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        <title>Presseinformationen (nur kapitalmarktrelevante Meldungen)</title>
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        <description>Presseinformationen (nur kapitalmarktrelevante Meldungen)</description>
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            <title><![CDATA[Aufsichtsrat der thyssenkrupp AG stimmt Plänen zur Verselbstständigung von tk accelis zu]]></title>
            <link>https://www.thyssenkrupp.com/de/newsroom/pressemeldungen/pressedetailseite/aufsichtsrat-der-thyssenkrupp-ag-stimmt-planen-zur-verselbststandigung-von-tk-accelis-zu-313863</link>
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            <pubDate>Tue, 16 Jun 2026 15:00:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<ul><li><p>Aufsichtsrat der thyssenkrupp AG empfiehlt Aktionärinnen und Aktionären die Zustimmung zur Abspaltung des Werkstoffhändlers und Lieferkettendienstleisters tk accelis (vormals thyssenkrupp Materials Services)</p></li><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">Beschlussfassung auf einer außerordentlichen Hauptversammlung (aoHV) am 7.&nbsp;August 2026 vorgesehen</p></li><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">Notierung der Aktien von tk accelis an der Frankfurter Börse noch in diesem Kalenderjahr angestrebt</p></li><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">Transaktion ist nächster Meilenstein der ACES 2030 Strategie nach der erfolgreichen Verselbstständigung von TKMS</p></li><li><p class="MsoListParagraphCxSpLast">Eigenständigkeit soll Wachstumschancen von tk accelis als fokussiertem „Materials-as-a-Service“-Anbieter stärken</p></li></ul><p class="MsoNormal"><strong>Essen, 16. Juni 2026</strong> – Der Aufsichtsrat der thyssenkrupp AG hat heute den Plänen des Vorstands zur Verselbstständigung von tk accelis (vormals thyssenkrupp Materials Services) zugestimmt. Das Segment soll im Wege einer Abspaltung als eigenständiges Unternehmen aufgestellt werden und an die Börse geführt werden. Die Pläne sehen vor, einen 49-prozentigen Minderheitsanteil an die Aktionärinnen und Aktionäre der thyssenkrupp AG im Verhältnis ihrer Beteiligung an der thyssenkrupp AG zu übertragen und die Aktien an der Frankfurter Börse zu notieren. Die Abspaltung bedarf der Zustimmung einer außerordentlichen Hauptversammlung, die voraussichtlich für den 7.&nbsp;August 2026 einberufen werden soll.</p><p class="MsoNormal"><strong>Prof. Siegfried Russwurm, Vorsitzender des Aufsichtsrats der thyssenkrupp AG, erklärt:<br></strong>„Die Verselbstständigung von tk accelis ist ein weiterer wichtiger Meilenstein im Rahmen des Zukunftsmodells ACES 2030. Nach dem erfolgreichen Börsengang von TKMS im vergangenen Jahr setzt thyssenkrupp seine strategische Neuausrichtung damit konsequent fort. Mit der außerordentlichen Hauptversammlung bitten wir die Aktionärinnen und Aktionäre der thyssenkrupp AG um ihre Entscheidung über diesen nächsten Schritt. Ziel der Transformation ist es, starke, eigenverantwortliche Unternehmen zu schaffen, die unter dem Dach der thyssenkrupp AG als Finanzholding erfolgreich agieren können.“</p><p class="MsoNormal"><strong>Miguel López, Vorstandsvorsitzender der thyssenkrupp AG, sagt:<br></strong>„tk accelis hat in den vergangenen Jahren eine beeindruckende Weiterentwicklung vollzogen. Die Vorstandsvorsitzende Ilse Henne und ihr Team richten das Unternehmen zielbewusst zu einem vollintegrierten Werkstoffhändler und leistungsstarken Lieferkettendienstleister aus – mit digitalem Angebot, hoher Reichweite und einer klaren Wachstumsstrategie. Jetzt ist die richtige Zeit, den nächsten Schritt zu gehen und tk accelis zu verselbstständigen.“</p><p class="MsoNormal">tk accelis ist erst vor wenigen Tagen unter neuer Marke an den Markt getreten – ein sichtbarer zentraler Meilenstein auf dem Weg zur Eigenständigkeit. Mit seinem Geschäftsmodell „Materials-as-a-Service“ bietet tk accelis seinen Kunden ein integriertes Angebot aus Materialhandel und -distribution, kundenspezifischer Weiterverarbeitung sowie datengetriebenem Lieferkettenmanagement. Das Unternehmen profitiert dabei von einer starken Position in schnell wachsenden Industrien wie Luftfahrt, Verteidigung sowie Rechenzentren. Mit 15.500 Mitarbeitenden, rund 250.000 Kunden weltweit und einem Umsatz von 11,4 Mrd. € im Geschäftsjahr 2024/25 verfügt tk accelis über eine starke operative Basis für den Schritt an den Kapitalmarkt.</p><p class="MsoNormal">Bei einem zustimmenden Beschluss der Hauptversammlung wird die thyssenkrupp AG auch nach der Abspaltung einen Mehrheitsanteil halten. tk accelis bliebe dann weiterhin ein vollkonsolidiertes Unternehmen im thyssenkrupp Konzern.</p>]]></content:encoded>
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            <title><![CDATA[thyssenkrupp Materials Services heißt jetzt tk accelis]]></title>
            <link>https://www.thyssenkrupp.com/de/newsroom/pressemeldungen/pressedetailseite/thyssenkrupp-materials-services-heisst-jetzt-tk-accelis-313807</link>
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            <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 15:00:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpFirst">Neue Markenidentität unterstreicht die Transformation vom reinen Werkstoffhändler zum Lieferkettendienstleister</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">Unternehmens-Purpose: „Moving industries – from source to success“</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpLast">Neue Marke unterstützt den Weg des Unternehmens, sich als eigenständige Organisation aufzustellen – im Einklang mit ACES-2030-Strategie der thyssenkrupp AG</p></li></ul><p class="MsoNormal">thyssenkrupp Materials Services, ein weltweit führender Werkstoffhändler und Lieferkettendienstleister, hat heute seinen neuen Markennamen präsentiert. Ab sofort firmiert das Unternehmen unter dem Namen tk accelis. Die neue Marke unterstreicht die Transformation des Unternehmens vom reinen Werkstoffhändler hin zum integrierten Lieferkettendienstleister. Die neue Marke unterstützt zudem den Weg des Unternehmens, sich als eigenständige Organisation aufzustellen – im Einklang mit dem Strategieprogramm ACES 2030 der thyssenkrupp AG.</p><p class="MsoNormal">Ilse Henne, CEO von tk accelis: „Die neue Marke verkörpert das, wofür wir stehen: Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und nahtlose Prozesse entlang globaler Lieferketten. Wir wollen dafür sorgen, dass Materialien in Bewegung bleiben. Von der Beschaffung und dem Vertrieb über die Verarbeitung und Fertigung bis hin zum datengesteuerten Lieferkettenmanagement. In Zeiten wachsender Komplexität verstehen und lösen wir die Herausforderungen unserer Kunden, damit sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Wir wollen ihren wirtschaftlichen Erfolg beschleunigen, indem wir ihre Lieferkettennetzwerke zu ihrem stärksten Kapital machen.“</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>„From source to success“ – integrierte Lösungen entlang der gesamten Lieferkette</strong></p><p class="MsoNormal">Der neue Markenname leitet sich von den englischen Begriffen „accelerate“ und „access“ ab und steht für schnelle Lieferung und Prozesseffizienz sowie für die Verfügbarkeit von Materialien und Dienstleistungen. Der Markenname und der Purpose des Unternehmens „Moving industries – from source to success“ unterstreichen das Ziel von tk accelis: Materialien, Dienstleistungen und digitale Lösungen als integriertes Angebot für den wirtschaftlichen Erfolg seiner Kunden zu verstehen. tk accelis bietet seinen Kunden umfassende Produkte und Dienstleistungen in drei Geschäftsbereichen:</p><ul><li><p class="MsoNormal">Materials:<strong> </strong>Das Distributions- und internationale Handelsgeschäft verfügt über ein starkes Netzwerk in Europa und Nordamerika. Mit einem breiten Produktportfolio und einem globalen Lieferantennetzwerk unterstützt der Geschäftsbereich eine zuverlässige Materialversorgung und lokale Verfügbarkeit vor Ort, ergänzt durch Fertigungs- und Vorbearbeitungsdienstleistungen wie Schneiden oder Bohren.</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">Processing<strong>: </strong>Die Servicezentren in Europa und Nordamerika bieten maßgeschneiderte Verarbeitung von Materialien wie Stahl und Aluminium. Neben der Präzisionsverarbeitung stellen sie auch unterstützende Daten bereit, um die Effizienz und Transparenz in der Lieferkette zu steigern.</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">Solutions:<strong> </strong>Das globale Supply-Chain-Geschäft bietet umfassende Lösungen für das Management von Lieferketten. Das Portfolio reicht von Logistiklösungen (sogenannte Third-Party-Logistics (3PL) und Fourth-Party-Logistics (4PL)) und der Orchestrierung ganzer Lieferketten-Ökosysteme bis hin zu einem wachsenden Portfolio datengetriebener und KI-gestützter Lösungen zur Steigerung von Flexibilität, Transparenz und Resilienz der Lieferkette. Ständiges Ziel: Jedes Teil kommt an, wann und wo Kunden es benötigen.</p></li></ul><p class="MsoNormal">tk accelis bezeichnet diesen integrierten Ansatz und seine eigene Strategie als „Materials-as-a-Service“. Als Vorreiter für digitale Lieferkettenlösungen nutzt tk accelis attraktive Wachstumschancen, die sich aus den Branchentrends Nearshoring, Outsourcing und Digitalisierung ergeben. Dabei profitiert tk accelis von seiner starken Position in schnell wachsenden Kundenindustrien wie Luftfahrt, Rechenzentren, industrielle Elektrifizierung und Verteidigung. Der wachsende Schwerpunkt auf Dienstleistungen stärkt die Resilienz und sorgt auch in einem konjunkturell herausfordernden Umfeld für Aufwind: Im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2025/26 (Januar–März) erzielte tk accelis entsprechend der Segmentberichterstattung der thyssenkrupp AG einen Umsatz von 3,2 Mrd. € (+5 %) und ein operatives Ergebnis (bereinigtes EBIT) von 81 Mio. € (+179 %).</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Auf dem Weg zur Eigenständigkeit</strong></p><p class="MsoNormal">Die neue Markenidentität unterstützt tk accelis zudem auf seinem Weg, sich als eigenständiges Unternehmen im Einklang mit dem Strategieprogramm ACES 2030 der thyssenkrupp AG aufzustellen. Dazu gehört das Ziel, die Kapitalmarktfähigkeit zu erreichen.</p><p class="MsoNormal">„Unser neuer Name tk accelis treibt unsere Vorbereitungen auf die Kapitalmarktreife voran“, fährt Ilse Henne fort. „Mit dem neuen Markenauftritt werden wir für unsere Kunden noch besser als werksunabhängiger Partner sichtbar und gewinnen ein scharfes, eigenständiges Profil.“</p><p class="MsoNormal"><strong>&nbsp;</strong></p><p class="MsoNormal"><strong>Über tk accelis<br></strong>tk accelis ist ein weltweit führender Werkstoffhändler und -Dienstleister entlang der gesamten Lieferkette. tk accelis vereint drei Geschäftsfelder in einem integrierten Angebot: Werkstoffhandel und -distribution, kundenspezifische Weiterverarbeitung sowie Lösungen für das Lieferkettenmanagement. Mit einem wachsenden Angebot datengestützter Services treibt tk accelis die Digitalisierung der Lieferketten konsequent voran. Diesen integrierten Ansatz nennt tk accelis „Materials-as-a-Service“. Rund 15.500 Mitarbeitende bedienen mehr als 250.000 Kunden von rund 380 Standorten in den Kernmärkten Europa und Nordamerika. Im Geschäftsjahr 2024/25 erwirtschaftete tk accelis entsprechend der Segmentberichterstattung der thyssenkrupp AG einen Gesamtumsatz von 11,4 Milliarden €. Weitere Informationen finden Sie unter: <a data-class-name="link-external-no-text" href="http://www.tkaccelis.com/de">www.tkaccelis.com</a> </p><p class="MsoNormal"><br>Bildmaterial steht unter dem folgenden Link zum Download zur Verfügung: <a href="https://transfer.thyssenkrupp.com/public/v158382y_ac0a800accf8f175bf6012/">https://transfer.thyssenkrupp.com/public/v158382y_ac0a800accf8f175bf6012/</a></p>]]></content:encoded>
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            <title><![CDATA[thyssenkrupp veräußert verbleibende Beteiligung an AST an Arvedi]]></title>
            <link>https://www.thyssenkrupp.com/de/newsroom/pressemeldungen/pressedetailseite/thyssenkrupp-veraussert-verbleibende-beteiligung-an-ast-an-arvedi-313602</link>
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            <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 11:00:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpFirst">Transaktion rund um Verkauf von AST vollständig abgeschlossen</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">Arvedi wird alleiniger Eigentümer von AST</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpLast">Mittelzufluss im hohen zweistelligen Millionen‑Euro‑Bereich stärkt Liquidität</p></li></ul><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal">thyssenkrupp hat heute seine verbleibende Beteiligung in Höhe von 15 Prozent an der Acciai Speciali Terni S.p.A. (AST) an die italienische Arvedi Gruppe veräußert. Damit ist die im Jahr 2021 vereinbarte Transaktion rund um den Verkauf des Edelstahlwerks im italienischen Terni inklusive der dazugehörigen Vertriebsorganisation in Deutschland, Italien und der Türkei endgültig abgeschlossen.</p><p class="MsoNormal">Mit dem Vollzug ist AST vollständig in den Besitz von Arvedi übergegangen. Die Beteiligung war im Zuge des damaligen Verkaufs beibehalten worden, um die bestehende operative Zusammenarbeit mit dem neuen Eigentümer in einer Übergangsphase zu stärken. Der Mittelzufluss aus der Transaktion beläuft sich auf einen hohen zweistelligen Millionen‑Euro‑Betrag und trägt zur weiteren Stärkung der Liquidität von thyssenkrupp bei.</p><p class="MsoNormal">Volkmar Dinstuhl, Vorstandsmitglied der thyssenkrupp AG: „Mit dem Vollzug der Veräußerung schließen wir die Transaktion planmäßig ab und erreichen außerdem einen Schritt bei der weiteren Bereinigung und Fokussierung des Portfolios. Gleichzeitig schaffen wir zusätzliche finanzielle Flexibilität für die weitere Umsetzung unserer strategischen Ausrichtung.“</p><p class="MsoNormal">thyssenkrupp treibt seine strategische Neuausrichtung konsequent voran. Im Kern der Transformation der thyssenkrupp AG steht das Zukunftsmodell ACES 2030 und damit verbunden der Umbau der AG zu einer Finanzholding, in der starke, eigenverantwortliche Unternehmen unter einem Dach agieren.</p>]]></content:encoded>
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            <title><![CDATA[thyssenkrupp Automotive Technology richtet Aktivitäten in Ungarn neu aus]]></title>
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            <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 08:00:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<p><strong>&nbsp;</strong></p><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpFirst">Anpassung der Beschäftigungsstruktur betrifft entwicklungsnahe Bereiche</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">Globale Business-Support-Funktionen in Budapest werden ausgebaut</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">Internationales Testzentrum für Federn und Stabilisatoren entsteht in Debrecen</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpLast">Die Maßnahmen sind Teil des im vergangenen Jahr angekündigten Transformationsprogramms von thyssenkrupp Automotive Technology</p></li></ul><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal">thyssenkrupp Automotive Technology richtet seine Aktivitäten in Ungarn im Rahmen der laufenden Transformation des internationalen Automobilgeschäfts neu aus. Dabei sollen in entwicklungsnahen Bereichen rund 200 Stellen entfallen. Gleichzeitig plant das Unternehmen, am Standort Budapest rund 60 neue Stellen in global ausgerichteten Business-Support-Funktionen aufzubauen. Darüber hinaus wird am Standort Debrecen ein internationales Testzentrum für Federn und Stabilisatoren aufgebaut. Insgesamt beschäftigt thyssenkrupp Automotive Technology derzeit rund 3.000 Mitarbeitende in Ungarn.</p><p class="MsoNormal">Die Maßnahmen sind Teil der laufenden Neuaufstellung von thyssenkrupp Automotive Technology. Angesichts veränderter Kundenanforderungen, volatiler Abrufzahlen und eines hohen Kostendrucks richtet sich das Segment kunden- und technologieorientierter aus, bündelt Aktivitäten stärker und führt Unterstützungsfunktionen gezielter zusammen. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, profitables Wachstum zu ermöglichen und die Kapitalmarktfähigkeit des Geschäfts weiter voranzutreiben.</p><p class="MsoNormal">„Mit den geplanten Maßnahmen passen wir unsere Strukturen und Kapazitäten an die erwartete Geschäftsentwicklung an und richten unsere Aktivitäten konsequent an den künftigen Anforderungen unserer Kunden aus“, betont Viktor Molnar, COO von thyssenkrupp Automotive Technology. „Ungarn bleibt für thyssenkrupp Automotive Technology ein wichtiger Standort – mit starken Kompetenzen in Entwicklung, Produktion und globalen Unterstützungsfunktionen.“</p><p class="MsoNormal">Die geplanten Veränderungen betreffen ausschließlich das Entwicklungszentrum des Unternehmens in Ungarn. Die Umsetzung erfolgt im Einklang mit den geltenden gesetzlichen und betrieblichen Vorgaben sowie im Dialog mit den zuständigen Arbeitnehmervertretungen und Behörden.</p><p class="MsoNormal">Das R&amp;D Competence Center in Budapest bleibt ein wichtiger Bestandteil des globalen Entwicklungsnetzwerks von thyssenkrupp Automotive Technology. Der Standort verfügt über langjährige Expertise in der Entwicklung von Software- und Hardwarelösungen für elektrische und elektromechanische Lenksysteme, unter anderem im Umfeld von Fahrerassistenzfunktionen und automatisiertem Fahren. Die Bedeutung des Standorts wird zudem durch den Aufbau neuer Kompetenzen unterstrichen, darunter ein akkreditiertes internes Testlabor für elektronische Komponenten und Systeme sowie Kooperationen mit ungarischen Hochschulen.</p><p class="MsoNormal">Neben der Entwicklung ist thyssenkrupp Automotive Technology in Ungarn auch mit mehreren Produktions- und Montagestandorten vertreten. In Jászfényszaru werden unter anderem elektromechanische Lenksysteme, Nockenwellen und Komponenten für Elektrofahrzeuge gefertigt. In Debrecen produziert thyssenkrupp Stabilisatoren und Federn; künftig entsteht dort zusätzlich ein internationales Testzentrum für Federn und Stabilisatoren. Am Standort Győr werden zudem Achssysteme montiert.</p>]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[thyssenkrupp im 2. Quartal 2025/2026: Auftragseingang und Bereinigtes EBIT deutlich  über Vorjahr – strategische Neuausrichtung des Konzerns kommt gut voran ]]></title>
