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Produkte und Lösungen, 03.12.2007, 10:08

HDW und DBD erhalten für IDAS den Technologiepreis der wehrtechnischen Industrie in der Kategorie Sonderpreis

Howaldtswerke-Deutsche Werft (HDW), ein Unternehmen von ThyssenKrupp Marine Systems, und Diehl BGT Defence (DBD) haben heute den Technologiepreises der wehrtechnischen Industrie 2007 in der Kategorie Sonderpreis erhalten. Ausgezeichnet wurden Joachim Reuter (HDW) und Klaus-Eberhard Möller (DBD) für die fortschreitende Realisierung des Projektes IDAS, einem neuartigen Flugkörper-Systems für getaucht fahrende U-Boote. Der Technologiepreis der wehrtechnischen Industrie wird vom Ausschuss Verteidigungswirtschaft im Bundesverband der Deutschen Industrie jährlich vergeben. Mit ihm soll die sicherheitspolitische Bedeutung von Innovationen auf dem Gebiet der Wehrtechnik hervorgehoben werden. Die beiden Projektverantwortlichen nahmen die Auszeichnung im Rahmen einer Feierstunde in Berlin entgegen.


IDAS steht für “Interactive Defence and Attack System for Submarines” und ist ein Flugkörper, der von getaucht fahrenden U-Booten aus eingesetzt werden kann. Er ist primär für die Abwehr von U-Jagdhubschraubern konzipiert, kann aber auch gegen See- und Landziele eingesetzt werden. Damit wird erstmals eine aktive Selbstverteidigung von getauchten U-Booten möglich. Im Vergleich zu existierenden Flugkörpersystemen bleibt IDAS über einen haardünnen Lichtwellenleiter mit dem U-Boot verbunden. Der Lichtwellenleiter überträgt dabei permanent Bilder, die die Infrarot-Kamera des Flugkörpers aufnimmt. Dadurch hat der Bediener die Möglichkeit, das Ziel auch kurzfristig zu wechseln oder den Flug abzubrechen.

Erste Flugversuche von IDAS verliefen Ende vergangenen Jahres erfolgreich. Für das Projekt wurde die ARGE IDAS gegründet, deren Sprecher HDW ist.

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