;Mrd.&nbsp;€<sup><a href="#_ftn2" title="">[2]</a></sup>) umfasst das Lagergeschäft mit einem starken Netzwerk in Europa und Nordamerika sowie das globale Handelsgeschäft. Das Geschäft basiert überwiegend auf dem transaktionalen Materialhandel, bietet jedoch ein breites Spektrum an materialnahen Dienstleistungen wie Bohren, Schneiden oder Biegen. Die Geschäftseinheit Processing (GJ 24/25: 3,1 Mrd. €<sup>2</sup>) verarbeitet in ihren Servicecentern Flachstahl, Edelstahl und Aluminium nach individuellen Kundenanforderungen. Die tiefe Integration in Kundenwertschöpfungsketten erzeugt eine hohe Kundenbindung und stabile Margen. Die Geschäftseinheit Solutions (GJ 24/25: 1,4 Mrd. €<sup>2</sup>) bietet ganzheitliches Lieferkettenmanagement: Beschaffung, Lagerung, digitale Steuerung sowie 3PL- und 4PL-Logistik.</p><p class="MsoNormal">tk accelis deckt damit die gesamte Wertschöpfung ab – von der Beschaffung bis zum komplexen Lieferkettenmanagement. Deshalb betrachtet sich tk accelis als einzigen vollwertigen Materials-as-a-Service-Anbieter (MaaS) weltweit.</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Großer und wachsender Markt</strong></p><p class="MsoNormal">Es wird erwartet, dass der für tk accelis relevante Markt bis 2030 von rund 800 Mrd. € (2024) auf rund 1.000 Mrd. € mit etwa 4% pro Jahr wächst. Wesentliche Treiber sind die Regionalisierung von Lieferketten, staatliche Infrastrukturprogramme in Europa und Nordamerika sowie die zunehmende Auslagerung von Logistik- und Lieferkettenfunktionen an spezialisierte Anbieter. Geopolitische Verschiebungen, von US-Zöllen über den CO<sub>2</sub>-Grenzausgleich der EU (CBAM) bis hin zu Versorgungsrisiken bei kritischen Rohstoffen, erhöhen die Nachfrage nach integrierten MaaS-Lösungen zusätzlich, um die zunehmend komplexen globalen Lieferketten zu beherrschen.</p><p class="MsoNormal">Besonders dynamisch könnten sich Märkte entwickeln, in denen tk accelis bereits als Materialpartner der ersten Wahl aufgestellt ist. Im Bereich Rechenzentren wird in den kommenden Jahren mit einem jährlichen Wachstum der Nachfrage nach Werkstoffen wie Stahl, Kupfer oder Aluminium um über 20% gerechnet. Hier setzt tk accelis auf kundennahe Lösungen wie gebrauchsfertige Bausätze, die die Montagezeit von Datenzentren signifikant beschleunigen können. Die Fähigkeit, Kunden mit passgenauen Lösungen aus Aluminium und Kupfer zu versorgen, verschafft tk accelis zudem eine gute Position, um vom wachsenden Markt für Elektroautos zu profitieren, der in Europa und Nordamerika bis 2030 um etwa 13% pro Jahr zulegen soll. Es wird erwartet, dass der Markt für 3PL/4PL-Lösungen, ein wichtiges Feld der Geschäftseinheit Solutions, in vielen Bereichen schneller wächst als der allgemeine Markt, etwa in Luft- und Raumfahrt (ca. 8% CAGR) und Bau (ca. 7% CAGR).</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Strategie zur weiteren Steigerung der Performance, gestärkt durch künftige Eigenständigkeit</strong></p><p class="MsoNormal">tk accelis verfolgt drei mittelfristige strategische Prioritäten zum Ausbau der Profitabilität. Erstens den Ausbau des margenstarken Dienstleistungsgeschäfts: tk accelis baut Fertigungs-, Verarbeitungs- und Lieferkettendienste in allen drei Geschäftsbereichen aus, mit dem Ziel, den Anteil wiederkehrender Umsätze zu steigern. Zweitens die Expansion in Nordamerika: Neben organischem Wachstum, etwa durch den Ausbau der Fertigungskapazitäten in Santa Teresa, hat tk accelis zuletzt mit der Akquisition von Aceroteca in Mexiko seine Präsenz im nordamerikanischen Markt gezielt ausgebaut. Drittens: tk accelis optimiert und digitalisiert Prozesse, setzt KI zur Effizienzsteigerung ein und steuert das Portfolio aktiv – mit dem Ziel, die Kostenbasis strukturell zu senken.</p><p>Die angestrebte Eigenständigkeit ermöglicht es tk accelis, den Fokus vollständig auf die eigene Wertschöpfung zu legen, schneller zu entscheiden und das erwirtschaftete Kapital gezielter zu investieren. Zudem erweitert die Börsenpräsenz die Zugangsmöglichkeiten zu externem Kapital. Das schafft die Grundlage, um das eigene Wachstum in margenstarken Feldern konsequent voranzutreiben.