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        <title>Presseinformationen (nur Unternehmen)</title>
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        <lastBuildDate>Mon, 03 Aug 2026 16:12:48 GMT</lastBuildDate>
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            <title><![CDATA[tk accelis präsentiert bei Capital Markets Day Strategie und Ziele für Eigenständigkeit ]]></title>
            <link>https://www.thyssenkrupp.com/de/newsroom/pressemeldungen/pressedetailseite/tk-accelis-prasentiert-bei-capital-markets-day-strategie-und-ziele-fur-eigenstandigkeit-314366</link>
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            <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 16:00:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpFirst">Marktführer nach Umsatz in Deutschland und Europa, Nummer drei in Nordamerika<sup><a href="#_ftn1" title="">[1]</a></sup>; Umsatz von 11,4 Mrd. € im Geschäftsjahr 2024/25</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">Neue mittelfristige Finanzziele vorgestellt: &gt;4% jährliches Umsatzwachstum und Bereinigte EBITDA-Marge von 4-5%</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpLast">Abspaltung eines Minderheitsanteils an die Aktionäre der thyssenkrupp AG zur Abstimmung auf außerordentlicher Hauptversammlung der thyssenkrupp AG am 7. August 2026</p></li></ul><p class="MsoNormal"><br></p><p class="MsoNormal">tk accelis, ein weltweit führender Werkstoffhändler und Lieferkettendienstleister, hat heute in London seinen ersten Kapitalmarkttag abgehalten. Das Unternehmen präsentierte seine Strategie und stellte neue mittelfristige Finanzziele vor – ein zentraler Schritt auf dem Weg zur geplanten Abspaltung eines Minderheitsanteils an die Aktionäre der thyssenkrupp AG und der geplanten Börsennotierung in diesem Jahr. Über die Abspaltung stimmen die Aktionäre der thyssenkrupp AG auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am 7. August 2026 ab.</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>CEO Ilse Henne:</strong> „Unsere Performance zeigt: tk accelis ist bereit für die Börse. Wir haben das Unternehmen mit der richtigen Strategie und dem richtigen Team in Form gebracht. Wir sehen uns heute genau da, wo die Industrie uns braucht und wo wir nachhaltigen Mehrwert schaffen. Deshalb agieren wir in vielen zukunftsträchtigen Industrien als Material- und Lieferkettenpartner der ersten Wahl. Die Nachfrage nach unseren Produkten und Lösungen zieht in allen Kernmärkten an, insbesondere in Nordamerika. Als eigenständiges Unternehmen wollen wir noch schneller entscheiden, gezielter investieren und in margenstarken Geschäften wachsen."</p><p class="MsoNormal"><strong>&nbsp;</strong></p><p class="MsoNormal"><strong>Globale Präsenz, breite Kundenbasis</strong></p><p class="MsoNormal">tk accelis ist nach Umsatz Marktführer in Deutschland und Europa sowie drittgrößter Anbieter in Nordamerika<sup>1</sup>. Mit Präsenz in über 30 Ländern, rund 400 Standorten und ca. 15.500 Mitarbeitenden bedient das Unternehmen weltweit rund 250.000 Kunden. Die zehn größten Kunden machen dabei weniger als 10% des Jahresumsatzes aus, was die Breite und Resilienz der Kundenbasis von tk accelis unterstreicht.</p><p>tk accelis ist in drei Geschäftsbereichen tätig. Die Geschäftseinheit Materials (Umsatz&nbsp;GJ&nbsp;24/25:&nbsp;7,0&nbsp;Mrd.&nbsp;€<sup><a href="#_ftn2" title="">[2]</a></sup>) umfasst das Lagergeschäft mit einem starken Netzwerk in Europa und Nordamerika sowie das globale Handelsgeschäft. Das Geschäft basiert überwiegend auf dem transaktionalen Materialhandel, bietet jedoch ein breites Spektrum an materialnahen Dienstleistungen wie Bohren, Schneiden oder Biegen. Die Geschäftseinheit Processing (GJ 24/25: 3,1 Mrd. €<sup>2</sup>) verarbeitet in ihren Servicecentern Flachstahl, Edelstahl und Aluminium nach individuellen Kundenanforderungen. Die tiefe Integration in Kundenwertschöpfungsketten erzeugt eine hohe Kundenbindung und stabile Margen. Die Geschäftseinheit Solutions (GJ 24/25: 1,4 Mrd. €<sup>2</sup>) bietet ganzheitliches Lieferkettenmanagement: Beschaffung, Lagerung, digitale Steuerung sowie 3PL- und 4PL-Logistik.</p><p class="MsoNormal">tk accelis deckt damit die gesamte Wertschöpfung ab – von der Beschaffung bis zum komplexen Lieferkettenmanagement. Deshalb betrachtet sich tk accelis als einzigen vollwertigen Materials-as-a-Service-Anbieter (MaaS) weltweit.</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Großer und wachsender Markt</strong></p><p class="MsoNormal">Es wird erwartet, dass der für tk accelis relevante Markt bis 2030 von rund 800 Mrd. € (2024) auf rund 1.000 Mrd. € mit etwa 4% pro Jahr wächst. Wesentliche Treiber sind die Regionalisierung von Lieferketten, staatliche Infrastrukturprogramme in Europa und Nordamerika sowie die zunehmende Auslagerung von Logistik- und Lieferkettenfunktionen an spezialisierte Anbieter. Geopolitische Verschiebungen, von US-Zöllen über den CO<sub>2</sub>-Grenzausgleich der EU (CBAM) bis hin zu Versorgungsrisiken bei kritischen Rohstoffen, erhöhen die Nachfrage nach integrierten MaaS-Lösungen zusätzlich, um die zunehmend komplexen globalen Lieferketten zu beherrschen.</p><p class="MsoNormal">Besonders dynamisch könnten sich Märkte entwickeln, in denen tk accelis bereits als Materialpartner der ersten Wahl aufgestellt ist. Im Bereich Rechenzentren wird in den kommenden Jahren mit einem jährlichen Wachstum der Nachfrage nach Werkstoffen wie Stahl, Kupfer oder Aluminium um über 20% gerechnet. Hier setzt tk accelis auf kundennahe Lösungen wie gebrauchsfertige Bausätze, die die Montagezeit von Datenzentren signifikant beschleunigen können. Die Fähigkeit, Kunden mit passgenauen Lösungen aus Aluminium und Kupfer zu versorgen, verschafft tk accelis zudem eine gute Position, um vom wachsenden Markt für Elektroautos zu profitieren, der in Europa und Nordamerika bis 2030 um etwa 13% pro Jahr zulegen soll. Es wird erwartet, dass der Markt für 3PL/4PL-Lösungen, ein wichtiges Feld der Geschäftseinheit Solutions, in vielen Bereichen schneller wächst als der allgemeine Markt, etwa in Luft- und Raumfahrt (ca. 8% CAGR) und Bau (ca. 7% CAGR).</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Strategie zur weiteren Steigerung der Performance, gestärkt durch künftige Eigenständigkeit</strong></p><p class="MsoNormal">tk accelis verfolgt drei mittelfristige strategische Prioritäten zum Ausbau der Profitabilität. Erstens den Ausbau des margenstarken Dienstleistungsgeschäfts: tk accelis baut Fertigungs-, Verarbeitungs- und Lieferkettendienste in allen drei Geschäftsbereichen aus, mit dem Ziel, den Anteil wiederkehrender Umsätze zu steigern. Zweitens die Expansion in Nordamerika: Neben organischem Wachstum, etwa durch den Ausbau der Fertigungskapazitäten in Santa Teresa, hat tk accelis zuletzt mit der Akquisition von Aceroteca in Mexiko seine Präsenz im nordamerikanischen Markt gezielt ausgebaut. Drittens: tk accelis optimiert und digitalisiert Prozesse, setzt KI zur Effizienzsteigerung ein und steuert das Portfolio aktiv – mit dem Ziel, die Kostenbasis strukturell zu senken.</p><p>Die angestrebte Eigenständigkeit ermöglicht es tk accelis, den Fokus vollständig auf die eigene Wertschöpfung zu legen, schneller zu entscheiden und das erwirtschaftete Kapital gezielter zu investieren. Zudem erweitert die Börsenpräsenz die Zugangsmöglichkeiten zu externem Kapital. Das schafft die Grundlage, um das eigene Wachstum in margenstarken Feldern konsequent voranzutreiben.</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Klare Mittelfrist-Ziele</strong></p><p class="MsoNormal"><strong>CFO Daniel Wodera</strong>: „Unsere Transformation ist real, sie ist messbar, und sie trägt. Unser kapitaleffizientes Modell ist darauf ausgelegt, solide Cashflows über alle Marktphasen und eine nachhaltige Wertschöpfung für unser Unternehmen und unsere Anteilseigner zu ermöglichen. Wir wachsen profitabel, wir finanzieren dieses Wachstum aus eigener Kraft und wir haben unser Ergebnis zuletzt steigern können. Wir sehen einen starken Beitrag durch unser Geschäft in Nordamerika und wir glauben an unsere Materials-as-a-Service-Strategie. Mit Blick nach vorne sehen wir klare Möglichkeiten, unsere Margen mittelfristig weiter zu verbessern.“</p><p class="MsoNormal">Beim Kapitalmarkttag hat tk accelis neue Mittelfristziele vorgestellt. Die Ambition von tk accelis ist ein jährliches Umsatzwachstum von über 4% und eine Steigerung der bereinigten EBITDA-Marge auf 4-5%. Das untere Ende der Marge soll durch organisches Wachstum und Performance-Steigerungen erreicht werden, das obere Ende durch zusätzliche Portfoliomaßnahmen und Akquisitionen. Alle drei Geschäftsbereiche sollen dabei zur Steigerung der Marge beitragen. Im Bereich Materials liegt die Zielmarge bei etwa 3%, bei Processing bei 3-4% und im Bereich Solutions bei 12-14%.</p><p><br></p><p class="MsoFootnoteText"><sup><a href="#_ftnref1" title="">[1]</a></sup> Marktposition in Deutschland basierend auf Unternehmensanalyse. Marktposition in Europa und Nordamerika basierend auf McKinsey-Analyse entlang geschätzter Umsätze der Top5 im Markt und Unternehmensanalyse.</p><p class="MsoFootnoteText"><sup><a href="#_ftnref2" title="">[2]</a></sup> Basierend auf dem ungeprüften, vorläufigen, kombinierten Konzernabschluss.</p><p><strong><br>Zukunftsgerichtete Aussagen</strong></p><p class="Text">Diese Mitteilung enthält „zukunftsgerichtete Aussagen“. Solche Aussagen enthalten häufig Begriffe wie &nbsp;„erwarten“, „annehmen“, „glauben“, „beabsichtigen“, „schätzen“, „planen“, „projizieren“, &nbsp;„anstreben“ oder vergleichbare Begriffe. Alle Aussagen, die keine historischen Tatsachen darstellen,&nbsp;einschließlich, aber nicht beschränkt auf Aussagen zur finanziellen Lage des Segments Materials Services der thyssenkrupp AG, das auf die tk accelis Group AG &amp; Co. KGaA (die „Gesellschaft“) abgespalten werden soll, sowie zur Geschäftsstrategie, zu Plänen und Zielen des Managements für zukünftige Geschäftstätigkeiten&nbsp;(einschließlich Kosten- und Produktivitätsprogramme), sind zukunftsgerichtete Aussagen. Solche zukunftsgerichteten Aussagen beinhalten naturgemäß bekannte und unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere wesentliche Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Geschäftsentwicklung oder die Leistungen der Gesellschaft wesentlich von denjenigen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen werden. Diese zukunftsgerichteten Aussagen beruhen auf zahlreichen Annahmen über die derzeitige und zukünftige Geschäftsstrategie der Gesellschaft sowie über das Marktumfeld, in dem die Gesellschaft künftig tätig sein wird. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten nur zum Zeitpunkt dieser Mitteilung. Weder die Gesellschaft noch ihre verbundenen Unternehmen &nbsp;noch deren jeweilige Vertreter, Mitarbeiter oder Berater übernehmen eine Verpflichtung, die in &nbsp;dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder zu überprüfen. Den Empfängern wird geraten, diese Faktoren sorgfältig zu berücksichtigen und zukunftsgerichteten Aussagen in dieser Mitteilung kein unangemessenes Vertrauen entgegenzubringen.</p>]]></content:encoded>
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            <title><![CDATA[Salzgitter AG übernimmt die HKM zu 100 Prozent]]></title>
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            <pubDate>Thu, 09 Jul 2026 09:55:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpFirst">Gesellschafter Salzgitter, thyssenkrupp Steel und Vallourec erzielen finale Einigung</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">Hüttenwerke Krupp Mannesmann werden zu einer 100-prozentigen Tochter der Salzgitter AG</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpLast">Stahlproduktion am Traditionsstandort geht weiter – mit klarer Ausrichtung auf die grüne Transformation und reduzierter Mitarbeiterzahl &nbsp;</p></li></ul><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal">Die Stahlproduktion am Traditionsstandort im Duisburger Süden geht weiter. Die Hüttenwerke Krupp Mannesmann werden künftig eine 100-prozentige Tochter der Salzgitter AG, nachdem die beiden Mitgesellschafter thyssenkrupp Steel Europe und Vallourec angekündigt hatten, sich aus dem gemeinsamen Joint Venture zurückziehen zu wollen. Der Salzgitter-Konzern übernimmt damit die volle Verantwortung bei der HKM und möchte das integrierte Hüttenwerk mit einem klaren Plan und voller Ausrichtung auf die grüne Transformation fit für die bevorstehenden Herausforderungen machen.</p><p class="MsoNormal">Anfang Februar hatte sich die Salzgitter AG mit thyssenkrupp Steel auf ein Eckpunktepapier zur vollständigen Übernahme der HKM verständigt. In intensiven und sorgfältigen Verhandlungen haben die Gesprächspartner nun eine finale Einigung erzielt, die den Interessen aller bisherigen Anteilseigner gerecht wird. Nach der Unterzeichnung der Verträge am 8. Juli kann die Integration der HKM in den Salzgitter-Konzern beginnen. Das Closing und der Übergang der Geschäftsanteile sollen noch am heutigen Tag vollzogen werden. &nbsp;</p><p class="MsoNormal">Die Salzgitter AG plant in Duisburg die Investition in einen Elektrolichtbogenofen, um den Standort zu transformieren, zukunftsfähig zu machen und die CO<sub>2</sub>-Emissionen der Stahlproduktion langfristig um 90 Prozent zu senken. Aufgrund der wirtschaftlichen Herausforderungen wird dieser Wandel mit einer deutlichen Reduzierung der Mitarbeiterzahl einhergehen. Geplant ist, dass statt aktuell rund 3000 langfristig nur noch etwa 1000 Menschen bei der HKM beschäftigt sind. Ohne diesen schmerzhaften Stellenabbau hätte die Salzgitter AG die alleinige Übernahme nicht vollziehen können. Die Alternative wäre eine komplette Schließung des integrierten Hüttenwerks in Duisburg gewesen. Nur mit dieser konsequenten Neuaufstellung hat die HKM die Chance auf eine langfristig erfolgreiche Zukunft.</p><p class="MsoNormal">„Wir haben uns bei den Verhandlungen mit den bisherigen Mitgesellschaftern über die Fortführung der HKM in unserer alleinigen Verantwortung die nötige Zeit genommen. Bei diesen komplexen Gesprächen sowie bei der großen Bedeutung des Ausgangs für die Mitarbeitenden in Duisburg hatte die Sorgfalt bei diesem Prozess klar Vorrang vor dem Tempo. Wir sind froh, dass wir nun für alle Beteiligten eine zufriedenstellende Lösung gefunden haben“, sagt Gunnar Groebler, Vorstandsvorsitzender der Salzgitter AG. <br><br>„Mit der Übernahme der Anteile der bisherigen Mitgesellschafter stehen wir in voller Verantwortung an einem Traditionsstandort der Stahlindustrie, den wir mit einer konsequenten Ausrichtung auf die grüne Transformation in eine langfristige Zukunft führen wollen. Wir bedanken uns bei thyssenkrupp Steel und Vallourec für die konstruktiven Verhandlungen sowie die gute Zusammenarbeit bei der HKM in den vergangenen Jahren“, sagt Gunnar Groebler.</p><p class="MsoNormal">Marie Jaroni, Vorstandsvorsitzende von thyssenkrupp Steel Europe AG: „Die erzielte Zukunftslösung für die HKM ist ein wichtiger Meilenstein für alle Beteiligten. Für uns schafft sie die Voraussetzungen, unsere strategische Neuaufstellung konsequent umzusetzen: Mit der Konzentration der Produktion auf den Duisburger Norden steigern wir Auslastung, Effizienz und Wirtschaftlichkeit nachhaltig. Gleichzeitig blicken wir mit großer Wertschätzung auf die gemeinsame Geschichte mit der HKM zurück. Unser besonderer Dank gilt den Beschäftigten für Jahrzehnte der Partnerschaft sowie den Mitgesellschaftern für ihren konstruktiven Beitrag.“ Die Belieferung an thyssenkrupp Steel von HKM läuft Ende 2028 aus, statt wie bisher geplant Ende 2032.</p><p class="MsoNormal">Philippe Guillemont, Vorsitzender des Verwaltungsrats und CEO von Vallourec S.A., kommentiert: „Vallourec hatte bereits zuvor seine Absicht angekündigt, seine Minderheitsbeteiligung an HKM zu veräußern, um eine Strategie zu verfolgen, die sich auf das Kerngeschäft und die Schlüsselmärkte von Vallourec konzentriert. Wir begrüßen daher die heute von Salzgitter bekannt gegebene Vereinbarung, die dieses Ziel voll und ganz unterstützt und HKM gleichzeitig neue Perspektiven im Bereich der Produktion von emissionsreduziertem Stahl eröffnet.“</p><p class="MsoNormal">Die kommenden Monate werden nun genutzt, die Integration der HKM in die Strukturen des Salzgitter-Konzerns zu vollenden. Einher geht das mit einer Umstrukturierung bis voraussichtlich Ende 2028 von rund 3000 auf etwa 1000 Mitarbeitende sowie einer Reduzierung der Rohstahlmenge auf zwei Millionen Tonnen pro Jahr. „Dies ist ein schwerer, aber notwendiger Schritt. Die kommenden Veränderungen werden verantwortungsvoll und grundsätzlich sozialverträglich gestaltet. Die Transformation gelingt nur gemeinsam mit den Beschäftigten und den Führungskräften. Der Dialog mit den Arbeitnehmervertretungen und die Kommunikation mit der Belegschaft bleiben zentraler Bestandteil des weiteren Prozesses“, erklärt Birgit Dietze, Personalvorständin der Salzgitter AG.</p><p class="MsoNormal">Die Salzgitter AG wird die Transformation des Standorts mit voller Kraft unterstützen. Andreas Betzler, Geschäftsführer der Mannesmann Precision Tubes GmbH, der Mannesmann Grossrohr GmbH und der Mannesmann Line Pipe GmbH, soll künftig die Geschäftsführung der HKM ergänzen und direkt an den Vorstand der Salzgitter AG berichten. Die Auswirkungen der HKM-Übernahme auf die Umsatz- und Ergebnisprognose des Geschäftsjahres 2026 wird die Salzgitter AG im Rahmen der Veröffentlichung ihres Halbjahresfinanzberichts am 11. August 2026 quantifizieren.</p><p class="MsoNormal"><br>Über die Details der Einigung haben die Vertragspartner Stillschweigen vereinbart. &nbsp;&nbsp;&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>&nbsp;</strong></p><p class="MsoNormal"><strong>Ansprechpartner Salzgitter AG:</strong></p><p class="MsoNormal">Thorsten Möllmann<br>Leiter Konzernkommunikation und Marke<br>Telefon <a data-class-name="link-telephone-no-text" href="tel:+ 49 5341 21 2300" rel="nofollow">+ 49 5341 21 2300</a><br>E-Mail: <a href="mailto:moellmann.t@salzgitter-ag.de">moellmann.t@salzgitter-ag.de</a><br><a href="http://www.salzgitter-ag.com">www.salzgitter-ag.com</a></p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Ansprechpartner thyssenkrupp Steel:</strong></p><p class="MsoNormal">Mark Stagge<br>Leiter Public and Media Relations<br>Telefon +49 173 5971798<br>E-Mail: <a href="mailto:mark.stagge@thyssenkrupp-steel.com">mark.stagge@thyssenkrupp-steel.com</a></p><p class="MsoNormal"><strong>&nbsp;</strong></p><p class="MsoNormal"><strong>&nbsp;</strong></p><p class="MsoNormal"><strong>&nbsp;</strong></p>]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Catch4Climate-Pure-Oxyfuel-Anlage in Mergelstetten offiziell eingeweiht – ein Meilenstein für klimafreundlichen Zement]]></title>
