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Kapitalmarktrelevante Presseinformationen, 11.05.2007, 07:22

ThyssenKrupp im ersten Halbjahr 2006/2007


ThyssenKrupp hat im 2. Quartal 2006/2007 die erfolgreiche Geschäftsentwicklung fortgesetzt. Vor dem Hintergrund eines anhaltend günstigen Marktumfeldes wiesen Auftragseingang und Umsatz erfreuliche Wachstumsraten auf. Das Konzernergebnis hätte ohne die Sonderbelastung durch das EU-Bußgeld in Höhe von rund 480 Mio € 1.052 Mio € (773 Mio € im Vorjahresquartal) erreicht. Nach dieser Belastung lag es jedoch bei 572 Mio €. Damit erreichte das Ergebnis im ersten Halbjahr vor Steuern 1,6 Mrd € nach 1,2 Mrd € im Vorjahreshalbjahr. Im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2006/2007 rechnet ThyssenKrupp mit einer Fortsetzung der positiven Geschäftsentwicklung. Vorstandsvorsitzender Dr. Ekkehard Schulz: „Auf Grundlage der sehr guten Ergebnisse in den ersten beiden Quartalen und verbesserter Wachstumsaussichten gehen wir nun davon aus, den Umsatz auf rund 50 Mrd € zu steigern und ein Ergebnis vor Steuern – vor wesentlichen Sondereffekten – von rund 3,5 Mrd € zu erwirtschaften.“

Die wesentlichen Kennzahlen lauten:
・ Der Auftragseingang stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 9 % auf 14,0 Mrd €. Im ersten Halbjahr stieg er von 24,3 Mrd € auf 27,3 Mrd €. Das entspricht einer Steigerung von 12 %.

・ Der Umsatz nahm um 11 % auf 13,1 Mrd € zu, im ersten Halbjahr von 22,7 Mrd € auf 25,4 Mrd €. Das ist ein Anstieg um 12 %.

・ Das EBITDA betrug 1.031 Mio € nach 1.278 Mio € im Vorjahr; ohne die Sonderbelastung durch die EU-Geldbuße hätte das EBITDA im Berichtsquartal bei 1.511 Mio € gelegen. Im ersten Halbjahr lag es bei 2.538 Mio € nach 2.176 Mio € in den ersten sechs Monaten des vergangenen Geschäftsjahres. Das ist trotz der EU-Geldbuße eine Steigerung um 17 %.

・ Das Ergebnis vor Steuern erreichte 572 Mio € nach 773 Mio € im Vorjahresquartal; ohne die EU-Geldbuße verbesserte sich das Ergebnis vor Steuern um 279 Mio € auf 1.052 Mio €. Im ersten Halbjahr erreichte das Ergebnis vor Steuern trotz der EU-Geldbuße 1,6 Mrd € nach 1,2 Mrd € im Vorjahreshalbjahr. Das ist ein Plus von rund einem Drittel.

・ Das Ergebnis je Aktie verminderte sich im Quartalsvergleich von 0,84 € auf 0,45 €, im ersten Halbjahr verbesserte es sich von 1,33 € auf 1,76 €, eine Steigerung um 32 % trotz der EU-Geldbuße.

・ Die Netto-Finanzverbindlichkeiten beliefen sich zum 31. März 2007 auf 897 Mio €. Dies bedeutet eine Zunahme gegenüber dem 30. September 2006 um 1.644 Mio €, als Netto-Finanzforderungen in Höhe von 747 Mio € bestanden. Am 31. März 2006 hatten die Netto-Finanzverbindlichkeiten 191 Mio € betragen.
Die deutlich gesteigerte Ertragsstärke des Konzerns sowie erwartete Ergebniseffekte aus dem Investitionsprogramm veranlassen den Vorstand dazu, sein mittelfristiges Ziel bis 2010 anzuheben. Schulz: „Bei einem Umsatz von rund 60 Mrd € soll ein Ergebnis vor Steuern – vor wesentlichen Sondereffekten – von nachhaltig 4 Mrd € erzielt werden. Längerfristig, insbesondere nach Inbetriebnahme der Großinvestitionen in Nordamerika, wird bei einem Umsatz in der Größenordnung von 65 Mrd € ein Ergebnis vor Steuern – vor wesentlichen Sondereffekten – von 4,5 bis 5,0 Mrd € erwartet.“


Der vollständige Zwischenbericht steht in deutscher und englischer Sprache im Internet unter http://www.thyssenkrupp.com als Online-Version und zum Download bereit.

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