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            <pubDate>Tue, 12 May 2026 05:00:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p><ul><li><p class="MsoNormal">Auftragseingang gegenüber Vorjahresquartal um 32 Prozent auf 10,6 Mrd. € gesteigert, getrieben von Großaufträgen bei Marine Systems</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">Umsatz mit 8,4&nbsp;Mrd.&nbsp;€ preis- und nachfragebedingt leicht rückläufig</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">Bereinigtes EBIT dank deutlicher operativer Fortschritte auf 198 Mio. € verbessert <br>(Vorjahr: 19&nbsp;Mio. €); alle Segmente bis auf Decarbon Technologies mit Ergebnisverbesserungen</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">Gesamtjahresprognose für die Kernsteuerungsgrößen Bereinigtes EBIT, Free Cashflow vor M&amp;A und Jahresüberschuss bestätigt</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">Transformation schreitet voran: Verkauf von Automation Engineering an Agile Robots abgeschlossen; Umsetzung der neuen Gesellschafterstruktur bei HKM in Vorbereitung</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">CEO Miguel López: „Unser Fokus liegt weiterhin darauf, den Umbau von thyssenkrupp zu einer Finanzholding konsequent voranzutreiben. Dafür entwickeln wir die Segmente strukturell weiter.“</p></li></ul><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal">In einem anhaltend herausfordernden Marktumfeld hat thyssenkrupp im 2. Quartal des Geschäftsjahres 2025/2026 seine operative Leistungsfähigkeit weiter gesteigert. Zugleich hat der Konzern seine Transformation im Rahmen des Strategieprogramms ACES 2030 entschlossen fortgesetzt.</p><p class="MsoNormal">Der Auftragseingang lag deutlich über dem Vorjahreswert, getragen insbesondere von einer starken Entwicklung bei Marine Systems. Das Bereinigte EBIT verbesserte sich trotz eines leichten Umsatzrückgangs gegenüber dem Vorjahresquartal deutlich. Unterstützt wurde diese Entwicklung durch positive Effekte aus dem Performanceprogramm APEX. Auf dieser Basis hat der Konzern seine Gesamtjahresprognose für die Kernsteuerungsgrößen Bereinigtes EBIT, Free Cashflow vor M&amp;A und Jahresüberschuss bestätigt.</p><p class="MsoNormal"><strong>Miguel López, Vorstandsvorsitzender der thyssenkrupp AG:</strong> „Die spürbare Ergebnisverbesserung zeigt, dass unser konsequent umgesetztes Performanceprogramm APEX Wirkung entfaltet. Zugleich kommt die Transformation von thyssenkrupp gut voran: Der Verkauf von Automation Engineering ist ein wichtiger Erfolg für die Neuausrichtung von Automotive Technology. Mit dem geplanten Verkauf der HKM-Anteile von thyssenkrupp Steel an Salzgitter vollziehen wir einen wichtigen Schritt, um das Stahlgeschäft wettbewerbsfähig aufzustellen. Unser Fokus liegt weiterhin darauf, die Segmente strukturell weiterzuentwickeln und so den Umbau von thyssenkrupp zu einer Finanzholding voranzutreiben.“</p><p class="MsoNormal"><strong><br>Kennzahlen thyssenkrupp Konzern im 2. Quartal 2025/2026</strong></p><p class="MsoNormal">Der <strong>Auftragseingang</strong> belief sich im 2. Quartal (Januar bis März) auf 10,6 Mrd. € und lag damit 2,6 Mrd. € über dem Vorjahreswert. Wesentliche Treiber waren eine Auftragserweiterung im Unterwasserbereich über zwei weitere U‑Boote der Klasse 212CD für Norwegen sowie zusätzliche Auftragseingänge im Bereich Marineelektronik bei Marine Systems. Auch Decarbon Technologies verzeichnete einen deutlich höheren Auftragseingang, insbesondere im Bereich Wasserelektrolyse von thyssenkrupp nucera. Materials Services entwickelte sich ebenfalls positiv, während Automotive Technology und Steel Europe leicht rückläufige Auftragseingänge verzeichneten.</p><p class="MsoNormal">Der Konzernumsatz lag mit 8,4&nbsp;Mrd.&nbsp;€ leicht unter Vorjahr (8,6&nbsp;Mrd.&nbsp;€). Rückgänge ergaben sich insbesondere bei Steel Europe aufgrund eines niedrigeren Preisniveaus sowie bei Automotive Technology infolge geringerer Kundenabrufe. Bei Decarbon Technologies sank der Umsatz im Wesentlichen durch Rückgänge in den Bereichen Wasserelektrolyse von thyssenkrupp nucera und im Neubau-Geschäft des Chemieanlagenbaus. Demgegenüber steigerte Materials Services den Umsatz, insbesondere durch den Werkstoffhandel in Nordamerika und das internationale Trading‑Geschäft. Auch Marine Systems erhöhte den Umsatz im Zuge erzielter Projektfortschritte.</p><p class="MsoNormal">Das <strong>Bereinigte EBIT</strong> verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um 179 Mio. € auf 198 Mio. €. Trotz eines weiterhin niedrigeren Erlösniveaus leistete Steel Europe den größten Ergebnisbeitrag, insbesondere infolge gesunkener Rohstoff‑ und Energiekosten. Zudem zeigte bei den Personalkosten das Restrukturierungsprogramm erste Wirkung. Materials Services verzeichnete ebenfalls einen deutlichen Ergebnisanstieg, gestützt durch konsequente Kostensenkungsmaßnahmen, Effizienzprogramme sowie durch gestiegene Preise. Auch Automotive Technology profitierte von eingeleiteten Restrukturierungs‑ und Effizienzmaßnahmen. Bei Decarbon Technologies führten insbesondere projektbezogene Mehrkosten im Bereich Wasserelektrolyse der thyssenkrupp nucera zu einem niedrigerem und leicht negativen Ergebnis. Dem stand ein positiver Einmaleffekt im Chemieanlagenbau gegenüber. Das Bereinigte EBIT von Marine Systems folgte der positiven Umsatzentwicklung.</p><p class="MsoNormal">Unter dem Strich erzielte thyssenkrupp im 2. Quartal einen Jahresfehlbetrag von –11 Mio. €. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr (Vorjahreswert: 167 Mio. €) ergibt sich im Wesentlichen aus dem Wegfall des aus der Veräußerung von tk Electrical Steel India resultierenden Nachsteuergewinns von rund 270 Mio. € im Vorjahresquartal. Das Netto-Ergebnis nach Abzug der Minderheitenanteile lag bei 1&nbsp;Mio.&nbsp;€ (Vorjahr: 155&nbsp;Mio.&nbsp;€); das Ergebnis je Aktie betrug 0,00&nbsp;€ (Vorjahr: 0,25&nbsp;€).</p><p class="MsoNormal">Das <strong>Eigenkapital</strong> lag zum Stichtag 31. März 2026 bei 10,3 Mrd. € und blieb damit gegenüber dem Vorquartal (31. Dezember 2025: 10,3 Mrd. €) stabil. Die <strong>Eigenkapitalquote</strong> weist weiterhin einen komfortablen Wert von 36&nbsp;Prozent auf.&nbsp;</p><p class="MsoNormal">Der <strong>Free Cashflow vor M&amp;A</strong> lag bei –327&nbsp;Mio.&nbsp;€ (Vorjahr: –569&nbsp;Mio.&nbsp;€) und hat sich insbesondere durch höhere Ergebnisbeiträge sowie den Wegfall von Umsatzsteuerzahlungen von 160 Mio. € im Vorjahresquartal im Zusammenhang mit der im 1. Quartal 2024/2025 erhaltenen Anzahlung bei Marine Systems spürbar verbessert.</p><p class="MsoNormal">Das <strong>Netto-Finanzguthaben</strong> lag zum Stichtag 31. März 2026 bei 2,8&nbsp;Mrd.&nbsp;€ (31.&nbsp;Dezember&nbsp;2025: 3,2&nbsp;Mrd.&nbsp;€). Die verfügbare Liquidität (flüssige Mittel und freie zugesagte Kreditlinien) belief sich auf 4,6&nbsp;Mrd.&nbsp;€.</p><p class="MsoNormal"><strong>Dr. Axel Hamann, Finanzvorstand der thyssenkrupp AG:</strong> „Die positive Entwicklung im zweiten Quartal zeigt, dass unsere zielgerichteten Kostensenkungsmaßnahmen und Effizienzprogramme greifen und sich zunehmend in den Zahlen widerspiegeln. Für alle wesentlichen Kernsteuerungsgrößen bestätigen wir unsere Prognose – nur bei der Umsatzerwartung sind wir etwas zurückhaltender, auch angesichts der verschärften geopolitischen Unsicherheiten und der Auswirkungen auf die internationalen Märkte.“</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Konzernprognose für das Geschäftsjahr 2025/2026 bestätigt</strong></p><p class="MsoNormal">Vorbehaltlich des anhaltend herausfordernden Marktumfelds bestätigt thyssenkrupp die <strong>Konzernprognose für das Geschäftsjahr&nbsp;2025/2026</strong> für die wesentlichen Ergebnis- und Cashflow-Kennzahlen. Die Umsatzerwartung wird geringfügig angepasst:</p><p class="MsoNormal">Für das <strong>Bereinigte EBIT</strong> erwartet der Konzern weiterhin einen Wert zwischen <strong>500 und 900&nbsp;Mio.&nbsp;€</strong>. Für den <strong>Free Cashflow vor M&amp;A</strong> wird unverändert ein Wert zwischen <strong>–600 und –300 Mio. €</strong> erwartet; hierin enthalten sind Auszahlungen für Restrukturierungen, insbesondere bei Automotive Technology und Steel Europe. Der <strong>Jahresüberschuss</strong> wird weiterhin in einer Spanne zwischen <strong>–800 und –400 Mio. €</strong> erwartet. Hierin enthalten ist insbesondere die Bildung von Restrukturierungsrückstellungen bei Steel Europe.</p><p class="MsoNormal">Die <strong>Umsatzerwartung</strong> wird um einen Prozentpunkt auf –3&nbsp;% bis 0&nbsp;% gegenüber Vorjahr angepasst (zuvor: –2&nbsp;% bis +1&nbsp;%). Dies resultiert im Wesentlichen aus verzögerter Umsatzrealisierung bei Decarbon Technologies sowie einem veränderten Produktmix bei Steel Europe.</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Strategische Entwicklung im 2. Quartal 2025/2026</strong></p><p class="MsoNormal">thyssenkrupp setzt die Transformation des Konzerns im Rahmen des Zukunftsmodells <strong>ACES 2030</strong> zielstrebig fort. Im Mittelpunkt steht die Weiterentwicklung der thyssenkrupp AG zu einer Finanzholding mit starken, eigenverantwortlichen Unternehmen unter einem Dach.</p><p class="MsoNormal"><strong>Automotive Technology</strong> bewegt sich weiterhin in einem herausfordernden Marktumfeld und treibt seine Portfolioanpassungen laufend voran, um profitables Wachstum zu sichern und die Kapitalmarktfähigkeit nachhaltig zu stärken. &nbsp;Ende März 2026 wurde der Verkauf des Geschäftsbereichs Automation Engineering an die Agile Robots SE mit Sitz in München erfolgreich abgeschlossen. Damit setzt das Segment seine Neuausrichtung mit Fokus auf die vier Kernbereiche Fahrwerk, Komponenten, Aftermarket und Schmiedetechnik fort. &nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Decarbon Technologies</strong> konzentriert sich weiterhin auf Leistungsfähigkeit, Skalierbarkeit und Zukunftsfähigkeit. Rothe Erde richtet seine Holdingstruktur neu aus und verlagert die Leitung in die Niederlande, um die internationale Aufstellung konsequent weiterzuentwickeln. Damit schafft das Unternehmen die strukturellen Voraussetzungen, sein globales Produktions‑ und Vertriebsnetzwerk effizienter zu steuern, Kompetenzen besser zu vernetzen und die Nähe zu internationalen Märkten weiter zu stärken. Im Rahmen der strategischen Neuausrichtung schärft Polysius sein Profil als Anbieter von Service- und Modernisierungslösungen zur Verlängerung von Anlagenlebenszyklen und Effizienzsteigerung.</p><p class="MsoNormal"><strong>Materials Services </strong>entwickelt sich weiterhin vom klassischen Werkstoffhändler zu einem modernen Lieferkettendienstleister. Das Segment hat mit Investitionen seine Verarbeitungskapazitäten für Kupfer in Nordamerika weiter ausgebaut. Mit der Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung an Aceroteca Trading, S.A.P.I. de C.V. sichert sich Materials Services zudem eine Plattform für die Verarbeitung von Stahl in einem Zentrum der verarbeitenden Industrie in Mexiko. Im Bereich der Lieferkettenlösungen wurde seitens Pacemaker eine neue KI-gestützte Anwendung für das Bestandsmanagement auf den Markt gebracht, um bei Nachfrageschwankungen die Verfügbarkeit von Produkten sicherzustellen und Lagerkosten zu senken.</p><p class="MsoNormal"><strong>Steel Europe</strong> setzt die operative Umsetzung der eingeleiteten strategischen Neuausrichtung planmäßig um. In diesem Zusammenhang werden die Vorbereitungen für den vereinbarten Verkauf der Beteiligung an den Hüttenwerken Krupp-Mannesmann (HKM) an die Salzgitter AG weitergeführt. Geplant ist ein Vollzug der Transaktion zum Stichtag 1.&nbsp;Juni&nbsp;2026. Zudem unterstützt die jüngst von der Europäischen Union angekündigte Stärkung des Handelsschutzes für Stahlprodukte die Bemühungen um fairere Wettbewerbsbedingungen für die europäische Stahlindustrie. Der Bau der Direktreduktionsanlage in Duisburg schreitet trotz des herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds und regulatorischer Unsicherheiten weiter voran. Vor dem Hintergrund der deutlich verbesserten Ertragsaussichten für Steel Europe haben die thyssenkrupp AG und Jindal Steel International gemeinsam entschieden, die Gespräche über eine mögliche Beteiligung an thyssenkrupp Steel Europe vorerst zu pausieren. Die Verselbstständigung von thyssenkrupp Steel Europe bleibt weiterhin das erklärte Ziel.</p><p class="MsoNormal">Mit einem Auftragsbestand von über 20 Mrd. € zum 31. März 2026 ist <strong>TKMS</strong> (Segment Marine Systems) hervorragend aufgestellt für künftiges Wachstum. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat zudem die Verlängerung des Vorvertrags für das Projekt MEKO® A 200 DEU genehmigt und damit einen wichtigen Schritt zur Beschaffung von vier TKMS-Fregatten zur Stärkung der Deutschen Marine vollzogen. Mit Blick auf die laufende Ausschreibung für das kanadische U-Boot-Programm hat TKMS mehrere Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet, um kanadische Lieferketten für künftige U-Boot-Projekte nachhaltig einzubinden. Darüber hinaus hat TKMS gemeinsam mit dem spanischen Unternehmen Navantia S.A. eine Absichtserklärung zur Prüfung einer strategischen Zusammenarbeit bei Marineprojekten in Europa und weltweit unterzeichnet. Im Fokus steht dabei die mögliche Fertigung von TKMS-Konstruktionen, insbesondere von U-Booten, in den Werften von Navantia in Spanien.</p>]]></content:encoded>
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            <title><![CDATA[thyssenkrupp AG und Jindal International Steel pausieren Gespräche über Beteiligung an thyssenkrupp Steel]]></title>
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            <pubDate>Sat, 02 May 2026 13:00:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<ul><li><p>Deutliches Wertsteigerungspotential bei thyssenkrupp Steel zu verzeichnen</p></li><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">Verbesserte Rahmenbedingungen</p></li><li><p class="MsoListParagraphCxSpLast">Verselbstständigung von thyssenkrupp Steel Europe bleibt erklärtes Ziel</p></li></ul><p class="MsoNormal">Die thyssenkrupp AG und Jindal Steel International haben sich entschieden, ihre Gespräche über eine Beteiligung des indischen Unternehmens an thyssenkrupp Steel Europe zu pausieren. Die ursprünglichen Grundannahmen und Voraussetzungen für eine mögliche Veräußerung von thyssenkrupp Steel haben sich in den vergangenen Monaten deutlich geändert. thyssenkrupp sieht große Fortschritte bei der Neuausrichtung seines Stahlsegments, insbesondere vor dem Hintergrund des abgeschlossenen Sanierungstarifvertrags mit der IG Metall und der Grundsatzvereinbarung der Gesellschafter von HKM über die zukünftige Aufstellung des Standortes im Duisburger Süden.</p><p class="MsoNormal"><strong>Veränderte regulatorische Rahmenbedingungen</strong></p><p class="MsoNormal">Hinzu kommt ein deutlich verändertes und grundlegend vorteilhafteres regulatorisches Umfeld für die Stahlindustrie in Europa, wodurch sich für den Sektor ein erhebliches verbessertes Stabilisierungs- und Aufwärtspotenzial bietet. Dies gilt trotz des aktuellen Energiepreisschubs durch den Irankrieg, der das Energiepreisniveau global erhöht: Die Europäische Union hat die große Bedeutung der Stahlproduktion für die Resilienz industrieller Wertschöpfungsketten erkannt und den Willen bekundet, die europäische Stahlindustrie besser vor globalen Überkapazitäten und Dumping zu schützen und gleichzeitig die Umstellung auf klimafreundliche Stahlproduktion weiter zu stärken. Zu diesem Zweck sollen unter anderem die Importkontingente verschärft, die Schutzzölle bei Überschreitung dieser Kontingente verdoppelt, ein CO₂-Grenzausgleichssystem (CBAM) eingeführt und ein EU-Aktionsplan Stahl aufgestellt werden.</p><p class="MsoNormal"><strong>Deutliches Wertsteigerungspotenzial bei thyssenkrupp Steel</strong></p><p class="MsoNormal">„Wir haben immer gesagt: Stahl ist Zukunft. Und ein zukunftsfähiges Geschäft ist ein werthaltiges Geschäft“, erklärte <strong>Miguel López, Vorstandsvorsitzender der thyssenkrupp AG</strong>. „Nachdem wir uns im eigenen Unternehmen, mit den Tarifpartnern und mit der Politik in Deutschland und Europa im Grundsatz geeinigt haben, sind die Voraussetzungen für eine profitable Fortführung von thyssenkrupp Steel so gut wie lange nicht mehr. Jindal war während der gesamten Gespräche ein konstruktiver und engagierter Partner. Wir haben jedoch gemeinsam beschlossen, die Verhandlungen vorerst auszusetzen.“</p><p class="MsoNormal">„Wir danken thyssenkrupp für die konstruktive Zusammenarbeit während der Verhandlungen. Auch wenn wir beschlossen haben, die Transaktion vorerst auszusetzen, bleiben wir freundschaftlich verbunden. Unser gemeinsames Ziel, den Aufbau einer CO₂-armen Stahlproduktion in Europa voranzutreiben, bleibt bestehen“, sagte <strong>Narendra Misra, Director of European Operations bei Jindal</strong>.</p><p class="MsoNormal"><strong>Ziel einer Verselbstständigung von thyssenkrupp Steel bleibt bestehen</strong></p><p class="MsoNormal">thyssenkrupp wird die Neuaufstellung des Segments weiterhin aus eigener Kraft konsequent vorantreiben, um den Stahlbereich erfolgreich und profitabel aufzustellen. In den vergangenen Monaten wurden dabei bereits wesentliche Fortschritte erzielt. Mit dem industriellen Zukunftskonzept von thyssenkrupp Steel und dem Sanierungstarifvertrag mit der IG Metall wurde eine tragfähige Grundlage geschaffen, um den strukturellen Herausforderungen zu begegnen. Ein weiterer wichtiger Schritt war die Einigung mit Salzgitter auf ein Eckpunktepapier zur Zukunft von HKM Anfang Februar. Damit hat der Standort im Duisburger Süden eine neue Perspektive erhalten. Zugleich adressiert die Politik die Herausforderungen der Stahlindustrie zunehmend stärker, insbesondere mit Blick auf Handelsschutzmaßnahmen gegen unfairen Wettbewerb und globale Überkapazitäten. Vor diesem vielversprechenden Hintergrund bleibt mittelfristig eine Verselbstständigung von thyssenkrupp Steel Europe mit einer eventuellen Minderheitsbeteiligung der thyssenkrupp AG das erklärte Ziel.</p><p class="MsoNormal"><strong>Neuausrichtung von thyssenkrupp</strong></p><p class="MsoNormal">Mit der Strategie ACES 2030 strebt die thyssenkrupp AG die Verselbstständigung ihrer Segmente oder die Öffnung für Beteiligungen Dritter an. In diesem Zusammenhang wird sich die thyssenkrupp AG zu einer Finanzholding weiterentwickeln. „Je erfolgreicher thyssenkrupp Steel Europe die auf den Weg gebrachte Neuausrichtung umsetzt, desto attraktiver wird dieses Geschäft für den Kapitalmarkt und für Investoren. Von der deutschen und europäischen Politik erwarten wir, dass sie ihre konkret in Aussicht gestellten Beiträge zur Sicherung der Resilienz verlässlich erbringt“, sagte<strong> López.</strong></p>]]></content:encoded>
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            <title><![CDATA[TKMS und Navantia unterzeichnen Absichtserklärung zur Kooperation bei Marineprojekten]]></title>
            <link>https://www.thyssenkrupp.com/de/newsroom/pressemeldungen/pressedetailseite/tkms-und-navantia-unterzeichnen-absichtserklarung-zur-kooperation-bei-marineprojekten-312982</link>
