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Produkte und Lösungen, 09.09.2003, 02:00

Gewicht ist entscheidend

ThyssenKrupp Federn entwickelt hochbeanspruchbare Rohrstabilisatoren

Die durchschnittlichen Fahrzeuggewichte sind seit 1978 um circa 24 % gestiegen. Im gleichen Zeitraum wurden klassische Fahrwerkkomponenten stetig leichter. Während in der Vergangenheit nur vereinzelt Rohrstabilisatoren eingesetzt wurden, erfordern die neuen Leichtbaukonzepte der Fahrzeughersteller den Einsatz von Rohrstabilisatoren. Durch Rohrstabilisatoren ist eine weitere Gewichtsreduzierung realisierbar. Je nach Konstruktionsprinzip kann die Gewichtsersparnis zwischen 35 % und 50 % betragen.

Bild: Chart
<small>Copyright: ThyssenKrupp Automotive</small>

ThyssenKrupp Federn hatte vor zwei Jahren ein Projektteam mit der Entwicklung von Rohrstabilisatoren beauftragt. Die Entwicklung umfasste das Produkt-, Prozess- und Materialbenchmarking. Im Materialbenchmarking wurden u. a. Leichtmetall-Ausführungen aus Titan und Aluminium mit Massiv- und Rohrstabilisatoren aus Stahl verglichen. Weiterhin wurden die Materialkennwerte ermittelt und die Produktionsanlagen konzipiert, sowie ca. 1.000 Rohre verarbeitet und untersucht, 600 Prototypen angefertigt und ca. 250 Prototypen dynamisch überprüft.

Bild: Chart
<small>Copyright: ThyssenKrupp Automotive</small>

Je nach Anforderung kommen sowohl normal- als auch hochbeanspruchte Rohrstabilisatoren zum Einsatz. Hochbeanspruchte Rohrstabilisatoren unterscheiden sich weiterhin durch ihre Ausführungsart. Mit inkonstanten Rohrquerschnitten lässt sich die maximal mögliche Gewichtsreduzierung erzielen, während die Gewichtsersparnis durch den Einsatz von konstanten Rohrquerschnitten logischerweise geringer ausfällt. Die inkonstanten Rohrquerschnitte werden durch geeignete Umformverfahren erzielt. Während normalbeanspruchte Rohrstabilisatoren mit Materialfestigkeiten von 1500 MPa auskommen, bedingen hochbeanspruchte Rohrstabilisatoren Materialfestigkeiten von 1900 MPa. Derartig hohe Festigkeiten stellen höchste Ansprüche an die Rohrausführung, die Oberflächenqualität und die Materialeigenschaften.

Bild: ThyssenKrupp Ferden entwickelt hoch beanspruchbare Rohrstabilisatoren.
<small>Copyright: ThyssenKrupp Automotive</small>

Durch gezieltes Projektmanagement und Fokussierung auf das Machbare ist es ThyssenKrupp Federn gelungen, innerhalb kürzester Entwicklungszeit hochbeanspruchte Rohrstabilisatoren zu entwickeln. Unsere Kunden haben dieses Engagement belohnt. Im zweiten Quartal 2004 wird ThyssenKrupp Federn die Produktion von hochbeanspruchten Rohrstabilisatoren aufnehmen.

Kontakt:
ThyssenKrupp Automotive AG
Viktor Braun
Tel.: +49 / 234 / 919 - 60 12
Fax: +49 / 234 / 919 - 60 14
e-mail: viktor.braun@tka.thyssenkrupp.com

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