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Unternehmensmeldungen, 22.03.2007, 10:04

ThyssenKrupp Services wächst weiter in Asien

Die Düsseldorfer ThyssenKrupp Services AG expandiert weiter in Asien: Im vietnamesischen Industriegebiet der Vin Phuc Provinz, 25 Kilometer entfernt von Hanoi, nahm jetzt die Werkstoff-Dienstleistungsgesellschaft ThyssenKrupp Materials Vietnam LLC ihre Geschäfte auf. Das neue Unternehmen wird mit einem lokalen Partner als Joint Venture geführt, Geschäftsführer ist Henk de Jong.

ThyssenKrupp Materials Vietnam beschäftigt etwa 50 Mitarbeiter und ist mit dem Start auf die Anarbeitung, den Vertrieb und die Lagerhaltung von Edelstahl sowie NE-Metallen - insbesondere Kupfer und Aluminium - spezialisiert. Das Werkstoffprogramm wird kurz- bis mittelfristig um weitere Stahl- und Kunststoffsortimente ergänzt und systematisch hin zum Vollsortimenter ausgebaut.

„Vietnam ist nach China einer der wachstumsstärksten Märkte in Asien. Vor Ort wird in den nächsten Jahren sehr stark in Infrastruktur investiert. Diese Entwicklung wollen wir aktiv mit gestalten und dynamisch wachsen“, erklärt Joachim Limberg, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von ThyssenKrupp Services, das Engagement. Vietnam, Anfang 2007 der WTO beigetreten, ist von der Fläche sowie der Einwohnerzahl mit Deutschland vergleichbar.

Die Regierung steht ausländischen Investitionen deutlich positiv gegenüber. Voraussichtlich noch in diesem Kalenderjahr wird ThyssenKrupp Materials Vietnam einen weiteren Standort in Ho Tschi Minh City eröffnen. Damit ist das Unternehmen dann in den beiden größten Industrieregionen des Landes vertreten.

Limberg: „Noch zeigt sich der vietnamesische Werkstoffmarkt sehr lokal organisiert und stark zersplittert. Wir bringen jedoch unsere ganze internationale Erfahrung ein, um sehr schnell eine Top-Position zu erreichen. Auch dafür werden wir unsere gesamten asiatischen Werkstoffdienstleistungsaktivitäten - unter anderem in China, Singapur, Thailand und Südkorea - miteinander vernetzen!“

Der asiatische Raum ist für ThyssenKrupp Services ein sehr interessanter Wachstumsmarkt. Derzeit sind dort etwa 1.400 Mitarbeiter beschäftigt. Denkbar sind weitere Akquisitionen oder Joint Ventures sowie die stärkere Vernetzung mit den Werkstoffdienstleistungsaktivitäten in den USA und in Europa.

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