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            <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 11:30:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<p><br></p><ul><li><p><strong>Wichtiges Signal für die europäische Verteidigung auf See.</strong></p></li></ul><ul><li><p><strong>Im Fokus steht die mögliche Fertigung von TKMS Konstruktionen, insbesondere U-Booten, in den Werften von Navantia in Spanien.</strong></p></li></ul><ul><li><p><strong>Geopolitischen Entwicklungen haben die Nachfrage nach modernen Marineprodukten deutlich gesteigert.</strong></p></li></ul><ul><li><p><strong>Weiterhin bestehen erhebliche Engpässe in Europa bei Werftkapazitäten und technologischen Ressourcen.</strong></p></li></ul><p><br>TKMS AG &amp; Co. KGaA (TKMS), einer der weltweit führenden Anbieter von maritimen Verteidigungslösungen, darunter konventionelle U-Boote, Marineschiffe und innovative Elektroniklösungen, und das spanische Unternehmen Navantia S.A., SME (Navantia), einer der europäischen Marktführer in den Bereichen Entwurf, Bau und Lebenszyklusunterstützung von Marineschiffen und U-Booten sowie als Integrator von Kampfsystemen, haben eine Absichtserklärung zur Prüfung einer strategischen Zusammenarbeit bei Marineprojekten in Europa und weltweit unterzeichnet. Im Fokus steht dabei die mögliche Fertigung von TKMS Konstruktionen, insbesondere von U-Booten, in den Werften von Navantia in Spanien.</p><p>Die geopolitischen Entwicklungen der vergangenen Jahre haben die Nachfrage nach modernen Marineprodukten deutlich gesteigert. Gleichzeitig bestehen in Europa erhebliche Engpässe bei Werftkapazitäten und technologischen Ressourcen. Vor diesem Hintergrund wollen TKMS und Navantia prüfen, inwiefern eine engere industrielle Kooperation dazu beitragen kann, Projekte effizienter, schneller und wirtschaftlicher umzusetzen. Die Parteien haben vereinbart, auf Managementebene Gespräche aufzunehmen – und zwar in gegenseitigem Vertrauen und in vollständiger Übereinstimmung mit allen Wettbewerbs- und Exportkontrollvorschriften.</p><p><strong>Oliver Burkhard, CEO von TKMS, erklärt:</strong> „Die Unterzeichnung dieser Absichtserklärung ist ein wichtiges Signal für die europäische Verteidigung auf See. In einer Zeit, in der die Sicherheitsanforderungen unserer Kunden wachsen und die verfügbaren Fertigungskapazitäten begrenzt sind, ist es entscheidend, dass europäische Industrieunternehmen enger zusammenarbeiten. TKMS und Navantia verfügen über das Know-how, die Infrastruktur und die Erfahrung, um diese gemeinsamen Herausforderungen zu meistern und die Lieferfähigkeit für die Streitkräfte unserer Partnerländer zu stärken.“</p><p><strong>Volkmar Dinstuhl, Vorsitzender des Aufsichtsrats von TKMS, ergänzt:</strong> „TKMS ist seit Jahrzehnten ein globaler Marktführer für nicht-nukleare U-Boote. Mit Navantia verbindet uns eine Ausrichtung auf höchste Qualitätsstandards sowie das klare Ziel, unsere Kunden schnell und zuverlässig zu beliefern. Diese Absichtserklärung eröffnet uns die Möglichkeit, Synergien zwischen unseren Werftkapazitäten zu nutzen und gemeinsam als starker europäischer Partner aufzutreten.“</p><p><strong>Miguel López, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats von TKMS und Vorstandsvorsitzender der thyssenkrupp AG, erläutert:</strong> „Als Mehrheitsanteilseigner von TKMS trägt die thyssenkrupp AG Verantwortung für die strategische Ausrichtung eines der bedeutendsten Marineunternehmen Europas. Es ist unsere Aufgabe, TKMS in die Lage zu versetzen, die wachsende internationale Nachfrage nach modernen Marinesystemen bedienen zu können. Eine Zusammenarbeit mit Navantia ist dafür ein vielversprechender Ansatz."</p><p><strong>Ricardo Domínguez, Vorstandsvorsitzender von Navantia, erklärt:</strong> „Heute machen wir einen bedeutenden Schritt in Richtung unseres gemeinsamen Ziels, die strategische Autonomie und Souveränität Europas im Verteidigungsbereich zu stärken. Diese Zusammenarbeit wird unseren Streitkräften modernste Fähigkeiten verschaffen und gleichzeitig das volle Potenzial europäischer Verteidigungsinvestitionen ausschöpfen. Als führende Akteure im Marine- und Verteidigungsbereich sind Navantia und TKMS entschlossen, aktiv zu diesen gemeinsamen europäischen Bemühungen beizutragen.“</p><p><strong>Gonzalo Mateo-Guerrero, Chief Operating Officer von Navantia, fügt hinzu:</strong> „Europäische Verteidigungsunternehmen tragen gemeinsam die Verantwortung, entschlossen auf die Herausforderungen von heute zu reagieren. Europa braucht eine Industrie, die nicht nur modernste Technologien liefern kann, sondern auch schnelle, zuverlässige Lieferung und langfristige Instandhaltung gewährleistet, während sie gleichzeitig das europäische industrielle Ökosystem stärkt und dessen KMU unterstützt.“<br><br><br></p>]]></content:encoded>
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        </item>
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            <title><![CDATA[thyssenkrupp im 1. Quartal 2025/2026: Trotz marktbedingter Umsatzrückgänge Bereinigtes EBIT über Vorjahr – Konzernprognose für alle Kernsteuerungsgrößen bestätigt]]></title>
            <link>https://www.thyssenkrupp.com/de/newsroom/pressemeldungen/pressedetailseite/thyssenkrupp-im-1.-quartal-20252026:-trotz-marktbedingter-umsatzruckgange-bereinigtes-ebit-uber-vorjahr-konzernprognose-fur-alle-kernsteuerungsgrossen-bestatigt-311681</link>
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            <pubDate>Thu, 12 Feb 2026 06:00:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p><ul><li><p class="MsoNormal">Auftragseingang im 1.&nbsp;Quartal 2025/2026 bei 7,7&nbsp;Mrd.&nbsp;€ (Vorjahr: 12,5&nbsp;Mrd.&nbsp;€); erwartungsgemäßer Rückgang bedingt durch Großaufträge bei Marine Systems (TKMS) im Vorjahresquartal</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">Umsatz mit 7,2&nbsp;Mrd.&nbsp;€ preis- und nachfragebedingt um 8 Prozent rückläufig (Vorjahr: 7,8&nbsp;Mrd.&nbsp;€)</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">Bereinigtes EBIT um 10&nbsp;Prozent auf 211&nbsp;Mio.&nbsp;€ gesteigert; Performance-Programm APEX mit positiven Ergebniseffekten</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">Konzernprognose für das laufende Geschäftsjahr für alle Kernsteuerungsgrößen bestätigt</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">Transformation schreitet voran: TKMS erfolgreich an der Börse etabliert, Sanierungstarifvertrag bei Steel Europe abgeschlossen sowie Eckpunkte mit Salzgitter zur Zukunft von HKM vereinbart, Verkauf von Automation Engineering an Agile Robots vereinbart</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">CEO Miguel López: „Auch im 1. Quartal&nbsp;2025/2026 zeigt sich: Wir stärken unsere Wettbewerbsfähigkeit Schritt für Schritt und treiben gleichzeitig die Transformation des Konzerns entschlossen voran.“</p></li></ul><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal">In einem unverändert herausfordernden Marktumfeld ist thyssenkrupp robust in das Geschäftsjahr 2025/2026 gestartet. Zugleich hat der Konzern seine Transformation im Rahmen des Strategieprogramms ACES 2030 weiter fortgesetzt. Der <strong>Auftragseingang</strong> im 1. Quartal (Oktober bis Dezember) betrug 7,7&nbsp;Mrd.&nbsp;€. Dies waren 4,8&nbsp;Mrd.&nbsp;€ weniger als im Vorjahreszeitraum, in dem zwei größere Neubauaufträge bei Marine Systems verbucht wurden. Der <strong>Umsatz</strong> verringerte sich infolge von Nachfrageschwankungen und Preiseffekten um 8&nbsp;Prozent auf 7,2&nbsp;Mrd.&nbsp;€. Unter anderem durch positive Beiträge aus dem Performanceprogramm APEX hat thyssenkrupp das<strong> Bereinigte EBIT</strong> um 10&nbsp;Prozent auf 211&nbsp;Mio.&nbsp;€ gesteigert. Auf dieser Basis hat der Konzern seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr bestätigt und erwartet weiterhin ein Bereinigtes EBIT im Bereich zwischen 500 und 900 Mio.&nbsp;€.</p><p class="MsoNormal"><strong>Miguel López, Vorstandsvorsitzender der thyssenkrupp AG:</strong> „Auch im 1. Quartal&nbsp;2025/2026 zeigt sich: Wir stärken unsere Wettbewerbsfähigkeit Schritt für Schritt und treiben gleichzeitig die Transformation des Konzerns entschlossen voran. Trotz marktbedingter Umsatzrückgänge haben wir das Bereinigte EBIT gesteigert – ein klares Zeichen für die Fortschritte bei Effizienz, Kosten und Struktur. Der Fokus liegt weiter auf unserem Zukunftsmodell ACES&nbsp;2030. Nach dem erfolgreichen Börsengang von TKMS haben wir mit dem Abschluss des Sanierungstarifvertrags und den Verhandlungsergebnissen mit Salzgitter zur Zukunft der HKM jetzt eine belastbare Grundlage, um die strukturellen Herausforderungen im Stahlbereich beherzt anzugehen und das industrielle Zukunftskonzept des Stahlvorstandes erfolgreich umzusetzen.&nbsp;Gleichzeitig investieren wir in die Leistungsfähigkeit der anderen Segmente, um diese kapitalmarktfähig aufzustellen und weitere Verselbständigungsschritte auf den Weg zu bringen.“</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p><strong>Kennzahlen thyssenkrupp Konzern im 1. Quartal 2025/2026</strong></p><p class="MsoNormal">Der <strong>Auftragseingang</strong> betrug 7,7&nbsp;Mrd.&nbsp;€ (Vorjahr: 12,5&nbsp;Mrd.&nbsp;€).<strong> </strong>Der Rückgang ist im Wesentlichen auf umfassende Großaufträge bei Marine Systems im Vorjahr zurückzuführen – vier U-Boote des deutsch-norwegischen „212CD"-Programms sowie der Zuschlag für den Forschungseisbrecher „Polarstern II". Automotive Technology, Materials Services und Steel Europe verzeichneten leicht rückläufige Auftragseingänge. Ursächlich für den niedrigeren Auftragseingang bei Decarbon Technologies waren die insgesamt wenig dynamische Marktentwicklung und kundenseitige Projektverschiebungen.</p><p class="MsoNormal">Der <strong>Konzernumsatz</strong> lag mit 7,2&nbsp;Mrd.&nbsp;€ unter Vorjahr (7,8&nbsp;Mrd.&nbsp;€); hier spiegelt sich das anhaltend schwache Marktumfeld wider. Bei Automotive Technology lag der Umsatz aufgrund von Rückgängen im automobilen Anlagenbau und negativen Kurseffekten leicht unter dem Vorjahr. Bei Materials Services und Steel Europe führte eine geringere Nachfrage und bei Steel Europe auch ein niedrigeres Preisniveau zu Umsatzrückgängen. Bei Decarbon Technologies sank der Umsatz im Wesentlichen durch Rückgänge in den Bereichen Wasserelektrolyse der thyssenkrupp nucera und im Neubau-Geschäft des Chemieanlagenbaus. Bei Marine Systems entwickelte sich der Umsatz entsprechend der erreichten Projektfortschritte in den laufenden Programmen und lag erwartungsgemäß leicht unter dem Vorjahresniveau. Positive Effekte erzielte das Neubaugeschäft Überwasser und der Bereich Marineelektronik.</p><p class="MsoNormal">Das <strong>Bereinigte EBIT</strong> verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um 20&nbsp;Mio.&nbsp;€ auf 211&nbsp;Mio.&nbsp;€ gestützt durch Maßnahmen des Performancesteigerungsprogramms APEX. Insbesondere bei Automotive Technology und Materials Services machten sich positive Effekte aus den eingeleiteten Effizienz- und Restrukturierungsmaßnahmen bemerkbar. Steel Europe verzeichnete trotz niedrigerem Erlös- und Versandniveau eine deutliche Ergebnissteigerung im Vergleich zum Vorjahr, unter anderem aufgrund rückläufiger Rohstoffkosten und Effizienzmaßnahmen. Decarbon Technologies verzeichnete ein negatives Ergebnis. Zwar haben auch hier die APEX-Maßnahmen das Ergebnis gestützt; sie konnten jedoch die negativen Umsatz-Effekte sowie erhöhte projektbezogene Mehraufwendungen im Zementanlagenbau nicht kompensieren. Das Bereinigte EBIT von Marine Systems lag leicht unter dem Vorjahr und folgte somit der Umsatzentwicklung.</p><p class="MsoNormal">thyssenkrupp weist unter dem Strich für das 1. Quartal 2025/2026 einen <strong>Periodenfehlbetrag </strong>von -334&nbsp;Mio.&nbsp;€ aus (Vorjahr: -33&nbsp;Mio.&nbsp;€). Der negative Wert resultiert im Wesentlichen aus den Restrukturierungsaufwendungen aus dem Segment Steel Europe (-401&nbsp;Mio.&nbsp;€). Zudem wirkten sich Wertberichtigungen im Zusammenhang mit dem geplanten Verkauf des Kerngeschäfts von Automation Engineering (-30&nbsp;Mio.&nbsp;€) negativ auf das Ergebnis aus. Das Netto-Ergebnis nach Abzug der Minderheitenanteile lag bei -353&nbsp;Mio.&nbsp;€ (Vorjahr: -51&nbsp;Mio.&nbsp;€); das Ergebnis je Aktie betrug -0,57&nbsp;€ (Vorjahr: -0,08&nbsp;€).</p><p class="MsoNormal">Aufgrund des Periodenfehlbetrages sank das <strong>Eigenkapital</strong> zum Stichtag 31. Dezember 2025 auf 10,3&nbsp;Mrd.&nbsp;€ (30.&nbsp;September&nbsp;2025: 10,6&nbsp;Mrd.&nbsp;€). Die <strong>Eigenkapitalquote</strong> weist weiterhin einen komfortablen Wert von 37&nbsp;Prozent auf.</p><p>Der <strong>Free Cashflow vor M&amp;A</strong> lag mit -1,5&nbsp;Mrd.&nbsp;€ deutlich unter Vorjahr (-21&nbsp;Mio.&nbsp;€). Wesentliche Gründe waren der Wegfall einer im Vorjahr erhaltenen Anzahlung in Höhe von 1&nbsp;Mrd.&nbsp;€ für die Erweiterung des U-Boot-Auftrags 212CD bei Marine Systems sowie die im 1. Quartal stark gestiegene Mittelbindung im Netto-Umlaufvermögen.</p><p class="MsoNormal">Das <strong>Netto-Finanzguthaben</strong> lag zum Stichtag 31. Dezember 2025 bei 3,2&nbsp;Mrd.&nbsp;€ (30.&nbsp;September&nbsp;2025: 4,9&nbsp;Mrd.&nbsp;€). Die verfügbare Liquidität (flüssige Mittel und freie zugesagte Kreditlinien) belief sich auf 5,1&nbsp;Mrd.&nbsp;€.</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Konzernprognose für das Geschäftsjahr 2025/2026 bestätigt</strong></p><p class="MsoNormal">Vorbehaltlich des anhaltend herausfordernden Marktumfelds bestätigt thyssenkrupp die <strong>Konzernprognose für das Geschäftsjahr&nbsp;2025/2026</strong>.</p><p class="MsoNormal">Für das <strong>Bereinigte EBIT </strong>erwartet thyssenkrupp einen Wert zwischen 500&nbsp;und 900&nbsp;Mio.&nbsp;€. Für den <strong>Free Cashflow vor M&amp;A&nbsp;</strong>rechnet der Konzern mit einem Wert zwischen -600&nbsp;und -300&nbsp;Mio.&nbsp;€. Hierin enthalten sind Auszahlungen für Restrukturierungen, insbesondere bei Automotive Technology und Steel Europe. Der Jahresüberschuss wird mit einem Wert zwischen -800&nbsp;und&nbsp;-400&nbsp;Mio.&nbsp;€ prognostiziert. Hierin enthalten ist insbesondere die Bildung von Restrukturierungsrückstellungen bei Steel Europe.</p><p class="MsoNormal"><strong>Dr. Axel Hamann, Finanzvorstand der thyssenkrupp AG:</strong> „2025/2026 ist ein Jahr der Umsetzung auf dem Weg der thyssenkrupp AG zu einer Finanzholding. Dies spiegelt sich insbesondere in unserer bestätigten Prognose für Free Cashflow und Jahresüberschuss wider. Auf Basis unserer robusten Bilanz werden wir die notwendigen Maßnahmen konsequent umsetzen. Damit schaffen wir die Grundlage für weitere Ergebnisverbesserungen in der Zukunft und ermöglichen die nächsten Umsetzungsschritte bei der Transformation.“</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Strategische Entwicklung im 1. Quartal 2025/2026</strong></p><p class="MsoNormal">thyssenkrupp setzt die Transformation des Konzerns wie geplant konsequent fort. Im Kern steht das Zukunftsmodell ACES&nbsp;2030 und damit verbunden der Umbau der thyssenkrupp AG zu einer Finanzholding, die Mehrheitsbeteiligungen an starken, eigenverantwortlichen Unternehmen unter ihrem Dach vereint. Bei der Umsetzung von ACES&nbsp;2030 wurden in den vergangenen Monaten wichtige Fortschritte erzielt.</p><p><strong>Automotive Technology</strong> befindet sich in einem weiterhin schwierigen Marktumfeld und hat das im März&nbsp;2025 gestartete globale Effizienzprogramm zur Kostensenkung im Wesentlichen abgeschlossen; die geplanten Einsparungen – insbesondere aus den Personalmaßnahmen – sind weitgehend realisiert. Parallel richtet das Segment sein Portfolio gezielt neu aus und treibt weitere Anpassungen voran, um profitables Wachstum sowie die Kapitalmarktfähigkeit weiter zu erreichen. Im November&nbsp;2025 wurde in diesem Zusammenhang der Verkauf des Kerngeschäfts der Business Unit Automation Engineering an das Technologierunternehmen Agile Robots SE eingeleitet. Der Abschluss der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der üblichen regulatorischen Genehmigungen und wird in den kommenden Monaten erwartet.</p><p class="MsoNormal">Bei <strong>Decarbon Technologies</strong> ist der Fokus weiterhin auf Leistungsfähigkeit, Skalierbarkeit und Zukunftsfähigkeit gerichtet. Uhde entwickelt mit Uniper einen industriellen Ammoniak-Cracker, der den Import und die Nutzung von grünem Wasserstoff im großen Maßstab ermöglicht. Rothe Erde hat mit Partnern ein&nbsp;modernes, im Meer schwimmendes Demonstrationsprojekt für Windenergie realisiert. Polysius liefert die Schlüsseltechnologie für die nahezu vollständige CO₂-Abscheidung für groß angelegte Zementprojekte und thyssenkrupp nucera hat zentrale Technologien der dänischen Green Hydrogen Systems übernommen und damit das Portfolio um Hochdruck-Elektrolyse erweitert.</p><p class="MsoNormal"><strong>Materials Services</strong> entwickelt sich weiterhin vom klassischen Werkstoffhändler zum modernen Lieferkettendienstleister. Mit der Eröffnung eines neuen Standorts in New Mexico, USA wurden die Kapazitäten bei Verarbeitung und Distribution gestärkt, insbesondere für den Aufbau von Datencentern. Mit Forward Sensing wurde zudem ein weiterer Pilot für eine neue digitale Lösung zur Optimierung von Lieferketten gestartet. Durch einen Liefervertrag mit dem schwedischen Unternehmen Stegra hat sich Materials Services für die eigenen Stahl Service Center Zugang zu signifikanten Mengen non-prime Stahl gesichert. Zudem hat Materials Services Investitionen in Equipment zur Versorgung von Gießereien mit technischen Gasen getätigt.&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Steel Europe</strong> setzt die strategische Neuausrichtung konsequent fort. Mit dem Abschluss des Sanierungstarifvertrags „Neuaufstellung Stahl“ im Dezember 2025 sowie der Einigung im Februar 2026 auf ein Eckpunktepapier mit der Salzgitter AG zur Fortführung der HKM wurden zwei wesentliche Meilensteine erreicht. Geplant ist ein Verkauf der HKM-Gesellschaftsanteile von thyssenkrupp Steel Europe an die Salzgitter AG zum 1.&nbsp;Juni&nbsp;2026. Gemeinsam bilden diese Schritte die Grundlage für die schrittweise Umsetzung des industriellen Zukunftskonzepts von Steel Europe. Der Bau der Direktreduktionsanlage in Duisburg schreitet trotz des herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds und regulatorischer Unsicherheiten weiter voran. Darüber hinaus befindet sich die thyssenkrupp AG in vertraulichen Verhandlungen mit Jindal Steel International bezüglich einer möglichen Veräußerung von thyssenkrupp Steel Europe – im Zentrum steht dabei die laufende umfassende Due-Diligence-Prüfung.</p><p class="MsoNormal"><strong>TKMS</strong> (Segment Marine Systems) ist seit dem 20.&nbsp;Oktober&nbsp;2025 ein eigenständiges börsennotiertes Unternehmen und hat sich erfolgreich an der Börse etabliert. Die thyssenkrupp AG ist mit 51&nbsp;Prozent strategische Mehrheitsgesellschafterin und damit ein Garant für Stabilität. Seit dem 22. Dezember 2025 ist TKMS im zweitwichtigsten deutschen Aktienindex MDAX gelistet. Mit einem Auftragsbestand zum 31. Dezember 2025 auf einem Rekordniveau von 18,7&nbsp;Mrd.&nbsp;€ ist das Unternehmen hervorragend aufgestellt. Darin enthalten ist auch der im 1. Quartal 2025/2026 unterzeichnete größte Torpedo-Auftrag der Konzerngeschichte für die Bundesdeutsche Marine. Ende Januar konnte das Unternehmen darüber hinaus einen weiteren bedeutenden Auftrag in Norwegen über zwei zusätzliche U-Boote der Klasse 212CD gewinnen.</p><p class="MsoNormal">&nbsp;<br><br></p>]]></content:encoded>