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            <pubDate>Thu, 09 Jul 2026 07:00:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpFirst">Offizielle Einweihung der wegweisenden Catch4Climate-Anlage in Mergelstetten, Deutschland</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">Weltweit erste Demonstrationsanlage im industriellen Maßstab für die Pure-Oxyfuel-Technologie von thyssenkrupp Calvion in der Zementproduktion</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">Zukunftsweisende Technologie ermöglicht die Abscheidung von bis zu 95% der CO<sub>2</sub>-Emissionen aus der Klinkerherstellung</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">thyssenkrupp Calvion übernimmt die Weiterentwicklung, Skalierung und Kommerzialisierung der Technologie</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpLast">Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt zur Dekarbonisierung einer der CO<sub>2</sub>-intensivsten Industrien weltweit</p></li></ul><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal">Mit der offiziellen Einweihung der CI4C-Pure-Oxyfuel-Anlage (Cement Innovation for Climate) in Mergelstetten (Baden-Württemberg) wurde ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg zu einer klimafreundlicheren Zementproduktion erreicht. thyssenkrupp Polysius ist stolz darauf, gemeinsam mit thyssenkrupp Calvion in enger Zusammenarbeit mit dem CI4C-Konsortium (Buzzi SpA / Dyckerhoff GmbH, Heidelberg Materials AG, SCHWENK Zement GmbH &amp; Co. KG sowie Vicat S.A.) und weiteren Projektpartnern zu diesem wegweisenden Projekt beigetragen zu haben.</p><p class="MsoNormal">Im Rahmen der Initiative „catch4climate“ dient die Anlage als Forschungs- und Entwicklungsplattform für CO₂-Abscheidungstechnologien in der Zementproduktion. Mit einer Kapazität von rund 450 Tonnen Klinker pro Tag bietet die Anlage eine wichtige Plattform für Forschung, Validierung und die Weiterentwicklung innovativer Technologien.</p><p class="MsoNormal">„Mit Pure Oxyfuel wird erstmals eine Technologie im industriellen Maßstab in einem Zementwerk demonstriert. Dieser Erfolg spiegelt das Engagement, die Expertise und den Pioniergeist aller am Projekt Beteiligten wider. Wir bei thyssenkrupp Polysius sind stolz darauf, eine mutige Vision in die industrielle Realität überführt und damit eine Technologie geschaffen zu haben, die einen entscheidenden Beitrag zur Dekarbonisierung einer der anspruchsvollsten Industrien der Welt leisten kann“, sagt Christian Myland, CEO von thyssenkrupp Polysius.</p><p class="MsoNormal">Das Herzstück der Anlage bildet das Pure Oxyfuel-Verfahren. Durch den Ersatz von Umgebungsluft durch reinen Sauerstoff im Klinkerbrennprozess wird die CO₂-Konzentration im Abgas deutlich erhöht. Dadurch werden die Voraussetzungen geschaffen, nahezu 95 % der CO₂-Emissionen aus der Zementproduktion abzuscheiden – einschließlich der unvermeidbaren prozessbedingten Emissionen aus der Kalzinierung von Kalkstein.</p><p>thyssenkrupp Polysius verantwortete das gesamte Engineering, die Anlagenplanung und die Umsetzung der Anlage und überführte damit ein innovatives Konzept erfolgreich in die industrielle Praxis. Die im Rahmen des „catch4climate“-Projekts entwickelte und implementierte Pure Oxyfuel-Technologie wird künftig innerhalb von thyssenkrupp Calvion weiterentwickelt und so über diesen Meilenstein hinaus kontinuierlich und fokussiert vorangetrieben.</p><p class="MsoNormal">Mit der Überführung der Technologie in das Portfolio von thyssenkrupp Calvion liegt der Fokus nun auf der Weiterentwicklung, Skalierung und Kommerzialisierung von Pure Oxyfuel-Lösungen. Calvion wird das Verfahren weiterentwickeln, um den Einsatz der CO₂-Abscheidung sowohl in der Zementindustrie als auch in weiteren schwer zu dekarbonisierenden Industriezweigen voranzutreiben.</p><p class="MsoNormal">„Diese Einweihung ist weit mehr als die Eröffnung einer Pilotanlage. Sie zeigt, dass Pure Oxyfuel die industrielle Realität erreicht hat. Die globale Zementindustrie hat diesem Meilenstein mit großer Erwartung entgegengesehen. Wir sind stolz darauf, dass thyssenkrupp Calvion die Technologie nun in die nächste Entwicklungsphase führt – durch ihre Weiterentwicklung, Skalierung und Kommerzialisierung für Kunden auf der ganzen Welt“, sagt Lukas Schoeneck, CEO von thyssenkrupp Calvion.</p><p>Die Einweihung der CI4C-Anlage unterstreicht das Engagement von thyssenkrupp für nachhaltige Innovationen und stellt einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer klimaneutralen Zementproduktion im industriellen Maßstab dar.</p>]]></content:encoded>
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            <title><![CDATA[Kanada bekennt sich zu trilateraler Partnerschaft: TKMS als bevorzugter Lieferant für das kanadische U-Boot-Programm ausgewählt ]]></title>
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            <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 05:00:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<ul><li><p>Team 212CD wurde als bevorzugter Lieferant für Kanadas U-Boot-Programm ausgewählt und wird potenziell zwölf 212CD-U-Boote liefern – ein neues Kapitel in der Zusammenarbeit zwischen Kanada, Deutschland und Norwegen in den Bereichen Verteidigung und Industrie.</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListBulletCxSpMiddle">Ein zwischenstaatlicher Rahmenvertrag wird den Aufbau moderner U-Boot-Kapazitäten unterstützen und eigenständige kanadische Instandhaltungsstrukturen etablieren.</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListBulletCxSpMiddle">Die Partnerschaft wird die nationale Sicherheit, die Interoperabilität innerhalb der NATO und die langfristige industrielle Zusammenarbeit stärken und dauerhafte wirtschaftliche Vorteile für ganz Kanada schaffen.</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListBulletCxSpMiddle">Der profitable Wachstumskurs von TKMS wird durch die Steigerung des aktuellen Auftragsbestands um mehr als 50% gestützt, wobei das erste Boot bis 2033 ausgeliefert werden soll.</p></li></ul><p class="MsoListBulletCxSpLast"><strong>&nbsp;</strong></p><p class="MsoNormal">TKMS begrüßt die Entscheidung der kanadischen Regierung, das Team 212CD als bevorzugten Lieferanten für das Canadian Patrol Submarine Project (CPSP) auszuwählen, in dessen Rahmen potenziell zwölf 212CD-U-Boote geliefert werden sollen. Dies ist ein historischer Meilenstein für Kanada, Deutschland und Norwegen und der Beginn einer langfristigen strategischen Partnerschaft, die die Sicherheit, die industrielle Zusammenarbeit und die kollektive Verteidigung im gesamten Nordatlantik stärken wird.</p><p class="MsoNormal">Die Ankündigung markiert den Beginn eines neuen Kapitels in der Verteidigungszusammenarbeit zwischen drei engen NATO-Verbündeten, in dem gemeinsames Fachwissen und gemeinsame Sicherheitsinteressen zusammengeführt werden. Für Kanada stellt die Entscheidung eine bedeutende langfristige Investition in die maritime Sicherheit und die souveränen Fähigkeiten dar. Für Deutschland und Norwegen spiegelt sie eine Vertiefung der Partnerschaft mit einem wichtigen Verbündeten sowie ein gemeinsames Engagement zur Förderung der transatlantischen Sicherheit, der technologischen Zusammenarbeit und der operativen Interoperabilität wider. Für TKMS wird die potenzielle Ausweitung des 212CD-Programms über Deutschland und Norwegen hinaus den anhaltenden profitablen Wachstumskurs des Unternehmens weiter unterstützen. Der aktuelle Auftragsbestand wird um mehr als 50% gestützt.</p><p>„Dies ist ein wichtiger Tag – für Kanada, Deutschland und Norwegen“, sagt Oliver Burkhard, CEO von TKMS. „Mit dem CPSP übernehmen wir stolz den größten Einzelauftrag in der Geschichte von TKMS – und damit geht ein klares Versprechen einher: Wir werden liefern. Das CPSP ist mehr als ein Beschaffungsprogramm; es ist das Fundament einer langfristigen strategischen Partnerschaft zwischen vertrauenswürdigen Verbündeten. Gemeinsam mit Kanada gehen wir als NATO-Partner den nächsten Schritt – auf der Grundlage von Vertrauen, gemeinsamen Werten und einem gemeinsamen Engagement für Verteidigung. Wir sind bereit, zusammen mit der kanadischen Regierung, der kanadischen Industrie sowie unseren Partnern in Deutschland und Norwegen daran zu arbeiten, eine U-Boot-Fähigkeit von Weltklasse bereitzustellen, die die Sicherheit stärkt, wirtschaftliche Chancen schafft und dauerhafte Vorteile für künftige Generationen generiert. Im vergangenen Jahr markierte unsere Unabhängigkeit den Beginn einer neuen Ära für TKMS. Das CPSP ist das nächste Kapitel dieser Reise. Kanada wird von der vollen Kraft des derzeit einzigartigen europäischen Programms profitieren – der gebündelten Stärke Deutschlands und Norwegens, vereint in ihrem Ziel und entschlossen, das Allerbeste zu liefern und eine neue Art transatlantischer Koalition zu schaffen.“</p><p class="MsoNormal">Das U-Boot vom Typ 212CD wurde gemeinsam von einer Arktis-Nation für die Arktis sowie für die Bedingungen des Nordatlantiks und der warmen Gewässer des Pazifiks konzipiert und ist für den Norden gebaut, nicht nur an ihn angepasst. Gerade in der Arktis benötigen Kanada und seine NATO-Verbündeten zunehmend glaubwürdige Abschreckung und Präsenz.</p><p class="MsoNormal">Dr. Volkmar Dinstuhl, Aufsichtsratsvorsitzender bei TKMS: „Kanadas Vertrauen in Team 212CD ist ein Beleg für die internationale Wettbewerbsfähigkeit von TKMS. Dies ist zugleich ein wichtiges Zeichen für die Handlungsfähigkeit der NATO und die Leistungsfähigkeit der deutschen und europäischen Verteidigungsindustrie. Dass Kanada gemeinsam mit Deutschland und Norwegen mit 212CD auf eine gemeinsame U-Boot-Fähigkeit setzt, steht für die starke sicherheits- und industriepolitische Zusammenarbeit zwischen engen Verbündeten. TKMS bestätigt mit dieser Entscheidung seine Rolle als verlässlicher strategischer Partner für maritime Sicherheit weltweit. Ein guter Tag für Kanada, Deutschland und Norwegen. Ein guter Tag für TKMS als führendes maritimes Powerhouse.“</p><p class="MsoNormal">Die Partnerschaft wird zur Entwicklung eines eigenständigen kanadischen Instandhaltungsgeschäfts beitragen, die Personalentwicklung und den Kompetenztransfer fördern, inländische Lieferketten stärken sowie kanadischen Unternehmen im Laufe der Zeit Möglichkeiten eröffnen, sich an einem breiteren internationalen Verteidigungsökosystem zu beteiligen. Der endgültige Vorschlag wird während der Projektlaufzeit in ganz Kanada eine wirtschaftliche Gesamtaktivität in Höhe von 167 Milliarden CAD generieren, wirtschaftliche Auswirkungen von über 86 Milliarden CAD erzielen und mehr als 650.000 Arbeitsjahre schaffen. Somit wird die Partnerschaft nicht nur die gemeinsame Verteidigungszusammenarbeit vertiefen, sondern auch eine neue Dimension der industriellen Zusammenarbeit eröffnen.</p><p class="MsoNormal">„Die Entscheidung Kanadas für Team 212CD ist ein großartiger Erfolg für TKMS – und eine eindrucksvolle Bestätigung unserer Strategie. Mit der Verselbstständigung von TKMS haben wir die Grundlage dafür geschaffen, dass das Unternehmen sein volles Potenzial als eigenständiger Champion im internationalen Marinegeschäft entfalten kann. Die heutige Ankündigung zeigt: Dieser Weg war richtig. Wir sind überzeugt, dass diese trilaterale Partnerschaft zwischen Kanada, Deutschland und Norwegen nachhaltigen Wert schaffen wird – für TKMS, für unsere Aktionärinnen und Aktionäre und für die transatlantische Sicherheitsarchitektur. thyssenkrupp steht fest an der Seite von TKMS bei diesem wichtigen Schritt", sagt Miguel López, Vorstandsvorsitzender der thyssenkrupp AG.</p><p>TKMS dankt allen beteiligten Mitarbeitern und Teams für ihren unermüdlichen Einsatz sowie seinen kanadischen Partnern und den Regierungen Deutschlands und Norwegens für ihre starke Unterstützung und den bedeutenden Beitrag, den sie während des gesamten Auswahlverfahrens geleistet haben. Wir freuen uns auf die Fortsetzung unserer erfolgreichen Partnerschaft. Nun, da das Programm in seine nächste Phase eintritt, wird TKMS eng mit den Regierungen Kanadas, Deutschlands und Norwegens sowie mit kanadischen Industriepartnern zusammenarbeiten, um die Vertragsverhandlungen, die industrielle Planung, die Personalentwicklung und die Umsetzungsmaßnahmen voranzutreiben. TKMS rechnet damit, das erste U-Boot der 212CD-Klasse bis 2033 auszuliefern.</p><p class="MsoNormal">Mehr Informationen unter: <a href="http://www.team212cd.ca">www.team212cd.ca</a></p>]]></content:encoded>
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            <title><![CDATA[thyssenkrupp und GlobalLogic formen strategische Allianz und treiben mit physischer KI den industriellen Wandel voran]]></title>