</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Klare Mittelfrist-Ziele</strong></p><p class="MsoNormal"><strong>CFO Daniel Wodera</strong>: „Unsere Transformation ist real, sie ist messbar, und sie trägt. Unser kapitaleffizientes Modell ist darauf ausgelegt, solide Cashflows über alle Marktphasen und eine nachhaltige Wertschöpfung für unser Unternehmen und unsere Anteilseigner zu ermöglichen. Wir wachsen profitabel, wir finanzieren dieses Wachstum aus eigener Kraft und wir haben unser Ergebnis zuletzt steigern können. Wir sehen einen starken Beitrag durch unser Geschäft in Nordamerika und wir glauben an unsere Materials-as-a-Service-Strategie. Mit Blick nach vorne sehen wir klare Möglichkeiten, unsere Margen mittelfristig weiter zu verbessern.“</p><p class="MsoNormal">Beim Kapitalmarkttag hat tk accelis neue Mittelfristziele vorgestellt. Die Ambition von tk accelis ist ein jährliches Umsatzwachstum von über 4% und eine Steigerung der bereinigten EBITDA-Marge auf 4-5%. Das untere Ende der Marge soll durch organisches Wachstum und Performance-Steigerungen erreicht werden, das obere Ende durch zusätzliche Portfoliomaßnahmen und Akquisitionen. Alle drei Geschäftsbereiche sollen dabei zur Steigerung der Marge beitragen. Im Bereich Materials liegt die Zielmarge bei etwa 3%, bei Processing bei 3-4% und im Bereich Solutions bei 12-14%.</p><p><br></p><p class="MsoFootnoteText"><sup><a href="#_ftnref1" title="">[1]</a></sup> Marktposition in Deutschland basierend auf Unternehmensanalyse. Marktposition in Europa und Nordamerika basierend auf McKinsey-Analyse entlang geschätzter Umsätze der Top5 im Markt und Unternehmensanalyse.</p><p class="MsoFootnoteText"><sup><a href="#_ftnref2" title="">[2]</a></sup> Basierend auf dem ungeprüften, vorläufigen, kombinierten Konzernabschluss.</p><p><strong><br>Zukunftsgerichtete Aussagen</strong></p><p class="Text">Diese Mitteilung enthält „zukunftsgerichtete Aussagen“. Solche Aussagen enthalten häufig Begriffe wie &nbsp;„erwarten“, „annehmen“, „glauben“, „beabsichtigen“, „schätzen“, „planen“, „projizieren“, &nbsp;„anstreben“ oder vergleichbare Begriffe. Alle Aussagen, die keine historischen Tatsachen darstellen,&nbsp;einschließlich, aber nicht beschränkt auf Aussagen zur finanziellen Lage des Segments Materials Services der thyssenkrupp AG, das auf die tk accelis Group AG &amp; Co. KGaA (die „Gesellschaft“) abgespalten werden soll, sowie zur Geschäftsstrategie, zu Plänen und Zielen des Managements für zukünftige Geschäftstätigkeiten&nbsp;(einschließlich Kosten- und Produktivitätsprogramme), sind zukunftsgerichtete Aussagen. Solche zukunftsgerichteten Aussagen beinhalten naturgemäß bekannte und unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere wesentliche Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Geschäftsentwicklung oder die Leistungen der Gesellschaft wesentlich von denjenigen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen werden. Diese zukunftsgerichteten Aussagen beruhen auf zahlreichen Annahmen über die derzeitige und zukünftige Geschäftsstrategie der Gesellschaft sowie über das Marktumfeld, in dem die Gesellschaft künftig tätig sein wird. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten nur zum Zeitpunkt dieser Mitteilung. Weder die Gesellschaft noch ihre verbundenen Unternehmen &nbsp;noch deren jeweilige Vertreter, Mitarbeiter oder Berater übernehmen eine Verpflichtung, die in &nbsp;dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder zu überprüfen. Den Empfängern wird geraten, diese Faktoren sorgfältig zu berücksichtigen und zukunftsgerichteten Aussagen in dieser Mitteilung kein unangemessenes Vertrauen entgegenzubringen.</p>]]></content:encoded>
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            <title><![CDATA[Salzgitter AG übernimmt die HKM zu 100 Prozent]]></title>
