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Produkte und Lösungen, 26.02.2010, 10:30

HDW erprobt neuartige Batteriezellen für U-Boote auf dem Solarkatamaran „PlanetSolar®“

Die Howaldtswerke-Deutsche Werft GmbH (HDW), ein Unternehmen von ThyssenKrupp Marine Systems, erprobt auf dem Solarkatamaran „PlanetSolar®“ den Einsatz von neuartigen Lithium-Ionen-Batteriezellen. Das Boot wird vom deutschen Unternehmer und Solarpionier Immo Ströher finanziert. In Zusammenarbeit mit der Knierim Yachtbau GmbH, Bauwerft des Katamarans, und dem Batteriehersteller GAIA Akkumulatorenwerke GmbH geht HDW damit in die Endphase der Entwicklung einer neuen Generation von Energiespeichern, die zukünftig auch an Bord von nicht-nuklearen U-Booten eingesetzt werden soll.

„Die Lithium-Ionen-Technologie ist ein immenser Fortschritt für U-Boot-Batterien“, führt der Vorsitzende der HDW-Geschäftsführung Walter Freitag aus. „Die Zellen wurden mit Unterstützung von und exklusiv für HDW bei GAIA entwickelt. Im Vergleich zu den bislang genutzten Bleibatterien zeichnen sie sich durch ihre wesentlich höhere Kapazität sowie eine längere Lebensdauer aus. Außerdem sind sie nahezu wartungsfrei. Aufgrund der erhöhten Anforderungen im U-Boot hat HDW ein durchgängiges Sicherheitskonzept für die Integration entwickelt, das einen sicheren Betrieb an Bord garantiert. Der Solarkatamaran ist für unser Unternehmen ein Prototyp für den ersten Einsatz der Lithium-Ionen-Technologie auf einem bemannten Schiff.“

HDW hat bei der Integration der weltweit größten Lithium-Ionen-Batterie auf der “PlanetSolar®” eine beratende Funktion und unterstützt Knierim mit technischem Know-how. Das gilt insbesondere für das Konzept zum sicheren Betreiben der Lithium-Ionen-Technologie im Schiff.

Durch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Knierim und GAIA in diesem Projekt sichert HDW seine weltweit führende Position im Bereich der Antriebstechnologie für U-Boote, die bereits mit der Entwicklung des außenluftunabhängigen Antriebs auf Basis von Brennstoffzellen gewonnen werden konnte.

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