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Produkte und Lösungen, 28.02.2012, 10:48

Rohstoffförderung im Land des Afrikameisters

Der Auftakt ist erfolgversprechend: Gleich zu Beginn des Jahres meldet die ThyssenKrupp Fördertechnik GmbH einen weiteren Großauftrag des Geschäftsbereiches Processing: Drei semimobile Brechanlagen werden an die neue Sentinel-Mine in Sambia als Primärbrechstufe geliefert. Dort fördert die Kalumbila Minerals Ltd., Tochter von First Quantum Ltd., Kupfererz. Seit 2011 realisiert das kanadische Bergbau-Unternehmen im Nordwesten des Landes das Trident-Projekt, dem neben Sentinel die beiden Tagebauminen Enterprise und Intrepid angehören.

Ausgerüstet mit den zurzeit in ihrem Marktsegment leistungsfähigsten Kreiselbrechern der Firma ThyssenKrupp vom Typ KB 63-89 verfügen die Anlagen über eine Durchsatzleistung von 3.600 Tonnen Kupfererz pro Stunde. Die Inbetriebnahme ist für 2013 geplant. Mit einem Gesamtwert von rund 40 Millionen Euro stellt dieser Auftrag einen der größten in der Firmengeschichte des Ennigerloher Standortes dar.

Das Anlagenkonzept ermöglicht ein Versetzen der Brechanlagen in bestimmten Zeitintervallen. Für den Transport der bis zu 1200 Tonnen schweren Einzelmodule liefert ThyssenKrupp Fördertechnik eine speziell konstruierte Transportraupe, die in dieser Leistungsklasse bisher erst einmal gebaut wurde.

Der Einsatz semimobiler Anlagen im Erztagebau findet seit einigen Jahren zunehmende Anerkennung im Markt. Denn im Gegensatz zum traditionellen stationären Konzept bedeutet dies geringere Wartungs-, und Betriebskosten. Zudem reduziert sich die Umweltbelastung durch Staub, Abgase und CO2. „Wir entwickeln ständig neue Verfahren und Produkte, die noch effizienter und Ressourcenschonender sind und den wachsenden Bedarf an Rohstoffen auch morgen decken“, formuliert Detlef Papajewski, Leiter des Produktbereichs Brechtechnik, hohe Ansprüche.

Der Geschäftsbereich Processing der ThyssenKrupp Fördertechnik GmbH mit Sitz in Essen ist mit rund 200 Mitarbeitern im münsterländischen Ennigerloh angesiedelt. Dort werden leistungsstarke Aufbereitungsanlagen für die Zerkleinerung, Klassierung und den Transport von Gestein, Erz und anderen Bodenschätzen entwickelt. Verantwortlich dafür ist ein engagiertes Team aus hochqualifizierten Ingenieuren.

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