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            <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 13:00:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p><ul><li><p class="MsoNormal">GlobalLogic und thyssenkrupp starten strategische Partnerschaft zum Einsatz autonomer Robotik und „Physical AI“ in der globalen Schwerindustrie.</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">Viererallianz zwischen thyssenkrupp, GlobalLogic, Method sowie Hitachi America R&amp;D schafft erste „Lab-to-Scale“-Pipeline für physische KI in der Schwerindustrie und soll als weltweites Vorbild für den Austausch von Spitzenkompetenz dienen.</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">Physische KI-Lösungen sollen technische Engpässe beseitigen, Mitarbeitende in der Produktion schützen und Projekte im Bereich grüner Energie in großem Maßstab beschleunigen.</p></li></ul><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal">Die thyssenkrupp AG und GlobalLogic Inc., ein Unternehmen der Hitachi-Gruppe, haben heute den Start einer strategischen Allianz bekannt gegeben. Ziel &nbsp;ist es, den operativen Kern der Schwerindustrie durch den gezielten Einsatz autonomer Robotik und physischer KI neu aufzustellen.</p><p class="MsoNormal">Die Allianz bündelt die jahrzehntelange Industrieerfahrung von thyssenkrupp mit dem End-to-End-Innovationsportfolio von Hitachi – und schafft so eine leistungsstarke Grundlage für die digitale Transformation der gesamten Branche. Im Mittelpunkt steht eine integrierte „Lab-to-Scale"-Pipeline: Sie vereint die Forschungs- und Entwicklungsexpertise von Hitachi America R&amp;D, die digitale Strategie- und Designkompetenz von Method, einem Unternehmen von GlobalLogic, sowie die Softwareentwicklung auf Unternehmensebene von GlobalLogic. Das Ergebnis ist eine nahtlose Verbindung von Produktionsdaten vor Ort mit KI-basierter autonomer Steuerung – technische Engpässe werden damit abgebaut, die Betriebssicherheit erhöht und ein wegweisendes Modell für die weltweite Schwerindustrie etabliert.</p><p class="MsoNormal">Über digitale Pilotprojekte hinaus wollen die Konzerne gemeinsam eine Reihe von „Physical AI”-Lösungen entwickeln, die komplexe Daten in messbaren industriellen Mehrwert übersetzen – mit dem Fokus auf Sicherheit, Servicequalität und Beschleunigung der globalen Energiewende.</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>„Jahr der Umsetzung“ mit Fokus auf zwei strategische Handlungsfelder</strong></p><p class="MsoNormal">Die Partnerschaft konzentriert sich auf zwei zentrale Bereiche mit hoher strategischer Hebelwirkung:</p><ol><li><p><strong>Datenintelligenz und autonome Betriebsabläufe</strong>: Um die Lücke zwischen Produktionsabläufen und Geschäftslogik zu schließen, implementiert GlobalLogic für thyssenkrupp eine intelligente Dateninfrastruktur, die auf der Universal Data Layer (UDL) Architektur basiert. Die UDL bietet eine gemeinsame Daten- und Semantikgrundlage, die operative Technologiedaten (OT) aus der Fertigung mit IT-Daten aus den Geschäftsprozessen verknüpft. Sie ist eine Schlüsseltechnologie für den reibungslosen Einsatz autonomer Robotik und Drohnen, die auf Echtzeit-Datenverarbeitung, semantisches Verständnis und KI-gestützte Entscheidungsfindung angewiesen sind. In den teils gefährlichen Produktionsumgebungen von thyssenkrupp sollen künftig autonome „Robocams” und Drohnen Hochrisiko-Inspektionen sowie hochpräzise Messungen übernehmen. Ziel ist es, Arbeitsunfälle zu vermeiden und die Sicherheit der Beschäftigten zu erhöhen. Die Systeme sind dabei als Ergänzung zur Belegschaft konzipiert: Sie halten Mitarbeitende aus Gefahrenbereichen heraus und liefern gleichzeitig präzisere Daten für die Steuerung und Überwachung komplexer industrieller Prozesse.</p><p></p></li><li><p><strong>Dekarbonisierung im Beschleunigungsmodus: </strong>Um die ambitionierten Dekarbonisierungsziele zu erreichen, ist eine deutliche Steigerung des Umsetzungstempos unerlässlich. Die Allianz plant daher den Einsatz einer Intelligence-Plattform, die die Erfassung unstrukturierter technischer Daten automatisiert und komplexe Dokumentationen in verwertbare Erkenntnisse überführt. Dadurch sollen die „Quote-to-Cash-” und Engineering-Zyklen für Projekte im Bereich grüne Energie spürbar verkürzt werden. So wird sichergestellt, dass die administrative und technische Komplexität der Energiewende nicht zum Engpass bei der Umsetzung wird.</p></li></ol><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Stimmen zur Partnerschaft:</strong>&nbsp;</p><p class="MsoNormal">„thyssenkrupp befindet sich mitten in der bedeutendsten Transformation seiner Geschichte. Mit Hitachi und GlobalLogic an unserer Seite sichern wir uns Zugang zu den weltweit fortschrittlichsten digitalen Kompetenzen. Diese Allianz ist ein Eckpfeiler unserer Strategie, die Industrie in eine nachhaltige, datengesteuerte Zukunft zu führen”, sagt <strong>Miguel López, Vorstandsvorsitzender der thyssenkrupp AG und von thyssenkrupp Decarbon Technologies</strong>. „Die Dekarbonisierung der Schwerindustrie ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Mit fortschrittlicher KI können wir die enorme technische und administrative Komplexität der Energiewende besser bewältigen – und schneller als je zuvor von unstrukturierten Dokumenten zu konkreten, verwertbaren Erkenntnissen gelangen.”</p><p class="MsoNormal">„Die Zukunft gehört Unternehmen, die die Möglichkeiten von KI, Edge-Computing und Datenintelligenz nahtlos mit tiefem Branchen-Know-how verbinden”, sagt <strong>Srini Shankar, Präsident &amp; CEO von GlobalLogic und CEO von Hitachi Digital Services</strong>. „Unsere Expertise in Physical AI – von industrieller Automatisierung bis hin zu Operations Intelligence – ergänzt die Stärken von thyssenkrupp im Anlagenbau und schafft so einen dauerhaften Wettbewerbsvorteil.”</p><p class="MsoNormal"><strong>Nadja Håkansson, COO von thyssenkrupp Decarbon Technologies und CEO von thyssenkrupp Uhde</strong>, erklärt: „Physische KI markiert den nächsten Schritt in der industriellen Transformation. Indem sie Maschinen in die Lage versetzt, autonom wahrzunehmen, zu entscheiden und zu handeln, eröffnet sie völlig neue Dimensionen in Sachen Effizienz, Sicherheit und Skalierbarkeit. Für thyssenkrupp Decarbon Technologies ist physische KI kein abstraktes Innovationsthema, sondern ein zentraler Motor für unser künftiges Geschäft. Die Zusammenarbeit mit Hitachi und GlobalLogic beschleunigt diesen Weg und stärkt unsere Führungsposition bei industriellen Technologien der nächsten Generation.”</p><p class="MsoNormal">„Echte Innovation entsteht an der Schnittstelle zwischen Empathie und Entwicklung”, sagt <strong>Timothy Morey</strong>, <strong>Leiter von Method, einem Unternehmen von GlobalLogic</strong>. „Wir bringen die besten Köpfe der Unternehmen zusammen, um die Risiken dieser komplexen industriellen Transformationen zu minimieren – und sicherzustellen, dass Technologie stets den Menschen dient, die in vorderster Linie der globalen Industrie arbeiten."</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Über thyssenkrupp<br></strong>thyssenkrupp ist ein international aufgestellter Industrie- und Technologiekonzern mit mehr als 93.000 Beschäftigten. In 48 Ländern erwirtschaftete das Unternehmen im Geschäftsjahr 2024/2025 einen Umsatz von rund 33 Mrd. €. Die Geschäftsaktivitäten sind in fünf Segmenten gebündelt: Automotive Technology, Decarbon Technologies, Materials Services, Steel Europe und Marine Systems. Mit umfassendem Technologie-Know-how, ausgeprägter Ingenieurskompetenz und hoher Innovationskraft entwickelt der Konzern als Technologieführer in vielen seiner Märkte Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft. Weltweit sind rund 3.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bereichen Forschung und Entwicklung tätig. Sie beschäftigen sich vor allem mit Klimaschutz und Energiewende, der digitalen Transformation in der Industrie sowie der Mobilität der Zukunft. Das Patentportfolio von thyssenkrupp umfasst derzeit etwa 17.000 Patente und Gebrauchsmuster und unterstreicht damit die führende Technologie- und Innovationsposition des Konzerns. thyssenkrupp verfolgt ambitionierte Klimaschutzziele und optimiert aktiv die eigene Energie- und Klimaeffizienz. Gleichzeitig unterstützt der Konzern seine Kunden und Industriepartner dabei, ihre Klimaziele zu erreichen und bringt sie so bei der grünen Transformation entscheidend voran. <a href="http://www.thyssenkrupp.com">www.thyssenkrupp.com</a></p><p class="MsoNormal"><strong>Über Hitachi, Ltd.<br></strong>Mit seinem Geschäftsbereich „Social Innovation Business“ (SIB), der IT, OT (Operational Technology) und Produkte vereint, strebt Hitachi an, weltweit führend bei der kontinuierlichen digitalen Transformation der sozialen Infrastruktur zu sein und zu einer harmonischen Gesellschaft beizutragen, in der Umwelt, Wohlbefinden und Wirtschaftswachstum im Gleichgewicht stehen. Hitachi ist weltweit in vier Sektoren tätig – Digital Systems &amp; Services, Energy, Mobility, and Connective Industries – sowie mit einer strategischen SIB-Geschäftseinheit, die sich auf neue Wachstumsbereiche konzentriert. Mit Lumada als Kernkomponente schafft Hitachi Mehrwert, indem es Daten, Technologie und Fachwissen kombiniert, um Herausforderungen von Kunden und Gesellschaft zu lösen. Umsatz für das Geschäftsjahr 2025 (Ende: 31. März 2026) insgesamt 10.586,7 Milliarden Yen, bei 606 konsolidierten Tochtergesellschaften und rund 290.000 Mitarbeitern weltweit.&nbsp;<a href="http://www.hitachi.com">www.hitachi.com</a>.</p><p class="MsoNormal"><strong>Über GlobalLogic<br></strong>GlobalLogic, ein Unternehmen der Hitachi-Gruppe, ist ein führender Partner im Bereich Digital Engineering, der die weltweit zukunftsorientiertesten Unternehmen dabei unterstützt, innovative, KI-gestützte Produkte, Plattformen und digitale Erlebnisse zu entwerfen und zu entwickeln. Seit dem Jahr 2000 stehen wir an der Spitze der digitalen Revolution und beschleunigen nun den Wandel unserer Kunden hin zu den KI-gesteuerten Unternehmen von morgen, indem wir Experience Design, komplexes Engineering, KI und Datenkompetenz verbinden. GlobalLogic mit Hauptsitz im Silicon Valley ist ein Unternehmen der Hitachi-Gruppe, das unter dem Dach von Hitachi, Ltd. (TSE: 6501) tätig ist und als Social Innovation Business durch KI und Technologie Innovationen vorantreibt, die zu einer nachhaltigen Gesellschaft mit höherer Lebensqualität beitragen. <a href="http://www.globallogic.com">www.GlobalLogic.com</a></p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal">Method Inc., der auf digitale Produktberatung spezialisierte Geschäftsbereich von GlobalLogic Inc., wurde 1999 gegründet und leistete Pionierarbeit im Bereich Experience Design. Die Strategen, Designer und Ingenieure des Unternehmens vereinfachen Komplexes und schaffen Erlebnisse, die das Leben verbessern und Unternehmen durch Lösungen im Unternehmensmaßstab sowie einen maßgeschneiderten Service transformieren.&nbsp;<a href="http://www.method.com">www.method.com</a></p><p class="MsoNormal"><strong>Ansprechpartner für Medien</strong>&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>thyssenkrupp AG Communications<br><br>Frank Grodzki &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br></strong>Head of Communications &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br>Telefon: +49 (1522) 1830 826&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br>E-Mail: <a href="mailto:press@thyssenkrupp.com">press@thyssenkrupp.com</a>&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Leif Erichsen<br></strong>Head of External Communications &amp; Governmental Affairs<br>Telefon: +49 (1520) 806 5511<br>E-Mail: <a href="mailto:press@thyssenkrupp.com">press@thyssenkrupp.com</a>&nbsp;</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>GlobalLogic<br><br>Amanda Naiman</strong><br>Head of Communications<br>E-Mail: <a href="mailto:amanda.naiman@globallogic.com">amanda.naiman@globallogic.com</a></p><p class="MsoNormal">&nbsp;<br><br></p>]]></content:encoded>
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            <title><![CDATA[Aufsichtsrat der thyssenkrupp AG stimmt Plänen zur Verselbstständigung von tk accelis zu]]></title>
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            <pubDate>Tue, 16 Jun 2026 15:00:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<ul><li><p>Aufsichtsrat der thyssenkrupp AG empfiehlt Aktionärinnen und Aktionären die Zustimmung zur Abspaltung des Werkstoffhändlers und Lieferkettendienstleisters tk accelis (vormals thyssenkrupp Materials Services)</p></li><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">Beschlussfassung auf einer außerordentlichen Hauptversammlung (aoHV) am 7.&nbsp;August 2026 vorgesehen</p></li><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">Notierung der Aktien von tk accelis an der Frankfurter Börse noch in diesem Kalenderjahr angestrebt</p></li><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">Transaktion ist nächster Meilenstein der ACES 2030 Strategie nach der erfolgreichen Verselbstständigung von TKMS</p></li><li><p class="MsoListParagraphCxSpLast">Eigenständigkeit soll Wachstumschancen von tk accelis als fokussiertem „Materials-as-a-Service“-Anbieter stärken</p></li></ul><p class="MsoNormal"><strong>Essen, 16. Juni 2026</strong> – Der Aufsichtsrat der thyssenkrupp AG hat heute den Plänen des Vorstands zur Verselbstständigung von tk accelis (vormals thyssenkrupp Materials Services) zugestimmt. Das Segment soll im Wege einer Abspaltung als eigenständiges Unternehmen aufgestellt werden und an die Börse geführt werden. Die Pläne sehen vor, einen 49-prozentigen Minderheitsanteil an die Aktionärinnen und Aktionäre der thyssenkrupp AG im Verhältnis ihrer Beteiligung an der thyssenkrupp AG zu übertragen und die Aktien an der Frankfurter Börse zu notieren. Die Abspaltung bedarf der Zustimmung einer außerordentlichen Hauptversammlung, die voraussichtlich für den 7.&nbsp;August 2026 einberufen werden soll.</p><p class="MsoNormal"><strong>Prof. Siegfried Russwurm, Vorsitzender des Aufsichtsrats der thyssenkrupp AG, erklärt:<br></strong>„Die Verselbstständigung von tk accelis ist ein weiterer wichtiger Meilenstein im Rahmen des Zukunftsmodells ACES 2030. Nach dem erfolgreichen Börsengang von TKMS im vergangenen Jahr setzt thyssenkrupp seine strategische Neuausrichtung damit konsequent fort. Mit der außerordentlichen Hauptversammlung bitten wir die Aktionärinnen und Aktionäre der thyssenkrupp AG um ihre Entscheidung über diesen nächsten Schritt. Ziel der Transformation ist es, starke, eigenverantwortliche Unternehmen zu schaffen, die unter dem Dach der thyssenkrupp AG als Finanzholding erfolgreich agieren können.“</p><p class="MsoNormal"><strong>Miguel López, Vorstandsvorsitzender der thyssenkrupp AG, sagt:<br></strong>„tk accelis hat in den vergangenen Jahren eine beeindruckende Weiterentwicklung vollzogen. Die Vorstandsvorsitzende Ilse Henne und ihr Team richten das Unternehmen zielbewusst zu einem vollintegrierten Werkstoffhändler und leistungsstarken Lieferkettendienstleister aus – mit digitalem Angebot, hoher Reichweite und einer klaren Wachstumsstrategie. Jetzt ist die richtige Zeit, den nächsten Schritt zu gehen und tk accelis zu verselbstständigen.“</p><p class="MsoNormal">tk accelis ist erst vor wenigen Tagen unter neuer Marke an den Markt getreten – ein sichtbarer zentraler Meilenstein auf dem Weg zur Eigenständigkeit. Mit seinem Geschäftsmodell „Materials-as-a-Service“ bietet tk accelis seinen Kunden ein integriertes Angebot aus Materialhandel und -distribution, kundenspezifischer Weiterverarbeitung sowie datengetriebenem Lieferkettenmanagement. Das Unternehmen profitiert dabei von einer starken Position in schnell wachsenden Industrien wie Luftfahrt, Verteidigung sowie Rechenzentren. Mit 15.500 Mitarbeitenden, rund 250.000 Kunden weltweit und einem Umsatz von 11,4 Mrd. € im Geschäftsjahr 2024/25 verfügt tk accelis über eine starke operative Basis für den Schritt an den Kapitalmarkt.</p><p class="MsoNormal">Bei einem zustimmenden Beschluss der Hauptversammlung wird die thyssenkrupp AG auch nach der Abspaltung einen Mehrheitsanteil halten. tk accelis bliebe dann weiterhin ein vollkonsolidiertes Unternehmen im thyssenkrupp Konzern.</p>]]></content:encoded>
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        </item>
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            <title><![CDATA[thyssenkrupp Materials Services heißt jetzt tk accelis]]></title>
            <link>https://www.thyssenkrupp.com/de/newsroom/pressemeldungen/pressedetailseite/thyssenkrupp-materials-services-heisst-jetzt-tk-accelis-313807</link>