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            <title><![CDATA[Eckpunktepapier zu neuer Gesellschafterstruktur vereinbart: Salzgitter AG plant die HKM ab 01.06.2026 als alleinige Gesellschafterin fortzuführen]]></title>
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            <pubDate>Fri, 06 Feb 2026 13:40:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<p><br></p><ul><li><p>Vereinbarung regelt Verkauf der HKM-Gesellschaftsanteile von thyssenkrupp Steel an Salzgitter AG zum 01.06.2026</p></li></ul><ul><li><p>Salzgitter AG führt HKM in alleiniger Verantwortung und verkleinertem Umfang fort</p></li></ul><ul><li><p>Brammenbelieferung an thyssenkrupp Steel bis 2028 sichergestellt</p></li></ul><p><br><br>thyssenkrupp Steel und die Salzgitter AG haben nach intensiven Verhandlungen und unter Vermittlung des ehemaligen hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch eine Einigung zur Fortführung der HKM erzielt. Geplant ist ein Verkauf der HKM-Gesellschaftsanteile von thyssenkrupp Steel an die Salzgitter AG zum 01.06.2026. Die Belieferung an thyssenkrupp Steel von HKM läuft Ende 2028 aus, statt wie bisher geplant Ende 2032. Über die im Eckpunktepapier vereinbarten finanziellen Details zur Entflechtung der bislang geltenden vertraglichen Beziehungen wurde Stillschweigen vereinbart.</p><p>Die Umsetzung der Vereinbarung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der relevanten Gremien und einer positiven Bewertung eines Fortführungsgutachtens, das die Salzgitter AG bereits beauftragt hat. Weiterhin ist Voraussetzung, dass auch der dritte Eigentümer Vallourec S. A. dem Verkauf seiner Anteile an die Salzgitter AG zustimmt.</p><p>Gunnar Groebler, CEO Salzgitter AG: „Diese Vereinbarung ist ein wichtiges Etappenziel und bringt uns auf dem Weg ein gutes Stück weiter, für HKM eine gute industrielle Zukunft zu erarbeiten. Sie schafft Klarheit für alle Beteiligten in diesem Prozess und gibt den Mitarbeitenden von HKM eine positive Perspektive. HKM kann so ein Teil des Transformationsprozes-ses hin zur CO2-armen Stahlerzeugung im Salzgitter-Konzern werden. Wir danken allen Be-teiligten für die konstruktiven Verhandlungen und Begleitung des Verfahrens.“</p><p>Marie Jaroni, CEO thyssenkrupp Steel: „Die Einigung ist ein wichtiger Meilenstein zur weiteren Umsetzung unseres industriellen Konzepts und damit zur zukunftsfesten Aufstellung von thyssenkrupp Steel. Mit der Vereinbarung ist es uns gelungen, eine faire und für alle Beteiligten tragfähige Lösung zu erzielen. Damit kommen wir unserer Verantwortung sowohl für thyssenkrupp Steel als Ganzes als auch für die HKM-Beschäftigten nach.“<br></p><p><strong>thyssenkrupp Steel</strong> gehört zu den führenden Herstellern von Qualitätsflachstahl und steht für Innovationen in Stahl und hochwertige Produkte für modernste und anspruchsvolle Anwendungen. Steel beschäftigt rund 26.000 Mitarbeitende und ist mit einem Produktionsvolumen von jährlich ungefähr 8,7 bis 9 Millionen Tonnen Rohstahl der größte Flachstahlhersteller in Deutschland. Das Leistungsspektrum reicht von kundenspezifischen Werkstofflösungen bis hin zu werkstoffnahen Dienstleistungen.</p><p>Als Vorreiter in der Klimatransformation hat sich thyssenkrupp Steel zum Ziel gesetzt, bereits ab 2030 jährlich mindestens 30 Prozent der CO2-Emissionen einzusparen. 2045 soll die Stahlproduktion vollständig klimaneutral sein.</p><p>Die <strong>Salzgitter AG</strong> ist einer der führenden deutschen Stahl- und Technologiekonzerne. <br>Als Vorreiter in der Circular Economy fokussieren wir uns auf die nachhaltige Innovation und Transformation unserer Produkte und Prozesse in den Geschäftsbereichen Stahlerzeugung, Stahlverarbeitung, Handel und Technologie.</p><p>Mit unserer Strategie „Salzgitter AG 2030“ und dem Grundsatz „Pioneering for Circular Solutions“ setzen wir neue Maßstäbe in der Industrie. Unsere Ansprüche werden durch starke Initiativen und Programme wie SALCOS® - Salzgitter Low CO2 Steelmaking verwirklicht. Mit Partnerschaften und in Netzwerken treiben wir die Weiterentwicklung hin zu einer Circular Economy aktiv voran.</p><p>Mit rund 25.000 Mitarbeitern weltweit in mehr als 130 nationalen und internationalen Tochter- und Beteiligungsgesellschaften werden wir unserem globalen Anspruch an Wachstum, Profitabilität und unserer Vorreiterposition gerecht. Im Geschäftsjahr 2024 erwirtschafteten wir bei einer Rohstahlkapazität von 6,4 Mio. t einen Außenumsatz von ca. 10 Mrd. €.</p><p><strong><br>Ansprechpartner:</strong></p><p><strong>thyssenkrupp Steel</strong></p><p><strong>Mark Stagge</strong></p><p>Head of Public and Media Relations<br>T: +49 173 5971798<br><a data-class-name="link-email-no-text" href="mailto:mark.stagge@thyssenkrupp-steel.com" rel="nofollow">mark.stagge@thyssenkrupp-steel.com</a><br><a data-class-name="link-external-no-text" href="https://www.thyssenkrupp-steel.com">www.thyssenkrupp-steel.com</a></p><p><br><strong>Salzgitter AG</strong></p><p><strong>Olaf Reinecke</strong></p><p>Konzernpressesprecher<br>Telefon + 49 5341 21 5350<br><a data-class-name="link-email-no-text" href="mailto:reinecke.o@salzgitter-ag.de" rel="nofollow">reinecke.o@salzgitter-ag.de</a><br><a data-class-name="link-external-no-text" href="https://www.salzgitter-ag.com">www.salzgitter-ag.com</a></p>]]></content:encoded>
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            <title><![CDATA[thyssenkrupp begegnet den globalen Herausforderungen und erreicht wichtige Meilensteine bei der Transformation – auf das „Jahr der Entscheidungen“ folgt das „Jahr der Umsetzung“]]></title>
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            <pubDate>Fri, 30 Jan 2026 17:00:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<ul><li><p class="introtext">Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2024/2025 stimmt im Bochumer RuhrCongress allen Tagesordnungspunkten zu</p></li><li><p class="introtext">Wertkristallisierung für die Aktionärinnen und Aktionäre: Erfolgreicher Börsengang von TKMS und Aufnahme in MDAX; TKMS-Aktie aktuell fast 20 Prozent über Ausgabekurs; Rekord-Auftragsstand bei rund 18,2 Mrd €</p></li><li><p class="introtext">Wertzuwachs der thyssenkrupp AG-Aktie um 135 Prozent innerhalb von zwölf Monaten</p></li><li><p class="introtext">thyssenkrupp Zukunftsmodell „ACES 2030“ vorgestellt: neuer Handlungsrahmen für die Transformation des Konzerns</p></li><li><p class="introtext">Hauptversammlung beschließt Dividende in Höhe von 0,15 € je Stückaktie</p></li><li><p class="introtext">Aktionäre folgen den Wahlvorschlägen zur Besetzung des Aufsichtsrates; Siegfried Russwurm vom Aufsichtsrat erneut zum Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt</p></li><li><p class="introtext">CEO Miguel López mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr: „Wir machen weiter Tempo, liefern Ergebnisse und schaffen die Basis für nachhaltigen Erfolg.“</p></li></ul><p class="MsoNormal">Rund 600 Aktionärinnen und Aktionäre sind am heutigen Freitag, 30. Januar 2026, der Einladung der thyssenkrupp AG zur physischen Hauptversammlung in den RuhrCongress nach Bochum gefolgt. Vorstand und Aufsichtsrat zogen Bilanz zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2024/2025 und stellten sich den Fragen der Aktionärinnen und Aktionäre sowie ihren Vertretungen.</p><p class="MsoNormal">„Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr große Fortschritte gemacht – in seiner strategischen Neuorientierung und mit ersten Schritten ihrer Umsetzung. Das zeigt sich in der Sache und auch an der sehr erfreulichen Entwicklung des Aktienkurses“, sagte Prof. Dr. Siegfried Russwurm, Vorsitzender des Aufsichtsrats der thyssenkrupp AG. „Dahinter steht immense Arbeit. Ich danke dem Vorstand und allen Mitarbeitenden von thyssenkrupp für ihren Einsatz und ihr Engagement im vergangenen Geschäftsjahr.“</p><h3>„Jahr der Entscheidungen“: Weitreichende Entwicklungen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024/2025:</h3><p class="MsoNormal">Im Kern der Transformation der thyssenkrupp AG steht das Zukunftsmodell ACES 2030 und damit verbunden der Umbau der AG zu einer Finanzholding, in der starke, eigenverantwortliche Unternehmen unter einem Dach agieren. Zur Umsetzung von ACES 2030 wurden bereits erste wichtige Schritte realisiert. Insbesondere wurde für den Stahlbereich ein neuer Pfad eingeschlagen: Mit dem industriellen Zukunftskonzept und dem Abschluss des Sanierungstarifvertrags mit der IG Metall wurde eine erste Basis eschaffen,&nbsp;um thyssenkrupp Steel Europe zurück auf sicheren Grund zu führen.</p><p class="MsoNormal">Beispielhaft im Zuge der Konzern-Transformation sind auch die Fortschritte bei TKMS: Das Marinegeschäft wurde im Herbst 2025 erfolgreich an die Börse gebracht. Das Unternehmen ist inzwischen im MDAX gelistet. Zurzeit notiert die TKMS-Aktie fast 20 Prozent über dem ersten Kurs nach Börseneinführung.</p><h3>Hauptversammlung setzt Zeichen für Kontinuität in herausfordernden Zeiten</h3><p class="MsoNormal">Mit großer Mehrheit stimmte die Hauptversammlung sowohl für die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrates als auch für die Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2024/2025.</p><p class="MsoNormal">Da mit der Beendigung der ordentlichen Hauptversammlung die Amtszeit von sieben Mitgliedern des Aufsichtsrats der thyssenkrupp AG endete, waren heute entsprechende Neuwahlen der Aktionärsvertreterinnen und -vertreter im Aufsichtsrat erforderlich. Die Hauptversammlung folgte dem Vorschlag des Aufsichtsrates und wählte die bisherigen Mitglieder Birgit A. Behrendt, Dr. Patrick Berard, Dr. Wolfgang Colberg, Angelika Gifford, Dr. Bernhard Günther, Dr. Ingo Luge sowie Prof. Dr. Siegfried Russwurm für weitere drei Jahre in den Aufsichtsrat der thyssenkrupp AG. Siegfried Russwurm wurde zudem vom Aufsichtsrat in seiner konstituierenden Sitzung erneut zum Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt.</p><p class="MsoNormal">Nicht zuletzt folgte die Hauptversammlung dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat, für das Geschäftsjahr 2024/2025 eine Dividende in Höhe von 0,15 € je Stückaktie an die Aktionärinnen und Aktionären auszuschütten.</p><h3>CEO: Laufendes Geschäftsjahr 2025/2026 ist „Jahr der Umsetzung“</h3><p class="MsoNormal">„Ein bedeutendes Jahr der Entscheidungen liegt hinter uns, ein herausforderndes Jahr der Umsetzung hat begonnen. Wir haben wichtige Entscheidungen getroffen, die dem Unternehmen erstmals seit vielen Jahren eine echte Zukunftsperspektive bieten“, sagte Miguel López, Vorsitzender des Vorstands der thyssenkrupp AG. „Alle Maßnahmen sind darauf ausgerichtet, thyssenkrupp dauerhaft zu stärken. Wir machen weiter Tempo, wir liefern Ergebnisse und wir schaffen die Basis für nachhaltigen Erfolg.“</p><p class="MsoNormal">Die Abstimmungsergebnisse zu den einzelnen Tagesordnungspunkten und Beschlüssen der diesjährigen Hauptversammlung finden Sie kurze Zeit nach Beendigung der Veranstaltung auf der Unternehmenswebsite: <a data-class-name="link-internal-no-text" href="/de/investoren/hauptversammlung">Hauptversammlung</a></p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
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            <title><![CDATA[Aufsichtsrat verlängert Vorstandsverträge von Ilse Henne und Dr. Volkmar Dinstuhl]]></title>
            <link>https://www.thyssenkrupp.com/de/newsroom/pressemeldungen/pressedetailseite/aufsichtsrat-verlangert-vorstandsvertrage-von-ilse-henne-und-dr.-volkmar-dinstuhl-311538</link>
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            <pubDate>Fri, 30 Jan 2026 07:00:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<ul><li><p class="introtext">Ilse Henne und Dr. Volkmar Dinstuhl für weitere fünf Jahre als ordentliche Mitglieder des Vorstands der thyssenkrupp AG bestellt</p></li><li><p class="introtext">Vorstandsverträge von Henne und Dinstuhl laufen bis zum 31. Dezember 2031</p></li></ul><p>Der Aufsichtsrat der thyssenkrupp AG hat in seiner Sitzung am 29. Januar 2026 die Vorstandsverträge von Ilse Henne und Dr. Volkmar Dinstuhl um weitere fünf Jahre bis zum 31. Dezember 2031 verlängert.</p><p>Ilse Henne (Jahrgang 1972) ist seit Januar 2024 im Vorstand der thyssenkrupp AG und verantwortlich für das Segment Materials Services sowie die Konzernfunktionen Sustainability, Cyber Defence Center und IT Strategy &amp; Governance.</p><p>Dr. Volkmar Dinstuhl (Jahrgang 1972) ist ebenfalls seit Januar 2024 im Vorstand der thyssenkrupp AG. Er verantwortet die Segmente Automotive Technology und Marine Systems sowie Mergers &amp; Acquisitions und Beteiligungen.</p><p><strong>Prof. Dr. Siegfried Russwurm, Vorsitzer des Aufsichtsrates der thyssenkrupp AG</strong>: „Mit der Verlängerung der Bestellungen von Ilse Henne und Dr. Volkmar Dinstuhl in den Vorstand der thyssenkrupp AG sichern wir frühzeitig Kontinuität in herausfordernden Zeiten. Ich freue mich sehr, dass wir mit Frau Henne und Herrn Dinstuhl zwei kompetente Persönlichkeiten im Vorstand wissen, die thyssenkrupp aus unterschiedlichsten Funktionen im Unternehmen seit vielen Jahren kennen und mit Leidenschaft, Ausdauer und strategischer Klarheit mitgestalten. Wir sind zuversichtlich, dass sie durch ihre parallelen Rollen als CEO von Materials Services bzw. Automotive Technology im Zusammenspiel mit den anderen Vorstandsmitgliedern die Verselbständigung der Segmente und die geplante Transformation von thyssenkrupp zu einer Finanzholding mit Entschlossenheit und Teamgeist zum Erfolg führen werden.“</p><p><strong>Miguel López, Vorstandsvorsitzender der thyssenkrupp AG</strong>: „Die Vertragsverlängerung von Ilse Henne und Dr. Volkmar Dinstuhl setzt ein starkes Zeichen für Stabilität im Vorstand der thyssenkrupp AG. Ihre Expertise prägt den Kurs in der Transformation des Konzerns entscheidend mit. Die Stärkung unserer Segmente und die operative Steuerung des Konzerns mit den Schwerpunkten Performance und Portfolio bestimmen maßgeblich unsere Agenda. Ich schätze die vertrauensvolle und professionelle Zusammenarbeit mit Ilse Henne und Volkmar Dinstuhl sehr. Gemeinsam können wir die Wachstumspotenziale aus der Neuaufstellung der thyssenkrupp AG heben – gemeinsam als Führungsteam und mit allen Mitarbeitenden bei thyssenkrupp. Ich freue mich sehr auf die weitere Zusammenarbeit.“</p><p>Beide Bestellungen zu ordentlichen Mitgliedern der thyssenkrupp AG erfolgen für fünf Jahre, nachdem die bisherigen Bestellungen von Ilse Henne und Dr. Volkmar Dinstuhl in der Aufsichtsratssitzung vom 29. November 2023 gemäß Deutschem Corporate Governance Kodex für zunächst drei Jahre erfolgt war.</p><p><strong>HINWEIS</strong>:<br>Portraitfotos und die Lebensläufe der Mitglieder des Vorstands der thyssenkrupp AG: <a data-class-name="link-internal-no-text" href="/de/unternehmen/management/vorstand">Management</a></p>]]></content:encoded>
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        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[thyssenkrupp behauptet sich in anhaltend schwierigem Marktumfeld –  Geschäftsjahr 2024/2025 mit positivem Free Cashflow vor M&A und zentralen Fortschritten bei der Transformation]]></title>
            <link>https://www.thyssenkrupp.com/de/newsroom/pressemeldungen/pressedetailseite/thyssenkrupp-behauptet-sich-in-anhaltend-schwierigem-marktumfeld-geschaftsjahr-20242025-mit-positivem-free-cashflow-vor-manda-und-zentralen-fortschritten-bei-der-transformation-310422</link>
            <guid>https://www.thyssenkrupp.com/de/newsroom/pressemeldungen/pressedetailseite/thyssenkrupp-behauptet-sich-in-anhaltend-schwierigem-marktumfeld-geschaftsjahr-20242025-mit-positivem-free-cashflow-vor-manda-und-zentralen-fortschritten-bei-der-transformation-310422</guid>
