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Unternehmensmeldungen, 28.05.2006, 16:01

IdeenPark 2006: Weit über 200.000 Besucher für Technik begeistert

Nach neun Tagen ist der IdeenPark der ThyssenKrupp AG am Sonntag in Hannover zu Ende gegangen. "Weit über 200.000 Besucher aus ganz Deutschland zeigen, dass es uns gelungen ist, für Technik und Innovation zu begeistern," sagte der Initiator Dr. Ekkehard Schulz, Vorstandsvorsitzender der ThyssenKrupp AG.

Mit über 50 Partnern aus Politik, Wissenschaft, Bildung, Medien und Sport hat ThyssenKrupp den IdeenPark gestaltet, darunter neben zahlreichen technischen Hochschulen auch die Max-Planck-Gesellschaft, die Fraunhofer-Gesellschaft und das Deutsche Museum. Auch das Land Niedersachsen war Partner von ThyssenKrupp. Dessen Ministerpräsident Christian Wulff war von der Idee so begeistert, dass er selbst an vielen Diskussionen teilnahm oder Kinder durch die Ausstellung führte. Zahlreiche niedersächsische Schulen nahmen das Angebot an, den Unterricht für einen Tag auf den IdeenPark zu verlegen.

Mehr als 150 Exponate luden vor allem Familien mit Kindern dazu ein, technische Innovationen zu entdecken und eigene Ideen für die Zukunft zu entwickeln. In der in dieser Art einmaligen Technik-Erlebniswelt, unterteilt in die drei großen Themenbereiche "Mobilität", "Leben und Umwelt" und "Kreativität", gab es "Technik zum Anfassen". Die Besucher konnten neuartige Antriebe für Autos testen, neue Werkstoffe kennenlernen oder sich erklären lassen, wie eine Meerwasserentsalzungsanlage oder ein Schlangenroboter funktionieren.

Begleitet wurde die Technik-Schau von zahlreichen Veranstaltungen. "Ich hätte nie gedacht, dass Technik so spannend sein kann," so der einhellige Tenor. Auf mehreren Bühnen gab es Talkshows und Podiumsdiskussionen mit über 80 prominenten Gästen. Diskutiert wurden beispielsweise das Für und Wider der Stammzellenforschung oder Fragen zur künftigen Energieversorgung. Im Mittelpunkt standen das Thema Bildung und die Frage, wie man junge Menschen dazu bringt, sich für technische Berufe zu entscheiden.

"Der Ideenpark ist weit mehr als nur eine Ausstellung. Er soll für technische und naturwissenschaftliche Berufe begeistern. Und dafür werben. Wir werden in Zukunft mehr Ingenieure brauchen, um im Wettbewerb mit Ländern wie den USA und Skandinavien, aber auch China und Indien bestehen zu können", sagte der Vorstandsvorsitzende von ThyssenKrupp, Dr. Ekkehard Schulz. Nach neun Tagen wertete er den IdeenPark als vollen Erfolg: "Wir wollten die Menschen für Technik begeistern, und dies ist uns in Hannover hervorragend gelungen. Um Deutschland fit für die Zukunft zu machen, brauchen wir die kreativen Köpfe von morgen. Deshalb haben wir den Ideenpark veranstaltet." Rund zehn Millionen Euro hat sich ThyssenKrupp den Ideenpark kosten lassen. Für die Besucher war der Eintritt frei.

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel zeigte sich ebenfalls beeindruckt vom IdeenPark. Damit Deutschland vorwärts komme, brauche man Ideen, die auch umgesetzt werden, und dies sei im Ideenpark beispielhaft zu erfahren, sagte die Bundeskanzlerin nach einem Rundgang. Merkel ermunterte vor allem Mädchen, sich mehr für technische Berufe zu interessieren. Noch immer entschieden sich viel mehr Jungen als Mädchen für einen Ingenieurberuf. "Ich bin überzeugt, die Gehirnwindungen von Mädchen sind ähnlich geeignet für technische Berufe, wie die von Jungen", sagte Merkel.

In einer Grußbotschaft wünschte Bundespräsident Horst Köhler allen Ideenpark-Teilnehmern "eine spannende Reise in die Zukunft." Der Bundespräsident war vor zwei Jahren zu Gast im ersten IdeenPark in Gelsenkirchen gewesen.

Begleitet wurde der Ideenpark von mehreren Abendveranstaltungen. Am Eröffnungsabend gab es in der angrenzenden TUI-Arena eine große Gala, auf der Neil Armstrong als prominentester Gast versicherte, er würde jederzeit wieder zum Mond fliegen. Die von Günther Jauch moderierte Show begeisterte rund 3.000 Gäste. Überdies verlieh ProSieben erstmals seinen Wissenspreis in der "Großen Galileo Show". Am Samstag feierte ThyssenKrupp zusammen mit Freunden und Partnern des Unternehmens ein Sonderkonzert der Popgruppe PUR. Am Abschlusstag besuchte Bundesfamilienministerin Dr. Ursula von der Leyen mit ihrer Familie den IdeenPark. Den Abschluss der neuntägigen Ideenshow feierten ThyssenKrupp und die Hannoveraner mit einem Openair-Konzert der österreichischen Popsängerin Christina Stürmer.

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