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            <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 15:00:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpFirst">Neue Markenidentität unterstreicht die Transformation vom reinen Werkstoffhändler zum Lieferkettendienstleister</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">Unternehmens-Purpose: „Moving industries – from source to success“</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpLast">Neue Marke unterstützt den Weg des Unternehmens, sich als eigenständige Organisation aufzustellen – im Einklang mit ACES-2030-Strategie der thyssenkrupp AG</p></li></ul><p class="MsoNormal">thyssenkrupp Materials Services, ein weltweit führender Werkstoffhändler und Lieferkettendienstleister, hat heute seinen neuen Markennamen präsentiert. Ab sofort firmiert das Unternehmen unter dem Namen tk accelis. Die neue Marke unterstreicht die Transformation des Unternehmens vom reinen Werkstoffhändler hin zum integrierten Lieferkettendienstleister. Die neue Marke unterstützt zudem den Weg des Unternehmens, sich als eigenständige Organisation aufzustellen – im Einklang mit dem Strategieprogramm ACES 2030 der thyssenkrupp AG.</p><p class="MsoNormal">Ilse Henne, CEO von tk accelis: „Die neue Marke verkörpert das, wofür wir stehen: Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und nahtlose Prozesse entlang globaler Lieferketten. Wir wollen dafür sorgen, dass Materialien in Bewegung bleiben. Von der Beschaffung und dem Vertrieb über die Verarbeitung und Fertigung bis hin zum datengesteuerten Lieferkettenmanagement. In Zeiten wachsender Komplexität verstehen und lösen wir die Herausforderungen unserer Kunden, damit sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Wir wollen ihren wirtschaftlichen Erfolg beschleunigen, indem wir ihre Lieferkettennetzwerke zu ihrem stärksten Kapital machen.“</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>„From source to success“ – integrierte Lösungen entlang der gesamten Lieferkette</strong></p><p class="MsoNormal">Der neue Markenname leitet sich von den englischen Begriffen „accelerate“ und „access“ ab und steht für schnelle Lieferung und Prozesseffizienz sowie für die Verfügbarkeit von Materialien und Dienstleistungen. Der Markenname und der Purpose des Unternehmens „Moving industries – from source to success“ unterstreichen das Ziel von tk accelis: Materialien, Dienstleistungen und digitale Lösungen als integriertes Angebot für den wirtschaftlichen Erfolg seiner Kunden zu verstehen. tk accelis bietet seinen Kunden umfassende Produkte und Dienstleistungen in drei Geschäftsbereichen:</p><ul><li><p class="MsoNormal">Materials:<strong> </strong>Das Distributions- und internationale Handelsgeschäft verfügt über ein starkes Netzwerk in Europa und Nordamerika. Mit einem breiten Produktportfolio und einem globalen Lieferantennetzwerk unterstützt der Geschäftsbereich eine zuverlässige Materialversorgung und lokale Verfügbarkeit vor Ort, ergänzt durch Fertigungs- und Vorbearbeitungsdienstleistungen wie Schneiden oder Bohren.</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">Processing<strong>: </strong>Die Servicezentren in Europa und Nordamerika bieten maßgeschneiderte Verarbeitung von Materialien wie Stahl und Aluminium. Neben der Präzisionsverarbeitung stellen sie auch unterstützende Daten bereit, um die Effizienz und Transparenz in der Lieferkette zu steigern.</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">Solutions:<strong> </strong>Das globale Supply-Chain-Geschäft bietet umfassende Lösungen für das Management von Lieferketten. Das Portfolio reicht von Logistiklösungen (sogenannte Third-Party-Logistics (3PL) und Fourth-Party-Logistics (4PL)) und der Orchestrierung ganzer Lieferketten-Ökosysteme bis hin zu einem wachsenden Portfolio datengetriebener und KI-gestützter Lösungen zur Steigerung von Flexibilität, Transparenz und Resilienz der Lieferkette. Ständiges Ziel: Jedes Teil kommt an, wann und wo Kunden es benötigen.</p></li></ul><p class="MsoNormal">tk accelis bezeichnet diesen integrierten Ansatz und seine eigene Strategie als „Materials-as-a-Service“. Als Vorreiter für digitale Lieferkettenlösungen nutzt tk accelis attraktive Wachstumschancen, die sich aus den Branchentrends Nearshoring, Outsourcing und Digitalisierung ergeben. Dabei profitiert tk accelis von seiner starken Position in schnell wachsenden Kundenindustrien wie Luftfahrt, Rechenzentren, industrielle Elektrifizierung und Verteidigung. Der wachsende Schwerpunkt auf Dienstleistungen stärkt die Resilienz und sorgt auch in einem konjunkturell herausfordernden Umfeld für Aufwind: Im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2025/26 (Januar–März) erzielte tk accelis entsprechend der Segmentberichterstattung der thyssenkrupp AG einen Umsatz von 3,2 Mrd. € (+5 %) und ein operatives Ergebnis (bereinigtes EBIT) von 81 Mio. € (+179 %).</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Auf dem Weg zur Eigenständigkeit</strong></p><p class="MsoNormal">Die neue Markenidentität unterstützt tk accelis zudem auf seinem Weg, sich als eigenständiges Unternehmen im Einklang mit dem Strategieprogramm ACES 2030 der thyssenkrupp AG aufzustellen. Dazu gehört das Ziel, die Kapitalmarktfähigkeit zu erreichen.</p><p class="MsoNormal">„Unser neuer Name tk accelis treibt unsere Vorbereitungen auf die Kapitalmarktreife voran“, fährt Ilse Henne fort. „Mit dem neuen Markenauftritt werden wir für unsere Kunden noch besser als werksunabhängiger Partner sichtbar und gewinnen ein scharfes, eigenständiges Profil.“</p><p class="MsoNormal"><strong>&nbsp;</strong></p><p class="MsoNormal"><strong>Über tk accelis<br></strong>tk accelis ist ein weltweit führender Werkstoffhändler und -Dienstleister entlang der gesamten Lieferkette. tk accelis vereint drei Geschäftsfelder in einem integrierten Angebot: Werkstoffhandel und -distribution, kundenspezifische Weiterverarbeitung sowie Lösungen für das Lieferkettenmanagement. Mit einem wachsenden Angebot datengestützter Services treibt tk accelis die Digitalisierung der Lieferketten konsequent voran. Diesen integrierten Ansatz nennt tk accelis „Materials-as-a-Service“. Rund 15.500 Mitarbeitende bedienen mehr als 250.000 Kunden von rund 380 Standorten in den Kernmärkten Europa und Nordamerika. Im Geschäftsjahr 2024/25 erwirtschaftete tk accelis entsprechend der Segmentberichterstattung der thyssenkrupp AG einen Gesamtumsatz von 11,4 Milliarden €. Weitere Informationen finden Sie unter: <a data-class-name="link-external-no-text" href="http://www.tkaccelis.com/de">www.tkaccelis.com</a> </p><p class="MsoNormal"><br>Bildmaterial steht unter dem folgenden Link zum Download zur Verfügung: <a href="https://transfer.thyssenkrupp.com/public/v158382y_ac0a800accf8f175bf6012/">https://transfer.thyssenkrupp.com/public/v158382y_ac0a800accf8f175bf6012/</a></p>]]></content:encoded>
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        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[thyssenkrupp veräußert verbleibende Beteiligung an AST an Arvedi]]></title>
            <link>https://www.thyssenkrupp.com/de/newsroom/pressemeldungen/pressedetailseite/thyssenkrupp-veraussert-verbleibende-beteiligung-an-ast-an-arvedi-313602</link>
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            <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 11:00:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpFirst">Transaktion rund um Verkauf von AST vollständig abgeschlossen</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">Arvedi wird alleiniger Eigentümer von AST</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpLast">Mittelzufluss im hohen zweistelligen Millionen‑Euro‑Bereich stärkt Liquidität</p></li></ul><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal">thyssenkrupp hat heute seine verbleibende Beteiligung in Höhe von 15 Prozent an der Acciai Speciali Terni S.p.A. (AST) an die italienische Arvedi Gruppe veräußert. Damit ist die im Jahr 2021 vereinbarte Transaktion rund um den Verkauf des Edelstahlwerks im italienischen Terni inklusive der dazugehörigen Vertriebsorganisation in Deutschland, Italien und der Türkei endgültig abgeschlossen.</p><p class="MsoNormal">Mit dem Vollzug ist AST vollständig in den Besitz von Arvedi übergegangen. Die Beteiligung war im Zuge des damaligen Verkaufs beibehalten worden, um die bestehende operative Zusammenarbeit mit dem neuen Eigentümer in einer Übergangsphase zu stärken. Der Mittelzufluss aus der Transaktion beläuft sich auf einen hohen zweistelligen Millionen‑Euro‑Betrag und trägt zur weiteren Stärkung der Liquidität von thyssenkrupp bei.</p><p class="MsoNormal">Volkmar Dinstuhl, Vorstandsmitglied der thyssenkrupp AG: „Mit dem Vollzug der Veräußerung schließen wir die Transaktion planmäßig ab und erreichen außerdem einen Schritt bei der weiteren Bereinigung und Fokussierung des Portfolios. Gleichzeitig schaffen wir zusätzliche finanzielle Flexibilität für die weitere Umsetzung unserer strategischen Ausrichtung.“</p><p class="MsoNormal">thyssenkrupp treibt seine strategische Neuausrichtung konsequent voran. Im Kern der Transformation der thyssenkrupp AG steht das Zukunftsmodell ACES 2030 und damit verbunden der Umbau der AG zu einer Finanzholding, in der starke, eigenverantwortliche Unternehmen unter einem Dach agieren.</p>]]></content:encoded>
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            <title><![CDATA[thyssenkrupp Automotive Technology richtet Aktivitäten in Ungarn neu aus]]></title>
            <link>https://www.thyssenkrupp.com/de/newsroom/pressemeldungen/pressedetailseite/thyssenkrupp-automotive-technology-richtet-aktivitaten-in-ungarn-neu-aus-313690</link>
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            <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 08:00:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<p><strong>&nbsp;</strong></p><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpFirst">Anpassung der Beschäftigungsstruktur betrifft entwicklungsnahe Bereiche</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">Globale Business-Support-Funktionen in Budapest werden ausgebaut</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">Internationales Testzentrum für Federn und Stabilisatoren entsteht in Debrecen</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpLast">Die Maßnahmen sind Teil des im vergangenen Jahr angekündigten Transformationsprogramms von thyssenkrupp Automotive Technology</p></li></ul><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal">thyssenkrupp Automotive Technology richtet seine Aktivitäten in Ungarn im Rahmen der laufenden Transformation des internationalen Automobilgeschäfts neu aus. Dabei sollen in entwicklungsnahen Bereichen rund 200 Stellen entfallen. Gleichzeitig plant das Unternehmen, am Standort Budapest rund 60 neue Stellen in global ausgerichteten Business-Support-Funktionen aufzubauen. Darüber hinaus wird am Standort Debrecen ein internationales Testzentrum für Federn und Stabilisatoren aufgebaut. Insgesamt beschäftigt thyssenkrupp Automotive Technology derzeit rund 3.000 Mitarbeitende in Ungarn.</p><p class="MsoNormal">Die Maßnahmen sind Teil der laufenden Neuaufstellung von thyssenkrupp Automotive Technology. Angesichts veränderter Kundenanforderungen, volatiler Abrufzahlen und eines hohen Kostendrucks richtet sich das Segment kunden- und technologieorientierter aus, bündelt Aktivitäten stärker und führt Unterstützungsfunktionen gezielter zusammen. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, profitables Wachstum zu ermöglichen und die Kapitalmarktfähigkeit des Geschäfts weiter voranzutreiben.</p><p class="MsoNormal">„Mit den geplanten Maßnahmen passen wir unsere Strukturen und Kapazitäten an die erwartete Geschäftsentwicklung an und richten unsere Aktivitäten konsequent an den künftigen Anforderungen unserer Kunden aus“, betont Viktor Molnar, COO von thyssenkrupp Automotive Technology. „Ungarn bleibt für thyssenkrupp Automotive Technology ein wichtiger Standort – mit starken Kompetenzen in Entwicklung, Produktion und globalen Unterstützungsfunktionen.“</p><p class="MsoNormal">Die geplanten Veränderungen betreffen ausschließlich das Entwicklungszentrum des Unternehmens in Ungarn. Die Umsetzung erfolgt im Einklang mit den geltenden gesetzlichen und betrieblichen Vorgaben sowie im Dialog mit den zuständigen Arbeitnehmervertretungen und Behörden.</p><p class="MsoNormal">Das R&amp;D Competence Center in Budapest bleibt ein wichtiger Bestandteil des globalen Entwicklungsnetzwerks von thyssenkrupp Automotive Technology. Der Standort verfügt über langjährige Expertise in der Entwicklung von Software- und Hardwarelösungen für elektrische und elektromechanische Lenksysteme, unter anderem im Umfeld von Fahrerassistenzfunktionen und automatisiertem Fahren. Die Bedeutung des Standorts wird zudem durch den Aufbau neuer Kompetenzen unterstrichen, darunter ein akkreditiertes internes Testlabor für elektronische Komponenten und Systeme sowie Kooperationen mit ungarischen Hochschulen.</p><p class="MsoNormal">Neben der Entwicklung ist thyssenkrupp Automotive Technology in Ungarn auch mit mehreren Produktions- und Montagestandorten vertreten. In Jászfényszaru werden unter anderem elektromechanische Lenksysteme, Nockenwellen und Komponenten für Elektrofahrzeuge gefertigt. In Debrecen produziert thyssenkrupp Stabilisatoren und Federn; künftig entsteht dort zusätzlich ein internationales Testzentrum für Federn und Stabilisatoren. Am Standort Győr werden zudem Achssysteme montiert.</p>]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[thyssenkrupp Automotive Technology plant Fokussierung seines US-Produktionsnetzwerks]]></title>
            <link>https://www.thyssenkrupp.com/de/newsroom/pressemeldungen/pressedetailseite/thyssenkrupp-automotive-technology-plant-fokussierung-seines-us-produktionsnetzwerks-313431</link>
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            <pubDate>Mon, 18 May 2026 08:00:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<ul><li><p>Produktionsstandort der thyssenkrupp Presta North America, LLC in Terre Haute, Indiana, soll bis spätestens zum 31. März 2027 geschlossen werden</p></li></ul><ul><li><p>Betroffene Chassis-Aktivitäten sollen mit Fokus auf den Standort der thyssenkrupp Bilstein of America, Inc. in Hamilton, Ohio, neu ausgerichtet werden</p></li></ul><ul><li><p>Nordamerika bleibt wichtiger Markt und Produktionsraum für thyssenkrupp Automotive Technology</p></li></ul><p><br>thyssenkrupp Automotive Technology fokussiert im Rahmen der laufenden Transformation sein US-Produktionsnetzwerk weiter. In diesem Zusammenhang plant die thyssenkrupp Presta North America, LLC, Teil des Segments thyssenkrupp Automotive Technology, ihren Produktionsstandort in Terre Haute im US-Bundesstaat Indiana bis spätestens zum 31. März 2027 zu schließen. Die betroffenen US-Produktionsaktivitäten im Chassis-Geschäft sollen neu ausgerichtet werden – mit Fokus auf den Standort Hamilton, Ohio. Ziel ist es, das Nordamerika-Geschäft unter veränderten Markt- und Kundenanforderungen langfristig wettbewerbsfähiger aufzustellen. Bis zur geplanten Schließung soll der Standort geordnet heruntergefahren und die Versorgung der Kunden während der Übergangsphase sichergestellt werden. Am Standort Terre Haute sind derzeit rund 230 Mitarbeitende beschäftigt.</p><p>„Die geplante Anpassung unseres US-Produktionsnetzwerks ist ein wichtiger Schritt, um unser Nordamerika-Geschäft langfristig wettbewerbsfähiger aufzustellen“, sagt Viktor Molnar, COO von thyssenkrupp Automotive Technology. „Die Automobilindustrie verändert sich tiefgreifend. Kundenanforderungen, Volumenentwicklungen und Kostenstrukturen erfordern schlankere, fokussiertere und leistungsfähigere Produktionsstrukturen. Mit der Neuausrichtung der betroffenen Chassis-Aktivitäten mit Fokus auf Hamilton wollen wir unsere US-Aufstellung in diesem Bereich vereinfachen, Ressourcen gezielter einsetzen und eine stärkere operative Basis für bestehende und künftige Kundenprogramme schaffen.“</p><p>thyssenkrupp Automotive Technology befindet sich in einer umfassenden Transformation. Ziel ist es, die weltweite Aufstellung des Segments stärker auf profitables Wachstum, höhere operative Leistungsfähigkeit und klarere Strukturen auszurichten. Dazu gehört auch, Produktionsnetzwerke regelmäßig zu überprüfen und an veränderte Markt-, Kosten- und Kundenanforderungen anzupassen.</p><p>„Wir wissen, dass die geplante Schließung für die Mitarbeitenden in Terre Haute und das lokale Umfeld eine erhebliche Veränderung bedeutet“, sagt Yashar Kazemi, President von thyssenkrupp Presta North America, LLC. „Der Standort und seine Beschäftigten haben über viele Jahre einen wichtigen Beitrag für unser Geschäft und unsere Kunden geleistet. Unser Fokus liegt nun darauf, den weiteren Prozess geordnet, verantwortungsvoll und im Einklang mit den geltenden Vorgaben zu gestalten.“</p><p>Nordamerika bleibt für thyssenkrupp Automotive Technology ein wichtiger Markt und Produktionsraum. Im Geschäftsjahr 2024/2025 erzielte das Segment in der Region einen Umsatz von rund 2,1 Milliarden Euro und beliefert dort nahezu alle großen Automobilhersteller und Nutzfahrzeugkunden.</p><p>An den Standorten Terre Haute und Hamilton werden Produkte für das Fahrwerksgeschäft von Automotive Technology gefertigt: In Terre Haute wurden bislang Lenkungsbauteile produziert, in Hamilton liegt der Schwerpunkt auf Stoßdämpfersystemen. Mit der Neuausrichtung der betroffenen Chassis-Aktivitäten mit Fokus auf Hamilton will das Unternehmen seine US-Aufstellung in diesem Bereich klarer strukturieren, Schnittstellen reduzieren und eine langfristig tragfähige Basis für bestehende und künftige Kundenprogramme schaffen. In diesem Zusammenhang soll der Standort Hamilton als fokussierte US-Produktionsbasis weiterentwickelt und personell gezielt gestärkt werden.</p>]]></content:encoded>
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        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[thyssenkrupp im 2. Quartal 2025/2026: Auftragseingang und Bereinigtes EBIT deutlich  über Vorjahr – strategische Neuausrichtung des Konzerns kommt gut voran ]]></title>
            <link>https://www.thyssenkrupp.com/de/newsroom/pressemeldungen/pressedetailseite/thyssenkrupp-im-2.-quartal-20252026:-auftragseingang-und-bereinigtes-ebit-deutlich-uber-vorjahr-strategische-neuausrichtung-des-konzerns-kommt-gut-voran-313354</link>
