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Kapitalmarktrelevante Presseinformationen, 12.08.2005, 14:30

Weiterentwicklung der Vorstandsorganisation bei ThyssenKrupp


Angesichts der unterschiedlichen Marktverhältnisse und Produktionsabläufe sowie aufgrund seiner Größe wird der Stahlbereich von ThyssenKrupp organisatorisch neu aufgestellt. Nach Auflösung der Zwischenholding Steel zum 30. September 2005 sollen die beiden Bereiche Stahl und Stainless als eigenständige Segmente ThyssenKrupp Steel und ThyssenKrupp Stainless geführt werden. Hiermit wird auch der künftigen strategischen Weiterentwicklung der beiden Bereiche Rechnung getragen.

Der Aufsichtsrat der ThyssenKrupp AG hat in seiner Sitzung am 12. August im Zuge der Auflösung der Zwischenholding Steel beschlossen, die Vorstandsorganisation entsprechend anzupassen.

Das künftige Organisationsprinzip leitet sich von dem Grundsatz ab, dass jedes Segment durch seinen Vorstandsvorsitzenden im Vorstand der ThyssenKrupp AG vertreten ist. Die Zentralbereiche in der ThyssenKrupp AG werden künftig von den Vorstandsmitgliedern geführt, die keinem Segment vorstehen.

Für die künftigen Segmente ThyssenKrupp Steel und ThyssenKrupp Stainless sollen die beiden Vorstandsvorsitzenden Dr. Karl-Ulrich Köhler (49) und Jürgen Hermann Fechter (42) zum 1. Oktober 2005 zu Mitgliedern des Vorstands der ThyssenKrupp AG berufen werden. Ebenso soll Gary Elliott (61), Vorsitzender des Vorstands der ThyssenKrupp Elevator AG, zum 1. Oktober 2005 in den Vorstand der ThyssenKrupp AG eintreten.

Damit werden dem Vorstand der ThyssenKrupp AG künftig folgende Mitglieder angehören: Prof. Dr. Ekkehard Schulz (Vorsitzender), Prof. Dr. Ulrich Middelmann (stellvertretender Vorsitzender), Dr. Stefan Kirsten (Finanzvorstand), Ralph Labonte (Arbeitsdirektor) sowie die Vorstandsvorsitzenden der sechs Segmente Dr. Karl-Ulrich Köhler (Steel), Jürgen Hermann Fechter (Stainless), Dr. Wolfram Mörsdorf (Automotive), Dr. Olaf Berlien (Technologies), Gary Elliott (Elevator), und Edwin Eichler (Services).

Präsidium, Personalausschuss und Aufsichtsrat haben sich darüber hinaus mit der Frage der Nachfolge im Vorstandsvorsitz befasst. Nach dem weitgehenden Abschluß des Konsolidierungs- und Restrukturierungsprogramms und mit der erfolgreichen Abarbeitung auch des Desinvest 33+-Programms, einem sehr guten Ergebnis im 3. Quartal des Geschäftsjahres 2004/2005 und dem zu erwartenden bisher besten Jahresergebnis von 1,7 Mrd Euro wird mittelfristig ein profitables Wachstum auf 50 Mrd Euro Umsatz angestrebt.

Um dieses Ziel erreichen zu können, ist im Vorstand eine Mischung aus jüngeren Vorstandsmitgliedern, aus internationaler Erfahrung und Präsenz und aus personeller Kontinuität notwendig. Präsidium und Personalausschuss haben daher beschlossen, dem Aufsichtsrat in seiner Sitzung im Januar 2006 vorzuschlagen, den im Januar 2007 auslaufenden Vertrag von Prof. Dr. Ekkehard Schulz mit Beginn der Jahresfrist um zwei Jahre bis zum Ablauf der Hauptversammlung im Januar 2009 zu verlängern.

Damit ist im Vorstand von ThyssenKrupp eine personelle Mischung aus Verjüngung und Kontinuität gegeben, die es erleichtert, die Ziele des Konzerns zu erreichen.

Geschäftsverteilungsplan:
http://www.thyssenkrupp.com/documents/GVP_2005_10_01_de.pdf

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