            <pubDate>Tue, 09 Dec 2025 06:00:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p><ul><li><p class="MsoNormal">Auftragseingang mit 37,7&nbsp;Mrd&nbsp;€ 15&nbsp;Prozent über Vorjahr, getrieben von Großaufträgen bei Marine Systems</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">Umsatz im Rahmen der Erwartungen mit 32,8&nbsp;Mrd&nbsp;€ 6&nbsp;Prozent unter Vorjahr aufgrund des herausfordernden Marktumfelds</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">Bereinigtes EBIT trotz Umsatzrückgang auf 640&nbsp;Mio&nbsp;€ gesteigert (Vorjahr 567&nbsp;Mio&nbsp;€); Performanceprogramm APEX mit positiven Ergebniseffekten</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">Free Cashflow vor M&amp;A mit 363&nbsp;Mio&nbsp;€ das dritte Jahr infolge positiv und deutlich über dem Vorjahr (110&nbsp;Mio&nbsp;€)</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">Dividendenkontinuität: Ausschüttung von 0,15&nbsp;€ je Aktie vorgeschlagen</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">Prognose für laufendes Geschäftsjahr: Bereinigtes EBIT zwischen 500&nbsp;und 900&nbsp;Mio&nbsp;€, Free Cashflow vor M&amp;A zwischen ‑600&nbsp;und&nbsp;‑300&nbsp;Mio&nbsp;€ und Jahresüberschuss zwischen ‑800 und ‑400&nbsp;Mio&nbsp;€ erwartet</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">CEO Miguel López: „Im vergangenen Geschäftsjahr haben wir mit der Vorstellung unseres neuen Zukunftsmodells wichtige Entscheidungen für die Transformation von thyssenkrupp getroffen. Darauf folgten in den vergangenen Monaten bereits die ersten erreichten Meilensteine: Wir haben TKMS äußerst erfolgreich an die Börse gebracht und mit dem Abschluss des Sanierungstarifvertrags bei Steel Europe entscheidende Fortschritte bei der Neuausrichtung des Stahlbereichs erzielt. Nach diesem Jahr der Entscheidungen setzen wir die Umsetzung nun mit voller Kraft weiter fort.“</p></li></ul><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal">Im Geschäftsjahr 2024/2025 (Stichtag 30. September) hat thyssenkrupp in einem weiterhin schwierigen Marktumfeld wichtige Fortschritte erzielt – sowohl in der strategischen Transformation als auch in der operativen Leistungsfähigkeit. Mit der Vorstellung des neuen strategischen Zukunftsmodells ACES 2030 wurde der Rahmen für die Neuausrichtung des Unternehmens definiert: Die thyssenkrupp AG soll sich zu einer Finanzholding entwickeln, während die Geschäfte verselbstständigt und für die Beteiligung Dritter geöffnet werden sollen. Erste zentrale Meilensteine sind bereits erfolgreich erreicht worden.</p><p class="MsoNormal">„Im vergangenen Geschäftsjahr haben wir mit der Vorstellung unseres neuen Zukunftsmodells wichtige Entscheidungen für die Transformation von thyssenkrupp getroffen. Darauf folgten in den vergangenen Monaten bereits die ersten erreichten Meilensteine: Wir haben TKMS äußerst erfolgreich an die Börse gebracht und mit dem Abschluss des Sanierungstarifvertrags bei Steel Europe entscheidende Fortschritte bei der Neuausrichtung des Stahlbereichs erzielt. Nach diesem Jahr der Entscheidungen setzen wir die Umsetzung nun mit voller Kraft weiter fort. Die kommenden Jahre werden wir nutzen, um die Transformation von thyssenkrupp in eine Finanzholding mit Mehrheitsbeteiligungen an leistungsfähigen, eigenständigen Unternehmen konsequent voranzutreiben“, sagt <strong>Miguel López, Vorstandsvorsitzender der thyssenkrupp AG</strong>.</p><p class="MsoNormal">Im Zuge der umfassenden Transformation des Konzerns bleibt die soziale Absicherung der Beschäftigten ein zentrales Anliegen. Die thyssenkrupp AG und die IG Metall haben sich daher Anfang Dezember auf die Fortführung der Grundlagenvereinbarung geeinigt. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Geschäftsbereiche zu stärken und gleichzeitig Beschäftigung und Standorte möglichst langfristig zu sichern.</p><p class="MsoNormal">Gleichzeitig hat sich thyssenkrupp im Geschäftsjahr 2024/2025 operativ gut behauptet: Der Auftragseingang stieg im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent, insbesondere aufgrund von Großaufträgen bei Marine Systems. Obwohl der Umsatz infolge von Nachfrageschwankungen und Preisentwicklungen mit 32,8&nbsp;Mrd&nbsp;€ rückläufig war, erhöhte sich das Bereinigte EBIT um 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Unterstützt wurde diese Entwicklung durch positive Effekte aus dem Performanceprogramm APEX. Der Free Cashflow vor M&amp;A war das dritte Jahr in Folge positiv und lag mit 363&nbsp;Mio&nbsp;€ über dem Vorjahreswert (110&nbsp;Mio&nbsp;€).</p><p class="MsoNormal">„Das Geschäftsjahr war erneut von geo- und wirtschaftspolitischen Herausforderungen geprägt: Unsichere Märkte und eine schwächere Kundennachfrage haben unsere Geschäfte spürbar gebremst. Dennoch konnten wir uns durch konsequente Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen gut behaupten“, erläutert <strong>CEO Miguel López</strong>.</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Geschäftsjahr 2024/2025: Kennzahlen thyssenkrupp Konzern</strong></p><p class="MsoNormal">Trotz anhaltender konjunktureller Herausforderungen lag der <strong>Auftragseingang des Konzerns </strong>mit 37,7&nbsp;Mrd&nbsp;€ deutlich über dem Vorjahreswert von 32,8&nbsp;Mrd&nbsp;€. Marine Systems verzeichnete ein erhebliches Auftragsplus. Hierzu haben insbesondere die umfassenden Auftragserweiterungen über vier U-Boote des laufenden deutsch-norwegischen 212CD-Programms sowie zwei weitere U-Boote eines bestehenden Auftrags aus Singapur beigetragen. Im Segment Automotive Technology hielt die verhaltene Kundennachfrage an, der Auftragseingang lag unter dem Vorjahr. Auch die Auftragslage in den Segmenten Steel Europe und Materials Services war weiterhin von nachfrage- und preisbedingten Rückgängen geprägt. Das Segment Decarbon Technologies blieb insgesamt unter dem Vorjahreswert.</p><p class="MsoNormal">Der <strong>Konzernumsatz</strong> entwickelte sich vor dem Hintergrund der schwächeren Marktdynamik rückläufig und belief sich auf 32,8&nbsp;Mrd&nbsp;€ (Vorjahr: 35,0&nbsp;Mrd&nbsp;€).&nbsp;Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen eine geringere Nachfrage sowie niedrigere Preisniveaus bei Materials Services und Steel Europe. Auch Automotive Technology und Decarbon Technologies verzeichneten eine rückläufige Nachfrageentwicklung. Marine Systems konnte seinen Umsatz hingegen aufgrund von Projektfortschritten im Neubaugeschäft sowie im Bereich Marineelektronik und -software gegenüber dem Vorjahr steigern.</p><p class="MsoNormal">Das <strong>Bereinigte EBIT</strong> des Konzerns lag bei 640&nbsp;Mio&nbsp;€ und damit 72&nbsp;Mio&nbsp;€ über dem Vorjahr (567&nbsp;Mio&nbsp;€). Der Anstieg resultierte größtenteils aus dem deutlich verbesserten Ergebnis bei Decarbon Technologies. Grund waren insbesondere positive Einmaleffekte – etwa im Chemieanlagenbau – sowie geringere außerordentliche Mehrkosten. Steel Europe hat sein Ergebnis gegenüber dem Vorjahr gesteigert und profitierte u.a. von rückläufigen Rohstoffkosten, niedrigeren Abschreibungen infolge außerplanmäßiger Wertberichtigungen sowie positiven Einmaleffekten. Marine Systems erzielte ebenfalls ein leicht verbessertes Ergebnis. Automotive Technology und Materials Services agierten weiterhin in einem herausfordernden Marktumfeld und verzeichneten rückläufige Ergebnisse. Positive Effekte aus dem Effizienzsteigerungsprogramm APEX haben die Ergebnisentwicklung in allen Segmenten unterstützt.</p><p class="MsoNormal">Unter dem Strich weist thyssenkrupp für das abgelaufene Geschäftsjahr einen <strong>Jahresüberschuss</strong> von 532&nbsp;Mio&nbsp;€ auf – eine Steigerung um rund 2&nbsp;Mrd&nbsp;€ gegenüber dem Vorjahr (-1.450&nbsp;Mio €). Der positive Wert resultiert vor allem aus einer Zuschreibung auf die verbliebene Beteiligung an TK Elevator (902&nbsp;Mio €) und der Veräußerung von thyssenkrupp Electrical Steel India (rd. 320 Mio €). Gegenläufig wirkten Wertminderungsaufwendungen (rd. -790&nbsp;Mio&nbsp;€) und Restrukturierungs-aufwendungen (rd. -220&nbsp;Mio&nbsp;€) sowie ein Steuereffekt im Zusammenhang mit der Abspaltung des Marinegeschäfts (-135&nbsp;Mio&nbsp;€). Das Netto-Ergebnis nach Abzug der Minderheitenanteile lag bei 465&nbsp;Mio&nbsp;€ (Vorjahr: ‑1.506&nbsp;Mio&nbsp;€). Das Ergebnis je Aktie betrug 0,75&nbsp;€ (Vorjahr: -2,42&nbsp;€).</p><p class="MsoNormal">Das <strong>Eigenkapital</strong> ist gegenüber dem Vorjahresstichtag von 10,4&nbsp;Mrd&nbsp;€ auf 10,6&nbsp;Mrd&nbsp;€ gestiegen. Neben dem Jahresüberschuss trugen dazu auch Effekte aus der Neubewertung der Pensionsverpflichtungen infolge des veränderten Zinsniveaus bei. Gegenläufig wirkten unter anderem negative Währungseffekte. Die <strong>Eigenkapitalquote</strong> weist weiterhin einen komfortablen Wert von 37&nbsp;Prozent auf (Vorjahr: 35&nbsp;Prozent).</p><p class="MsoNormal">Der <strong>Free Cashflow vor M&amp;A</strong> erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreswert um 253&nbsp;Mio&nbsp;€ auf 363&nbsp;Mio&nbsp;€. Zu dieser positiven Entwicklung trugen sowohl eine verbesserte Mittelfreisetzung im Netto-Umlaufvermögen als auch ein deutlich gestiegener Beitrag von Marine Systems im Zusammenhang mit Neubauaufträgen bei.</p><p class="MsoNormal">Dank des positiven Free Cashflow vor M&amp;A stieg das <strong>Netto-Finanzguthaben</strong> zum Bilanzstichtag auf 4,9&nbsp;Mrd&nbsp;€ (Vorjahr: 4,4&nbsp;Mrd&nbsp;€). Mit flüssigen Mitteln und freien zugesagten Kreditlinien von insgesamt 6,8&nbsp;Mrd&nbsp;€ verfügt thyssenkrupp weiterhin über eine sehr gute Liquiditätssituation. Nach Rückzahlung der letzten Anleihe über 0,6&nbsp;Mrd&nbsp;€ im Februar dieses Jahres ist thyssenkrupp weitgehend frei von Bank- und Kapitalmarktschulden.</p><p class="MsoNormal">Der Hauptversammlung wird am 30.&nbsp;Januar&nbsp;2026 vorgeschlagen, für das Geschäftsjahr 2024/2025 eine <strong>Dividende</strong> in Höhe von 0,15&nbsp;€ je Stückaktie auszuschütten. Damit stellt thyssenkrupp weiterhin die Dividendenkontinuität sicher.</p><p class="MsoNormal">„Wir haben unsere im 3.&nbsp;Quartal angepassten finanziellen Zielwerte erreicht. Beim Free Cashflow vor M&amp;A haben wir das Ziel leicht übertroffen und haben das dritte Jahr infolge positiv abgeschlossen“, betont <strong>Dr. Axel Hamann, Finanzvorstand der thyssenkrupp AG</strong>. „Im nächsten Geschäftsjahr müssen wir jedoch davon ausgehen, dass die schwierigen Marktbedingungen weiter fortbestehen werden. Deshalb ist die entschlossene Umsetzung unserer Effizienz- und Kostensenkungsprogramme in allen Segmenten entscheidend für die Entwicklung unserer Ergebnisse. Jetzt kommt es darauf an, dass wir diesen Kurs beibehalten und unsere Maßnahmen zur Leistungssteigerung weiter konsequent fortführen.“</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Prognose 2025/2026: Bereinigtes EBIT zwischen 500 und 900 Mio € erwartet</strong></p><p class="MsoNormal">Das anhaltend herausfordernde Marktumfeld prägt auch den <strong>Ausblick</strong> für das laufende Geschäftsjahr.</p><p class="MsoNormal">thyssenkrupp erwartet für das Geschäftsjahr 2025/2026 beim <strong>Umsatz</strong> eine Entwicklung zwischen -2 bis +1&nbsp;Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hierzu werden insbesondere nachfrageinduzierte Anstiege bei Materials Services und Steel Europe erwartet, denen entsprechende Rückgänge bei Automotive Technology und Decarbon Technologies gegenüberstehen.</p><p class="MsoNormal">thyssenkrupp erwartet ein <strong>Bereinigtes EBIT </strong>zwischen 500&nbsp;und 900&nbsp;Mio&nbsp;€. Die Erreichung dieses Korridors wird insbesondere durch Effekte aus bereits aufgenommenen Restrukturierungen sowie durch die fortgesetzten Maßnahmen im Rahmen des Performance-Programms APEX unterstützt.</p><p class="MsoNormal">Für den <strong>Free Cashflow vor M&amp;A</strong>&nbsp;rechnet der Konzern mit einem Wert zwischen -600&nbsp;und&nbsp;-300&nbsp;Mio&nbsp;€. Hierin enthalten sind rund 350&nbsp;Mio&nbsp;€ Auszahlungen für Restrukturierungen, insbesondere bei Automotive Technology und Steel Europe. Zudem hat das Zahlungsprofil in den Projektgeschäften – im Wesentlichen Anzahlungen bei Marine Systems – maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung.</p><p class="MsoNormal">Der <strong>Jahresüberschuss</strong> wird mit einem Wert zwischen -800&nbsp;und&nbsp;-400&nbsp;Mio&nbsp;€ prognostiziert. Hierin enthalten ist insbesondere die Bildung von Restrukturierungsrückstellungen bei Steel Europe.</p><p class="MsoNormal"><strong>Dr. Axel Hamann, CFO der thyssenkrupp AG</strong>: „Unsere Prognose berücksichtigt sowohl die weiterhin herausfordernden Marktbedingungen als auch die bereits angestoßenen Effizienz- und Restrukturierungsmaßnahmen in unseren Segmenten. Mit den für das laufende Jahr geplanten und bereits einkalkulierten Maßnahmen – insbesondere beim Stahl sowie bei Automotive Technology – schaffen wir die Basis für eine nachhaltige Verbesserung unserer Ergebnisse. Mittelfristig halten wir an unseren Finanzzielen fest: Wir streben weiterhin eine Bereinigte EBIT-Marge von 4 bis 6 Prozent auf Konzernebene, einen signifikant positiven Wert für den Free Cashflow vor M&amp;A sowie verlässliche Dividendenzahlungen für unsere Aktionäre an.“</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Strategische Entwicklung in den Segmenten</strong></p><p class="MsoNormal">thyssenkrupp treibt sein <strong>strategisches Zukunftsmodell</strong> ACES 2030 weiter voran. Langfristiges Ziel ist die schrittweise Verselbstständigung aller Geschäftsbereiche und die Öffnung für die Beteiligung Dritter. Die thyssenkrupp AG soll sich zu einer Finanzholding entwickeln, die grundsätzlich Mehrheitsbeteiligungen an starken, eigenständigen Unternehmen unter ihrem Dach vereint. Die Eigenständigkeit der Segmente soll ihre unternehmerische Freiheit erhöhen und neue Wachstumsperspektiven eröffnen: mehr Entscheidungsbefugnisse, mehr Flexibilität bei Investitions- und Vertriebsentscheidungen sowie einen eigenen Zugang zum Kapitalmarkt. Zugleich schafft die neue Struktur mehr Verantwortlichkeit und Transparenz bei den verselbstständigten Unternehmen. Beides zusammen ist ein entscheidender Hebel, um die Performance nachhaltig zu steigern. Die Ausgangssituation für eine eigenständige Aufstellung unterscheidet sich je nach Segment – abhängig von Marktumfeld, Geschäftsmodell und Transformationsfortschritt. Entsprechend bereiten sich die Geschäfte mit unterschiedlichen Schwerpunkten, Geschwindigkeiten und Maßnahmen auf diesen Schritt vor. In den vergangenen Monaten wurden dabei wichtige Fortschritte in den einzelnen Segmenten erzielt:</p><p class="MsoNormal"><strong>Automotive Technology</strong> arbeitet in einem weiterhin schwierigen Marktumfeld und setzt das im März gestartete globale Effizienzprogramm konsequent um. Dieses umfasst Kostensenkungen, Prozessoptimierung und die Bündelung von Unterstützungsfunktionen. Geplant ist eine Kostensenkung von rund 150&nbsp;Mio&nbsp;€. In den Zentralfunktionen und Verwaltungsbereichen werden dafür rund 1.800 Arbeitsplätze abgebaut. Zum 1.&nbsp;Oktober&nbsp;2025 hat sich das Segment zudem mit vier kunden- und technologieorientierten Business Units neu ausgerichtet, um sein Potenzial optimal zu nutzen und profitabel zu wachsen. Parallel dazu setzt Automotive Technology den Fokus auf Portfolioanpassungen: Die Business Units Automotive Body Solutions, Automation Engineering und Springs &amp; Stabilizers werden separat weitergeführt; hier prüft thyssenkrupp strategische Optionen wie Partnerschaften oder neue Eigentümermodelle. Im November 2025 wurde in diesem Kontext auch der Verkauf des Kerngeschäfts von Automation Engineering an die Agile Robots SE eingeleitet. Der Abschluss der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der üblichen, regulatorischen Genehmigungen und wird in den kommenden Monaten erwartet.</p><p class="MsoNormal">Bei <strong>Decarbon Technologies</strong> richtet sich der Fokus auf Leistung und Zukunftsfähigkeit. Das Segment leistet mit seinem breiten Technologieportfolio einen bedeutenden Beitrag zur nachhaltigen Transformation energieintensiver Industrien. Der Markthochlauf grüner Technologien verläuft zwar langsamer als ursprünglich erwartet, mittel- bis langfristig besteht jedoch weiterhin erhebliches Potenzial. Uhde ist weltweit führend in der Planung und dem Bau großtechnischer Ammoniakanlagen. Gemeinsam mit Uniper entwickelt das Unternehmen einen industriellen Ammoniak-Cracker, der den Import und die Nutzung von grünem Wasserstoff im großen Maßstab ermöglicht. Rothe Erde leistet mit Großwälzlagern für einen Windpark mit direktem Anschluss eines Industriestandortes Beiträge zur Energiewende. Polysius liefert die Schlüsseltechnologie für das erste CO₂-neutrale Zementwerk in Deutschland. Und thyssenkrupp nucera treibt den weltweiten Ausbau der grünen Wasserstoffproduktion voran: Mit mehr als 600 Projekten und über zehn Gigawatt installierter Leistung zählt das Unternehmen zu den führenden Anbietern von Elektrolysetechnologien.</p><p class="MsoNormal"><strong>Materials Services</strong> setzt seine Transformation vom klassischen Werkstoffhändler zum modernen Lieferkettendienstleister fort. Dazu tragen der Ausbau des Supply-Chain-Geschäfts, gezielte Investitionen in das nordamerikanische Dienstleistungs- und Fertigungsgeschäft, die Weiterentwicklung des Servicecentergeschäfts in Deutschland sowie die Stärkung des digitalen Produktportfolios bei. So wurden in Nordamerika durch die Übernahme von Cobotix Manufacturing die Kapazitäten in der Präzisionsfertigung ausgebaut und mit einem neuen Standort in New Mexico die Verarbeitung und Distribution erweitert. In den USA zählt Materials Services inzwischen zu den TOP-20-Anbietern im Bereich Lagerhaltung. Mit der Übernahme von Waves in Luxemburg, einem Softwareanbieter für ESG-/Nachhaltigkeitsdaten und Reporting, wurde das Portfolio an digitalen Lösungen gestärkt. Außerdem hat das Segment durch den Ausbau der Servicecenter und die Integration des Technology Centers in Indien seine digitale Kompetenz und Marktpräsenz weiter erhöht.</p><p class="MsoNormal"><strong>Steel Europe</strong> setzt die strategische Neuausrichtung konsequent fort. Anfang Dezember haben der Stahlvorstand und die IG Metall den Sanierungstarifvertrag „Neuaufstellung Stahl“ unterzeichnet. Dieser bildet die Basis, um das „industrielle Zukunftskonzept“ von Steel Europe Schritt für Schritt in die Wege zu leiten. Dabei bleibt das erklärte Ziel, die zwingend notwendigen Maßnahmen zur Kostensenkung ohne betriebsbedingte Kündigungen zu bewältigen. Bereits Anfang April 2025 hatte das Unternehmen den Liefervertrag mit den Hüttenwerken Krupp Mannesmann zum 31. Dezember 2032 gekündigt. Dies ist ein wichtiger Schritt zur notwendigen Kapazitätsanpassung. Die Versandkapazität soll von derzeit rund 11,5 Millionen Tonnen auf ein Zielniveau von etwa 8,7&nbsp;bis 9 Millionen Tonnen pro Jahr reduziert werden. Mit dem Hochlauf des neuen Walzkomplexes in Duisburg konnten zudem zentrale Investitionen in Höhe von insgesamt rund 800 Mio € zur Ausrichtung des Produktionsnetzwerkes am Standort Duisburg auf zukünftige Kundenanforderungen und profitable Premiumprodukte abgeschlossen werden. Der Bau der Direktreduktionsanlage in Duisburg schreitet trotz des herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds und regulatorischer Unsicherheiten voran. Darüber hinaus ist Mitte September 2025 ein unverbindliches, indikatives Angebot von Jindal Steel International für den Erwerb von thyssenkrupp Steel Europe eingegangen. Dieses prüft die thyssenkrupp AG mit Blick auf die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit und die Fortführung der grünen Transformation sowie die Beschäftigung an unseren Stahl-Standorten. In diesem Zusammenhang haben sich die EP Group (EPG) und die thyssenkrupp AG einvernehmlich darauf geeinigt, die Gespräche über ein mögliches 50 / 50-Joint-Venture für thyssenkrupp Steel Europe zu beenden. EPG hat ihren am 31.&nbsp;Juli&nbsp;2024 erworbenen Anteil von 20&nbsp;Prozent an der thyssenkrupp Steel Europe AG mit Wirkung zum 30.&nbsp;September&nbsp;2025 zurückgegeben und eine Rückerstattung des Kaufpreises erhalten.</p><p class="MsoNormal"><strong>TKMS</strong> (Segment Marine Systems) ist seit dem 20.&nbsp;Oktober&nbsp;2025 ein eigenständiges und börsennotiertes Unternehmen. Inzwischen erfüllt TKMS die MDAX-Kriterien der Deutschen Börse&nbsp;und wird ab 22. Dezember 2025 in den zweitwichtigsten deutschen Index aufgenommen. Als Europas einziges vollintegriertes Systemhaus für maritime Verteidigung vereint TKMS die Plattformexpertise im Unter- und Überwasserbereich mit einer starken Marktpositionierung in den Bereichen maritimer Elektronik, Sensorik, Effektoren, unbemannter Systeme, maritimer Führungssysteme und Software. Mit einem Auftragsbestand auf Rekordniveau von 18,2&nbsp;Mrd&nbsp;€ ist das Unternehmen hervorragend aufgestellt. Die Börsennotierung verschafft TKMS finanzielle Unabhängigkeit sowie auch zusätzliche Agilität, Flexibilität und neue Möglichkeiten für Wachstum und Innovation. Gleichzeitig bleibt die thyssenkrupp AG mit 51&nbsp;Prozent strategische Mehrheitsgesellschafterin und stärkt damit die Stabilität.</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
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            <title><![CDATA[thyssenkrupp Steel schließt mit der IG Metall Sanierungstarifvertrag ab ]]></title>
            <link>https://www.thyssenkrupp.com/de/newsroom/pressemeldungen/pressedetailseite/thyssenkrupp-steel-schliesst-mit-der-ig-metall-sanierungstarifvertrag-ab-310206</link>