            <guid>https://www.thyssenkrupp.com/de/newsroom/pressemeldungen/pressedetailseite/thyssenkrupp-im-2.-quartal-20252026:-auftragseingang-und-bereinigtes-ebit-deutlich-uber-vorjahr-strategische-neuausrichtung-des-konzerns-kommt-gut-voran-313354</guid>
            <pubDate>Tue, 12 May 2026 05:00:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p><ul><li><p class="MsoNormal">Auftragseingang gegenüber Vorjahresquartal um 32 Prozent auf 10,6 Mrd. € gesteigert, getrieben von Großaufträgen bei Marine Systems</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">Umsatz mit 8,4&nbsp;Mrd.&nbsp;€ preis- und nachfragebedingt leicht rückläufig</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">Bereinigtes EBIT dank deutlicher operativer Fortschritte auf 198 Mio. € verbessert <br>(Vorjahr: 19&nbsp;Mio. €); alle Segmente bis auf Decarbon Technologies mit Ergebnisverbesserungen</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">Gesamtjahresprognose für die Kernsteuerungsgrößen Bereinigtes EBIT, Free Cashflow vor M&amp;A und Jahresüberschuss bestätigt</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">Transformation schreitet voran: Verkauf von Automation Engineering an Agile Robots abgeschlossen; Umsetzung der neuen Gesellschafterstruktur bei HKM in Vorbereitung</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">CEO Miguel López: „Unser Fokus liegt weiterhin darauf, den Umbau von thyssenkrupp zu einer Finanzholding konsequent voranzutreiben. Dafür entwickeln wir die Segmente strukturell weiter.“</p></li></ul><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal">In einem anhaltend herausfordernden Marktumfeld hat thyssenkrupp im 2. Quartal des Geschäftsjahres 2025/2026 seine operative Leistungsfähigkeit weiter gesteigert. Zugleich hat der Konzern seine Transformation im Rahmen des Strategieprogramms ACES 2030 entschlossen fortgesetzt.</p><p class="MsoNormal">Der Auftragseingang lag deutlich über dem Vorjahreswert, getragen insbesondere von einer starken Entwicklung bei Marine Systems. Das Bereinigte EBIT verbesserte sich trotz eines leichten Umsatzrückgangs gegenüber dem Vorjahresquartal deutlich. Unterstützt wurde diese Entwicklung durch positive Effekte aus dem Performanceprogramm APEX. Auf dieser Basis hat der Konzern seine Gesamtjahresprognose für die Kernsteuerungsgrößen Bereinigtes EBIT, Free Cashflow vor M&amp;A und Jahresüberschuss bestätigt.</p><p class="MsoNormal"><strong>Miguel López, Vorstandsvorsitzender der thyssenkrupp AG:</strong> „Die spürbare Ergebnisverbesserung zeigt, dass unser konsequent umgesetztes Performanceprogramm APEX Wirkung entfaltet. Zugleich kommt die Transformation von thyssenkrupp gut voran: Der Verkauf von Automation Engineering ist ein wichtiger Erfolg für die Neuausrichtung von Automotive Technology. Mit dem geplanten Verkauf der HKM-Anteile von thyssenkrupp Steel an Salzgitter vollziehen wir einen wichtigen Schritt, um das Stahlgeschäft wettbewerbsfähig aufzustellen. Unser Fokus liegt weiterhin darauf, die Segmente strukturell weiterzuentwickeln und so den Umbau von thyssenkrupp zu einer Finanzholding voranzutreiben.“</p><p class="MsoNormal"><strong><br>Kennzahlen thyssenkrupp Konzern im 2. Quartal 2025/2026</strong></p><p class="MsoNormal">Der <strong>Auftragseingang</strong> belief sich im 2. Quartal (Januar bis März) auf 10,6 Mrd. € und lag damit 2,6 Mrd. € über dem Vorjahreswert. Wesentliche Treiber waren eine Auftragserweiterung im Unterwasserbereich über zwei weitere U‑Boote der Klasse 212CD für Norwegen sowie zusätzliche Auftragseingänge im Bereich Marineelektronik bei Marine Systems. Auch Decarbon Technologies verzeichnete einen deutlich höheren Auftragseingang, insbesondere im Bereich Wasserelektrolyse von thyssenkrupp nucera. Materials Services entwickelte sich ebenfalls positiv, während Automotive Technology und Steel Europe leicht rückläufige Auftragseingänge verzeichneten.</p><p class="MsoNormal">Der Konzernumsatz lag mit 8,4&nbsp;Mrd.&nbsp;€ leicht unter Vorjahr (8,6&nbsp;Mrd.&nbsp;€). Rückgänge ergaben sich insbesondere bei Steel Europe aufgrund eines niedrigeren Preisniveaus sowie bei Automotive Technology infolge geringerer Kundenabrufe. Bei Decarbon Technologies sank der Umsatz im Wesentlichen durch Rückgänge in den Bereichen Wasserelektrolyse von thyssenkrupp nucera und im Neubau-Geschäft des Chemieanlagenbaus. Demgegenüber steigerte Materials Services den Umsatz, insbesondere durch den Werkstoffhandel in Nordamerika und das internationale Trading‑Geschäft. Auch Marine Systems erhöhte den Umsatz im Zuge erzielter Projektfortschritte.</p><p class="MsoNormal">Das <strong>Bereinigte EBIT</strong> verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um 179 Mio. € auf 198 Mio. €. Trotz eines weiterhin niedrigeren Erlösniveaus leistete Steel Europe den größten Ergebnisbeitrag, insbesondere infolge gesunkener Rohstoff‑ und Energiekosten. Zudem zeigte bei den Personalkosten das Restrukturierungsprogramm erste Wirkung. Materials Services verzeichnete ebenfalls einen deutlichen Ergebnisanstieg, gestützt durch konsequente Kostensenkungsmaßnahmen, Effizienzprogramme sowie durch gestiegene Preise. Auch Automotive Technology profitierte von eingeleiteten Restrukturierungs‑ und Effizienzmaßnahmen. Bei Decarbon Technologies führten insbesondere projektbezogene Mehrkosten im Bereich Wasserelektrolyse der thyssenkrupp nucera zu einem niedrigerem und leicht negativen Ergebnis. Dem stand ein positiver Einmaleffekt im Chemieanlagenbau gegenüber. Das Bereinigte EBIT von Marine Systems folgte der positiven Umsatzentwicklung.</p><p class="MsoNormal">Unter dem Strich erzielte thyssenkrupp im 2. Quartal einen Jahresfehlbetrag von –11 Mio. €. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr (Vorjahreswert: 167 Mio. €) ergibt sich im Wesentlichen aus dem Wegfall des aus der Veräußerung von tk Electrical Steel India resultierenden Nachsteuergewinns von rund 270 Mio. € im Vorjahresquartal. Das Netto-Ergebnis nach Abzug der Minderheitenanteile lag bei 1&nbsp;Mio.&nbsp;€ (Vorjahr: 155&nbsp;Mio.&nbsp;€); das Ergebnis je Aktie betrug 0,00&nbsp;€ (Vorjahr: 0,25&nbsp;€).</p><p class="MsoNormal">Das <strong>Eigenkapital</strong> lag zum Stichtag 31. März 2026 bei 10,3 Mrd. € und blieb damit gegenüber dem Vorquartal (31. Dezember 2025: 10,3 Mrd. €) stabil. Die <strong>Eigenkapitalquote</strong> weist weiterhin einen komfortablen Wert von 36&nbsp;Prozent auf.&nbsp;</p><p class="MsoNormal">Der <strong>Free Cashflow vor M&amp;A</strong> lag bei –327&nbsp;Mio.&nbsp;€ (Vorjahr: –569&nbsp;Mio.&nbsp;€) und hat sich insbesondere durch höhere Ergebnisbeiträge sowie den Wegfall von Umsatzsteuerzahlungen von 160 Mio. € im Vorjahresquartal im Zusammenhang mit der im 1. Quartal 2024/2025 erhaltenen Anzahlung bei Marine Systems spürbar verbessert.</p><p class="MsoNormal">Das <strong>Netto-Finanzguthaben</strong> lag zum Stichtag 31. März 2026 bei 2,8&nbsp;Mrd.&nbsp;€ (31.&nbsp;Dezember&nbsp;2025: 3,2&nbsp;Mrd.&nbsp;€). Die verfügbare Liquidität (flüssige Mittel und freie zugesagte Kreditlinien) belief sich auf 4,6&nbsp;Mrd.&nbsp;€.</p><p class="MsoNormal"><strong>Dr. Axel Hamann, Finanzvorstand der thyssenkrupp AG:</strong> „Die positive Entwicklung im zweiten Quartal zeigt, dass unsere zielgerichteten Kostensenkungsmaßnahmen und Effizienzprogramme greifen und sich zunehmend in den Zahlen widerspiegeln. Für alle wesentlichen Kernsteuerungsgrößen bestätigen wir unsere Prognose – nur bei der Umsatzerwartung sind wir etwas zurückhaltender, auch angesichts der verschärften geopolitischen Unsicherheiten und der Auswirkungen auf die internationalen Märkte.“</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Konzernprognose für das Geschäftsjahr 2025/2026 bestätigt</strong></p><p class="MsoNormal">Vorbehaltlich des anhaltend herausfordernden Marktumfelds bestätigt thyssenkrupp die <strong>Konzernprognose für das Geschäftsjahr&nbsp;2025/2026</strong> für die wesentlichen Ergebnis- und Cashflow-Kennzahlen. Die Umsatzerwartung wird geringfügig angepasst:</p><p class="MsoNormal">Für das <strong>Bereinigte EBIT</strong> erwartet der Konzern weiterhin einen Wert zwischen <strong>500 und 900&nbsp;Mio.&nbsp;€</strong>. Für den <strong>Free Cashflow vor M&amp;A</strong> wird unverändert ein Wert zwischen <strong>–600 und –300 Mio. €</strong> erwartet; hierin enthalten sind Auszahlungen für Restrukturierungen, insbesondere bei Automotive Technology und Steel Europe. Der <strong>Jahresüberschuss</strong> wird weiterhin in einer Spanne zwischen <strong>–800 und –400 Mio. €</strong> erwartet. Hierin enthalten ist insbesondere die Bildung von Restrukturierungsrückstellungen bei Steel Europe.</p><p class="MsoNormal">Die <strong>Umsatzerwartung</strong> wird um einen Prozentpunkt auf –3&nbsp;% bis 0&nbsp;% gegenüber Vorjahr angepasst (zuvor: –2&nbsp;% bis +1&nbsp;%). Dies resultiert im Wesentlichen aus verzögerter Umsatzrealisierung bei Decarbon Technologies sowie einem veränderten Produktmix bei Steel Europe.</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Strategische Entwicklung im 2. Quartal 2025/2026</strong></p><p class="MsoNormal">thyssenkrupp setzt die Transformation des Konzerns im Rahmen des Zukunftsmodells <strong>ACES 2030</strong> zielstrebig fort. Im Mittelpunkt steht die Weiterentwicklung der thyssenkrupp AG zu einer Finanzholding mit starken, eigenverantwortlichen Unternehmen unter einem Dach.</p><p class="MsoNormal"><strong>Automotive Technology</strong> bewegt sich weiterhin in einem herausfordernden Marktumfeld und treibt seine Portfolioanpassungen laufend voran, um profitables Wachstum zu sichern und die Kapitalmarktfähigkeit nachhaltig zu stärken. &nbsp;Ende März 2026 wurde der Verkauf des Geschäftsbereichs Automation Engineering an die Agile Robots SE mit Sitz in München erfolgreich abgeschlossen. Damit setzt das Segment seine Neuausrichtung mit Fokus auf die vier Kernbereiche Fahrwerk, Komponenten, Aftermarket und Schmiedetechnik fort. &nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Decarbon Technologies</strong> konzentriert sich weiterhin auf Leistungsfähigkeit, Skalierbarkeit und Zukunftsfähigkeit. Rothe Erde richtet seine Holdingstruktur neu aus und verlagert die Leitung in die Niederlande, um die internationale Aufstellung konsequent weiterzuentwickeln. Damit schafft das Unternehmen die strukturellen Voraussetzungen, sein globales Produktions‑ und Vertriebsnetzwerk effizienter zu steuern, Kompetenzen besser zu vernetzen und die Nähe zu internationalen Märkten weiter zu stärken. Im Rahmen der strategischen Neuausrichtung schärft Polysius sein Profil als Anbieter von Service- und Modernisierungslösungen zur Verlängerung von Anlagenlebenszyklen und Effizienzsteigerung.</p><p class="MsoNormal"><strong>Materials Services </strong>entwickelt sich weiterhin vom klassischen Werkstoffhändler zu einem modernen Lieferkettendienstleister. Das Segment hat mit Investitionen seine Verarbeitungskapazitäten für Kupfer in Nordamerika weiter ausgebaut. Mit der Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung an Aceroteca Trading, S.A.P.I. de C.V. sichert sich Materials Services zudem eine Plattform für die Verarbeitung von Stahl in einem Zentrum der verarbeitenden Industrie in Mexiko. Im Bereich der Lieferkettenlösungen wurde seitens Pacemaker eine neue KI-gestützte Anwendung für das Bestandsmanagement auf den Markt gebracht, um bei Nachfrageschwankungen die Verfügbarkeit von Produkten sicherzustellen und Lagerkosten zu senken.</p><p class="MsoNormal"><strong>Steel Europe</strong> setzt die operative Umsetzung der eingeleiteten strategischen Neuausrichtung planmäßig um. In diesem Zusammenhang werden die Vorbereitungen für den vereinbarten Verkauf der Beteiligung an den Hüttenwerken Krupp-Mannesmann (HKM) an die Salzgitter AG weitergeführt. Geplant ist ein Vollzug der Transaktion zum Stichtag 1.&nbsp;Juni&nbsp;2026. Zudem unterstützt die jüngst von der Europäischen Union angekündigte Stärkung des Handelsschutzes für Stahlprodukte die Bemühungen um fairere Wettbewerbsbedingungen für die europäische Stahlindustrie. Der Bau der Direktreduktionsanlage in Duisburg schreitet trotz des herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds und regulatorischer Unsicherheiten weiter voran. Vor dem Hintergrund der deutlich verbesserten Ertragsaussichten für Steel Europe haben die thyssenkrupp AG und Jindal Steel International gemeinsam entschieden, die Gespräche über eine mögliche Beteiligung an thyssenkrupp Steel Europe vorerst zu pausieren. Die Verselbstständigung von thyssenkrupp Steel Europe bleibt weiterhin das erklärte Ziel.</p><p class="MsoNormal">Mit einem Auftragsbestand von über 20 Mrd. € zum 31. März 2026 ist <strong>TKMS</strong> (Segment Marine Systems) hervorragend aufgestellt für künftiges Wachstum. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat zudem die Verlängerung des Vorvertrags für das Projekt MEKO® A 200 DEU genehmigt und damit einen wichtigen Schritt zur Beschaffung von vier TKMS-Fregatten zur Stärkung der Deutschen Marine vollzogen. Mit Blick auf die laufende Ausschreibung für das kanadische U-Boot-Programm hat TKMS mehrere Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet, um kanadische Lieferketten für künftige U-Boot-Projekte nachhaltig einzubinden. Darüber hinaus hat TKMS gemeinsam mit dem spanischen Unternehmen Navantia S.A. eine Absichtserklärung zur Prüfung einer strategischen Zusammenarbeit bei Marineprojekten in Europa und weltweit unterzeichnet. Im Fokus steht dabei die mögliche Fertigung von TKMS-Konstruktionen, insbesondere von U-Booten, in den Werften von Navantia in Spanien.</p>]]></content:encoded>
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            <title><![CDATA[thyssenkrupp AG und Jindal International Steel pausieren Gespräche über Beteiligung an thyssenkrupp Steel]]></title>
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            <pubDate>Sat, 02 May 2026 13:00:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<ul><li><p>Deutliches Wertsteigerungspotential bei thyssenkrupp Steel zu verzeichnen</p></li><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">Verbesserte Rahmenbedingungen</p></li><li><p class="MsoListParagraphCxSpLast">Verselbstständigung von thyssenkrupp Steel Europe bleibt erklärtes Ziel</p></li></ul><p class="MsoNormal">Die thyssenkrupp AG und Jindal Steel International haben sich entschieden, ihre Gespräche über eine Beteiligung des indischen Unternehmens an thyssenkrupp Steel Europe zu pausieren. Die ursprünglichen Grundannahmen und Voraussetzungen für eine mögliche Veräußerung von thyssenkrupp Steel haben sich in den vergangenen Monaten deutlich geändert. thyssenkrupp sieht große Fortschritte bei der Neuausrichtung seines Stahlsegments, insbesondere vor dem Hintergrund des abgeschlossenen Sanierungstarifvertrags mit der IG Metall und der Grundsatzvereinbarung der Gesellschafter von HKM über die zukünftige Aufstellung des Standortes im Duisburger Süden.</p><p class="MsoNormal"><strong>Veränderte regulatorische Rahmenbedingungen</strong></p><p class="MsoNormal">Hinzu kommt ein deutlich verändertes und grundlegend vorteilhafteres regulatorisches Umfeld für die Stahlindustrie in Europa, wodurch sich für den Sektor ein erhebliches verbessertes Stabilisierungs- und Aufwärtspotenzial bietet. Dies gilt trotz des aktuellen Energiepreisschubs durch den Irankrieg, der das Energiepreisniveau global erhöht: Die Europäische Union hat die große Bedeutung der Stahlproduktion für die Resilienz industrieller Wertschöpfungsketten erkannt und den Willen bekundet, die europäische Stahlindustrie besser vor globalen Überkapazitäten und Dumping zu schützen und gleichzeitig die Umstellung auf klimafreundliche Stahlproduktion weiter zu stärken. Zu diesem Zweck sollen unter anderem die Importkontingente verschärft, die Schutzzölle bei Überschreitung dieser Kontingente verdoppelt, ein CO₂-Grenzausgleichssystem (CBAM) eingeführt und ein EU-Aktionsplan Stahl aufgestellt werden.</p><p class="MsoNormal"><strong>Deutliches Wertsteigerungspotenzial bei thyssenkrupp Steel</strong></p><p class="MsoNormal">„Wir haben immer gesagt: Stahl ist Zukunft. Und ein zukunftsfähiges Geschäft ist ein werthaltiges Geschäft“, erklärte <strong>Miguel López, Vorstandsvorsitzender der thyssenkrupp AG</strong>. „Nachdem wir uns im eigenen Unternehmen, mit den Tarifpartnern und mit der Politik in Deutschland und Europa im Grundsatz geeinigt haben, sind die Voraussetzungen für eine profitable Fortführung von thyssenkrupp Steel so gut wie lange nicht mehr. Jindal war während der gesamten Gespräche ein konstruktiver und engagierter Partner. Wir haben jedoch gemeinsam beschlossen, die Verhandlungen vorerst auszusetzen.“</p><p class="MsoNormal">„Wir danken thyssenkrupp für die konstruktive Zusammenarbeit während der Verhandlungen. Auch wenn wir beschlossen haben, die Transaktion vorerst auszusetzen, bleiben wir freundschaftlich verbunden. Unser gemeinsames Ziel, den Aufbau einer CO₂-armen Stahlproduktion in Europa voranzutreiben, bleibt bestehen“, sagte <strong>Narendra Misra, Director of European Operations bei Jindal</strong>.</p><p class="MsoNormal"><strong>Ziel einer Verselbstständigung von thyssenkrupp Steel bleibt bestehen</strong></p><p class="MsoNormal">thyssenkrupp wird die Neuaufstellung des Segments weiterhin aus eigener Kraft konsequent vorantreiben, um den Stahlbereich erfolgreich und profitabel aufzustellen. In den vergangenen Monaten wurden dabei bereits wesentliche Fortschritte erzielt. Mit dem industriellen Zukunftskonzept von thyssenkrupp Steel und dem Sanierungstarifvertrag mit der IG Metall wurde eine tragfähige Grundlage geschaffen, um den strukturellen Herausforderungen zu begegnen. Ein weiterer wichtiger Schritt war die Einigung mit Salzgitter auf ein Eckpunktepapier zur Zukunft von HKM Anfang Februar. Damit hat der Standort im Duisburger Süden eine neue Perspektive erhalten. Zugleich adressiert die Politik die Herausforderungen der Stahlindustrie zunehmend stärker, insbesondere mit Blick auf Handelsschutzmaßnahmen gegen unfairen Wettbewerb und globale Überkapazitäten. Vor diesem vielversprechenden Hintergrund bleibt mittelfristig eine Verselbstständigung von thyssenkrupp Steel Europe mit einer eventuellen Minderheitsbeteiligung der thyssenkrupp AG das erklärte Ziel.</p><p class="MsoNormal"><strong>Neuausrichtung von thyssenkrupp</strong></p><p class="MsoNormal">Mit der Strategie ACES 2030 strebt die thyssenkrupp AG die Verselbstständigung ihrer Segmente oder die Öffnung für Beteiligungen Dritter an. In diesem Zusammenhang wird sich die thyssenkrupp AG zu einer Finanzholding weiterentwickeln. „Je erfolgreicher thyssenkrupp Steel Europe die auf den Weg gebrachte Neuausrichtung umsetzt, desto attraktiver wird dieses Geschäft für den Kapitalmarkt und für Investoren. Von der deutschen und europäischen Politik erwarten wir, dass sie ihre konkret in Aussicht gestellten Beiträge zur Sicherung der Resilienz verlässlich erbringt“, sagte<strong> López.</strong></p>]]></content:encoded>
