Skip Navigation

Unternehmensmeldungen, 26.11.2010, 09:30

"Ausgezeichnetes Gesundheitsmanagement": ThyssenKrupp Steel Europe erhielt Corporate Health Award 2010 im Umweltforum Berlin

Unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Ursula von der Leyen, und der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) wurden gestern Abend im Berliner Umweltforum durch Handelsblatt, TÜV SÜD Life Service und EuPD Research die gesündesten deutschen Unternehmen ausgezeichnet: Die ThyssenKrupp Steel Europe AG gehört dazu und erhielt den begehrten Preis in der Kategorie „Schwerindustrie und Maschinenbau“. In der Laudatio des EuPD hieß es zur Begründung: „Das Unternehmen engagiert sich in besonders vorbildhafter Weise für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter und setzt damit deutschlandweit Standards.“
ThyssenKrupp Steel Europe AG Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor Dieter Kroll erklärte bei der Preisverleihung: „Seit einigen Jahren wird uns über das Handelsblatt-Ranking gespiegelt, dass unser Betriebliches Gesundheitsmanagement zu den besten in Deutschland zählt. Die Verleihung des Corporate Health Award 2010 ist für uns Anerkennung und Ansporn zugleich. Uns ist damit von einem hochkarätig besetzen Expertenbeirat bescheinigt worden, dass wir auf einem guten Weg sind.“ Die öffentliche Anerkennung sei deshalb so wichtig, weil sie auch andere Unternehmen auf das Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement aufmerksam mache. Der demografische Wandel ist, so Kroll, ein gesellschaftliches Problem, für das die Wirtschaft Lösungen finden muss.
Der Corporate Health Award 2010 wird in acht Branchen- und drei Sonderkategorien verliehen. Die Auswahl basiert auf einem mehrstufigen, expertengestützten Bewertungssystem. Im Jahr 2010 haben sich 203 vornehmlich große Unternehmen beworben, darunter zahlreiche Dax 30-Konzerne. Der Corporate Health Award ist der Wettbewerb zum nachhaltigen betrieblichen Gesundheitsmanagement im deutschsprachigen Raum.
Das nunmehr preisgekrönte Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) bei Deutschlands größtem Stahlhersteller ist ein ausgeklügeltes Programm, das die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter erhält und fördert. BGM zielt auf die Führung, die Unternehmenskultur, das Betriebsklima, die soziale Kompetenz, auf die Arbeitsbedingungen und das Gesundheitsverhalten.

ThyssenKrupp Steel Europe verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz. Hierbei handelt es sich um die Kombination von klassischem Arbeitsschutz, gepaart mit einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Arbeitsorganisation sowie des individuellen Gesundheitsbewusstseins.

In der Praxis umfasst das Programm eine Vielzahl von Maßnahmen und Bausteinen, die Mitarbeiter dabei unterstützen, gesund und leistungsfähig zu bleiben, beziehungsweise zu werden. So bietet das Unternehmen – zum Teil unterstützt von externen Beratern und Organisationen – beispielsweise Gesundheits- und Ernährungsseminare, Stressbewältigungs- und Entspannungskurse, Rückenschule sowie Kraft- und Ausdauertraining an. Mit Einführung einer so genannten Gesundheitsschicht im Sommer dieses Jahres können sich Schichtarbeiter auf freiwilliger Basis an einem Tag medizinisch durchchecken lassen, Vorträge zum Thema Gesundheit, Ernährung und Bewegung hören, auf persönliche Risiken hingewiesen und individuell an eine gesunde Lebensweise herangeführt werden – Rückkopplungsgespräche nach einigen Monaten inklusive. Für Mitarbeiter in akuten Krisensituationen bietet das Unternehmen Unterstützung durch das interne Team Sozialservice oder vermittelt im Rahmen der so genannten Krisenintervention innerhalb von zwei Arbeitstagen Gesprächstermine und Unterstützung in psychologischen/psychiatrischen Praxen. Darüber hinaus werden externe Präventionsuntersuchungen angeboten. Führungskräfte werden nicht nur in Sachen eigene Gesundheit, sondern auch im Rahmen von umfangreichen Schulungen für die gesundheitlichen Belange ihrer Mitarbeiter sensibilisiert.

nach oben