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Produkte und Lösungen, 12.07.2011, 12:00

Meisterhafte Fassade in schwarz-gelb

Schwarz-Gelb sind die bestimmenden Farben in Dortmund, wenn es um Fußball geht. Das gilt dieses Jahr mehr denn je. Die ganze Stadt schmückte sich Mitte Mai zu Ehren ihres frisch gekürten Fußball-Meisters, der nicht „nur in Beine sondern auch in Steine“ investiert, wie es im Kicker-Jargon so gern heißt.

Rechtzeitig vor Saisonstart wurde in Dortmund Anfang April neben dem Hohenbuschei-Areal im Stadtteil Brackel das neue Trainingszentrum des BV Borussia Dortmund 09 offiziell eröffnet. Dortmunds Stadtwerke (DSW21) investierten rund 3,6 Millionen Euro in diesen dritten Bauabschnitt, der BVB fungiert für 12 Jahre als Mieter und kann das Gelände mit Auslaufen des Vertrages im Jahr 2023 von DSW21 erwerben.

Das Herzstück: ein modernes Multifunktionsgebäude von über 1.300 Quadratmetern Gesamtfläche. Im Erdgeschoss wurden u.a. eine Trainingshalle, Umkleideräume sowie Dusch- und Saunabereiche eingerichtet. Arbeitsbereiche für Trainer, Mannschaftslounge, Auditorium und Besprechungsraum sowie mehrere Ruheräume sind im Obergeschoss untergebracht. Das Gebäude hat eine Länge von 67 Metern, 12 Metern Breite und 7,40 Meter Höhe - und zirka 900 Quadratmetern Außenfassade. Genau wie die Fassade des 1. Bauabschnitts, dem Funktionsgebäude, in der heute nach dem Auszug der Profis die Jugendakademie des BVB untergebracht ist, leuchtet seit April die Fasssade des Profi-Trainingszentrums in schwarz-gelb, ebenso die der beiden neuen Nebengebäude (Kassen- und Betriebsgebäude). Der Fokus des Bauherrn lag hierbei auf hochwertigen und umweltbewussten Materialien, die das Gebäude öffentlichkeitswirksam und dekorativ betonen. Mit Holz, Aluminium und Kunststoff fügte das Dortmunder Architekturbüro Scheffler-Helbich-Architekten drei verschiedene Werkstoffe in ein harmonisches Ganzes, das einerseits die Hochwertigkeit der Anlage betont, andererseits aber auch das Corporate Design des Vereins transportiert.

Die naheliegende Wahl für die vorgehängte und hinterlüftete Holzlammellen-Fassade unterbrochen von Kunststoff-Fassadenplatten fiel auf Alucobond und Trespa Meteon. ThyssenKrupp Plastics lieferte hierfür 220 qm Alucobond lemonengelb in vier Millimeter Dicke und 180 qm Trespa, anthrazitgrau, in zehn Millimeter Stärke. Die Alucobond-Platten, insgesamt 30 Stück in den Maßen 5850 x 1250 x 4 mm, konnten passend direkt ab Werk geliefert werden, lediglich der Basisfarbton wurde durch eine zusätzliche Lackierung noch an das typische BVB-gelb angepasst. Die Trespa Meteon-Platten hingegen wurden im Logistikcenter Düsseldorf von ThyssenKrupp Plastics in diversen Maßen zugeschnitten und dann direkt zur Holztechnik Greitemann geliefert, die von DSW21 über einen Generalunternehmer als Verarbeiter beauftragt wurden. Alle vorgenannten Fassadentafeln wurden auf eine Holzkonstruktion vor der Wärmedämmfassade sichtbar mit im entsprechenden Farbton kopflackierten Edelstahlschrauben befestigt.

Höchst witterungsbeständig, leicht zu reinigen und mit langer Lebensdauer ausgestattet – das sind nur einige der vielen vorteilhaften Eigenschaften von Trespa und Alucobond. Die einzigartige Fasertechnologie von TRESPA Meteon ermöglicht dabei den Einsatz von bis zu 70 Prozent Restholzfasern und stellt so die Wiederverwertbarkeit sicher. Außerdem bleibt die durch ein patentiertes Verfahren mittels Elektronenstrahlen gehärtete Oberfläche der Platten auch unter schwierigsten Bedingungen – wie zum Beispiel bei hoher Luftverschmutzung oder stark wechselnden Wettereinflüssen – lange attraktiv und stets funktionsfähig. Auch Alucobond gilt als äußerst witterungsbeständig, ist zusätzlich noch schlag- und bruchfest sowie schwingungsdämpfend. Das moderne, leichte Verbundmaterial aus zwei 0,5 mm starken Aluminium-Deckschichten und einem Polyethylenkern ist außerdem sehr einfach zu montieren. Nicht zuletzt deshalb sind Trespa und Alucobond das Material der Wahl für imagebildendes Corporate Design und den hochwertigen Auftritt.

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