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            <title><![CDATA[Erhöhung der Ammoniak-Export Kapazitäten: thyssenkrupp Uhde erhält Auftrag zur Anlagenerweiterung von Brunei Fertilizer Industries]]></title>
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            <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 07:00:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<ul><li><p><strong>Zusätzliche Kapazitäten für kryogene Ammoniakspeicherung und Schiffsverladung</strong></p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpLast"><strong>Front-End-Engineering-Design durch Uhdes globales Expertennetzwerk</strong></p></li></ul><p class="MsoNormal">thyssenkrupp Uhde wurde von Brunei Fertilizer Industries Sdn Bhd (BFI) ausgewählt, um das Front-End-Engineering-Design (FEED) für die Erweiterung der Ammoniak-Lagerkapazitäten und der Exportinfrastruktur von BFI durchzuführen. Das Projekt umfasst die Planung eines neuen kryogenen Ammoniak-Lagertanks und die Entwicklung einer Ammoniak-Schiffsverladung für den Export, einschließlich der Integration des Jettys und des Schiffsverladesystems. Dies soll großvolumige Exporte flüssigen Ammoniaks in globale Märkte ermöglichen. Das FEED wird im globalen Engineering-Netzwerk von Uhde durchgeführt und kombiniert das Know-how der uhde<sup>®</sup>-Ammoniaktechnologie mit der Kompetenz von Uhde India in den Bereichen kryogene Lagerung und Ammoniaklogistik.</p><p class="MsoNormal">Der Leistungen des FEEDs umfassen die Planung eines kryogenen Ammoniaklagertanks unter Anwendung der bewährten globalen Engineering-Standards von Uhde India sowie die Entwicklung der Ammoniak-Exportanlagen, einschließlich Jetty-Erweiterung, Rohrleitungen und Schiffsbeladearm. Uhde wird zudem für eine optimierte Integration in den bestehenden BFI-Komplex sorgen, um einen zuverlässigen und sicheren Exportbetrieb zu gewährleisten. Das Projekt markiert einen weiteren wichtigen Meilenstein in der Beziehung zwischen thyssenkrupp Uhde und BFI. thyssenkrupp Uhde lieferte zuvor Schlüsseltechnologien und Engineering-Dienstleistungen für den großtechnischen Ammoniak- und Harnstoffkomplex von BFI, eine der modernsten Düngemittelanlagen Südostasiens.</p><p class="MsoNormal">„Wir freuen uns sehr, unsere enge Zusammenarbeit mit Brunei Fertilizer Industries fortzusetzen“, sagte Nadja Håkansson, Vorstandsmitglied / COO von thyssenkrupp Decarbon Technologies und CEO von thyssenkrupp Uhde. „BFI ist für uns ein wichtiger Partner in Asien, und dieser neue FEED-Auftrag unterstreicht das Vertrauen des Unternehmens in unsere Engineering-Kompetenzen. Indem wir den Ausbau der Exportinfrastruktur unterstützen, tragen wir dazu bei, das Potenzial Bruneis auf dem Ammoniakmarkt weiter zu erschließen und seinen Beitrag zur globalen Ernährungssicherheit zu erhöhen.“</p><p class="MsoNormal">BFI betont die strategische Bedeutung des Projekts: „Bei BFI sind wir bestrebt, unsere Präsenz auszubauen und dazu beizutragen, dass Brunei eine Rolle in der globalen Düngemittel- und Energiewende spielt“, sagte Harri Kiiski, CEO von Brunei Fertilizer Industries. „thyssenkrupp Uhde war von Anfang an ein verlässlicher Partner, und ihr fundiertes technisches Know-how macht sie zur idealen Wahl für diesen entscheidenden Entwicklungsschritt. Die neuen Exportanlagen werden unsere Wettbewerbsfähigkeit stärken und weltweit neue Marktchancen eröffnen.“</p><p class="MsoNormal"><strong>Ein Beitrag zur globalen Ernährungssicherheit und zu den Energiemärkten der Zukunft</strong></p><p class="MsoNormal">Die BFI-Anlage wurde von thyssenkrupp Uhde als vollintegrierter, hochmoderner Düngemittelkomplex errichtet, der eine Ammoniakanlage mit einer Tageskapazität von 2.200 Tonnen sowie eine Harnstoffanlage und eine Harnstoffgranulierung umfasst, beide mit einer Kapazität von 3.900 Tonnen pro Tag. Seit ihrer Fertigstellung produziert die Anlage in Brunei hochwertigen Stickstoffdünger, hauptsächlich für den Exportmarkt. Stickstoff ist ein essenzieller Nährstoff für das Pflanzenwachstum und daher ein wichtiges Produkt für die Landwirtschaft. Mit dem Ausbau ihrer Exportkapazitäten stärkt BFI seinen Beitrag zur Ernährungssicherung weltweit. Da Ammoniak zunehmend als potenzieller sauberer Energieträger anerkannt wird, verbessert BFI zudem seine Position, um die steigende globale Nachfrage in den aufstrebenden Wertschöpfungsketten für kohlenstoffarme Energie zu decken.</p>]]></content:encoded>
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            <title><![CDATA[TKMS und Navantia unterzeichnen Absichtserklärung zur Kooperation bei Marineprojekten]]></title>
            <link>https://www.thyssenkrupp.com/de/newsroom/pressemeldungen/pressedetailseite/tkms-und-navantia-unterzeichnen-absichtserklarung-zur-kooperation-bei-marineprojekten-312982</link>
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            <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 11:30:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<p><br></p><ul><li><p><strong>Wichtiges Signal für die europäische Verteidigung auf See.</strong></p></li></ul><ul><li><p><strong>Im Fokus steht die mögliche Fertigung von TKMS Konstruktionen, insbesondere U-Booten, in den Werften von Navantia in Spanien.</strong></p></li></ul><ul><li><p><strong>Geopolitischen Entwicklungen haben die Nachfrage nach modernen Marineprodukten deutlich gesteigert.</strong></p></li></ul><ul><li><p><strong>Weiterhin bestehen erhebliche Engpässe in Europa bei Werftkapazitäten und technologischen Ressourcen.</strong></p></li></ul><p><br>TKMS AG &amp; Co. KGaA (TKMS), einer der weltweit führenden Anbieter von maritimen Verteidigungslösungen, darunter konventionelle U-Boote, Marineschiffe und innovative Elektroniklösungen, und das spanische Unternehmen Navantia S.A., SME (Navantia), einer der europäischen Marktführer in den Bereichen Entwurf, Bau und Lebenszyklusunterstützung von Marineschiffen und U-Booten sowie als Integrator von Kampfsystemen, haben eine Absichtserklärung zur Prüfung einer strategischen Zusammenarbeit bei Marineprojekten in Europa und weltweit unterzeichnet. Im Fokus steht dabei die mögliche Fertigung von TKMS Konstruktionen, insbesondere von U-Booten, in den Werften von Navantia in Spanien.</p><p>Die geopolitischen Entwicklungen der vergangenen Jahre haben die Nachfrage nach modernen Marineprodukten deutlich gesteigert. Gleichzeitig bestehen in Europa erhebliche Engpässe bei Werftkapazitäten und technologischen Ressourcen. Vor diesem Hintergrund wollen TKMS und Navantia prüfen, inwiefern eine engere industrielle Kooperation dazu beitragen kann, Projekte effizienter, schneller und wirtschaftlicher umzusetzen. Die Parteien haben vereinbart, auf Managementebene Gespräche aufzunehmen – und zwar in gegenseitigem Vertrauen und in vollständiger Übereinstimmung mit allen Wettbewerbs- und Exportkontrollvorschriften.</p><p><strong>Oliver Burkhard, CEO von TKMS, erklärt:</strong> „Die Unterzeichnung dieser Absichtserklärung ist ein wichtiges Signal für die europäische Verteidigung auf See. In einer Zeit, in der die Sicherheitsanforderungen unserer Kunden wachsen und die verfügbaren Fertigungskapazitäten begrenzt sind, ist es entscheidend, dass europäische Industrieunternehmen enger zusammenarbeiten. TKMS und Navantia verfügen über das Know-how, die Infrastruktur und die Erfahrung, um diese gemeinsamen Herausforderungen zu meistern und die Lieferfähigkeit für die Streitkräfte unserer Partnerländer zu stärken.“</p><p><strong>Volkmar Dinstuhl, Vorsitzender des Aufsichtsrats von TKMS, ergänzt:</strong> „TKMS ist seit Jahrzehnten ein globaler Marktführer für nicht-nukleare U-Boote. Mit Navantia verbindet uns eine Ausrichtung auf höchste Qualitätsstandards sowie das klare Ziel, unsere Kunden schnell und zuverlässig zu beliefern. Diese Absichtserklärung eröffnet uns die Möglichkeit, Synergien zwischen unseren Werftkapazitäten zu nutzen und gemeinsam als starker europäischer Partner aufzutreten.“</p><p><strong>Miguel López, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats von TKMS und Vorstandsvorsitzender der thyssenkrupp AG, erläutert:</strong> „Als Mehrheitsanteilseigner von TKMS trägt die thyssenkrupp AG Verantwortung für die strategische Ausrichtung eines der bedeutendsten Marineunternehmen Europas. Es ist unsere Aufgabe, TKMS in die Lage zu versetzen, die wachsende internationale Nachfrage nach modernen Marinesystemen bedienen zu können. Eine Zusammenarbeit mit Navantia ist dafür ein vielversprechender Ansatz."</p><p><strong>Ricardo Domínguez, Vorstandsvorsitzender von Navantia, erklärt:</strong> „Heute machen wir einen bedeutenden Schritt in Richtung unseres gemeinsamen Ziels, die strategische Autonomie und Souveränität Europas im Verteidigungsbereich zu stärken. Diese Zusammenarbeit wird unseren Streitkräften modernste Fähigkeiten verschaffen und gleichzeitig das volle Potenzial europäischer Verteidigungsinvestitionen ausschöpfen. Als führende Akteure im Marine- und Verteidigungsbereich sind Navantia und TKMS entschlossen, aktiv zu diesen gemeinsamen europäischen Bemühungen beizutragen.“</p><p><strong>Gonzalo Mateo-Guerrero, Chief Operating Officer von Navantia, fügt hinzu:</strong> „Europäische Verteidigungsunternehmen tragen gemeinsam die Verantwortung, entschlossen auf die Herausforderungen von heute zu reagieren. Europa braucht eine Industrie, die nicht nur modernste Technologien liefern kann, sondern auch schnelle, zuverlässige Lieferung und langfristige Instandhaltung gewährleistet, während sie gleichzeitig das europäische industrielle Ökosystem stärkt und dessen KMU unterstützt.“<br><br><br></p>]]></content:encoded>
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            <title><![CDATA[Europas industrielle Ideengeber bündeln ihre Kräfte, um die Nutzung von sauberem Wasserstoff für die industrielle Wettbewerbsfähigkeit und die Energieunabhängigkeit Europas zu beschleunigen]]></title>
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            <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 10:00:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<p><strong>&nbsp;</strong></p><ul><li><p class="MsoListParagraph"><strong>Die „European Resilience Alliance for Clean Hydrogen &amp; Derivatives“ (ERA) wurde heute im Beisein von Teresa Ribera, Exekutiv-Vizepräsidentin für einen sauberen, gerechten und wettbewerbsfähigen Wandel bei der Europäischen Kommission offiziell ins Leben gerufen.</strong></p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraph"><strong>ERA startet als eine neue paneuropäische, von CEOs geführte Initiative. Sie vereint führende Industrieunternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, um den Einsatz von sauberem Wasserstoff in Europa zu beschleunigen und auszuweiten.</strong></p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraph"><strong>Ziel der ERA ist es, die Dekarbonisierung und Widerstandsfähigkeit der europäischen Industrie voranzubringen. Dazu will die Allianz die Produktion kohlenstoffarmer Kraftstoffe, industrieller Ausgangsstoffe und Produkte in Europa stärken, politische Unterstützung und Finanzierbarkeit verbessern sowie skalierbare Märkte, Netzwerke und grenzüberschreitende Korridore fördern.</strong></p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraph"><strong>Gründungsmitglieder der Allianz sind ENAGÁS, FLUXYS, FORTUM, GASGRID FINLAND, MOEVE, NORDION ENERGI, OGE, RWE GENERATION, SEFE, STEGRA und THYSSENKRUPP. In Zusammenarbeit mit Hydrogen Europe hat die ERA zudem ein White Paper mit konkreten politischen Empfehlungen veröffentlicht, um die Lücke zwischen Ambition und Umsetzung bei Projekten für sauberen Wasserstoff in Europa zu schließen.</strong></p></li></ul><p><br><br>Die „European Resilience Alliance for Clean Hydrogen &amp; Derivatives“ (ERA) wurde am heutigen Dienstag, 15. April 2026, im Europäischen Parlament in Brüssel offiziell gegründet. Die von den Mitgliedern des Europäischen Parlaments Andrea Wechsler MdEP und Nicolás González Casares MdEP gemeinsam ausgerichtete Auftaktveranstaltung der ERA wurde mit einer Eröffnungsrede von Teresa Ribera, Exekutiv-Vizepräsidentin der EU-Kommission für einen sauberen, fairen und wettbewerbsfähigen Wandel, ins Leben gerufen. Zu den Gästen zählten wichtige politische Entscheidungsträger und Branchenführer.</p><p>Die von Vorstandsvorsitzenden europäischer Unternehmen geleitete Initiative vereint führende Industriekonzerne entlang der gesamten Wertschöpfungskette für sauberen Wasserstoff. Ziel ist es, die energiepolitischen Herausforderungen Europas aktiv anzugehen, die industrielle Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und – angesichts sich rasch wandelnder geopolitischer und industrieller Herausforderungen – strategische Autonomie zu sichern.</p><p class="MsoNormal"><strong><br>Andrea Wechsler MdEP erklärte:</strong> „Bei der Energiewende in Europa geht es nicht nur um Dekarbonisierung, Es geht um den Aufbau eines widerstandsfähigen, souveränen Energiesystems, das sowohl den Bürgerinnen und Bürgern als auch der Industrie zugutekommt. Resilienz muss zu einem der Leitprinzipien unserer Energiepolitik werden – fundiert auf Diversifizierung, Systemintegration und glaubwürdigen Marktrahmenbedingungen –, die Ambitionen in Investitionen umsetzt.“</p><p class="MsoNormal"><strong>Der Europaabgeordnete González Casares erklärte</strong>: „Die Dekarbonisierung braucht grünen Wasserstoff, ebenso wie die Wettbewerbsfähigkeit Europas. Europas ökologischer Wandel ist Teil unserer Souveränitätspolitik, und erneuerbarer Wasserstoff ist ein Schlüsselelement unserer industriellen Vision. Dies ist unsere Chance, eine souveräne und widerstandsfähige Energiezukunft aufzubauen, die auf heimischer Energie basiert und von der technologischen Führungsrolle Europas angetrieben wird.“</p><p class="MsoNormal"><br>Den Gründungsmitgliedern der ERA gehören ENAGÁS, FLUXYS, FORTUM, GASGRID FINLAND, MOEVE, NORDION ENERGI, OGE, RWE GENERATION, SEFE, STEGRA und THYSSENKRUPP an – in Zusammenarbeit mit HYDROGEN EUROPE. Sie repräsentieren die gesamte Wertschöpfungskette für sauberen Wasserstoff in der Europäischen Union.</p><p class="MsoNormal">ERA wird auf zwei Säulen basieren, um die Klima- und Wettbewerbsziele Europas in kostengünstige, realisierbare Projekte umzusetzen. Erstens wird sie gegenüber politischen Entscheidungsträgern auf EU-, nationaler und regionaler Ebene mit einer einheitlichen Stimme auftreten, um die notwendigen Voraussetzungen für eine kostengünstige Wertschöpfungskette für saubere Energie zu schaffen. Zweitens wird sie die gesamte Wertschöpfungskette koordinieren – von der Energieerzeugung und Infrastruktur bis hin zur industriellen Nachfrage und Finanzierung –, um Engpässe zu identifizieren und zu beseitigen.