Skip Navigation

Kapitalmarktrelevante Presseinformationen, 26.12.2006, 17:05

ThyssenKrupp will den Erwerb von Dofasco gerichtlich durchsetzen

Die ThyssenKrupp AG hatte auf der Bilanzpressekonferenz am 1. Dezember 2006 bekannt gegeben, dass sie alle bestehenden Möglichkeiten ausschöpfen werde, um die von Mittal Steel verbindlich zugesagte Veräußerung des kanadischen Stahlunternehmens Dofasco an ThyssenKrupp herbeizuführen. Dazu gehört auch die gerichtliche Durchsetzung der Ansprüche, die sich aus dem Letter Agreement ergeben, das von Mittal Steel und ThyssenKrupp am 26. Januar 2006 unterzeichnet worden ist.

Dofasco befindet sich zurzeit im Besitz einer niederländischen Stiftung, auf die Arcelor die Dofasco-Aktien im Rahmen des Abwehrkampfes gegen Mittal Steel übertragen hatte. Der Vorstand der Stiftung hat am 10. November 2006 entschieden, auch nach Beendigung der Übernahmesituation die Dofasco-Anteile nicht an Arcelor zurück zu übertragen. Damit ignorierte die Stiftung entsprechende Verlangen der Verwaltungsräte von Arcelor und Mittal Steel.

Um den Anspruch auf Erwerb von Dofasco vor Auslaufen des Letter Agreements durchzusetzen, hat ThyssenKrupp jetzt den Klageweg beschritten.

Basis der Klage sind das Rechtsgutachten eines führenden unabhängigen niederländischen Stiftungsexperten sowie Stellungnahmen externer rechtlicher Berater. Über die Klage gegen Mittal Steel soll Dofasco aus der Stiftung herausgelöst und die Veräußerung an ThyssenKrupp ermöglicht werden.

nach oben