Skip Navigation

Unternehmensmeldungen, 31.05.2007, 11:01

EBOR GmbH erweitert Kapazitäten und schafft neue Arbeitsplätze

Die EBOR Edelstahl GmbH in Sachsenheim (bei Stuttgart) errichtet neue Fertigungshallen und vergrößert ihre Kapazitäten. Mit dem Ausbau steigt auch die Zahl der Mitarbeiter und der Standort Sachsenheim wird zusätzlich gestärkt. Die Erweiterungsmaßnahmen beginnen in diesem Sommer und sollen 2008 abgeschlossen sein. EBOR ist seit 1982 als Service-Center in Sachsenheim tätig, 2002 wurde das Unternehmen von ThyssenKrupp Stainless übernommen und in die ThyssenKrupp Nirosta eingebunden. EBOR hat sich frühzeitig auf die Oberflächenbearbeitung von rost-, säure- und hitzebeständigen Edelstahl-Flachprodukten spezialisiert. Mit der Fertigung anspruchsvoller Oberflächen ist das Unternehmen zu einem der bedeutendsten Zulieferer der Hausgeräteindustrie, des Behälter- und Apparatebaus sowie der Medizintechnik und der Automobilzulieferindustrie geworden.

In einer ersten Ausbaustufe 2005 investierte ThyssenKrupp Nirosta im Rahmen ihres strategischen Ausbauprogramms mehr als 7 Millionen Euro in den Standort Sachsenheim. Mit dem Erwerb von zusätzlichem Betriebsgelände wurden schon damals die Kapazitäten für das Kerngeschäft durch den Bau zusätzlicher Hallenkomplexe und die Inbetriebnahme neuer Fertigungsanlagen erweitert. Die Stainless-Gruppe hat sich nun zu einem weiteren Ausbau der EBOR entschlossen und setzt damit ihre Dienstleistungsoffensive fort. „Wir setzen neue Maßstäbe in Sachen Kundenfokussierung. Ziele sind zusätzlicher Umsatz durch noch mehr Dienstleistungen und die Verankerung einer stärkeren Serviceorientierung im Konzern“, erklärt Dr. Alfred Otto, Vorstand Vertrieb der ThyssenKrupp Nirosta.


Zur Ausweitung ihrer Fertigungskapazität hat die EBOR Edelstahl GmbH ein rund 1,85 Hektar großes Gelände im Gewerbegebiet Holderbüschle II erworben. Vor Vertragsabschluss musste der Bebauungsplan durch den Gemeinderat der Stadt Sachsenheim geändert werden, so dass eine 216 Quadratmeter große öffentliche Fläche durch die EBOR überbaut werden darf. Mit der Genehmigung durch die Stadt ist EBOR in der Lage, das neu gekaufte Grundstück mit einem bereits im Eigentum von EBOR befindlichen Betriebsgelände zusammenzuführen. Dies verbessert die logistischen Voraussetzungen für das Unternehmen deutlich.

Das gesamte Investitionsprogramm für die Ausweitung der Oberflächenbearbeitung und- anarbeitung beläuft sich auf rund 14 Millionen Euro. Dabei werden in Sachsenheim zunächst auf der Hälfte der neu erworbenen Geländefläche zwei weitere Hallenschiffe mit einer Größe von 4.300 Quadratmeter errichtet. Zusätzlich wird im Anbau an die Fertigungshallen ein kleiner Sozial- und Verwaltungstrakt mit etwa 15 Büroeinheiten entstehen. Die weiteren Investitionen in Sachsenheim umfassen den Neubau einer Breitbandlängszerteilanlage und einer Tafelbeschichtungsanlage. Die neue Beschichtungsanlage dient zum Aufbringen einer hauchdünnen Lackschicht, die unter anderem zur Vermeidung von Fingerabdrücken beiträgt. Das neu entwickelte innovative Produkt „Silver Ice“ kommt insbesondere an Fronten von Küchengeräten zum Einsatz. Weiterer Investitionsbedarf entsteht durch das Umsetzen und Modernisieren von bereits vorhandenen Bandquerzerteilanlagen sowie die Ausweitung und Modernisierung von Tafelscherenkapazität.

Mit den Erweiterungsmaßnahmen wird sich die Mitarbeiterzahl der EBOR von derzeit knapp 80 voraussichtlich auf über 100 erhöhen. Der Umsatz von EBOR belief sich im vergangenen Geschäftsjahr auf etwa 60 Millionen Euro bei einem Absatz an RSH-Flachstahlerzeugnissen von rund 25.000 Tonnen pro Jahr.

nach oben