&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong><br>White Paper, um Lücke zwischen Ambition und Umsetzung zu schließen</strong></p><p class="MsoNormal">Mit ihrer Gründung hat die ERA auch ein White Paper veröffentlicht. Darin werden regulatorische Engpässe aufgezeigt, bestehende politische Rahmenbedingungen anhand der industriellen Realitäten einem Stresstest unterzogen und die finanziellen sowie infrastrukturellen Hindernisse detailliert benannt, die den europäischen Markt für sauberen Wasserstoff bremsen. Zudem enthält das White Paper konkrete politische Empfehlungen zur Überwindung der Lücke zwischen politischer Ambition und ihrer tatsächlichen Umsetzung.</p><p class="MsoNormal"><br>Das White Paper weist darauf hin, dass trotz großer Projektpipelines entlang der gesamten Wertschöpfungskette für sauberen Wasserstoff weniger als 7 % die endgültige Investitionsentscheidung (FID) erreicht haben. Es zeigt die Gründe auf, warum die Umsetzung von sauberem Wasserstoff in Europa hinter den Ambitionen zurückbleibt: fragmentierte Umsetzung der EU-Vorschriften, komplexe Regeln für erneuerbare Kraftstoffe, die auf nicht-biologischer Basis beruhen (RFNBO), hohe Stromkosten, unzureichende Nachfrage und Unsicherheiten hinsichtlich der Infrastrukturentwicklung. In dem Papier werden die europäischen Institutionen und Mitgliedstaaten aufgefordert, in vier Bereichen dringende Maßnahmen zu ergreifen:<br></p><ol><li><p class="MsoListParagraph"><strong>Nachfrage muss die Ambitionen für sauberen Wasserstoff vorantreiben:</strong> Es muss eine stabile, bankfähige Nachfrage nach sauberem Wasserstoff geschaffen werden, indem RED III sofort umgesetzt, ReFuelEU Aviation und FuelEU Maritime harmonisiert und Leitmärkte in schwer zu dekarbonisierenden Sektoren wie Industrie, Verkehr und Verteidigung geschaffen werden.<br></p></li><li><p class="MsoListParagraphCxSpLast"><strong>Klarheit und Vereinfachung der Förderrahmen für Wasserstoff sind entscheidend</strong>: Weg von regulatorischer Bürokratie, hin zu industriellem Pragmatismus. Wir benötigen eine Senkung der Stromkosten, die derzeit rund 70&nbsp;% der Wasserstoffproduktionskosten ausmachen, sowie eine Neugestaltung der EU-Fördermittel, um groß angelegten, industriell verankerten Projekten Vorrang einzuräumen und knappe Ressourcen dort einzusetzen, wo sie am dringendsten benötigt werden.<br></p></li><li><p class="MsoListParagraphCxSpLast"><strong>Privates Kapital in sauberen Wasserstoff umwandeln: </strong>Investitionsrisiken müssen durch die Sicherung solider ETS- und CBAM-Preise gemindert werden. Die Einnahmen sollten genutzt werden, um sauberen Wasserstoff wettbewerbsfähig zu machen. Die Übergangsbestimmungen der RFNBO müssen weit über 2030 hinaus verlängert werden, um die Anlaufkosten zu senken. Zudem sollten staatlich gestützte Portfoliogarantien und Dual-Auction-Mechanismen eingeführt werden.<br></p></li><li><p class="MsoListParagraphCxSpLast"><strong>Infrastruktur als lebenswichtige Verbindung eines integrierten europäischen Energiemarktes: </strong>Aufstockung der Mittel für das europäische Wasserstoff-Rückgrat, eine Koordinierung der grenzüberschreitenden Planung zur Verbindung von Produktions- und Nachfrageschwerpunkten mit klaren Zeitplänen sowie die Schaffung EU-weiter Risikoteilungsinstrumente für frühzeitige Infrastrukturinvestitionen.</p></li></ol><p class="MsoNormal">Das vollständige White Paper ist hier abrufbar: <a href="https://eur01.safelinks.protection.outlook.com/?url=http%3A%2F%2Fwww.eu-resilience-alliance.com%2F&amp;data=05%7C02%7Candrea.niskens%40thyssenkrupp.com%7C2daf437760724f5478d808de99bb1083%7Cd79555d18adb46eaaf6cb6b2a24e4fe7%7C0%7C0%7C639117225866986936%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=IEut7SX5dvWqkpCYznN935H2ejUJ1KNgwH7P0gNOdbg%3D&amp;reserved=0">http://www.eu-resilience-alliance.com/</a>.</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Miguel López, Vorstandsvorsitzender der thyssenkrupp AG und von thyssenkrupp Decarbon Technologies, sagte bei der Pressekonferenz:</strong> „Europas Anfälligkeit ist struktureller Natur. Die Abhängigkeit von externen Energiequellen, Technologien, Lieferketten und kritischen Rohstoffen bedroht unseren langfristigen Wohlstand und unsere industrielle Führungsrolle. Gleichzeitig muss Europa seine Klimaziele erreichen. Daher ist Widerstandsfähigkeit zu einem politischen und wirtschaftlichen Pflichtprogramm geworden, das unser aller Handeln erfordert. Als European Resilience Alliance übernehmen wir die Führung, tragen Verantwortung und arbeiten gemeinsam daran, Europas Energie-Resilienz und industrielle Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und gleichzeitig die Dekarbonisierung voranzutreiben.“<br><br><strong>Maarten Wetselaar, CEO von Moeve, kommentierte:</strong> „Ein europäisches Energiesystem, das durch sauberen Wasserstoff gestützt wird, bietet langfristige Preissicherheit und eine industrielle Zukunft, die nicht mehr an volatile Öl- und Gaszyklen gebunden ist. In Zeiten wachsender geopolitischer Instabilität und sich verschärfender Energiekrisen kann sauberer Wasserstoff Europa dabei helfen, seine am schwersten zu dekarbonisierenden Sektoren umweltverträglich zu gestalten, die Energieunabhängigkeit zu stärken und eine langfristige globale Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.“</p><p class="MsoNormal"><strong><br>Olli Sipilä, CEO von Gasgrid Finland, betonte: </strong>„Die Stärkung der industriellen und gesellschaftlichen Widerstandsfähigkeit Europas muss unverzüglich beginnen. Schwankungsanfällige importierte fossile Brennstoffe können in den kommenden Jahrzehnten nicht das Rückgrat unserer industriellen Wettbewerbsfähigkeit bilden. Grüne, saubere europäische Energie stellt eine große Chance dar. Wir verfügen über die Ressourcen – jetzt müssen wir sie nutzbar machen. Eine neue Energieinfrastruktur ist unerlässlich, um diesen Wandel zu ermöglichen. Eine Wasserstoff-Backbone-Infrastruktur ist der eigentliche Game Changer, der Kosten senkt und Investitionsmöglichkeiten in großem Maßstab erschließt.“</p><p class="MsoNormal"><br><strong>Über die European Resilience Alliance</strong></p><p class="MsoNormal">Die European Resilience Alliance ist eine von CEOs geführte, über alle Wertschöpfungsketten hinausreichende Koalition von führenden Industrieunternehmen aus ganz Europa, die sich dafür einsetzt, die Energieversorgungssicherheit und die industrielle Wettbewerbsfähigkeit Europas zu stärken und gleichzeitig die Dekarbonisierung voranzutreiben.</p><p class="MsoNormal">Die vollständige Liste der an der European Resilience Alliance beteiligten CEOs umfasst:</p><ul><li><p class="MsoListParagraph"><strong>Arturo Gonzalo Aizpiri, CEO, Enagás</strong></p></li><li><p class="MsoListParagraph"><strong>Pascal De Buck, CEO, Fluxys</strong></p></li><li><p class="MsoListParagraph"><strong>Markus Rauramo, CEO, Fortum</strong></p></li><li><p class="MsoListParagraph"><strong>Olli Sipilä, CEO, Gasgrid Finland</strong></p></li><li><p class="MsoListParagraph"><strong>Jorgo Chatzimarkakis, CEO, Hydrogen Europe</strong></p></li><li><p class="MsoListParagraph"><strong>Maarten Wetselaar, CEO, Moeve</strong></p></li><li><p class="MsoListParagraph"><strong>Hans Kreisel, CEO, Nordion Energi</strong></p></li><li><p class="MsoListParagraph"><strong>Detlef Brüggemeyer, CTO, OGE</strong></p></li><li><p class="MsoListParagraph"><strong>Nikolaus Valerius, CEO, RWE Generation</strong></p></li><li><p class="MsoListParagraph"><strong>Egbert Laege, CEO, SEFE</strong></p></li><li><p class="MsoListParagraph"><strong>Niklas Wass, CEO, Stegra Boden</strong></p></li><li><p class="MsoListParagraph"><strong>Miguel López, CEO, thyssenkrupp &amp; thyssenkrupp Decarbon Technologies</strong></p></li><li><p class="MsoListParagraph"><strong>Marie Jaroni, CEO, thyssenkrupp Steel</strong></p></li><li><p class="MsoListParagraph"><strong>Nadja Håkansson, COO, thyssenkrupp Decarbon Technologies &amp; CEO, thyssenkrupp Uhde<br><br></strong></p></li></ul><p><strong><br><br>Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:</strong></p><p class="MsoNormal"><strong><a href="mailto:ResilienceAlliancePMO@thyssenkrupp.com">ResilienceAlliancePMO@thyssenkrupp.com</a></strong></p>]]></content:encoded>
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            <title><![CDATA[Ein Unternehmer mit „funkelnden Augen“ und „scharfem Geist“:  Der Todestag von August Thyssen jährt sich am 4. April zum 100. Mal]]></title>
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            <pubDate>Thu, 02 Apr 2026 09:30:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p><ul><li><p class="StandardWeb1">100. Todestag von August Thyssen, einem Unternehmer, der den Stahl zum Herzstück des Ruhrgebiets machte.</p></li></ul><ul><li><p class="StandardWeb1">August Thyssen als früher Architekt einer integrierten Wertschöpfungskette – mit Wirkung bis heute.</p></li></ul><ul><li><p class="StandardWeb1">thyssenkrupp Steel, heute Deutschlands größter Stahlkonzern, fußt auf dem unternehmerischen Erbe August Thyssens.</p></li></ul><p class="StandardWeb1">&nbsp;</p><p class="StandardWeb1">Seine Augen „funkeln vor Geist und Scharfsinn“, alles, was er sage, sei „außerordentlich interessant“: So porträtierte der französische Journalist Jules Huret im Jahr 1906 den Unternehmer August Thyssen. Der ehrgeizige, fleißige und zugleich bescheidene Patriarch, der das Ruhrgebiet wie kaum ein anderer prägte, starb am 4. April 1926 im Alter von 83 Jahren auf Schloss Landsberg. In diesem Jahr jährt sich sein Tod zum 100. Mal.</p><p class="StandardWeb1">August Thyssen zählt zu den prägenden Gestalten der deutschen Industrialisierung. Mit seinem Gespür für große industrielle Zusammenhänge formte er ein Unternehmen, das die wirtschaftliche Entwicklung des Ruhrgebiets maßgeblich beeinflusste. Seiner Zeit war er in vieler Hinsicht voraus – auch politisch: Huret überlieferte seinen Wunsch nach „freundlichen Beziehungen“ zwischen Deutschland und Frankreich, ein Gedanke, der Jahrzehnte später in der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl Gestalt annahm.</p><p class="StandardWeb1">&nbsp;</p><p class="StandardWeb1"><strong>8000 Taler als Startkapital – und eine Vision für das industrielle Ruhrgebiet</strong></p><p class="StandardWeb1">August Thyssen wurde am 1. Mai 1842 in Eschweiler geboren. Von seinem Vater, einem Stahldrahtfabrikanten und Bankier, erhielt er 8000 Taler Startkapital – Geld, das er mit bemerkenswerter Konsequenz in den Aufbau eines eigenen Unternehmens lenkte. Nach ersten unternehmerischen Schritten gründete er 1871 in Mülheim an der Ruhr das Bandeisen-Walzwerk Thyssen &amp; Co. und legte damit den Grundstein für einen der später größten Kohle-, Eisen- und Stahlkonzerne der Welt.</p><p class="StandardWeb1">&nbsp;</p><p class="StandardWeb1">Früh verstand Thyssen, dass industrielle Stärke nicht allein durch einzelne Werke entsteht, sondern durch die Kontrolle aller Wertschöpfungsstufen. Schritt für Schritt integrierte er Verarbeitung, Maschinenbau, Bergbau und Erzversorgung in sein Unternehmen. 1891 übernahm er die Steinkohlenzeche „Gewerkschaft Deutscher Kaiser“ und baute sie zu einem integrierten Hüttenwerk aus – ein Meilenstein auf dem Weg zu einem vertikal organisierten Großkonzern. Die Strategie machte das Unternehmen unabhängiger, effizienter und weniger konjunkturanfällig. Im Dezember 1891 wurde im Stahlwerk Bruckhausen – dem heutigen Oxygenstahlwerk 1 von thyssenkrupp Steel – der erste Stahl erschmolzen.</p><p class="StandardWeb1">&nbsp;</p><p class="StandardWeb1"><strong>Stahl als Leitindustrie – und Thyssen als Treiber der Skalierung</strong></p><p class="StandardWeb1">Während andere Industrielle – etwa Krupp – stärker auf Forschung und Spezialtechnologien setzten, verfolgte August Thyssen konsequent den Weg der Skalierung und der vertikalen Integration: große Kapazitäten, breite Märkte, verlässliche Logistik, kosteneffiziente Produktion. Damit trug er entscheidend dazu bei, Stahl zur Leitindustrie des Ruhrgebiets und zu einem Motor ökonomischer Entwicklung zu machen. Seine Werke in Hamborn und Bruckhausen zählten rasch zu den bedeutendsten Stahlstandorten Europas.</p><p class="StandardWeb1">&nbsp;</p><p class="StandardWeb1"><strong>Logistik als Schlüssel zum Erfolg</strong></p><p class="StandardWeb1">Thyssen erkannte früh, wie wichtig leistungsfähige Transportwege für einen Stahlkonzern waren. Die Lage seiner Werke am Rhein, eigene Transportkapazitäten und ein eng verzahntes Netz von Bahn- und Wasserwegen schufen eine damals hochmoderne industrielle Infrastruktur – ein Vorläufer des logistischen Rückgrats, das thyssenkrupp Steel auch heute noch auszeichnet.</p><p class="StandardWeb1">&nbsp;</p><p class="StandardWeb1"><strong>Ein Unternehmer mit Sinn für Verantwortung</strong></p><p class="StandardWeb1">Bei aller Geschäftstüchtigkeit war August Thyssen ein Mensch mit ausgeprägtem Verantwortungsgefühl für die Region. Seine Stiftung finanzierte unter anderem das Franziskushaus in Mülheim, die Marienkirche und das alte Stadtbad an der Ruhr. Für seine Familie hatte August Thyssen wenig Zeit, er lebte für die Arbeit. Er galt als bescheidener und sparsamer Mensch, der um seine Person wenig Aufheben machte. „Ich glaube aber wohl, ohne mich dabei zu überheben, sagen zu dürfen, dass von meiner Lebensarbeit die Allgemeinheit mehr Vorteile gehabt hat als ich selbst“, blickte der Unternehmenslenker im Alter auf sein Leben zurück. Damit hat er nicht übertrieben: thyssenkrupp Steel Europe ist heute der größte Stahlhersteller Deutschlands und ist gestern wie heute einer der wichtigsten Arbeitgeber im Ruhrgebiet – ein Erbe, das unmittelbar auf die unternehmerische Weitsicht August Thyssens zurückgeht.</p><p class="StandardWeb1">&nbsp;</p><p class="StandardWeb1"><strong>Literaturverweis:<br></strong>Jules Huret und Dirk Hallenberger: Das Revier um 1900. Zu Besuch in der „reichsten Gegend von ganz Deutschland“. Verlag Henselowsky u. Boschmann.</p>]]></content:encoded>
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            <title><![CDATA[thyssenkrupp schließt Verkauf von Automation Engineering an Agile Robots erfolgreich ab]]></title>
            <link>https://www.thyssenkrupp.com/de/newsroom/pressemeldungen/pressedetailseite/thyssenkrupp-schliesst-verkauf-von-automation-engineering-an-agile-robots-erfolgreich-ab-312796</link>
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            <pubDate>Wed, 01 Apr 2026 08:00:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<p><br></p><ul><li><p>Closing markiert nächsten Schritt in der strategischen Weiterentwicklung von thyssenkrupp Automotive Technology</p></li></ul><ul><li><p>Neue Eigentümerstruktur schafft langfristige Perspektive für Automation Engineering</p></li></ul><p><br>thyssenkrupp Automotive Technology hat den im November 2025 vereinbarten Verkauf seiner Business Unit Automation Engineering an die Agile Robots SE, München, erfolgreich abgeschlossen („Closing“).</p><p>Der Verkauf ist ein weiterer wichtiger Meilenstein in der strategischen Weiterentwicklung des Segments. thyssenkrupp Automotive Technology richtet sein Portfolio konsequent auf wachstumsstarke und kapitalmarktfähige Geschäfte aus und schafft zugleich eine nachhaltige Perspektive für Automation Engineering unter einem neuen Eigentümer.</p><p>Automation Engineering gehört nun zur Agile Robots Gruppe und wird künftig unter dem Namen „Krause Automation“ als eigenständiger Systemanbieter für industrielle Automatisierungslösungen geführt. Die Kombination aus Engineering-Kompetenz im Sondermaschinenbau und technologischer Stärke in Robotik und Künstlicher Intelligenz eröffnet zusätzliche Wachstumschancen in bestehenden und neuen Märkten.</p><p>Dr. Volkmar Dinstuhl, CEO thyssenkrupp Automotive Technology: „Mit dem erfolgreichen Abschluss der Transaktion haben wir einen weiteren wichtigen Schritt in der Umsetzung unserer Strategie vollzogen. Für Automation Engineering ist damit der Weg frei für die Weiterentwicklung unter einem starken industriellen Eigentümer. Gleichzeitig schärfen wir unser Portfolio weiter mit Blick auf Wachstum und Kapitalmarktfähigkeit.“</p><p>Der Verkauf von Automation Engineering ist Teil der im Jahr 2025 eingeleiteten Neuaufstellung von thyssenkrupp Automotive Technology. Das Segment konzentriert sich künftig auf seine vier Kernbereiche Chassis, Komponenten, Aftermarket und Schmiedegeschäft. Ziel ist es, durch klare Portfoliofokussierung, technologische Stärke und höhere Kundennähe profitables Wachstum zu erzielen und die Kapitalmarktfähigkeit weiter zu verbessern.<br></p>]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Importkrise bei kornorientiertem Elektroband: thyssenkrupp Electrical Steel weitet Produktionskürzungen am französischen Standort Isbergues aus]]></title>
