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Ad-Hoc Mitteilungen, 23.01.2006, 22:06

ThyssenKrupp wird sein Angebot zur Übernahme der Anteile von Dofasco von C$68 je Aktie nicht erhöhen


Der Vorstand der ThyssenKrupp AG hat beschlossen, kein höheres Angebot zur Übernahme des kanadischen Stahlherstellers Dofasco Inc. abzugeben, da die Grenze der Wirtschaftlichkeit mit einem Angebot von mehr als C$68 je Dofasco-Aktie überschritten würde. Damit verzichtet ThyssenKrupp auf die Ausübung seines "right to match". Die Frist hierfür endet heute 24 Uhr kanadischer Zeit bzw. Dienstag, 24.1.2006, 6 Uhr deutscher Zeit. Das Angebot von ThyssenKrupp zur Übernahme der Dofasco-Anteile von C$68 je Aktie läuft zum 26. Januar 2006 aus. ThyssenKrupp erhält dann bei Nichtzustandekommen der Transaktion die Break Fee in Höhe von C$ 215 Mio.

ThyssenKrupp wird die globale Wachstumsstrategie des Segments Steel konsequent umsetzen. Erster Schritt ist der beschlossene Bau eines Brammenwerkes mit 4,4 Mio t Kapazität am kostengünstigen Küstenstandort Sepetiba in Brasilien. Bereits bei der Vorstellung der Planung zum Bau eines Brammenwerks in Brasilien hatte ThyssenKrupp angekündigt, einen Teil der Kapazitäten als Vormaterial für die Realisierung der Nordamerika-Strategie zu verwenden. Neben dem Erwerb von Dofasco bestehen die alternativen Planungsszenarien "Neubau" oder "Kooperationen". Nach Aufgabe der Option Dofasco wird ThyssenKrupp nun diese Alternativen weiter verfolgen.

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