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            <pubDate>Thu, 09 Jul 2026 09:55:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpFirst">Gesellschafter Salzgitter, thyssenkrupp Steel und Vallourec erzielen finale Einigung</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">Hüttenwerke Krupp Mannesmann werden zu einer 100-prozentigen Tochter der Salzgitter AG</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpLast">Stahlproduktion am Traditionsstandort geht weiter – mit klarer Ausrichtung auf die grüne Transformation und reduzierter Mitarbeiterzahl &nbsp;</p></li></ul><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal">Die Stahlproduktion am Traditionsstandort im Duisburger Süden geht weiter. Die Hüttenwerke Krupp Mannesmann werden künftig eine 100-prozentige Tochter der Salzgitter AG, nachdem die beiden Mitgesellschafter thyssenkrupp Steel Europe und Vallourec angekündigt hatten, sich aus dem gemeinsamen Joint Venture zurückziehen zu wollen. Der Salzgitter-Konzern übernimmt damit die volle Verantwortung bei der HKM und möchte das integrierte Hüttenwerk mit einem klaren Plan und voller Ausrichtung auf die grüne Transformation fit für die bevorstehenden Herausforderungen machen.</p><p class="MsoNormal">Anfang Februar hatte sich die Salzgitter AG mit thyssenkrupp Steel auf ein Eckpunktepapier zur vollständigen Übernahme der HKM verständigt. In intensiven und sorgfältigen Verhandlungen haben die Gesprächspartner nun eine finale Einigung erzielt, die den Interessen aller bisherigen Anteilseigner gerecht wird. Nach der Unterzeichnung der Verträge am 8. Juli kann die Integration der HKM in den Salzgitter-Konzern beginnen. Das Closing und der Übergang der Geschäftsanteile sollen noch am heutigen Tag vollzogen werden. &nbsp;</p><p class="MsoNormal">Die Salzgitter AG plant in Duisburg die Investition in einen Elektrolichtbogenofen, um den Standort zu transformieren, zukunftsfähig zu machen und die CO<sub>2</sub>-Emissionen der Stahlproduktion langfristig um 90 Prozent zu senken. Aufgrund der wirtschaftlichen Herausforderungen wird dieser Wandel mit einer deutlichen Reduzierung der Mitarbeiterzahl einhergehen. Geplant ist, dass statt aktuell rund 3000 langfristig nur noch etwa 1000 Menschen bei der HKM beschäftigt sind. Ohne diesen schmerzhaften Stellenabbau hätte die Salzgitter AG die alleinige Übernahme nicht vollziehen können. Die Alternative wäre eine komplette Schließung des integrierten Hüttenwerks in Duisburg gewesen. Nur mit dieser konsequenten Neuaufstellung hat die HKM die Chance auf eine langfristig erfolgreiche Zukunft.</p><p class="MsoNormal">„Wir haben uns bei den Verhandlungen mit den bisherigen Mitgesellschaftern über die Fortführung der HKM in unserer alleinigen Verantwortung die nötige Zeit genommen. Bei diesen komplexen Gesprächen sowie bei der großen Bedeutung des Ausgangs für die Mitarbeitenden in Duisburg hatte die Sorgfalt bei diesem Prozess klar Vorrang vor dem Tempo. Wir sind froh, dass wir nun für alle Beteiligten eine zufriedenstellende Lösung gefunden haben“, sagt Gunnar Groebler, Vorstandsvorsitzender der Salzgitter AG. <br><br>„Mit der Übernahme der Anteile der bisherigen Mitgesellschafter stehen wir in voller Verantwortung an einem Traditionsstandort der Stahlindustrie, den wir mit einer konsequenten Ausrichtung auf die grüne Transformation in eine langfristige Zukunft führen wollen. Wir bedanken uns bei thyssenkrupp Steel und Vallourec für die konstruktiven Verhandlungen sowie die gute Zusammenarbeit bei der HKM in den vergangenen Jahren“, sagt Gunnar Groebler.</p><p class="MsoNormal">Marie Jaroni, Vorstandsvorsitzende von thyssenkrupp Steel Europe AG: „Die erzielte Zukunftslösung für die HKM ist ein wichtiger Meilenstein für alle Beteiligten. Für uns schafft sie die Voraussetzungen, unsere strategische Neuaufstellung konsequent umzusetzen: Mit der Konzentration der Produktion auf den Duisburger Norden steigern wir Auslastung, Effizienz und Wirtschaftlichkeit nachhaltig. Gleichzeitig blicken wir mit großer Wertschätzung auf die gemeinsame Geschichte mit der HKM zurück. Unser besonderer Dank gilt den Beschäftigten für Jahrzehnte der Partnerschaft sowie den Mitgesellschaftern für ihren konstruktiven Beitrag.