            <link>https://www.thyssenkrupp.com/de/newsroom/pressemeldungen/pressedetailseite/importkrise-bei-kornorientiertem-elektroband:-thyssenkrupp-electrical-steel-weitet-produktionskurzungen-am-franzosischen-standort-isbergues-aus-312678</link>
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            <pubDate>Thu, 26 Mar 2026 10:05:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<p><br></p><ul><li><p>Stilllegung der Produktion von Juni bis September</p></li></ul><ul><li><p>Notwendige Reaktion auf ungebremst ansteigende Niedrigpreisimporte</p></li></ul><ul><li><p>Unmittelbare Handelsschutzmaßnahmen dringend erforderlich</p></li></ul><ul><li><p>Kornorientiertes Elektroband: Strategisch relevanter und unverzichtbarer Basiswerkstoff für Stromnetze und Energiewende</p></li></ul><ul><li><p>1.200 Arbeitsplätze in Deutschland und Frankreich gefährdet</p></li></ul><p><br>Die Importkrise auf dem Markt für korn-orientiertes Elektroband verschärft sich weiter. thyssenkrupp Steel reagiert darauf mit weiteren Produktionskürzungen. Nachdem die Tochtergesellschaft thyssenkrupp Electrical Steel (tkES) schon zum Jahreswechsel die Produktion an den Standorten Gelsenkirchen und Isbergues temporär stillgelegt hatte und in Isbergues seit Januar nur mit 50 Prozent der Gesamtkapazität produziert, wird der Standort von Juni bis September nun komplett geschlossen. Die Maßnahme ist eine weitere notwendige Reaktion auf eine zunehmend dramatische Importsituation.</p><p>Angelo Di Martino, CEO von thyssenkrupp Electrical Steel: „Wir sehen angesichts der ruinösen Importschwemme auf dem Markt für kornorientiertes Elektroband keine Alternative zu einer weiteren temporären Stilllegung unseres französischen Standortes. Die Maßnahme ist notwendig, um unser Unternehmen angesichts einer weiter verschlechterten Auftragslage zu stabilisieren. Wir sehen uns mit Importpreisen konfrontiert, die teilweise weit unterhalb der Produktionskosten in der EU liegen. Wir brauchen daher dringend einen wirksamen Handelsschutz, um faire Wettbewerbsbedingungen für dieses strategisch wichtige Produkt herzustellen. Es geht dabei auch um rund 1.200 qualifizierte Arbeitsplätze, die wir an unseren Stand-orten in Gelsenkirchen und Isbergues sichern wollen. Wir sind dazu in einem intensiven und guten Dialog mit der EU-Kommission und hoffen auf eine zeitnahe Einführung effektiver Safeguards. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keinen wirksamen Schutz. Gleichzeitig tun wir alles in unserer Macht Stehende, um unsere eigene Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.“</p><p>Der europäische Markt für kornorientiertes Elektroband steht derzeit unter starkem Druck. Grund sind ungebremst steigende Importmengen zu Preisen, die deutlich unter den durchschnittlichen Produktionskosten in der EU liegen. Die Importe haben sich seit 2022 verdreifacht und sind in 2025 nochmals um 50 Prozent angestiegen und dürften mittlerweile über 50 Prozent des europäischen Marktvolumens ausmachen. Diese Entwicklungen haben zu einer dramatischen Reduzierung der Auftragsvolumina und somit zur erheblichen Unterauslastung der europäischen Produktionsanlagen geführt. Dabei bleibt der Markt für kornorientiertes Elektroband attraktiv: Marktstudien zufolge verdreifacht sich der globale Bedarf bis 2050.</p><p>thyssenkrupp Electrical Steel ist einer von zwei verbliebenen europäischen Herstellern von kornorientiertem Elektroband, einem Spezialwerkstoff für die Energiewirtschaft. Das Material wird u. a. für Transformatoren in Umspannwerken und Windkraftanlagen benötigt. Generell für den Transport von Strom, von den Kraftwerken, wo er erzeugt wird, bis zur heimischen Steckdose. Ohne effizientes Elektroband aus Stahl ist der Prozess nicht möglich, der Werkstoff ist nicht ersetzbar. Damit dieser Transport möglichst effizient und verlustarm funktioniert, werden spezielle Güten, sogenannte Top Grades, benötigt, die in einem technologisch aufwändigen Verfahren produziert werden. thyssenkrupp Electrical Steel ist weltweit einer der wenigen Hersteller solcher Top Grades und damit in der Strom-Wertschöpfungskette ein wichtiger Technologiepartner. Kornorientiertes Elektroband ist auch für die Energiewende unverzichtbar: Eine europäische Produktionsbasis trägt zu einer resilienten und sicheren Energieversorgung bei und ist somit für die strategische Autonomie Europas von Bedeutung.</p>]]></content:encoded>
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        </item>
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            <title><![CDATA[thyssenkrupp Automotive Body Solutions wird Mitglied bei Innovationsplattform IPAI und treibt Entwicklung von smarten Fertigungslösungen voran]]></title>
            <link>https://www.thyssenkrupp.com/de/newsroom/pressemeldungen/pressedetailseite/thyssenkrupp-automotive-body-solutions-wird-mitglied-bei-innovationsplattform-ipai-und-treibt-entwicklung-von-smarten-fertigungslosungen-voran-312231</link>
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            <pubDate>Thu, 26 Feb 2026 09:30:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p><ul><li><p class="MsoListParagraph">Karosseriebauer thyssenkrupp Automotive Body Solutions stärkt seine strategische Ausrichtung hin zur intelligenten Fertigung mit kollaborativen und intelligenten Roboterlösungen</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraph">Mitgliedschaft bei IPAI ermöglicht Zugang zu Technologien und Forschungsansätzen im KI-Bereich, Austausch mit Partnereinrichtungen sowie Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten für Mitarbeitende</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraph">Falk Nüßle, CEO thyssenkrupp Automotive Body Solutions: „Der Beitritt zu IPAI markiert einen wichtigen Meilenstein in unserer strategischen Transformation vom Anlagenbauer und Serienfertiger zum Integrator und Betreiber smarter Fertigungslösungen – für Karosserien und darüber hinaus.“</p></li></ul><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal">Leingarten/Heilbronn – Die thyssenkrupp Automotive Body Solutions GmbH ist der Innovationsplattform für angewandte KI „Innovation Park Artificial Intelligence“ (IPAI) als Mitglied beigetreten. Damit unterstreicht das Unternehmen seinen Anspruch, sich zu einer Plattform für kollaborative intelligente Robotik zu entwickeln.</p><p class="MsoNormal">„Mit dem Beitritt zum IPAI verbinden wir unsere industrielle DNA mit Europas ambitioniertestem Ökosystem für KI. Unser Ziel ist klar: KI soll zu einem integralen Bestandteil der Fertigung werden. Fabriken, die wahrnehmen, lernen und sich kontinuierlich verbessern – und damit für unsere Kunden die nächste Ära intelligenter Produktion ermöglichen”, sagte Falk Nüßle, CEO thyssenkrupp Automotive Body Solutions.</p><p class="MsoNormal">Die Mitgliedschaft umfasst den frühzeitigen Zugang zu neuen KI-Technologien und Forschungsansätzen, Austausch mit führenden Partnereinrichtungen aus Industrie, Technologie und Wissenschaft, die Nutzung von Räumlichkeiten wie beispielsweise Reallaboren sowie Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten für Mitarbeitende von thyssenkrupp Automotive Body Solutions.</p><p>Als globaler Spezialist für integrierten Karosseriebau vereint thyssenkrupp Automotive Body Solutions mehr als 125 Jahre Technologieexpertise im Anlagenbau mit der Serienfertigung von Karosseriebauteilen. Ausgehend von seinem Geschäftsmodell mit Anlagen-, Werkzeug- und Prototypenbau in Kombination mit der Serienfertigung komplexer Karosseriebauteile gestaltet das Unternehmen die Ära der intelligenten Fertigung mit. Im Rahmen der Strategie „reboot“ wird das Unternehmen der Partner für intelligente Fertigungen mit kollaborativer Robotik, baut seine Marktanteile in den USA und in Südostasien aus und erschließt neue Kundensegmente außerhalb der Automobilbranche.</p><p class="MsoNormal">„Wir entwickeln uns vom Anlagenbauer und Serienfertiger zum Integrator und Betreiber smarter Fertigungslösungen – für Karosserien und darüber hinaus“, erläutert Falk Nüßle, CEO, thyssenkrupp Automotive Body Solutions.</p><p class="MsoNormal">Bereits heute setzt thyssenkrupp Automotive Body Solutions selbstlernende KI zur Bildverarbeitung ein, die Inline-Oberflächenfehler an Karosseriebauteilen automatisiert erkennt. Parallel wird die KI-basierte akustische Prozessüberwachung erprobt, um Qualitätsabweichungen beim Schweißen in Echtzeit zu erkennen.</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Über thyssenkrupp Automotive Body Solutions<br></strong>Die thyssenkrupp Automotive Body Solutions GmbH ist ein integrierter Karosseriebauspezialist. Das Produkt- und Serviceportfolio erstreckt sich vom Prototypen-, Werkzeug- und Anlagenbau bis hin zur Serienfertigung von Karosseriebauteilen. Das Unternehmen verfügt über sechs Entwicklungs- und Produktionsstandorte in Deutschland und weitere sechs Standorte im Ausland. Mit über 125 Jahren Technologieexpertise und derzeit 2.000 Mitarbeitenden weltweit prägt thyssenkrupp Automotive Body Solutions intelligente und hochautomatisierte Fertigungen in der Automobilbranche und darüber hinaus. Die Geschäftseinheit gehört zum automobilen Zuliefer- und Service-Segment (Automotive Technology) der thyssenkrupp Gruppe. Im Geschäftsjahr 2024/25 erwirtschaftete dieses Segment einen Umsatz in Höhe von 7,0 Milliarden Euro.</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Über IPAI<br></strong>IPAI befähigt Organisationen bei ihrer KI-Transformation – kollaborativ, hands-on und ganzheitlich. Die Vision ist der Aufbau einer anwendungszentrierten KI-Innovations- und Kollaborationsplattform, die auf den europäischen Werten basiert. Gemeinsam mit seinen Mitgliedern und Partnern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft schafft IPAI aus Heilbronn heraus das „Global Home of Human AI“, den zentralen Zukunftsort für europäische KI. Als zentrale Anlaufstelle schließt IPAI die Lücke zwischen exzellenter Forschung und praktischer Anwendung, indem es ein offenes Ökosystem mit vielfältigen, permanent an den Bedürfnissen der Unternehmen und Institutionen ausgerichteten Angeboten für die gemeinsame Entwicklung innovativer und verantwortungsvoller KI-Lösungen schafft. Das Herzstück der Vision ist der IPAI CAMPUS. Auf einem 30 Hektar großen Areal im Norden Heilbronns schafft IPAI die notwendige Infrastruktur für einen eigenen, europäischen Weg der KI. Baustart für den Campus, der künftig Raum für 5.000 Menschen bieten wird, die rund um KI arbeiten, war Ende 2025; die ersten Gebäude werden bis Ende 2027 bezugsfertig errichtet. Zu den Initiatoren der IPAI-Plattform zählen das Land Baden-Württemberg, die Dieter Schwarz Stiftung, die Unternehmen der Schwarz Gruppe und die Stadt Heilbronn.</p>]]></content:encoded>
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            <title><![CDATA[thyssenkrupp Steel liefert bluemint® Steel Stahl für die Serienproduktion des BMW iX3 ]]></title>
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            <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 07:30:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<p><strong>&nbsp;</strong></p><ul><li><p>thyssenkrupp Steel startet ab 2026 die Serienbelieferung der BMW Group mit bluemint® recycled insbesondere für Außenhaut und Batteriegehäuse des BMW iX3</p><p></p></li><li><p>bluemint® recycled bietet identische Eigenschaften wie konventioneller Stahl und erfüllt höchste Anforderungen an Qualität und Sicherheit ohne Anpassungen in der Fertigung</p></li></ul><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal">Ab 2026 startet die Belieferung der BMW Group mit CO₂-reduziertem Stahl der Marke bluemint® recycled. Zentrale Anwendungsbereiche – die Außenhaut, Innenteile sowie das Batteriegehäuse – werden im BMW iX3 zukünftig aus bluemint® Steel von thyssenkrupp Steel gefertigt. Der Werkstoff verfügt über einen hohen Anteil an recyceltem Material und erreicht gegenüber konventionellem Stahl eine vom TÜV Süd verifizierte CO₂-Einsparung. bluemint® recycled ist ein bilanzielles Recyclingprodukt. Über ein rechnerisches Zuweisungsverfahren wird sichergestellt, dass CO₂-Reduktionen aus dem Produktionsprozess anteilig Produkten zugeschrieben werden können. Die BMW Group setzt bluemint® recycled in der Serienfertigung ein, ohne bestehende Prozesse anpassen zu müssen.</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>CO₂-reduzierter Stahl für Außenhautbauteile mit höchsten Oberflächenansprüchen</strong></p><p class="MsoNormal">Für die Karosserieaußenhaut – insbesondere für sogenannte O5-Bauteile mit besonders hoher Oberflächenqualität – verwendet die Automobilindustrie nahezu ausschließlich Primärstahl, der aus Eisenerz gewonnen wird. Dieser erfüllt aufgrund eines hohen Reinheitsgrads und niedriger Belastung durch unerwünschte Begleitelemente auch höchste Anforderungen an Oberflächenqualität, Umformbarkeit und Verarbeitung. Mit bluemint® recycled steht ein CO₂-reduziertes Stahlprodukt zur Verfügung, das diese Qualitätsanforderungen erfüllt und sich in der anspruchsvollen Serienfertigung der Außenhaut einsetzen lässt. Der Werkstoff entsteht auf der klassischen Hochofenroute, bei der ein Teil des Eisenerzes durch ein speziell aufbereitetes Schrottprodukt ersetzt wird. Dadurch sinkt der Einsatz von Kokskohle, und die CO₂-Emissionen verringern sich abhängig von Güte und Verarbeitung deutlich – ohne Abstriche bei Umformvermögen oder Oberflächenqualität.</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>CO₂-reduzierter Stahl: zusätzlicher Einsatz im Batteriegehäuse</strong></p><p class="MsoNormal">bluemint® recycled wird im BMW iX3 darüber hinaus auch für das Batteriegehäuse eingesetzt. Gerade in dieser Anwendung profitieren die Bauteile von den für Stahl materialtypischen Eigenschaften, die für Sicherheit und Funktionalität im Elektrofahrzeug von zentraler Bedeutung sind. Stahl hält hohen Temperaturen stand, ist nicht brennbar und bildet in kritischen Lastfällen eine robuste Barriere – ein entscheidender Vorteil für den Brandschutz. Darüber hinaus bietet Stahl im Gegensatz zu Leichtmetallen eine verbesserte elektromagnetische Abschirmung. Dies stabilisiert die Systemfunktion und reduziert konstruktiven Aufwand für zusätzliche Abschirmmaßnahmen.</p><p class="MsoNormal">Georgios Giovanakis, Chief Sales Officer bei thyssenkrupp Steel, erklärt: „Mit bluemint® recycled steht der BMW Group ein CO₂-reduziertes Stahlprodukt zur Verfügung, das höchste Qualitätsanforderungen erfüllt und direkt in der Serienfertigung einsetzbar ist. Dass bluemint® Steel sowohl für Außenhautkomponenten als auch für Batteriegehäuse genutzt wird, zeigt das große Potenzial von CO₂-reduziertem Stahl. Elektromobilität und klimafreundlicher Stahl leisten gemeinsam einen wichtigen Beitrag zur Reduktion industrieller Emissionen.“</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Beitrag zu nachhaltiger Mobilität</strong></p><p class="MsoNormal">Die Kombination aus Elektromobilität und CO₂-reduziertem Stahl zeigt, wie technologische Innovationen entlang der Wertschöpfungskette auf das gleiche Ziel einzahlen: messbare Klimaschutzwirkungen im industriellen Maßstab. Der Einsatz von bluemint® recycled in Außenhaut- und Batteriebauteilen des BMW iX3 verdeutlicht das Potenzial, CO₂-reduzierte Werkstoffe unter Serienbedingungen einzusetzen und zugleich die Anforderungen moderner Fahrzeugarchitekturen zuverlässig zu erfüllen. Darüber hinaus ermöglicht der Schrotteinsatz in bluemint® recycled eine höhere Recyclingquote im Fahrzeug – ein weiterer wichtiger Baustein für eine nachhaltige und ressourcenschonende Produktion.</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Transformation der Stahlproduktion als Schlüssel zur Klimaneutralität</strong></p><p class="MsoNormal">bluemint® recycled ist Teil des Transformationspfads von thyssenkrupp Steel hin zur klimaneutralen Stahlproduktion. Durch den geplanten Betrieb einer wasserstofffähigen Direktreduktionsanlage wird der bisherige kohlebasierte Stahlerzeugungsprozess schrittweise abgelöst. Die Anlage wird jährlich bis zu 2,5 Millionen Tonnen direkt reduziertes Eisen (DRI) erzeugen und ermöglicht damit eine CO₂-Reduktion von bis zu 3,5 Millionen Tonnen pro Jahr. Bis spätestens 2045 soll die gesamte Produktion auf klimaneutralen bluemint® Steel umgestellt sein.</p>]]></content:encoded>
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