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Produkte und Lösungen, 21.09.2010, 11:04

Fuhrpark der Krefelder Straßenbahnen komplett erneuert: SWK MOBIL setzt auf Edelstahl von ThyssenKrupp Nirosta

Schnittig sehen sie aus. Wie ein Pfeil in rot und weiß drehen sie ihre Runden im Krefelder Verkehrsnetz: die neuen Niederflurstraßenbahnen der SWK MOBIL. Heute geht die letzte der insgesamt 19 neuen Straßenbahnen in den regulären Linienbetrieb und bildet so den vorläufigen Abschluss einer echten Krefelder Erfolgsgeschichte, denn große Teile der Wagenkästen sind aus Krefelder Edelstahl der ThyssenKrupp Nirosta gefertigt. „Dass es sich bei unseren Bahnen um Originale aus Nordrhein-Westfalen handelt, haben wir gewusst. Die Produktion und Zusammensetzung fand bei Bombardier in Aachen statt, die Fahrwerke stammen aus Siegen und die elektrische Ausrüstung aus Düsseldorf“, erklärt Guido Stilling, Geschäftsführer der SWK MOBIL. „Dass der verwendete Edelstahl in direkter Nachbarschaft bei ThyssenKrupp Nirosta gefertigt wurde, hat uns dann aber natürlich noch einmal besonders gefreut.“

Insgesamt gingen rund 90 Tonnen des Edelstahls Nirosta 4003 in die Konstruktion ein. Das Material wurde für das Seitenwandgerippe, verschiedene Gelenke und den Vorbau der Bahnen genutzt. „Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten, sehr gute Umformbarkeit sowie Nachhaltigkeit führen dazu, dass immer mehr Hersteller im Transportbereich auf nichtrostende Edelstähle zurückgreifen“, sagt Wolfgang Gebel aus der technischen Kundenberatung der ThyssenKrupp Nirosta. „Auch bei geringen Dicken weisen die Bleche eine hohe Festigkeit und Steifigkeit auf und leisten einen wesentlichen Beitrag zur innovativen Leichtbauweise.“

Die neuen Krefelder Niederflurstraßenbahnen basieren auf dem bewährten Flexity-Outlook-Konzept der Firma Bombardier, das u. a. auch in Genf, Brüssel, Valencia, Augsburg und Alicante eingesetzt wird. Rund 45 Millionen Euro investierte die SWK MOBIL in die 19 innovativen Fahrzeuge. Bereits im Dezember 2009 ging die erste neue Bahn auf die Strecke, jetzt folgt die abschließende Inbetriebnahme der Bahn Nummer 19. Guido Stilling: „Die Reaktionen unserer Fahrgäste sind durchweg positiv. Sie loben vor allem den verbesserten Komfort und das moderne Design. Und auch in technischer Hinsicht sind wir sehr zufrieden.“

Der Krefelder Edelstahl der ThyssenKrupp Nirosta leistete einen entscheidenden Beitrag zu diesem Erfolgsmodell auf der Schiene, wie bereits bei diversen anderen Schienenfahrzeugen in Basel und demnächst auch in Berlin. „Bei diesem Projekt freut uns besonders, dass wir unser Material nun hautnah im Einsatz erleben. Aus unseren Edelstahl-Blechen sind futuristische Straßenbahnwagen entstanden, die nun ein Aushängeschild für Krefeld und die gesamte Region sind“, so Wolfgang Gebel. „Viele Mitarbeiter der ThyssenKrupp Nirosta nutzen täglich das Angebot der SWK, um mit der Linie 043 zur Arbeit zu fahren. Jetzt können sie einsteigen und mit Stolz sagen: ThyssenKrupp Nirosta fährt immer mit!“

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