“ Die Belieferung an thyssenkrupp Steel von HKM läuft Ende 2028 aus, statt wie bisher geplant Ende 2032.</p><p class="MsoNormal">Philippe Guillemont, Vorsitzender des Verwaltungsrats und CEO von Vallourec S.A., kommentiert: „Vallourec hatte bereits zuvor seine Absicht angekündigt, seine Minderheitsbeteiligung an HKM zu veräußern, um eine Strategie zu verfolgen, die sich auf das Kerngeschäft und die Schlüsselmärkte von Vallourec konzentriert. Wir begrüßen daher die heute von Salzgitter bekannt gegebene Vereinbarung, die dieses Ziel voll und ganz unterstützt und HKM gleichzeitig neue Perspektiven im Bereich der Produktion von emissionsreduziertem Stahl eröffnet.“</p><p class="MsoNormal">Die kommenden Monate werden nun genutzt, die Integration der HKM in die Strukturen des Salzgitter-Konzerns zu vollenden. Einher geht das mit einer Umstrukturierung bis voraussichtlich Ende 2028 von rund 3000 auf etwa 1000 Mitarbeitende sowie einer Reduzierung der Rohstahlmenge auf zwei Millionen Tonnen pro Jahr. „Dies ist ein schwerer, aber notwendiger Schritt. Die kommenden Veränderungen werden verantwortungsvoll und grundsätzlich sozialverträglich gestaltet. Die Transformation gelingt nur gemeinsam mit den Beschäftigten und den Führungskräften. Der Dialog mit den Arbeitnehmervertretungen und die Kommunikation mit der Belegschaft bleiben zentraler Bestandteil des weiteren Prozesses“, erklärt Birgit Dietze, Personalvorständin der Salzgitter AG.</p><p class="MsoNormal">Die Salzgitter AG wird die Transformation des Standorts mit voller Kraft unterstützen. Andreas Betzler, Geschäftsführer der Mannesmann Precision Tubes GmbH, der Mannesmann Grossrohr GmbH und der Mannesmann Line Pipe GmbH, soll künftig die Geschäftsführung der HKM ergänzen und direkt an den Vorstand der Salzgitter AG berichten. Die Auswirkungen der HKM-Übernahme auf die Umsatz- und Ergebnisprognose des Geschäftsjahres 2026 wird die Salzgitter AG im Rahmen der Veröffentlichung ihres Halbjahresfinanzberichts am 11. August 2026 quantifizieren.</p><p class="MsoNormal"><br>Über die Details der Einigung haben die Vertragspartner Stillschweigen vereinbart. &nbsp;&nbsp;&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>&nbsp;</strong></p><p class="MsoNormal"><strong>Ansprechpartner Salzgitter AG:</strong></p><p class="MsoNormal">Thorsten Möllmann<br>Leiter Konzernkommunikation und Marke<br>Telefon <a data-class-name="link-telephone-no-text" href="tel:+ 49 5341 21 2300" rel="nofollow">+ 49 5341 21 2300</a><br>E-Mail: <a href="mailto:moellmann.t@salzgitter-ag.de">moellmann.t@salzgitter-ag.de</a><br><a href="http://www.salzgitter-ag.com">www.salzgitter-ag.com</a></p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Ansprechpartner thyssenkrupp Steel:</strong></p><p class="MsoNormal">Mark Stagge<br>Leiter Public and Media Relations<br>Telefon +49 173 5971798<br>E-Mail: <a href="mailto:mark.stagge@thyssenkrupp-steel.com">mark.stagge@thyssenkrupp-steel.com</a></p><p class="MsoNormal"><strong>&nbsp;</strong></p><p class="MsoNormal"><strong>&nbsp;</strong></p><p class="MsoNormal"><strong>&nbsp;</strong></p>]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Catch4Climate-Pure-Oxyfuel-Anlage in Mergelstetten offiziell eingeweiht – ein Meilenstein für klimafreundlichen Zement]]></title>
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            <pubDate>Thu, 09 Jul 2026 07:00:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpFirst">Offizielle Einweihung der wegweisenden Catch4Climate-Anlage in Mergelstetten, Deutschland</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">Weltweit erste Demonstrationsanlage im industriellen Maßstab für die Pure-Oxyfuel-Technologie von thyssenkrupp Calvion in der Zementproduktion</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">Zukunftsweisende Technologie ermöglicht die Abscheidung von bis zu 95% der CO<sub>2</sub>-Emissionen aus der