            <guid>https://www.thyssenkrupp.com/de/newsroom/pressemeldungen/pressedetailseite/thyssenkrupp-steel-schliesst-mit-der-ig-metall-sanierungstarifvertrag-ab-310206</guid>
            <pubDate>Mon, 01 Dec 2025 13:30:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<p><strong>&nbsp;</strong></p><ul><li><p class="StandardWeb1">Details zu Interessenausgleich und Sozialplänen vereinbart<br><br></p><p></p></li><li><p class="StandardWeb1">Vertragslaufzeit bis 30.09.2030</p><p><br></p></li><li><p class="StandardWeb1">Finanzierung von thyssenkrupp Steel gesichert</p><p><br></p></li><li><p class="StandardWeb1">Weg zur operativen Umsetzung des industriellen Konzepts frei</p></li></ul><p class="StandardWeb1"><br><br>Im Rahmen der geplanten Neuaufstellung von thyssenkrupp Steel haben die Verhandlungspartner einen entscheidenden Meilenstein erzielt: Deutschlands größter Stahlhersteller hat sich mit der Gewerkschaft und der betrieblichen Interessenvertretung über die noch ausstehenden Details zu Interessenausgleich, Sozialplan und weiteren betrieblichen Vereinbarungen geeinigt. Zudem ist die für den Restrukturierungszeitraum bis 30.09.2030 notwendige Finanzierung gesichert. Über die Konditionen haben die Parteien Vertraulichkeit vereinbart. thyssenkrupp Steel und die IG Metall haben daraufhin den Sanierungstarifvertrag mit einer Laufzeit bis zum 30.09.2030 unterzeichnet. Damit ist der Weg zur operativen Umsetzung des industriellen Konzepts endgültig frei.</p><p class="StandardWeb1"><strong>Industrielles Konzept als Grundlage für Neuaufstellung von thyssenkrupp Steel</strong></p><p class="StandardWeb1">Das vom Stahlvorstand erarbeitete und im November vergangenen Jahres vorgestellte industrielle Konzept bildet die Grundlage für die jetzt erzielten Einigungen. Es sieht im Wesentlichen eine marktbedingte Reduzierung der Produktionskapazitäten auf ein Versandniveau von 8,7 bis 9 Millionen Tonnen vor, einen Abbau beziehungsweise eine Ausgliederung von rund 11.000 Stellen sowie Investitionen, unter anderem in die am Standort Duisburg in Bau befindliche Direktreduktionsanlage.</p><p class="StandardWeb1">Der Restrukturierungsprozess geht nun unmittelbar in die Umsetzung, um möglichst schnell Effizienzen zu heben und wettbewerbsfähigere Kostenpositionen zu erreichen. Unabhängig davon verfolgt thyssenkrupp Steel weiterhin das Ziel einer langfristig klimaneutralen Stahlproduktion. Der Bau der ersten Direktreduktionsanlage am Standort Duisburg wird weiter fortgesetzt.</p><p>&nbsp;</p><p class="StandardWeb1"><strong>Zitate</strong></p><p class="StandardWeb1"><strong>Ilse Henne, Aufsichtsratsvorsitzende thyssenkrupp Steel:</strong> „Es ist uns in einer gemeinsamen Kraftanstrengung gelungen, die letzten Hindernisse auf dem Weg zur Unterzeichnung aus dem Weg zu räumen, und wir haben ein tragfähiges Ergebnis erzielt. Alle Seiten sind hier ihrer Verantwortung gerecht geworden. Das macht Mut und ist ein sehr gutes Signal für den Stahl und für die ganze Region.“</p><p class="StandardWeb1"><strong>Marie Jaroni, CEO thyssenkrupp Steel:</strong> „Seit Vorstellung unseres industriellen Konzepts haben wir die anstehenden Aufgaben konsequent Schritt für Schritt gelöst und mit dem Abschluss des Sanierungstarifvertrags den entscheidenden Knoten durchschlagen, um thyssenkrupp Steel fit für die Zukunft zu machen. Unser Ziel ist ganz klar: Wir wollen langfristig eine Spitzenposition im europäischen Wettbewerb einnehmen. Die Voraussetzungen dafür haben wir jetzt geschaffen.“</p><p class="StandardWeb1"><strong>Wilfried von Rath, CHRO thyssenkrupp Steel:</strong> „Die Einigung und Unterzeichnung des Sanierungstarifvertrags sind ein starkes Zeichen: Unternehmen und Arbeitnehmervertretung haben in gemeinsamer Verantwortung eine zukunftsweisende Vereinbarung für den Stahl erarbeitet. Dabei müssen wir auch offen und ehrlich sagen: Wir werden viele Stellen abbauen und harte Einschnitte vornehmen. Wir tun dies, um wettbewerbsfähiger zu werden und möglichst viele Arbeitsplätze für die Zukunft zu sichern. Sanierungstarifvertrag und betriebliche Vereinbarungen zeigen, dass wir den Weg dahin fair, mit Augenmaß und vor allem ohne betriebsbedingte Kündigungen gehen wollen.“</p>]]></content:encoded>
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        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[thyssenkrupp AG gibt geplantes Datum für Börsennotierung der TKMS bekannt]]></title>
            <link>https://www.thyssenkrupp.com/de/newsroom/pressemeldungen/pressedetailseite/thyssenkrupp-ag-gibt-geplantes-datum-fur-borsennotierung-der-tkms-bekannt-308577</link>
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            <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 06:00:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpFirst">Billigung des Wertpapierprospekts durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungs­aufsicht (BaFin) erfolgt</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">Erste Notierung und Handelsaufnahme der TKMS im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse für Montag, den 20. Oktober 2025, geplant</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">Zuteilungsstichtag ist für Freitag, den 17. Oktober 2025, vorgesehen; das Zuteilungsverhältnis beträgt 20:1</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">thyssenkrupp AG bleibt mit 51 Prozent strategische Mehrheitsgesellschafterin</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpLast">Miguel López: „Mit der Börsennotierung schaffen wir Wachstumsperspektiven für TKMS und Werte für unsere Aktionärinnen und Aktionäre.“</p></li></ul><p class="MsoNormal"><strong>&nbsp;</strong></p><p class="MsoNormal">Die thyssenkrupp AG gibt den 20. Oktober 2025 als geplantes Datum für die Erstnotierung ihrer Marinesparte TKMS AG &amp; Co. KGaA (TKMS) im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse bekannt. Grundlage dafür ist die Billigung des Wertpapierprospekts durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).</p><p class="MsoNormal">Mit der Handelsregistereintragung, die unmittelbar vor dem Börsenstart erfolgen soll, wird die Abspaltung eines Minderheitsanteils von TKMS sowie die Übertragung der Aktien an die Aktionärinnen und Aktionäre der thyssenkrupp AG rechtswirksam. Durch die geplante Handelsaufnahme am 20. Oktober wird der Abspaltungsprozess abgeschlossen. thyssenkrupp bleibt mit einem Anteil von 51 Prozent strategische Mehrheitsgesellschafterin von TKMS.</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Zuteilung der TKMS-Aktien</strong></p><p class="MsoNormal">Im Rahmen der Abspaltung erhalten die Aktionärinnen und Aktionäre für jeweils 20 Aktien der thyssenkrupp AG eine Aktie der TKMS AG &amp; Co. KGaA. Bruchteile („Spitzen“), die sich aus diesem Verhältnis ergeben, werden über die Börse veräußert; der entsprechende jeweilige Erlös wird den betroffenen Aktionärinnen und Aktionären von ihrer Depotbank gutgeschrieben. Maßgeblicher Zuteilungsstichtag ist im Regelfall der für Freitag, den 17. Oktober 2025, vorgesehene Tag der Handelsregistereintragung. Alle, die an diesem Tag Aktien der thyssenkrupp AG halten, erhalten die entsprechenden TKMS-Aktien automatisch über die Depotbank eingebucht.</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Miguel López, Vorstandsvorsitzender der thyssenkrupp AG:</strong></p><p>„Mit der Börsennotierung von TKMS schlagen wir bei thyssenkrupp ein neues Kapitel auf: Wir ermöglichen Wachstumsperspektiven und Kapitalmarktzugang für TKMS und schaffen zugleich Werte für unsere Aktionärinnen und Aktionäre. Sie werden künftig unmittelbar am Erfolg zweier Unternehmen beteiligt sein – der thyssenkrupp AG und TKMS. Damit schaffen wir Transparenz, Wahlfreiheit und neue Handlungsspielräume – für TKMS, für thyssenkrupp und für unsere Investoren.“</p><p>Am 8. August 2025 hatte die außerordentliche Hauptversammlung der thyssenkrupp AG der Abspaltung mit großer Mehrheit zugestimmt. Die Verselbstständigung von TKMS ist ein zentraler Meilenstein der strategischen Neuausrichtung von thyssenkrupp. Ziel ist es, die thyssenkrupp AG zu einer Finanzholding zu entwickeln, die weiterhin Beteiligungen an starken, eigenständigen Unternehmen unter ihrem Dach hält.</p><p class="MsoNormal">Im Rahmen der Abspaltung fungieren die Deutsche Bank, Citi und die Commerzbank als Finanzberater und Listing-Agents im Zusammenhang mit der geplanten Börsennotierung. Macquarie Capital, BBVA, Crédit Agricole CIB und Société Générale sind als weitere Finanzberater tätig.</p>]]></content:encoded>
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        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[thyssenkrupp mit solider Geschäftsentwicklung im 3. Quartal 2024/2025 ]]></title>
            <link>https://www.thyssenkrupp.com/de/newsroom/pressemeldungen/pressedetailseite/thyssenkrupp-mit-solider-geschaftsentwicklung-im-3.-quartal-20242025-300383</link>
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            <pubDate>Thu, 14 Aug 2025 05:00:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<p><strong>&nbsp;</strong></p><ul><li><p class="MsoNormal">Auftragseingang steigt um 21 Prozent auf 10,1&nbsp;Mrd&nbsp;€, getrieben von Marine Systems</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">Umsatz preis- und nachfragebedingt bei 8,2&nbsp;Mrd&nbsp;€ (Vorjahr: 9,0&nbsp;Mrd&nbsp;€)</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">Bereinigtes EBIT auf 155&nbsp;Mio&nbsp;€ verbessert (Vorjahr: 149&nbsp;Mio&nbsp;€): Performanceprogramm APEX mit positiven Ergebniseffekten</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">Free Cashflow vor M&amp;A auf ‑227&nbsp;Mio&nbsp;€ verbessert (Vorjahr: ‑256&nbsp;Mio&nbsp;€)</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">Geschäftsjahr 2024/2025: Umsatzprognose angepasst; Prognose für Bereinigtes EBIT am unteren Ende der kommunizierten Spanne konkretisiert</p></li></ul><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal">thyssenkrupp verzeichnete im 3.&nbsp;Quartal des Geschäftsjahres 2024/2025 in einem anhaltend herausfordernden Marktumfeld eine solide Geschäftsentwicklung. Der <strong>Auftragseingang</strong> von April bis Juni legte auf 10,1&nbsp;Mrd&nbsp;€ zu. Dies entspricht einem Anstieg um 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr, getrieben vor allem durch ein starkes Neugeschäft bei Marine Systems. Der <strong>Konzernumsatz</strong> belief sich auf 8,2&nbsp;Mrd&nbsp;€ (Vorjahr: 9,0&nbsp;Mrd&nbsp;€). Ausschlaggebend hierfür waren vor allem rückläufige Preis- und Nachfrageeffekte. Trotz des Umsatzrückgangs konnte der Konzern das <strong>Bereinigte EBIT</strong> stabil halten und sogar leicht steigern auf 155&nbsp;Mio&nbsp;€ nach 149&nbsp;Mio&nbsp;€ im Vorjahr. Positive Effekte aus dem Performanceprogramm APEX stützten diese Entwicklung. Der Free Cashflow vor M&amp;A lag mit ‑227&nbsp;Mio&nbsp;€ ebenfalls über dem Vorjahr (‑256&nbsp;Mio&nbsp;€). Mit Blick auf das Gesamtjahr hat thyssenkrupp aufgrund der unverändert schwachen Nachfrage und einem weiterhin niedrigem Preisniveau seine Prognose beim Umsatz angepasst. Der Umsatz wird nun in einer Spanne zwischen -7 Prozent und -5 Prozent gegenüber Vorjahr erwartet (bisher: -3 Prozent bis 0 Prozent). Als Folge wurde auch die <strong>Prognose</strong> für das Bereinigte EBIT konkretisiert. Der Konzern erwartet nun einen Wert am unteren Ende der kommunizierten Spanne von 600&nbsp;Mio&nbsp;€ bis 1.000&nbsp;Mio&nbsp;€.</p><p class="MsoNormal">„Das zurückliegende Quartal war von enormen makroökonomischen Unsicherheiten geprägt. Das schwache Marktumfeld in wichtigen Kundenindustrien wie der Automobilindustrie, dem Maschinen- und Anlagenbau und der Bauwirtschaft sind für uns deutlich zu spüren. Dennoch ist es uns gelungen, mit APEX und weiteren konsequenten Maßnahmen zur Kostensenkung gegenzusteuern und das Ergebnis stabil zu halten“, sagt <strong>Miguel López, Vorstandsvorsitzender der thyssenkrupp&nbsp;AG</strong>. „Zugleich machen wir große Fortschritte bei unseren strategischen Themen: Für unser Marinegeschäft streben wir noch in diesem Kalenderjahr eine Börsennotierung an. Für Steel Europe legen wir mit dem neuen Sanierungstarifvertrag die Basis für eine erfolgreiche Zukunft. Und auch in den anderen Segmenten arbeiten wir zielstrebig auf das neue Zukunftskonzept hin.“</p><p class="MsoNormal">&nbsp;&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Entwicklung thyssenkrupp Konzern und Segmente im 3.&nbsp;Quartal&nbsp;2024/2025</strong></p><p class="MsoNormal">Der <strong>Auftragseingang des Konzerns </strong>lag mit 10,1&nbsp;Mrd&nbsp;€ deutlich über dem Vorjahreswert von 8,4&nbsp;Mrd&nbsp;€. Das Segment Marine Systems verzeichnete ein erhebliches Auftragsplus. Hierzu trug insbesondere die Auftragserweiterung für zwei U-Boote aus Singapur bei. Darüber hinaus schloss Marine Systems einen der größten Serviceverträge in der Unternehmensgeschichte für sechs U‑Boote der Deutschen Marine ab. Im Segment Automotive Technology hielt die verhaltene Kundennachfrage an. Auch Steel Europe und Materials Services waren weiterhin von nachfrage- und preisbedingten Rückgängen geprägt. Das Segment Decarbon Technologies blieb insgesamt unter dem Vorjahreswert.</p><p class="MsoNormal">Der Konzernumsatz belief sich auf 8,2&nbsp;Mrd&nbsp;€ (Vorjahr: 9,0&nbsp;Mrd&nbsp;€). Dieser Rückgang resultierte insbesondere aus einer geringeren Nachfrage in den Segmenten Automotive Technology, Materials Services und Steel Europe sowie niedrigeren Preisen bei Materials Services und Steel Europe. Auch das Segment Decarbon Technologies lag insgesamt unter dem Vorjahr. Marine Systems steigerte den Umsatz durch Projektfortschritte im Neubaugeschäft sowie in den Bereichen Service und Marineelektronik.</p><p class="MsoNormal">Das <strong>Bereinigte EBIT</strong> des Konzerns lag mit 155&nbsp;Mio&nbsp;€ über dem Vorjahr (149&nbsp;Mio&nbsp;€). Der Anstieg resultierte aus dem deutlich verbesserten Ergebnis bei Decarbon Technologies. Grund waren positive Einmaleffekte (im&nbsp;Wesentlichen Aufholung einer Forderungswertberichtigung), eine verbesserte operative Performance und der Wegfall außerordentlicher Mehrkosten aus der Vorperiode. Bei Steel Europe wirkten sich ein schwächeres Erlös- und Versandniveau sowie eine geringere Produktionsauslastung infolge geplanter Umbaustillstände negativ auf das Ergebnis aus. Auch Automotive Technology und Materials Services standen weiterhin im Zeichen eines herausfordernden Marktumfelds. Bei Marine Systems beeinflussten unter anderem die höheren Kosten im Zuge der angestrebten Verselbstständigung das Ergebnis. Positive Effekte aus dem Effizienzsteigerungsprogramm APEX unterstützten die Ergebnisentwicklung in allen Segmenten.</p><p class="MsoNormal">Der <strong>Free Cashflow vor M&amp;A</strong> lag bei -227&nbsp;Mio&nbsp;€ und damit leicht über dem Niveau des Vorjahresquartals (-256&nbsp;Mio&nbsp;€).</p><p class="MsoNormal">Das <strong>Netto-Finanzguthaben</strong> lag zum Stichtag 30. Juni 2025 bei 3,7&nbsp;Mrd&nbsp;€ (31. März 2025: 4,0&nbsp;Mrd&nbsp;€). Der Konzern verfügt mit flüssigen Mitteln und freien, zugesagten Kreditlinien von insgesamt 5,7&nbsp;Mrd&nbsp;€ weiterhin über eine sehr gute Liquiditätssituation.</p><p>Unter dem Strich ergibt sich ein <strong>Periodenfehlbetrag</strong> von -255&nbsp;Mio&nbsp;€ (Vorjahr: -33&nbsp;Mio&nbsp;€). Belastend wirkte insbesondere ein einmaliger Steuereffekt im Zusammenhang mit der Vorbereitung der geplanten Abspaltung des Marinegeschäfts in Höhe von rund 135 Mio&nbsp;€. Hinzu kamen erneut Wertminderungsaufwendungen bei Steel Europe in Höhe von rund 100&nbsp;Mio&nbsp;€ und Restrukturierungsaufwendungen bei Automotive Technology von rund 70&nbsp;Mio&nbsp;€. Das Netto-Ergebnis nach Abzug der Minderheitenanteile lag bei -278&nbsp;Mio&nbsp;€ (Vorjahr: -54&nbsp;Mio&nbsp;€); das Ergebnis je Aktie betrug -0,45&nbsp;€ (Vorjahr: -0,09&nbsp;€).</p><p>Das <strong>Eigenkapital</strong> lag bei 9,9&nbsp;Mrd&nbsp;€ (Stand&nbsp;31. März 2025: 10,6&nbsp;Mrd&nbsp;€). Neben dem Periodenfehlbetrag wirkten sich Wechselkurseffekte aus. Die <strong>Eigenkapitalquote</strong> liegt weiterhin auf einem komfortablen Niveau von knapp 35&nbsp;Prozent.</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Strategische Entwicklung in den Segmenten im 3.&nbsp;Quartal&nbsp;2024/2025</strong></p><p class="MsoNormal">thyssenkrupp setzt die Neuausrichtung des Konzerns wie geplant fort. Langfristiges Ziel ist es, die thyssenkrupp AG zu einer schlanken Konzernführungsgesellschaft&nbsp;zu entwickeln, die Beteiligungen an starken, eigenständigen Unternehmen unter ihrem Dach vereint – mit klaren Rollen, selbständiger Steuerung und jeweils eigenem Wertbeitrag. In den vergangenen Monaten wurden wichtige Fortschritte in den einzelnen Segmenten erzielt.</p><p class="MsoNormal"><strong>Automotive Technology</strong> richtet sich zum 1.&nbsp;Oktober&nbsp;2025 mit vier kunden- und technologieorientierten Business Units neu aus, um sein Potenzial optimal zu nutzen und profitabel zu wachsen. Die neue Struktur fördert effizientere Zusammenarbeit, einen stärkeren Kundenfokus und Synergien. Parallel läuft das im März gestartete Effizienzprogramm. Geplant ist eine Kostensenkung von über 150&nbsp;Mio&nbsp;€, unter anderem durch den Abbau von rund 1.800&nbsp;Stellen. Parallel dazu setzt Automotive Technology den Fokus auf Portfolioanpassungen: Die Business Units Automotive Body Solutions, Automation Engineering und Springs &amp; Stabilizers werden separat weitergeführt; hier prüft thyssenkrupp strategische Optionen wie Partnerschaften oder neue Eigentümermodelle.</p><p class="MsoNormal"><strong>Decarbon Technologies</strong> leistet mit seinem breiten Technologieportfolio einen bedeutenden Beitrag zur nachhaltigen Transformation energieintensiver Industrien. Die Geschäftseinheit Uhde ist weltweit führender Anbieter von Ammoniaktechnologie und Großanlagen. Ende Mai&nbsp;2025 haben Uhde und Uniper eine strategische Partnerschaft geschlossen, um eine zentrale Technologie für den globalen Wasserstoffhandel zur industriellen Reife zu bringen: den großtechnischen Ammoniak-Cracker. Ziel der Zusammenarbeit ist es, importierten Ammoniak im industriellen Maßstab in Wasserstoff umzuwandeln und für verschiedenste Branchen wie Energie, Stahl oder Chemie verfügbar zu machen.&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Materials Services</strong> setzt seine Transformation vom reinen Werkstoffhändler zum Lieferkettendienstleister fort. Dazu tragen sowohl der Hochlauf von verschiedenen Investitionen in das nordamerikanische Dienstleistungs- und Fertigungsgeschäft als auch in das Servicecentergeschäft in Deutschland sowie die Stärkung des digitalen Produktportfolios bei. In den USA gehört Materials Services inzwischen zu den TOP-20-Anbietern im Bereich Lagerhaltung. Zur Stärkung der Kompetenzen im Bereich Digitalisierung wurde im 3. Quartal auch das Technologie Center Indien der thyssenkrupp AG in Materials Services integriert.