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Produkte und Lösungen, 02.10.2002, 02:00

Baubeginn im Rotterdamer Hafen - Feierliche Grundsteinlegung für neuen Kohleterminal

Der Startschuss zum Baubeginn eines neuen Kohleterminals ist gefallen: Am 2. Oktober 2002 legten die Geschäftsführer der Carbopoort B.V., Dr. Dierk Ernst und Norbert Fath, den Grundstein für die neue Anlage im niederländischen Europoort/Rotterdam.

Der knapp 67 Mio Euro teure Neubau - der im Rahmen eines Investoren- und Betreibermodells entsteht - ist, so Dr. Karl-Ulrich Köhler, Vorstandsvorsitzender von ThyssenKrupp Stahl, "ein weiterer Mosaikstein in unserem ausgefeilten Logistikkonzept". Denn über den neuen Terminal, der in unmittelbarer Nähe zum bestehenden Erzhafen gebaut wird und Mitte Januar 2004 betriebsbereit sein soll, werden vor allem die Kokerei Schwelgern sowie die Hochöfen in Duisburg mit insgesamt 5,5 Mio Tonnen Importkohle pro Jahr versorgt. "Im Zuge des Neubaus werden in Rotterdam auch einige neue Arbeitsplätze entstehen", freute sich Köhler.

Technisch werden sich die Vorgänge im Kohleterminal wie folgt gestalten: Ein kontinuierlich arbeitendes Entladegerät mit einer Kapazität von bis zu 3.000 Tonnen pro Stunde befördert die Kohle zunächst aus den Überseeschiffen. Ein System von knapp sieben Kilometer lange Förderbändern transportiert die Kohle dann weiter. Mit Hilfe von zwei Kombigeräten, so genannten Stacker/Reclaimern, wird die Kohle dann nach Sorten getrennt in Zwischenlagern deponiert, von wo aus sie entweder auf Schubboote oder vollautomatisch in Zugwaggons verladen wird. Von hier aus nimmt die Kohle dann entweder per Schiff den Rhein hinauf oder per Bahn Kurs auf ihren Bestimmungsort Duisburg.

Um der Nachbarschaft größtmöglichen Schutz vor Geräuschen und Staub zu bieten, wird der Bauherr, die Carbopoort B.V., Umweltschutzmaßnahmen nach dem neuesten Stand der Technik installieren. Thomas Heyer, Geschäftsführer der künftigen Betriebsführergesellschaft Ertsoverslagbedrijf Europoort C.V.: "Eine gekapselte Entladung der Seeschiffe, kontinuierliche Besprühung der Fördersysteme und Läger sowie die kontinuierlichen Immissionsmessungen garantieren saubere Luft im Hafen Rotterdam."

Der Terminal wird im Rahmen einer so genannten Operating-Lease-Konstruktion durch Carbopoort B.V. als Eigentümer und Bauherrn errichtet; die Finanzierung stellen private Investoren, ein Bankenkonsortium sowie die Hannover Leasing GmbH & Co. sicher. Leasingnehmer der Anlage wird die Carbotrans B.V. sein, die sich zur Erfüllung ihrer Aufgabe des Betriebsführers Ertsoverslagbedrijf Europoort C.V. bedienen wird. Mit Carbotrans schließt ThyssenKrupp Stahl einen langfristigen Umschlagsvertrag.

Kontakt:

ThyssenKrupp Steel AG

Erwin Schneider
Tel.: +49 203 / 52 - 2 56 90
Fax: +49 203 / 52 - 2 57 07
e-mail: erwin.schneider@tks.thyssenkrupp.com

Dietmar Stamm
Tel.: +49 203 / 52 - 2 62 67
Fax: +49 203 / 52 - 2 57 07
e-mail: dietmar.stamm@tks.thyssenkrupp.com

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