Klinkerherstellung</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">thyssenkrupp Calvion übernimmt die Weiterentwicklung, Skalierung und Kommerzialisierung der Technologie</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpLast">Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt zur Dekarbonisierung einer der CO<sub>2</sub>-intensivsten Industrien weltweit</p></li></ul><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal">Mit der offiziellen Einweihung der CI4C-Pure-Oxyfuel-Anlage (Cement Innovation for Climate) in Mergelstetten (Baden-Württemberg) wurde ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg zu einer klimafreundlicheren Zementproduktion erreicht. thyssenkrupp Polysius ist stolz darauf, gemeinsam mit thyssenkrupp Calvion in enger Zusammenarbeit mit dem CI4C-Konsortium (Buzzi SpA / Dyckerhoff GmbH, Heidelberg Materials AG, SCHWENK Zement GmbH &amp; Co. KG sowie Vicat S.A.) und weiteren Projektpartnern zu diesem wegweisenden Projekt beigetragen zu haben.</p><p class="MsoNormal">Im Rahmen der Initiative „catch4climate“ dient die Anlage als Forschungs- und Entwicklungsplattform für CO₂-Abscheidungstechnologien in der Zementproduktion. Mit einer Kapazität von rund 450 Tonnen Klinker pro Tag bietet die Anlage eine wichtige Plattform für Forschung, Validierung und die Weiterentwicklung innovativer Technologien.</p><p class="MsoNormal">„Mit Pure Oxyfuel wird erstmals eine Technologie im industriellen Maßstab in einem Zementwerk demonstriert. Dieser Erfolg spiegelt das Engagement, die Expertise und den Pioniergeist aller am Projekt Beteiligten wider. Wir bei thyssenkrupp Polysius sind stolz darauf, eine mutige Vision in die industrielle Realität überführt und damit eine Technologie geschaffen zu haben, die einen entscheidenden Beitrag zur Dekarbonisierung einer der anspruchsvollsten Industrien der Welt leisten kann“, sagt Christian Myland, CEO von thyssenkrupp Polysius.</p><p class="MsoNormal">Das Herzstück der Anlage bildet das Pure Oxyfuel-Verfahren. Durch den Ersatz von Umgebungsluft durch reinen Sauerstoff im Klinkerbrennprozess wird die CO₂-Konzentration im Abgas deutlich erhöht. Dadurch werden die Voraussetzungen geschaffen, nahezu 95 % der CO₂-Emissionen aus der Zementproduktion abzuscheiden – einschließlich der unvermeidbaren prozessbedingten Emissionen aus der Kalzinierung von Kalkstein.</p><p>thyssenkrupp Polysius verantwortete das gesamte Engineering, die Anlagenplanung und die Umsetzung der Anlage und überführte damit ein innovatives Konzept erfolgreich in die industrielle Praxis. Die im Rahmen des „catch4climate“-Projekts entwickelte und implementierte Pure Oxyfuel-Technologie wird künftig innerhalb von thyssenkrupp Calvion weiterentwickelt und so über diesen Meilenstein hinaus kontinuierlich und fokussiert vorangetrieben.</p><p class="MsoNormal">Mit der Überführung der Technologie in das Portfolio von thyssenkrupp Calvion liegt der Fokus nun auf der Weiterentwicklung, Skalierung und Kommerzialisierung von Pure Oxyfuel-Lösungen. Calvion wird das Verfahren weiterentwickeln, um den Einsatz der CO₂-Abscheidung sowohl in der Zementindustrie als auch in weiteren schwer zu dekarbonisierenden Industriezweigen voranzutreiben.</p><p class="MsoNormal">„Diese Einweihung ist weit mehr als die Eröffnung einer Pilotanlage. Sie zeigt, dass Pure Oxyfuel die industrielle Realität erreicht hat. Die globale Zementindustrie hat diesem Meilenstein mit großer Erwartung entgegengesehen. Wir sind stolz darauf, dass thyssenkrupp Calvion die Technologie nun in die nächste Entwicklungsphase führt – durch ihre Weiterentwicklung, Skalierung und Kommerzialisierung für Kunden auf der ganzen Welt“, sagt Lukas Schoeneck, CEO von thyssenkrupp Calvion.</p><p>Die Einweihung der CI4C-Anlage unterstreicht das Engagement von thyssenkrupp für nachhaltige Innovationen und stellt einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer klimaneutralen Zementproduktion im industriellen Maßstab dar.</p>]]></content:encoded>
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