</p><p class="MsoNormal"><strong>Steel Europe</strong> setzt die strategische Neuausrichtung auf Basis des industriellen Zukunftskonzepts konsequent fort. Am 12.&nbsp;Juli 2025 wurde mit der IG Metall eine Einigung auf einen neuen Sanierungstarifvertrag „Neuaufstellung Stahl“ erzielt. Damit ist die Grundvoraussetzung für eine langfristig wettbewerbsfähige und erfolgreiche Aufstellung von thyssenkrupp Steel geschaffen.</p><p class="MsoNormal">Dabei bleibt es das erklärte Ziel, die zwingend notwendigen Maßnahmen zur Kostensenkung ohne betriebsbedingte Kündigungen umzusetzen. Bereits Anfang Juli konnten mit dem Hochlauf des neuen Warmbandwerkes&nbsp;4 und der neuen Stranggießanlage&nbsp;4 sowie einer vollautomatisierten Brammenlogistik zentrale Investitionen in Höhe von insgesamt rund 800 Mio € zur Optimierung des Produktionsnetzwerkes am Standort Duisburg abgeschlossen werden. Beim Bau der Direktreduktionsanlage in Duisburg wurden die Vorbereitungen des Baufelds fertiggestellt. Neben der bereits erfolgten Errichtung von drei Schalthäusern wird ab Oktober mit dem Stahl- und Hochbau der Anlage begonnen.</p><p class="MsoNormal"><strong>Marine Systems</strong> hat mit der Zustimmung der Aktionärinnen und Aktionäre der thyssenkrupp AG zur Abspaltung einer Minderheitsbeteiligung einen wichtigen Meilenstein hin zu einem eigenständigen, börsennotierten Systemanbieter im maritimen Verteidigungsmarkt erreicht. Mit Wirksamwerden der Abspaltung werden 49 Prozent der Anteile an der neuen TKMS AG &amp; Co. KGaA (TKMS) direkt an die Aktionärinnen und Aktionäre der thyssenkrupp AG übertragen, während die thyssenkrupp AG Mehrheitsgesellschafterin bleibt. Für Ende September wird ein „Capital Markets Day“ vorbereitet, um das eigenständige Unternehmen und seine Perspektiven vorzustellen. Die Notierung der TKMS im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse wird noch in diesem Kalenderjahr angestrebt.<br>Die Abspaltung soll nicht nur die finanzielle Unabhängigkeit von TKMS stärken, sondern auch neue Möglichkeiten für Wachstum und Innovation eröffnen. Mit den Großbeauftragungen des laufenden Geschäftsjahres verfügt das Geschäft bereits zum 30. Juni 2025 über einen Auftragsbestand von 18,5&nbsp;Mrd&nbsp;€. Die für die kommenden Jahre erwartete steigende Nachfrage in den Kerngeschäften von TKMS und die langfristigen geostrategischen Entwicklungen bieten dem Unternehmen zusätzliche Wachstumschancen.</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Angepasste Prognose für das Geschäftsjahr&nbsp;2024/2025</strong></p><p class="MsoNormal">Angesichts des anhaltend herausfordernden Marktumfelds hat thyssenkrupp nachfrage- und preisinduzierte Anpassungen beim <strong>Umsatz</strong> bei Automotive Technology, Materials Services und Steel Europe vorgenommen. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 geht der Konzern beim Umsatz<strong> </strong>nunmehr von einer Spanne zwischen ‑7 Prozent und -5 Prozent aus (zuvor: -3 Prozent bis&nbsp;0 Prozent).</p><p class="MsoNormal">Als Folge hat thyssenkrupp auch die Prognose für das <strong>Bereinigte EBIT</strong> konkretisiert und erwartet nun einen Wert am unteren Ende der Bandbreite von 600&nbsp;Mio&nbsp;€ bis 1.000&nbsp;Mio&nbsp;€.</p><p class="MsoNormal">Als Reaktion auf die angespannte Lage werden auch die <strong>Investitionen</strong> restriktiver geplant. Sie werden nun in einer Spanne zwischen 1.400&nbsp;Mio&nbsp;€ und 1.600&nbsp;Mio&nbsp;€ erwartet (zuvor: 1.600&nbsp;Mio&nbsp;€ bis 1.800&nbsp;Mio&nbsp;€).</p><p class="MsoNormal">Beim <strong>Free Cashflow vor M&amp;A</strong> geht der Konzern weiterhin von einer Spanne zwischen 0&nbsp;€&nbsp;und&nbsp;300&nbsp;Mio&nbsp;€ aus. Der Jahresüberschuss wird voraussichtlich zwischen 100&nbsp;Mio&nbsp;€ und 500&nbsp;Mio&nbsp;€ liegen.</p><p><strong>Dr. Axel Hamann, CFO der thyssenkrupp AG:</strong> "Unsere Prognose trägt den weiterhin herausfordernden Marktbedingungen Rechnung. Trotz dieser anspruchsvollen Rahmenbedingungen sind wir zuversichtlich, unser vorrangiges Ziel eines positiven Free Cashflow vor M&amp;A auch im laufenden Geschäftsjahr zu erreichen. Die konsequente Umsetzung strukturwirksamer Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung in allen Segmenten ist weiterhin von zentraler Bedeutung. Damit schaffen wir die Grundlage, unsere Geschäftsbereiche nachhaltig zukunftsfähig aufzustellen.“<br><br><br><br></p>]]></content:encoded>
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        <item>
            <title><![CDATA[Außerordentliche Hauptversammlung der thyssenkrupp AG beschließt Verselbständigung von TKMS ]]></title>
            <link>https://www.thyssenkrupp.com/de/newsroom/pressemeldungen/pressedetailseite/ausserordentliche-hauptversammlung-der-thyssenkrupp-ag-beschliesst-verselbstandigung-von-tkms-300284</link>
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            <pubDate>Fri, 08 Aug 2025 13:10:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpFirst">Neuer eigenständiger Systemanbieter im maritimen Verteidigungsmarkt soll entstehen</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">TKMS mit starkem Auftragsbestand, wachsendem Umsatz und stabiler Ergebnisentwicklung gut für eine eigenständige Aufstellung positioniert</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">Aktionärinnen und Aktionäre profitieren von Wachstum und Wertentwicklung</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">Die Eigenständigkeit von TKMS trägt zur Förderung von Flexibilität und Innovationskraft bei</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">Neue Perspektiven für Beschäftigte am Industriestandort Deutschland</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">thyssenkrupp AG bleibt mit 51 Prozent strategische Mehrheitsgesellschafterin</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">Transaktion ist wichtiger Schritt für die strategische Neuausrichtung des thyssenkrupp Konzerns</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpLast">Siegfried Russwurm: „Die Verselbständigung schafft TKMS die nötigen unternehmerischen Freiräume, um technologische Exzellenz weiterzuentwickeln und einen substanziellen Beitrag zur Landes- und Bündnisverteidigung zu ermöglichen.“</p></li></ul><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal">Die Aktionärinnen und Aktionäre der thyssenkrupp AG haben heute auf einer außerordentlichen Hauptversammlung der Verselbständigung des Marinegeschäfts TKMS zugestimmt. Damit schafft thyssenkrupp die Grundlage für einen eigenständigen, börsennotierten Systemanbieter im maritimen Verteidigungsmarkt. Im Zuge der Transaktion werden 49 Prozent der Anteile an der neuen TKMS AG &amp; Co. KGaA direkt an die Aktionärinnen und Aktionäre übertragen. Die thyssenkrupp AG bleibt mit 51 Prozent Mehrheitsgesellschafterin und sichert so die strategische Steuerung und Stabilität von TKMS. Dieses Modell verbindet die Vorteile einer eigenständigen Entwicklung mit denen eines starken Ankeraktionärs.</p><p class="MsoNormal">Im Rahmen der Abspaltung erhalten die Aktionärinnen und Aktionäre für je 20 Aktien der thyssenkrupp AG eine Aktie der neuen TKMS AG &amp; Co. KGaA. Die Zuteilung erfolgt verhältniswahrend, das heißt, die Beteiligung an dem abgespaltenen Minderheitsanteil an TKMS entspricht der bisherigen Beteiligung an der thyssenkrupp AG. Die Börsennotierung der TKMS AG &amp; Co. KGaA im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse ist noch im laufenden Kalenderjahr vorgesehen.</p><p class="MsoNormal"><strong><br>Prof. Dr.-Ing. Siegfried Russwurm, Vorsitzender des Aufsichtsrats der thyssenkrupp AG:<br></strong>„Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen sicherheitspolitischen Lage in Europa und weltweit ist es entscheidend, dass Deutschland und seine Partner auf leistungsfähige, innovationsstarke Unternehmen wie TKMS bauen können. Die Verselbständigung schafft TKMS die nötigen unternehmerischen Freiräume, um technologische Exzellenz weiterzuentwickeln und einen substanziellen Beitrag zur Landes- und Bündnisverteidigung zu ermöglichen. Damit stärken wir zugleich die sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit Deutschlands und Europas.“</p><p class="MsoNormal">Ein zentrales Element der neuen Struktur ist der direkte Zugang von TKMS zum Kapitalmarkt. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, dass TKMS aus eigener Kraft Wachstum finanzieren, neue Technologien entwickeln und Partnerschaften oder Akquisitionen gezielt realisieren kann.</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Miguel López, Vorstandsvorsitzender der thyssenkrupp AG:<br></strong>„Mit der unternehmerischen Eigenständigkeit erhält TKMS die Freiheit, Innovationen schneller voranzutreiben, gezielter zu investieren und flexibel auf Kunden- und Marktanforderungen zu reagieren. Die Agilität und Eigenverantwortung eines unabhängigen Unternehmens versetzen TKMS in die Lage, Marktchancen konsequenter zu nutzen und sich im internationalen Wettbewerb nachhaltig zu behaupten.“ Die Börsennotierung erhöhe zudem die Sichtbarkeit und Bewertungstransparenz von TKMS und verschaffe den Aktionärinnen und Aktionären attraktive neue Investitionsmöglichkeiten, so López weiter. Die neue Struktur erleichtere zudem die gezielte Ansprache von Partnern und biete eine solide Grundlage für mögliche Zusammenschlüsse innerhalb der fragmentierten europäischen Verteidigungsindustrie.</p><p class="MsoNormal"><strong><br>Potenzial für mehr Stabilität und künftiges Wachstum</strong></p><p class="MsoNormal">Für die rund 8.300 Beschäftigten von TKMS eröffnet die Verselbständigung die Möglichkeit zusätzlicher Stabilität und Wachstumschancen: Der Ausbau der maritimen Verteidigungsindustrie und die Nachfrage nach komplexen Systemlösungen dürften langfristig Arbeitsplätze in Deutschland stärken und sichern.</p><p class="MsoNormal">TKMS ist wirtschaftlich hervorragend positioniert und verfügt über eine solide Basis für die eigenständige Weiterentwicklung. Der Auftragsbestand ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen und liegt aktuell bei über 18 Milliarden Euro. Zu den jüngsten Großaufträgen zählen mehrere U-Boot-Projekte für europäische und internationale Marinen sowie der Bau des Forschungsschiffs „Polarstern II“. Gezielte Investitionen, die Optimierung der Strukturen und die Integration zentraler Technologiekompetenzen, wie durch die Übernahme der Atlas Elektronik, haben zur Verbesserung der operativen Leistungsfähigkeit beigetragen. Projektlaufzeiten konnten verkürzt, Margen verbessert und die Gesamtperformance erhöht werden. Das robuste, cash-generierende Geschäftsmodell sorgt für Stabilität und Planungssicherheit – sowohl für den thyssenkrupp Konzern als auch für die zukünftigen Aktionärinnen und Aktionäre der eigenständigen TKMS AG &amp; Co. KGaA.</p><p class="MsoNormal">Darüber hinaus investiert TKMS gezielt in innovative Technologien, etwa in den Bereichen autonome Systeme und Digitalisierung, und ist damit gut aufgestellt, um die zukünftigen Anforderungen des maritimen Verteidigungsmarkts zu erfüllen.</p><p class="MsoNormal">Die Verselbständigung von TKMS markiert einen zentralen Meilenstein im Rahmen der strategischen Neuausrichtung der thyssenkrupp AG. Mit der Abspaltung eines Minderheitsanteils in Höhe von 49 Prozent verfolgt der thyssenkrupp Konzern das Ziel, sich von einem breit aufgestellten Industriekonglomerat hin zu einer fokussierten, strategisch gesteuerten Holding zu entwickeln. Künftig soll die thyssenkrupp AG als schlanke Konzernführungsgesellschaft agieren, unter deren Dach eigenständige und unternehmerisch verantwortliche Beteiligungen vereint sind.</p><p class="MsoNormal">Die Abstimmungsergebnisse zu den einzelnen Tagesordnungspunkten und Beschlüssen der außerordentlichen Hauptversammlung finden Sie hier: <a href="https://www.thyssenkrupp.com/de/investoren/hauptversammlung">Hauptversammlung</a></p>]]></content:encoded>
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            <title><![CDATA[Einigung zum Sanierungstarifvertrag 'Neuaufstellung Stahl' erzielt: thyssenkrupp Steel und IG Metall schaffen Grundvoraussetzung für zukunftsfähige Aufstellung]]></title>
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            <pubDate>Sat, 12 Jul 2025 07:05:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<p><br></p><ul><li><p>Industrielles Konzept und Grundsatzvereinbarung bilden die Grundlage des neuen Sanierungstarifvertrags</p></li><li><p>Eckpunkte der für die Sanierung erforderlichen betrieblichen Vereinbarungen festgelegt<br></p></li><li><p>Abschließende Ausarbeitung der Vereinbarungen bis Ende September angestrebt<br></p></li><li><p>Laufzeit des neuen Tarifvertrags bis 30.09.2030<br></p></li><li><p>Unterzeichnung des Vertragswerks nach Zustimmung durch die IG Metall-Mitglieder bei thyssenkrupp Steel und nach Einigung auf eine Finanzierung</p></li></ul><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal">thyssenkrupp Steel und die IG Metall haben die Grundvoraussetzung für eine langfristig wettbewerbsfähige und erfolgreiche Aufstellung von Deutschlands größtem Stahlunternehmen geschaffen. Nach intensiven Verhandlungen wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag ein gemeinsames Verhandlungsergebnis zu einem Sanierungstarifvertrag 'Neuaufstellung Stahl' erzielt. Die Grundlage dafür sind das im November letzten Jahres vom thyssenkrupp Steel-Vorstand vorgelegte industrielle Konzept und die im Mai zwischen der IG Metall und dem Unternehmen geschlossene Grundsatzvereinbarung.</p><p class="MsoNormal">Zugleich haben sich beide Parteien auf Eckpunkte der für die Sanierung erforderlichen betrieblichen Vereinbarungen verständigt, wie z.B. einen Interessensausgleich und Sozialplan. Diese sollen bis Ende September detailliert ausgearbeitet und abgeschlossen werden. Erklärtes Ziel beider Parteien ist und bleibt es, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden. Die Umsetzung des Vertragswerks steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die IG Metall-Mitglieder bei thyssenkrupp Steel sowie einer noch ausstehenden Vereinbarung über die zukünftige Finanzierung des Unternehmens.</p><p class="MsoNormal"><strong><br></strong>Der Tarifvertrag 'Neuaufstellung Stahl' regelt im Wesentlichen drei Themenfelder, die in Summe eine mittelfristig eigenständige und wirtschaftlich wettbewerbsfähige Aufstellung von thyssenkrupp Steel sicherstellen sollen.</p><ol><li><p><strong>Anpassungen im Produktionsnetzwerk und Investitionen</strong></p><p class="MsoNormal">Tarifvertraglich vereinbart wird eine Absenkung der Produktionskapazitäten auf ein zukünftiges Versandzielniveau von 8,7 bis 9 Millionen Tonnen. Darauf basierend ist geplant, den Hochofen 9 zu Beginn des nächsten Geschäftsjahres stillzulegen. Der Hochofen 8 soll aus dem Netzwerk genommen werden, wenn die in Bau befindliche Direktreduktionsanlage in Betrieb geht. Vereinbart wurde zudem, die Planungen für ein Elektro-Stahlwerk weiter zu detaillieren.</p><p class="MsoNormal"></p><p class="MsoNormal">Am Standort Bochum soll Anfang 2026 die Schließung des Warmbandwerks 3 umgesetzt werden. Ebenfalls wurde vereinbart, den Elektrobandstandort an der Castroper Straße bis Ende des Geschäftsjahres 2027/28 vorzeitig zu schließen. Gemeinsames Ziel ist zudem die Vermeidung eines unmittelbaren Schließungsbeschlusses des Werks Eichen am Standort Kreuztal; stattdessen soll kurzfristig ein Konzept zur Optimierung des Standorts Siegerland umgesetzt werden, auf dessen Grundlage ein wirtschaftlicher Betrieb gewährleistet werden kann.</p><p class="MsoNormal"></p><p class="MsoNormal">Auf der Investitionsseite wird neben den zum Erhalt des Anlagenparks notwendigen Mitteln sowie dem Bau der Direktreduktionsanlage in die Ertüchtigung einer Stranggießanlage (Divider) investiert, um die Versorgung des Standortes Hohenlimburg mit den dort benötigten Schmalbrammen sicherzustellen. Zudem wurden Investitionen für die Modernisierung der Standorte von Electrical Steel vereinbart.</p><p class="MsoNormal"></p><p class="MsoNormal">Mit diesen Anpassungen im Produktionsnetzwerk geht ein Abbau von bis zu 1.600 Mitarbeitenden einher, der bis Ende des Geschäftsjahres 2028/29 umgesetzt wer-den soll.</p><p><br></p></li><li><p class="MsoNormal"><strong>Personalanpassung durch Maßnahmen zur Personaleffizienz</strong></p><p class="MsoNormal">Zusätzlich zu den Anpassungen im Produktionsnetzwerk wurden weitere Maßnahmen zur Personaleffizienz vereinbart, um thyssenkrupp Steel zukünftig schlanker und effizienter aufzustellen. Diese Maßnahmen sollen bis Ende des Geschäftsjahres 2027/28 umgesetzt werden und betreffen rund 3.700 Mitarbeitende.</p><p><br></p></li><li><p><strong>Personalanpassung durch Ausgliederungen („Make-or-Buy“) oder Verkauf von Geschäftstätigkeiten</strong></p><p class="MsoNormal">Parallel zu den Anpassungen im Produktionsnetzwerk und dem zusätzlichen Abbau von Arbeitsplätzen im Rahmen von Effizienzmaßnahmen wurde ein Prozess zur Prüfung und Umsetzung von „Make or Buy“-Maßnahmen vereinbart. Hierzu ist geplant, bis zum Ende des Geschäftsjahres 2029/30 bis zu 4.000 Mitarbeitende auszugliedern.</p></li></ol><p class="MsoNormal">Nicht Bestandteil der Verhandlungen waren die bereits umgesetzten Verkäufe der spanischen Gesellschaft thyssenkrupp Galmed und der indischen Tochtergesellschaft von thyssenkrupp Electrical Steel, mit in Summe ca. 500 Mitarbeitenden. Hinzu kommt der thyssenkrupp Steel zuzurechnende Personalanteil von rund 1.500 Mitarbeitenden aus dem Ausstieg aus der HKM.</p><p class="MsoNormal"><br>Darüber hinaus wurden substanzielle Personalkosteneinsparungen festgelegt, um die Kostenposition von thyssenkrupp Steel auf ein wettbewerbsfähiges Niveau abzusenken. Die Maßnahmen bestehen im Wesentlichen aus:</p><ul><li><p>Streichung der tariflichen Sonderzahlungen zur Beschäftigungssicherung sowie des Urlaubsgeldes und der Reduzierung des sogenannten „Weihnachtsgeldes“;</p></li><li><p>Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit im tariflichen Bereich von 34 auf 32,5 Stunden bei gleichzeitiger temporärer Aussetzung der Wahlarbeitszeit;</p></li><li><p>Reduzierung der Arbeitszeit für nicht leitende Außertariflich (AT)-Angestellte von 41 auf 39 Stunden;</p></li><li><p>Entfall der Gewährung von 6 freien AT-Tagen, mit Rückkaufoption;</p></li><li><p>Personalanpassungsinstrumenten;</p></li><li><p>Reduzierung von Jubiläumsgeldern;</p></li><li><p>Halbierung der Rufbereitschaftspauschalen.</p></li></ul><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Marie Jaroni, Vertriebs- und Transformationsvorständin bei thyssenkrupp Steel:</strong> „Nach intensiven Verhandlungen ist die gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretungen erzielte Einigung auf einen Sanierungstarifvertrag ein wichtiger Meilenstein für die Zukunftsfähigkeit von thyssenkrupp Steel. Wir bauen überschüssige Kapazitäten ab, verbessern die Effizienz und können so ein wettbewerbsfähiges Kostenniveau erzielen. Das ist ein weiterer und dringend notwendiger Schritt in die Zukunft von thyssenkrupp Steel.“</p><p class="MsoNormal"><strong>Dirk Schulte, Personalvorstand und Arbeitsdirektor bei thyssenkrupp Steel: </strong>„Die Einigung auf ein tarifvertragliches Regelwerk schafft Klarheit und Transparenz für unser Unternehmen und unsere Beschäftigten. Die Verhandlungen haben beiden Seiten viel abverlangt und wie bei Kompromissen üblich, mussten beide Seiten Abstriche machen. Auf dieser Basis ist es nun notwendig und möglich, zügig Interessenausgleich und Sozialpläne auszuarbeiten.“</p>]]></content:encoded>
