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Unternehmensmeldungen, 18.10.2005, 14:01

ThyssenKrupp Services erwirbt Mehrheit an Jupiter Stomana in Bulgarien

Die ThyssenKrupp Services AG (Düsseldorf) verstärkt ihr Engagement in Osteuropa und hat zum 1. Oktober diesen Jahres 80 Prozent der Anteile an der Jupiter Stomana PLC (Sofia), einem der größten Werkstoffhändler und -dienstleister Bulgariens, erworben. Die verbliebenen 20 Prozent hält Geschäftsführer Krassimir Sotirov. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Unter dem neuen Namen ThyssenKrupp Jupiter Stomana wird das Lager- und Servicegeschäft vor allem für Walzstahl und Röhren zügig weiter ausgebaut. Zusätzlich sollen Edelstahl und NE-Metalle in das Programm aufgenommen werden.

Die Gesellschaft beschäftigt derzeit 31 Mitarbeiter und verfügt über drei Lagerstandorte in Sofia, Russe und Plovdiv. Der weitere Ausbau ist auch hier geplant. Das Unternehmen erwirtschaftete 2004 einen Umsatz von 11,1 Millionen Euro.

Joachim Limberg, im Vorstand von ThyssenKrupp Services für den Bereich Werkstoff-Dienstleistungen verantwortlich, erklärt: "Alle osteuropäischen Märkte haben erhebliches Wachstumspotenzial, das jeweilige Bruttosozialprodukt steigert sich jährlich um etwa fünf Prozent. Es wird in neue Infrastruktur investiert, neu gebaut und unser Liefer- und Leistungsprogramm ist an vielen Stellen gefragt. Wie in Bulgarien haben wir vor, in allen wesentlichen osteuropäischen Märkten vertreten zu sein. Wir setzen dabei auch auf lokale Partnerschaften, beispielsweise mit Lieferwerken."

ThyssenKrupp Services verfolgt in Osteuropa schon seit einiger Zeit eine sehr erfolgreiche Expansionsstrategie: Die weiteren Gesellschaften in Ungarn, Polen, Tschechien, Russland und der Ukraine erwirtschaften heute einen Umsatz von deutlich über 400 Millionen Euro und beschäftigen mehr als 1.000 Mitarbeiter. In diesen Ländern werden der verarbeitenden Industrie, der Bauwirtschaft und dem Handwerk - über Walzstahl und Rohre hinaus - Edelstähle, NE-Metalle sowie Kunststoffe angeboten. In mehreren weiteren Ländern laufen derzeit Verhandlungen über Joint Ventures

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