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            <title><![CDATA[Neuaufstellung beschlossen: thyssenkrupp Automotive Technology richtet sich auf profitables Wachstum aus und treibt Kapitalmarktfähigkeit voran]]></title>
            <link>https://www.thyssenkrupp.com/de/newsroom/pressemeldungen/pressedetailseite/neuaufstellung-beschlossen:-thyssenkrupp-automotive-technology-richtet-sich-auf-profitables-wachstum-aus-und-treibt-kapitalmarktfahigkeit-voran-299163</link>
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            <pubDate>Tue, 24 Jun 2025 12:20:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpFirst">Automotive Technology stellt sich entlang zukunftsfähiger Struktur mit vier Business Units auf</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">Neue Struktur ermöglicht effizientere Zusammenarbeit, stärkeren Kundenfokus und profitables Wachstum</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">thyssenkrupp führt Geschäftseinheiten Automotive Body Solutions, Automation Engineering und Springs &amp; Stabilizers separat weiter und zieht Partnerschaften oder neue Eigentümermodelle in Betracht</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpLast">Volkmar Dinstuhl, CEO Automotive Technology: „Wir entwickeln Automotive Technology zu einem fokussierten, leistungsstarken Automobilzulieferer, der die Mobilität von morgen maßgeblich mitgestaltet und für Investoren attraktiv ist.“</p></li></ul><p class="MsoNormal"><br>Der Automobilzulieferer thyssenkrupp Automotive Technology führt mit Wirkung zum 1. Oktober 2025 eine kunden- und technologieorientierte Struktur mit vier Business Units ein. Mit der neuen Aufstellung positioniert sich das Segment, um Wachstumspotenzial zu nutzen und in den nächsten Jahren kapitalmarktfähig zu werden. Als Qualitätsanbieter hat Automotive Technology ideale Voraussetzungen, um von der steigenden Nachfrage im chinesischen Markt und dem Wandel zur Elektromobilität zu profitieren.</p><p class="MsoNormal">Automotive Technology wird im Zuge der Neuausrichtung vier Business Units formieren, in denen die technologisch führenden und wachstumsstarken Aktivitäten gebündelt werden – mit Fokus auf Chassis, Komponenten, Aftermarket und Schmiedegeschäft. Durch diese Fokussierung legt das Segment die Grundlage für eine effizientere Zusammenarbeit, einen stärkeren Kundenfokus und profitables Wachstum. Die Business Units sind künftig vorrangig nach ihren jeweiligen Produkten, Technologien und Geschäftsmodellen organisiert wie beispielsweise das Ersatzteilgeschäft. Zugleich werden die Unterstützungsfunktionen stärker zusammengeführt, um ihre Leistungsfähigkeit zu steigern. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023/2024 haben die rund 31.600 Mitarbeitenden des Segments einen Umsatz von 7,5&nbsp;Mrd&nbsp;€ erwirtschaftet.</p><p class="MsoNormal">Volkmar Dinstuhl, CEO Automotive Technology: „Mit der Neuaufstellung machen wir einen großen Sprung nach vorne und schaffen mehr Klarheit, Geschwindigkeit und Kundennähe. In der künftigen Struktur können wir unser Potenzial optimal ausschöpfen und profitabel wachsen. So entwickeln wir Automotive Technology zu einem fokussierten, leistungsstarken Automobilzulieferer, der die Mobilität von morgen maßgeblich mitgestaltet und für Investoren attraktiv ist.“</p><p class="MsoNormal">Die heutigen Business Units Automotive Body Solutions, Automation Engineering und Springs &amp; Stabilizers werden nicht in der neuen Struktur aufgehen, sondern separat fortgeführt. Für diese Geschäfte prüft thyssenkrupp neue Entwicklungsperspektiven – auch in Form von Partnerschaften oder Eigentümermodellen. Die Geschäfte sollen in der Struktur arbeiten können, die ihrem Potenzial am besten entspricht.</p><p class="MsoNormal">Nachdem Automotive Technology im März dieses Jahres mit einem globalen Effizienzprogramm auf die herausfordernde Marktsituation reagiert hat, geht das Segment mit der neuen Struktur den nächsten Schritt. &nbsp;Mit der künftigen Aufstellung ist Automotive Technology vorbereitet, um den tiefgreifenden Wandel der Automobilbranche mitzugestalten.</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
        </item>
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            <title><![CDATA[Aufsichtsrat der thyssenkrupp AG stimmt Plänen des Vorstandes zur Verselbstständigung des Marinegeschäfts zu – CEO-Vertrag von Miguel López  um fünf Jahre verlängert]]></title>
            <link>https://www.thyssenkrupp.com/de/newsroom/pressemeldungen/pressedetailseite/aufsichtsrat-der-thyssenkrupp-ag-stimmt-planen-des-vorstandes-zur-verselbststandigung-des-marinegeschafts-zu-ceo-vertrag-von-miguel-lopez-um-funf-jahre-verlangert-298872</link>
            <guid>https://www.thyssenkrupp.com/de/newsroom/pressemeldungen/pressedetailseite/aufsichtsrat-der-thyssenkrupp-ag-stimmt-planen-des-vorstandes-zur-verselbststandigung-des-marinegeschafts-zu-ceo-vertrag-von-miguel-lopez-um-funf-jahre-verlangert-298872</guid>
            <pubDate>Fri, 20 Jun 2025 13:00:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p><ul><li><p class="MsoNormal">Aufsichtsrat empfiehlt Aktionären bei einer außerordentlichen Hauptversammlung (HV) der Abspaltung eines 49-prozentigen Minderheitsanteils des Marinegeschäfts zuzustimmen</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">Beschlussfassung auf HV am 8. August 2025 vorgesehen – Notierung von Marine Systems (TKMS) an der Frankfurter Börse noch in diesem Kalenderjahr angestrebt</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">Eigenständigkeit soll Wettbewerbsfähigkeit und Wachstumschancen von TKMS stärken</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">Vorstand stellt Aufsichtsrat sein Zukunftskonzept für die Weiterentwicklung des Gesamtkonzerns vor</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">Führungsspitze setzt bei der strategischen Transformation und der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Konzerngeschäfte auf Kontinuität</p></li></ul><ul><li><p class="MsoNormal">Aufsichtsrat beschließt Verlängerung des Vertrags des Vorstandsvorsitzenden der thyssenkrupp AG, Miguel Ángel López Borrego, um fünf Jahre bis zum 31. Mai 2031</p></li></ul><p class="MsoNormal"><br>thyssenkrupp treibt die geplante Verselbstständigung des Segments Marine Systems (TKMS) weiter konsequent voran. In einer außerordentlichen Sitzung hat der Aufsichtsrat der thyssenkrupp AG heute den Plänen des Vorstands zur Abspaltung eines Minderheitsanteils von TKMS zugestimmt. Mit der Aufstellung als eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen sollen die Wettbewerbsfähigkeit und die Wachstumschancen von TKMS nachhaltig gestärkt werden.</p><p class="MsoNormal">Die Pläne sehen vor, das Marinegeschäft unter einer neuen Holding-Gesellschaft zu bündeln und 49 Prozent der TKMS-Aktien an die Aktionärinnen und Aktionäre der thyssenkrupp AG im Verhältnis ihrer Beteiligung an der thyssenkrupp AG zu übertragen. Die Aktionärinnen und Aktionäre der thyssenkrupp AG würden damit zu unmittelbaren Anteilseignern von TKMS. Mit der Abspaltung verbleiben 51 Prozent – und damit der Mehrheitsanteil – an TKMS bei der thyssenkrupp AG. TKMS ist damit weiterhin ein vollkonsolidiertes Unternehmen im thyssenkrupp-Konzern. Die Aktionärinnen und Aktionäre der thyssenkrupp AG werden bei einer außerordentlichen Hauptversammlung am 8.&nbsp;August 2025 um Zustimmung zu dem Vorhaben gebeten. Ziel ist es, die Notierung von TKMS an der Frankfurter Wertpapierbörse noch innerhalb des laufenden Kalenderjahres abzuschließen.</p><p class="MsoNormal"><strong>Prof. Siegfried Russwurm, Vorsitzender des Aufsichtsrats der thyssenkrupp AG</strong>: „TKMS ist der Beweis dafür, dass Deutschland bei Spitzentechnologien weltweit Maßstäbe setzen kann. Der Aufsichtsrat der thyssenkrupp AG ist davon überzeugt, dass TKMS das enorme Wachstumspotenzial als ein globaler Vorreiter der maritimen Verteidigungsindustrie in einer eigenständigen Aufstellung am besten ausschöpfen kann. Deshalb empfehlen wir den Aktionärinnen und Aktionären der thyssenkrupp AG, bei der außerordentlichen Hauptversammlung den Plänen des Vorstands zur Verselbständigung von TKMS zuzustimmen.“</p><p class="MsoNormal">TKMS zählt als Weltmarktführer für nicht-nuklear betriebene U-Boote zu den führenden Systemanbietern in der maritimen Verteidigungsindustrie. Mit einem Auftragsbestand auf Rekordniveau von etwa 18&nbsp;Milliarden Euro sind die Produktionskapazitäten des Unternehmens bis weit ins nächste Jahrzehnt ausgelastet. Die langfristigen geostrategischen Entwicklungen bieten dem Unternehmen zudem weitere Wachstumschancen, die durch die eigenständige Aufstellung bestmöglich genutzt werden sollen.</p><p class="MsoNormal">Die geplante Abspaltung steht im Einklang mit der strategischen Neuaufstellung des Konzerns. Die thyssenkrupp AG strebt im Grundsatz an, mittelfristig eine strategische Konzernführungsgesellschaft mit eigenverantwortlichen Einheiten zu werden und dabei die Mehrheitsbeteiligungen an den Geschäften zu halten. Bereits in der Vergangenheit wurden ähnliche Schritte unternommen, wie beispielsweise die Börsennotierung der Wasserstofftochter thyssenkrupp nucera.</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal"><strong>Zukunftskonzept zur strategischen Weiterentwicklung des Konzerns vorgestellt</strong></p><p class="MsoNormal">Im Rahmen der außerordentlichen Sitzung des Aufsichtsrats hat der Vorstand der thyssenkrupp AG dem Aufsichtsrat zudem den aktuellen Stand seines strategischen Zukunftskonzeptes für die Weiterentwicklung des Gesamtkonzerns vorgestellt, das im Mai in Teilen vorzeitig bekannt geworden war. Kern der Überlegungen ist es, alle Geschäftsbereiche von thyssenkrupp schrittweise zu verselbstständigen und für die Beteiligung Dritter zu öffnen. Mit der weit fortgeschrittenen Abspaltung eines Minderheitsanteils von Marine Systems und dem angestrebten 50/50-Joint-Venture von thyssenkrupp Steel Europe mit EPG wurden hierfür bereits wichtige Schritte in die Wege geleitet.</p><p class="MsoNormal">In den kommenden Jahren sollen sich die Segmente Materials Services und Automotive Technology ebenfalls kapitalmarktfähig aufstellen und dann in die Eigenständigkeit folgen. Auch das noch junge Segment Decarbon Technologies soll perspektivisch verselbstständigt werden, sobald die dafür nötigen Voraussetzungen geschaffen sind und der Markt für grüne Technologien dies zulässt. Dabei strebt die thyssenkrupp AG im Grundsatz an, dass sie auch nach der Herstellung der Kapitalmarktfähigkeit eine Mehrheitsbeteiligung an den Geschäftsbereichen hält. Ziel ist es, einen fokussierten, agilen und neu gegliederten Industriekonzern zu bilden: die thyssenkrupp AG als strategische Konzernführungsgesellschaft mit starken, eigenverantwortlichen Unternehmen.</p><p class="MsoNormal"><strong>&nbsp;</strong></p><p class="MsoNormal"><strong>Vertrag von CEO Miguel Ángel López Borrego um fünf Jahre verlängert</strong></p><p class="MsoNormal">In der heutigen außerordentlichen Sitzung hat der Aufsichtsrat zudem die Verlängerung des Vertrags mit dem Vorstandsvorsitzenden der thyssenkrupp AG, Miguel Ángel López Borrego, um fünf Jahre bis zum 31. Mai 2031 beschlossen. Der bisherige Vertrag von Herrn López endet Ende Mai 2026.</p><p class="MsoNormal"><strong>Aufsichtsratsvorsitzender Siegfried Russwurm:</strong> „In den vergangenen zwei Jahren hat Miguel López die strategische Neuaufstellung von thyssenkrupp mit enormer Energie sowie klarer Zielsetzung vorangetrieben und dabei wichtige Fortschritte erzielt. Das gilt insbesondere für die angestoßene Neuausrichtung und den 20-prozentigen Einstieg von EPG bei thyssenkrupp Steel Europe, für die weit fortgeschrittene Verselbstständigung von Marine Systems sowie für die Gründung des Bereichs Decarbon Technologies inklusive der Neustrukturierung von Geschäften.</p><p class="MsoNormal">Das dem Aufsichtsrat in Grundzügen vorgestellte Zukunftskonzept, das der Vorstand derzeit weiter im Detail ausarbeitet, zeigt einen in sich konsistenten Weg für die Weiterentwicklung des Konzerns auf. Es eröffnet die Chance, die Wirtschaftlichkeit der Geschäftsbereiche und deren Rolle als wichtige industrielle Arbeitgeber in der Region zurückzugewinnen. Der Konzern befindet sich in einem anspruchsvollen und dringend erforderlichen Transformationsprozess, bei dem es jetzt auf Verlässlichkeit, Führungskraft und klare Prioritätensetzung ankommt. Die Vertragsverlängerung von Miguel López ist Ausdruck unseres Vertrauens in seine Führungsstärke und unserer Überzeugung, dass klare Orientierung und Kontinuität entlang des eingeschlagenen Weges entscheidend für den weiteren Fortschritt und die Zukunft von thyssenkrupp sind.“</p><p class="MsoNormal">Hier finden Sie <a href="https://www.thyssenkrupp.com/de/unternehmen/management/miguel-angel-lopez-borrego">Lebenslauf</a> sowie ein <a href="https://transfer.thyssenkrupp.com/public/y152963o_8dc9d780c2e604040d8063/">Portraitfoto von Miguel López</a>.</p>]]></content:encoded>
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            <title><![CDATA[thyssenkrupp treibt die strategische Neuaufstellung des Konzerns voran]]></title>
            <link>https://www.thyssenkrupp.com/de/newsroom/pressemeldungen/pressedetailseite/thyssenkrupp-treibt-die-strategische-neuaufstellung-des-konzerns-voran-298260</link>
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            <pubDate>Mon, 26 May 2025 11:40:00 GMT</pubDate>
            <content:encoded><![CDATA[<p><strong>&nbsp;</strong></p><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpFirst">Zukunftsmodell soll noch in diesem Geschäftsjahr dem Aufsichtsrat vorgestellt werden</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">thyssenkrupp AG soll mittelfristig eine strategische Konzernführungsgesellschaft mit eigenverantwortlichen Einheiten werden und Mehrheitsbeteiligungen an den Geschäften halten</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">Geplante Verselbstständigungen sorgen für mehr Flexibilität, Transparenz und Wertkristallisation</p></li></ul><ul><li><p class="MsoListParagraphCxSpLast">Börsennotierung von Marine Systems noch in diesem Kalenderjahr geplant</p></li></ul><p class="MsoNormal">&nbsp;</p><p class="MsoNormal">Der Vorstand der thyssenkrupp AG ist bei der Entwicklung eines strategischen Zielkonzepts für die zukünftige Ausrichtung des Gesamtkonzerns deutlich fortgeschritten und wird seine Absichten noch in diesem Geschäftsjahr dem Aufsichtsrat der thyssenkrupp AG vorstellen. Kern der Überlegungen ist es, schrittweise alle Geschäftsbereiche von thyssenkrupp zu verselbstständigen und für die Beteiligung Dritter zu öffnen. Mit der eingeleiteten Abspaltung eines Minderheitsanteils von thyssenkrupp Marine Systems und dem angestrebten 50/50-Joint-Venture von thyssenkrupp Steel Europe mit EPG wurden hierfür bereits wichtige Weichenstellungen vorgenommen. In den kommenden Jahren sollen sich die Segmente Materials Services und Automotive Technology ebenfalls kapitalmarktfähig aufstellen und in die Eigenständigkeit folgen, sobald die dafür nötigen Voraussetzungen geschaffen sind. Auch das noch junge Segment Decarbon Technologies soll perspektivisch verselbstständigt werden – nachdem die Märkte für grüne Technologien entsprechend Fahrt aufgenommen haben. Dabei strebt die thyssenkrupp AG – mit Ausnahme des geplanten Joint-Ventures – grundsätzlich an, nach Herstellung der Kapitalmarktfähigkeit Mehrheitsbeteiligungen an den Geschäftsbereichen zu halten. Ziel ist es, einen fokussierten, agilen und neu gegliederten Industriekonzern zu bilden: Die thyssenkrupp AG als strategische Konzernführungsgesellschaft mit starken, eigenverantwortlichen Unternehmen.</p><p class="MsoNormal">„Mit der strategischen Neuaufstellung von thyssenkrupp setzen wir unseren eingeschlagenen Kurs entschlossen fort. Die künftige Eigenständigkeit unserer heutigen Segmente – mit dem Vorteil eines eigenen Kapitalmarktzugangs und der Möglichkeit für die Beteiligung Dritter – wird ihre unternehmerische Flexibilität erhöhen, ihre Investitionsvorhaben sowie Ergebnisverantwortung stärken und die Transparenz für Investoren verbessern“, erläutert Miguel López, Vorstandsvorsitzender der thyssenkrupp AG, das Zielbild. „Ein solcher Schritt ermöglicht es, das volle Wertschöpfungspotenzial der Geschäfte zu heben und ihre Eigenständigkeit gezielt für Investitionen, Marktchancen und weiteres Wachstum zu nutzen. Gleichzeitig behält die thyssenkrupp AG die Kontrolle und wird weiterhin an der zukünftigen Wertentwicklung der Geschäfte partizipieren.“</p><p><strong><br>Klare Zukunftsaussichten</strong></p><p class="MsoNormal">Die geplanten Maßnahmen stehen im Einklang mit der bereits angekündigten Strategie der thyssenkrupp AG, jedem Geschäft die bestmögliche Ausgangslage für profitables Wachstum und eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit zu bieten. „thyssenkrupp nucera hat sich in ihrer heutigen Eigenverantwortung, mit direktem Zugang zu externen Kapitalquellen und klaren Eigentümerstrukturen positiv weiterentwickelt“, sagt López. Die thyssenkrupp AG hält an dem Unternehmen die Mehrheitsanteile. „Daran wollen wir anknüpfen. Wir sind davon überzeugt, dass die Segmente in einer eigenständigen Aufstellung die weltweiten Wachstumschancen ihrer Branchen am besten nutzen können und werden.“</p><p class="MsoNormal">Mit der Neuaufstellung bietet der Konzern seinen weltweit fast 96.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine klare Zukunftsperspektive. „Indem wir die Voraussetzungen für eine bestmögliche Entwicklung der Segmente schaffen, geben wir den Menschen bei thyssenkrupp eine gute und sichere Zukunft“, sagt Wilfried von Rath, CHRO und Arbeitsdirektor der thyssenkrupp AG. „Denn wettbewerbsfähige und zukunftsfähige Geschäfte sind die Grundvoraussetzung für langfristig sichere Arbeitsplätze. Die weltweit hohe Strahlkraft der Marke sowie die starke emotionale Verbundenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit thyssenkrupp sind eine hervorragende Basis, um den Traditionskonzern unter neuen Vorzeichen wieder erfolgreich aufzustellen.“</p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
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